Zitat
Original geschrieben von Martyn
Anscheinend haben diese Träume jetzt echt was mit den 3 Mädels zu tun. Nachdem ich mich jetzt wieder besser mit ihnen verstanden hab, hatte ich auch mit den Träumen Ruhe, aber jetzt fängt das ganze wieder an, nachdem sie mich wieder ignorieren.
Diesmal sind wir wieder in dem Gebäude, sie stehen in der Mitte einer Treppe auf einer Zwischenstufe, ich bin unten und versuche zu ihnen hochzugehn obwohl ich irgendwie Angst dabei habe. Aber je näher ich an sie rankomme, desto weniger komme ich irgendwie vorwärts. Und irgendwie wird mir dann immer schwindlig und wache dann auf.
Aber irgendwie ist sowas doch nicht mehr ganz normal.
Ich möchte jetzt wirklich nicht klugscheißern, aber ich würde dir dringend empfehlen, mal psychologische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Deine 3 Kolleginnen scheinen der Schlüssel deiner Alpträume zu sein.
Du willst irgendwas von denen (sorry, aber ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren; muß ja nichts Schlimmes sein), wirst aber nur ignoriert und damit kommst du und dein Unterbewußtsein bzw. dein Selbstbewußtsein überhaupt nicht klar.
Nicht böse sein, wenn ich etwas unterstellt haben sollte, das nicht stimmt.
Ich will dir noch eins sagen: Als ich so alt war wie du, hatte ich ein ziemlich unterentwickeltes Selbstbewußtsein, auch was den Kontakt zu Mädels anbelangt. Auch ich hatte oft Alpträume, kann mich aber an keine konkreten Details mehr erinnern. Ich suchte dann irgendwie nach anderen Dingen, quasi als "Ersatzbefriedigung". Glücklicherweise habe ich einen Job, der wie für mich geschaffen ist. Ich habe mir über die Jahre eine enorme Fachkompetenz erarbeitet, und die wird von Kollegen und Kunden sehr geschätzt. Ebenso förderlich für meine Persönlichkeit war die Erfüllung des Kindheitstraumes "eigenes Haus", ein langwieriges und anstrengendes Unterfangen, das aber die Mühe gelohnt hat.
Heute mit 36 Jahren strotze ich nur so von Selbstbewußtsein und innerer Stärke. Mich haut nix mehr um. Niemand sieht in mir einen Loser oder Zögerling. Ich behaupte mich im Leben, habe grundsätzlich vor Niemandem Bammel oder Berührungsängste, verarbeite auch Rückschläge mit einer Gelassenheit, die ich mir selbst früher niemals zugetraut habe.
Und mit zunehmender "Persönlichkeitsentwicklung" wurden auch die Alpträume immer weniger. Ich kann mich gar nicht mehr erinnern, wann ich zuletzt welche hatte. Auch normale Träume kommen sehr selten vor (zumindest keine, an die ich mich morgens erinnern könnte).
Was ich dir, Martyn, mit meinem Geschreibsel mitteilen möchte: Sei du selbst, hänge keinen Hirngespinsten oder Unerreichbarem nach, schau, daß du mit DIR selbst ins Reine kommst, entwickle deine Fähigkeiten.
Und: Schrecke nicht davor zurück, dir helfen zu lassen, wenn du merkst, daß du es selber nicht schaffst.
Alles Gute für dich! :top: