Beiträge von derAL

    Gestern habe ich irgendwo gelesen, dass Apple sich wieder vom kabellosen Laden verabschieden könnte. Es dauert einfach zu lange. Wenn man ein paar mal das Haus/Büro verlässt und dann feststellt, dass man nur 65-70% kabellos geladen hat, dann greift man doch wieder zum USB-C-Lightning-Power-Ladegerät. Und das entspricht nicht den Grundsätzen von gutem Design (... macht ein Produkt -eine Funktion im engeren Sinne- brauchbar). Der Unterschied zwischen unserer Bewertung: Du freust Dich über ein verändertes Design (Glas, langsames kabelloses Laden um den Preis, dass die Chassis sturzempfindlicher wird); ich halte das noch nicht zu Ende gedacht (zu langsam, kein Saphirglas). Da hätte ich lieber bevorzugt, man hätte auf kabelloses Laden verzichtet und den Akku weiter optimiert (z. B Lücken nutzen wie beim MacBook; fehlender Lautsprecheranschluss bietet Raum), um mehr Kapazität bei gleichzeitig noch energieeffizienteren Chips darzustellen. Die Folge wäre längere Power trotz weiterer Performance-/Leistungssteigerung. Das wäre mMn mehr Apple-esk als nicht zu Ende gedachte oder ineffiziente (unfertige?) Funktionen einzubauen, weil der Markt mit den Mitbewerbern wedelt.


    Apple hat scheinbar auch so seine Schwierigkeiten mit der Air/PowerPlate (soll beim Laden zu heiß werden). Deshalb ist es immer noch nicht auf dem Markt erhältlich, obwohl schon lange angekündigt (hat hier fast schon die Züge von Nokia Produktankündigungen damals).

    [USER="5050"]klausN80X[/USER]


    Nein, das tut es bei mir nicht. Das X konnte mich in Summe nicht begeistern, weil Face-Id für mich keine echte Unterstützung bot. Auf das 8, was ich zuvor hatte, wollte ich nicht mehr zurückgreifen, da bald eine neue Generation vor der Tür steht. Face-Id (2?) hoffe ich, wird besser (Erkennung, Ausrichtung, Entfernung, Winkel). Das SE ist also eher taktischer Natur (welche mir 260 EUR gekostet hat und auch noch länger als Zweitgerät/Ersatzgerät von Nutzen sei wird). Interessant ist aber dennoch, welchen Nutzen (Handlichkeit) neuere Geräte nicht mehr haben (natürlich um den Preis eines geringeren und schlechteren Displays).


    Das ganze Motto als bei mir: Downsizing (again) und usability-spezifische Erdung ;)

    Meine Beobachtungen sind in meinem Umfeld eher umgekehrt. Viel kaufen nach Jahren Android-Erfahrung iPhones, iPads und Macs. Hauptgrund liegt in der fragmentierten Major-Release-Versorgung, was viele mittlerweile als Risiko betrachten, mit veralteten Systemen sensible Transaktionen zu tätigen*. Auch haben andere Hersteller keine nachhaltige Strategie mehr (heute so, morgen so -Insider auf der Zunge zergehen lassen: Auch Nokia wie man am Beispiel HERE und Withings auch in der Neuzeit sehen kann). Ich werde oft bei Kaufentscheidungen zu Rate gezogen (auch wegen der freundschaftlichen After-Sales-Betreuung gegen Grillgut :)). Viele sind nach Jahren WIN unsicher, ob sie zu Apple wechseln sollen. Ist die Entscheidung gefallen (und mir ging es damals auch so), dann höre ich oft, "wenn ich das schon damals gewusst hätte, wäre ich schon viel früher ...". Die Erkenntnis erschließt sich aber erst, wenn man mal das Ökosystem in größerer Breite nutzt. Klar, auch hier gibt es nach wie vor unlogische Dinge oder UI-Inkongruenzen zwischen iOS und macOS, aber in Summe gibt es kein Ökosystem, welches weiter ist. Das Apple-Ökosystem ist Jahre voraus.


    Design:
    Vielleicht liegt da vielmehr ein Verständnisproblem vor.
    Wie bei Klamotten. Es gibt (die häufig wechselnde) Mode. Daneben gibt es die zeitlose Eleganz und den entwickelten Stil. Gutes Design ist zeitlos. Im Sinne Dieter Rams. Keiner wird auch auf die Idee kommen, einen Eames Chair langweiliges Design zuzusprechen. Oder anderen Manufakturproduken. iPhone-Geräte entsprechen dieser zeitlosen Designphilosophie. Sie werden selbst in 50 Jahren als gutes Design in den Museen zu finden sein. Deshalb kann ich Deine Ansicht nicht teilen, gutes Design mit der Begründung eines so kurzen Zeitwerts zu tadeln, vor allem, wenn die inneren Werte regelmäßig aktualisiert und an den neueren Stand der Technik herangeführt werden.


    Solltest Du mal in Prag sein, empfehle ich Dir dort einen Besuch des Apple Museums. Etliche Exponate diverser Produktlinien findest Du da im Zeitablauf. Du wirst erstaunt sein, was gutes Design bei schnelllebigen Technikprodukten (Schnelllebigkeit bezieht sich auf die Specs) selbst nach Jahrzehnten noch emotional auszulösen vermag.


    *= Deshalb gibt es ja neuere Ansätze, in denen Hersteller (auch Nokia) das neueste Android-System mit Major-Update-Garantie bewerben. Das Problem einer nachhaltigen Strategie bleibt jedoch bestehen. Wenn das Geschäft nicht die erwünschten schnellen Erfolge liefert (am Beispiel Nokia-Withings), Strategiewechsel und, wie viel ist die Garantie dann noch wert?

    [USER="7550"]desohnes[/USER]


    Die Zeiten, in denen ich über iTunes Bilder austausche, sind auch bei mir vorbei.


    Mittlerweile läuft nahezu alles über Cloud-Dienste. Bilder mache ich über das iPhone oder über die Kamera. Die Bilder auf der Kamera-SD-Karte importiere ich über einen Lightning-SD-Kartenadapter in Fotos. Fotos lädt die Bilder dann automatisch in die iCloud zu Fotos.


    Bild-Auswahlen, also Bilder, mit denen ich weiterarbeiten möchte, füge ich aus Fotos in Lightroom hinzu (oder direkt in die Adobe Creative Cloud). Durch die anschließendeen Syncs (wahlweise nur WLAN optional auch über Mobilfunk) stehen mir die Bilder auf allen Endgeräten zur Verfügung. Ich kann sie entweder in Fotos, in Lightroom oder mit anderen Programmen bearbeiten. Das Ergebnis wird auch über alle Geräte hinweg aktualisiert. Bilder kann ich theoretisch auf dem Mac aus Fotos entweder wie bearbeitet oder unbearbeitet exportieren (auch Raw). Regelmäßig sichere ich die Auswahlbilder und die Fotos-Mediathek(-Datenbankdatei) auf externe Festplatten. Fotos verwaltet aktuell rd. 72.000 Fotos. Diese kannst Du Dir sogar komplett speicheroptimiert im Sinne einer Vorschau auf dem iOS-Gerät anzeigen lassen. Erst wenn Du darauf tippst, wird es im Original nachgeladen. 372 Gig Bilder belasten das iOS-Gerät so mit rund 21 Gig.


    Für mich eine tolle Lösung. Dafür zahle ich im Monat 10 EUR für das iCloud-Upgrade auf 2TB. Gut, die Kosten für die Adobe CC hab ich da nicht hineingerechnet (mtl. rd. 60 EUR), aber die benötigen viele ja auch nicht.


    Deshalb würde ich Dir empfehlen, mal über diesen Weg (iCloud-Sync via Fotos, ggf. Speicherupgrade) nachzudenken. Apple bietet auch andere und günstigere Speicherpläne an.

    Es wirkt ein wenig so, als gäbe es noch Probleme mit dem Responsive Design bzw. mit den in der Foren-Software ggf. dort administrierbaren Attributen, wie mit dem Hoch- und Querformat diverser Gerätearten umgegangen werden soll. Bin Laie. Kenne jedoch Ähnliches von Adobe Muse. Dort konnte man für bestimmte Geräte (Tablet/Smartphone/Desktop) unterschiedliche Darstellungen definieren.
    Beim Ansteuern der Seite, prüft ein Skript (das Adobe Muse im Sinne WYSIWYG automatisch generiert), was für ein Gerät darauf zugreifen möchte und steuert dann auf die zuvor gesetzten Definitionen und im Endergebnis die geräteartspezifische Darstellung.

    Darauf sollte man mMn auch sehr darauf achten:


    'Setzt die eingebundenen Videos bitte sinn- und vor allem maßvoll ein. ;)'


    An die Admins:
    Perspektivisch sollte man auch mal darüber nachdenken, neben der Möglichkeit von User-Bild-Uploads und direkten Bilder-Uploads (ggf. Upload-Anzahl am Tag/Woche/Monat begrenzt) in den Beiträgen (ggf. auch nur für zahlende Premium-User) sukzessive weitere Einbettungsmöglichkeiten für andere Social Media Contents (vimeo, slideshare, Instagram, facebook, twitter) zu schaffen.

    Man darf -im Kontext der Erträge des Bereichs 'Services'- den Zweitmarkt nicht unterschätzen. Die Geräte sind zwischen vier und sechs Jahren im Gebrauch. Und hier nutzen Zweitmarkt-Kunden immer noch häufig (selbst) 5s und 6er Geräte. Zweitmarktkunden sind auch Erstmarktkunden von Morgen. Und da gibt es -wie [USER="51685"]harlekyn[/USER] es ja auch ein paar Beiträge weiter oben beschrieben hat- eine breite Palette. Auch ein Grund, weshalb es einen 5c-Nachfolger nicht mehr wirklich braucht. Da gibt es das 6/6s/7 je nach Ausgabenpräferenz ...