Circles Around The Sun (feat. Neal Casal) - Interludes for the Dead - Farewell Franklins
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Circles Around The Sun (feat. Neal Casal) - Interludes for the Dead - Farewell Franklins
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HHFD: http://www.telefon-treff.de/sh…ostid=5578278#post5578278
Für Dich nochmals tiefer aufbereitet.
P.S.: Ergebnisse hängen von Annahmen ab.
Er sprach von gemieteten Häusern.
Wer seine Finanzierung und andere Verbindlichkeiten nicht tilgen/bezahlen konnte, stand auch nicht besser da. Lediglich derjenige, der völlig unbelastete Güter hatte und die massive Verteuerung einigermaßen bewältigen konnte. Gleichwohl wurden diese auch für ihren 'Vorteil' belastet (siehe weiter unten).
Damit fiel ein großer Teil der Immobilienbesitzer (die sich noch in der stark ausgeprägten Darlehensphase befanden) raus. Sie waren auch Verlierer der Hyperinflation. Darauf kann ich mich mit Dir verständigen.
Für die 'Inflationsgewinner' gab es eine 'Hauszinssteuer' (in Bayern 'Geldentwertungsabgabe' genannt), Auszug Wikipedia:
'Die Hauszinssteuer, auch als Gebäudeentschuldungssteuer bezeichnet, war eine von 1924 bis 1943 in Deutschland erhobene Ertragsteuer auf das vor Juli 1918 entstandene Wohneigentum. Basis war das „Gesetz über den Geldentwertungsausgleich bei bebauten Grundstücken“.[1]
Die Steuer beruhte auf einem Vorschlag des Berliner Baustadtrates Martin Wagner für einen Lastenausgleich, mit dem die Eigentümer von Immobilien an den Kosten des öffentlich geförderten Wohnungsbaus nach dem Ersten Weltkrieg beteiligt werden sollten. Durch den Wertverlust von Hypotheken aufgrund der Hyperinflation bis 1923 waren Grundeigentümer zuvor praktisch vollständig entschuldet worden, während ihr Grundeigentum durch die Inflation nicht an Wert verloren hatte.'
Daneben gab es eine neue Form der Wohnungsbauabgabe als Zuschlag auf die Hauszinssteuer und Zwangsgrundschulden auf geförderte Neubauten der Jahre 1919-23, die verzinst wurden und geplant innerhalb von 20 Jahre getilgt werden mussten.
Und jene, die nach dem Krieg Immobilien hatten > Stichwort 'Lastenausgleichgesetz', Auszug Wikipedia:
'Abgaben für den Lastenausgleich
Diese Umverteilung erfolgte dadurch, dass diejenigen, denen erhebliches Vermögen verblieben war (insbesondere betraf das Immobilien), eine Lastenausgleichsabgabe zahlten. Die Höhe dieser Abgabe wurde nach der Höhe des Vermögens mit Stand vom 21. Juni 1948 berechnet. Die Abgabe belief sich auf 50 % des berechneten Vermögenswertes und konnte in bis zu 120 vierteljährlichen Raten, also verteilt auf 30 Jahre, in den Ausgleichsfonds eingezahlt werden. Zu diesem Zweck wurden eine Vermögensabgabe, eine Hypothekengewinnabgabe und eine Kreditgewinnabgabe eingeführt, die an die Finanzämter zu zahlen waren. Durch die Verteilung auf viele Jahre betrug die Belastung nur 1,67 % pro Jahr, sodass sie aus dem Ertragswert des betroffenen Vermögens geleistet werden konnte, ohne die Vermögenssubstanz angreifen zu müssen.'
Die 1,67% Belastung war deshalb tragbar, weil (vor allem) die Wirtschaftswunderjahre einerseits die Inflation auf einem gewissen Level hielt, andererseits die Lohnentwicklung maßgeblich beeinflussten. Die Auftragslage war ja viele Jahre derart hoch, dass die BRD dafür zusätzlich Gastarbeiter anwarb.
Diese historischen Beispiele sollen Dir und anderen aufzeigen, dass das Argument des 'Inflationsgewinns' bei tieferer Betrachtung so rosig wie dargestellt nun auch wieder nicht ist. Das Argument ist demnach 'netto' deutlich leichter als es brutto hier 'verkauft' wird. ![]()
Während der letzten Hyperinflation waren die Lebensverhältnisse scheinbar recht entspannt, entnehme ich Deinen Ausführungen.
Andererseits wäre die Miete dann ja auch bezahlbar gewesen.
Hhm ... jetzt bin ich verwirrt. In den Geschichtsbüchern stehen keine beruhigenden Dinge über diese letzte Zeit der Hyperinflation und seinen Nachwehen. Die Hyperinflation und ihre Folgen haben die Welt in den Abgrund geführt.
Heute spricht man im Zusammenhang mit der (Hyper-)Inflation noch vom 'deutschen Reflex' auf vergangene Zeiten, sei es in Bezug auf die Geldpolitik oder anderen volkswirtschaftlich/ökonomisch korrespondierenden Themenstellungen.
Wenn Du für ein einziges Brot 4.000 EUR bezahlst, mit welchen Mitteln tilgst Du dann Deinen Kredit?
Mal angenommen, Du schränkst Dich ein und teilst Dir ein Brot für zwei Tage ein, dann benötigst Du im Monat [ (15 x 4.000 EUR) + 1.500 EUR Rate = ] 61.500 EUR Kapital. Die weiteren Lebenshaltungskosten ignorieren wir an der Stelle. Soll ich jetzt noch anführen, dass das kaum bezahlbar ist und Dir die Bank vermutlich die Immobilie wegreißt?
Wie kommst Du darauf, dass die Finanzierung -ausgehend von einer historischen Niedrigzinsphase- für 35 Jahre konstant bleibt?
Ein nachhaltiger Zinsanstieg in dieser Periode vor der Zinsfortschreibung und Deine Rechnung wie Finanzierungszeitraum sehen deutlich anders aus.
Wie kommst Du darauf, dass Du die Immobile -ausgehend von einer Phase, wo die Immobilienpreise sehr hoch sind (Stichwort Vervielfältiger/Kaufpreisfaktor)- adäquat verkaufen kannst?
ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von Foto79
Es geht doch um Altersvorsorge ...
(1) Die wenigsten haben im Alter die gleichen monatlichen Bezüge, wie vor der Rente/Pension.
(2) viele haben etwas betagter weder den Bedarf, noch den Wunsch nach so viel Wohnfläche bzw. Grundstücksfläche; schaffen die meisten in dem Alter noch nicht mal die Schrankwand ohne fremde Hilfe zu bewegen; Pflege zu Hause kann sich real kaum jemand leisten. real durchführbar; will man das bezahlen, muss das Haus wohl wieder verkauft werden.
(3) Am Ende ist Altersvorsorge heutzutage sowieso Quatsch, die lohnt sich eigentlich nur für die, die garnicht vorsorgen müssen. Wer das nämlich kann, muss extrem viel verdienen, da muss man aber nicht mehr vorsorgen, sondern schlicht etwas kürzer treten bei den Ausgaben, dann hat man automatisch was auf Kante!
(4) Anlagequatsch
(5) Immobilien Boom wie momentan ist selten
Danke für Deine Gedankengänge.
(1) ja
(2) ja - Pflege kann aber auch vor dem betagten Alter notwendig sein (Unfall/Krankheit), da kann man auch vorsorgen; Stoff zum Nachdenken: Was, wenn das Haus keiner will und deshalb gar nichts oder nur deutlich weniger erzielbar ist?
(3) naja, welche die mehr oder wesentlich mehr verdienen, als es die Beitragsbemessungsgrenze hergibt, haben im Vergleich zum letzten Netto deutlich mehr Versorgungslücken. Deswegen müssen sie auch so viel tun. Oder radikal kürzer treten. Dazu haben viele auch private Krankenversicherungen, welche sie auch bezahlen müssen. Dazu kommt, dass Guthaben, die nicht für die Altervorsorge gesichert sind, jederzeit pfändbar oder bei z.B. Hartz IV verrechnet werden. Das kann Dir bei speziellen Altersvorsorgearten nicht passieren.
(4) Quatsch ist das nicht, würde aber auch Vorsorgegedanken nicht nur auf das Alter schieben. Auch während des Berufslebens gibt es einiges abzusichern
(5) ja, (die Bundesbank aber auch) die Bundesregierung betrachten die Entwicklung genau und planen ggf. eine vom Einkommen abhängige Schuldenobergrenze
ZitatOriginal geschrieben von SAR
Das passt gut zu dir ! Überhaupt erinnerst du mich doch sehr stark an einen gewissehén AXA Versicherungsmakler, der mir jahrelang vergeblich versucht hat alles mögliche zu verkaufen. Er fing dann auch immer mit diesem komischen Kauderwelsch an. Der Sinn der Sache war natürlich eindeutig: Verwirrungstaktik mit dem Ziel das ich ihn für besonders intelligent und weitschauend halte und ihm schlussendlich meine Dummheit mit einer Unterschrift offenbare.
Ich habe Dir mehrere konkrete und vorsorgebezogene Fragen (u. a. steuerliche Wirkung Wohnförderkonto, Finanzierung von Pflegekosten) gestellt bzw. Sachverhalte präsentiert, die jeder weiter oben nachlesen kann.
Jeder kann auch nachvollziehen, dass die Fragen für das Thema durchaus relevant sind. Den meisten bist Du inhaltlich ausgewichen oder hast darauf mit besonders geistreichen Aussagen geantwortet.
Mir hat sich dadurch bereits ausführlich etwas offenbart. Du kommst deshalb auch ohne Unterschrift schlussendlich auf meine Ignorierliste.
ZitatOriginal geschrieben von SAR
... ich habe dich nicht beleidigt (bitte die TT Zitat Funktion verwenden)
... vielleicht in 5,6 Jahren meinen eigenen Apfelkuchen essen können
- wenn ich einen Apfelkuchen möchte, fahre ich zum Konditor und hole mir einen
- und das in der Gegenwart
- ich habe auch nicht behauptet, dass Du konkret mich beleidigt hast
- wo sollte ich das getan haben?
- deine Aussage meinte aber andere User und die zweite konkret davon einen:
ZitatOriginal geschrieben von SAR
... , weil ihr einfach nicht vorausschauend genug, ja fast asozial im Sinn von nicht gemeinschaftlich, denkt. Da hilft auch kein frommer Spruch in der Signatur
- 'ihr' = plural
- 'kein frommer Spruch in der Signatur' = bezieht sich konkret auf einen User.
- Beleidigungen sollten bei unterschiedlichen Positionen grundsätzlich ausbleiben
- Spitzfindigkeiten gerne; aber das war konkret keine
ZitatOriginal geschrieben von raix
... mehrfach umgezogen, jeweils für einen besseren Job ...
- wohl doch nicht etwa für mehr Einnahmen, mit denen Du auch noch mehr Lebensqualität, Ausgaben und Absicherungen finanzieren kannst? tz tz tz ![]()
- und der Apfelkuchen in 5,6 Jahren? ![]()
ZitatOriginal geschrieben von HHFD
b.) Schulden durch Inflation entwertet werden
- jetzt würde ich gerne erfahren, wieso eine hohe Inflation sich nur auf Deine Schulden auswirken soll?
- bleiben alle Deine anderen Ausgabengrößen gleich und von der Inflation demnach völlig unberührt?
- war es in den letzten 20 Jahren durchschnittlich nicht so, dass Tarifabschlüsse geringer als die Inflation ausfielen (Stichwort Reallohnrückgänge); vermutest Du eine Trendumkehr?
- führt eine höhere Inflationswirkung nicht auch nachgelagert zu höheren Zinsfortschreibungen, wenn die Festbindungsfrist Deiner Finanzierung zur Verlängerung ansteht und in diese Zeit fällt?
- welche Auswirkungen hat das?
- jof hat das doch sehr gut dargestellt, siehe: http://www.telefon-treff.de/sh…ostid=5576834#post5576834
Einen schönen Abend wünsche ich noch!