Beiträge von derAL

    Ich kann nicht nachvollziehen, dass Du bei berechtigten Fragestellungen persönlich beleidigend wirst, SAR. Du möchtest doch damit nicht etwa Deine Argumente verstärken, oder? Das wäre doch schade.


    Pflegekräfte 24h im eigenen Haus kosten min. 4.000 EUR im Monat, es sei denn Du kalkulierst auf Basis von Graubereichen (Pflegekraft aus ärmeren Ländern unter Lohndumping oder ähnlichen Kniffen; in D darf man täglich gar nicht so lange eine alleinige Arbeitskraft beschäftigen).


    Wie finanzierst Du das? Oder hast Du eine gute Pflegeversicherung, die bereits bei Pflegestufe I ausreichende Leistungen regelmäßig bezahlt? Was zahlst Du dafür monatlich? Oder setzt Du darauf, dass Deine Kinder ihr Leben einstellen und den dann 'Alten' vollzeitpflegen? Was machst Du, wenn Deine Kinder beruflich (auch lokal) gebunden sind oder Dich als 80jährigen als selbst 60jährige auch nicht mehr pflegen können, weil sie selbst es physisch/körperlich nicht mehr können? Sehr vorausschauend.


    Ich überlasse Dir jetzt gerne das letzte Wort. :p


    Die Hilfestellungen an den TE sind mMn nach im Sinne von Gedankenimpulsen nahezu auserzählt. Deshalb wünsche ich ihm persönlich eine sehr gute Entscheidungsfindung nach Abwägung aller hier postulierten Überlegungen. Gut überlegt ist halb gewonnen. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Goyale
    Du meinst, dass jemand, der kostenlos arbeitet, gut arbeitet? Ah, o.k.
    Vielleicht verwechselst Du die Begriffe "Beratung" und "Verkaufsgespräch"?

    Habe ich das gesagt? Nein. Auch verwechsele ich nichts. Insofern fällt das in die Kategorie 'Phantasie Goyale'. ;)


    Der Honorarberater verkauft ja auch etwas, nämlich seine Dienstleistung.
    Ob Du es nun Aufwandsentschädigungen, Entgelte, Kickbacks oder Honorare nennst, am Ende des Tages sind es Gebühren. Denn keiner arbeitet umsonst.


    Auch gibt es welche (wen ich meine, dürfte Dir klar sein), die Unabhängigkeit postulieren und am Ende landet es dann (system-/organisationsbedingt) doch in die hauseigene Vermögensverwaltung, weil der Beratende sich dann weniger aufopferungsvoll eigenständig darum kümmern (und verantworten) muss und dann auch mehr Zeit für andere Aktivitäten hat, denn letztlich hängt sein Gehalt auch von einem Mengengerüst ab, um die der sich kümmern muss; und das Mengengerüst selbstverständlich hat dort auch Einfluss auf das 'Kümmern', die Komplexität, die Reagibilität, Individualtät etc.).


    Auch fehlt mir noch ein wenig die Abgrenzung. Bist Du bei Deinen Gedankengängen bei einem freien Honorarberater (wie findest Du einen guten bzw. wie kannst Du das aus Sicht des Kunden valide prüfen?), beim Private Banking, der in einer Bank installierten Honorarberatung/FP, beim Wealth Management oder bei einem familiy office?


    Und da kommen wir auch schon an Barrieren und Grenzbereiche. Denn der TE und viele andere auch (und ich meine das sicherlich nicht despektierlich) haben da meistens nur einen sehr überschaubaren Zugang.


    Auch muss man sich die Frage stellen, wie der freien Honorarberater nach seiner Empfehlung die richtigen Produkte anbahnt und damit einhergehend seine Empfehlung synchronisiert (wessen unabhängiges Netzwerk (keine wechselseitigen Verpflichtungen, Verträge, Koop-Vereinbarungen?) bzw. Produkt-Netzwerk nutzt er, mit wem oder welcher Plattform arbeitet er zusammen -da zahlt er ggf. was aber/und/oder bekommt er auch was für?). Und letztlich gebe ich zu bedenken, dass gerade freie Zeitgenossen weniger Regulatorik erfahren. Ist das jetzt gut oder schlecht für den Kunden? Das soll jeder selbst beurteilen.


    Aber die Diskussion führt zu weit von der Thread-Ausgangslage fort.


    Sie fußt auf den TE und seinen Vorsorgeüberlegungen hinsichtlich einer Immobilie.

    Da bin ich bei Dir, Bandit.


    Nokia stellt neue Weichen. Dafür muss es an verschiedenen Stellen Anpassungen vornehmen. Dies einem Unternehmen zu Vorwurf zu machen, halte ich für wenig sinnstiftend. Dass Unternehmen Mitarbeiter um- oder freisetzen, ist Teil unternehmerischer Entscheidungen. Jedes Unternehmen macht das.
    Man kann die neuen Weichen gerne kritisch sehen. Jedoch gibt es zu jedem Contra auch ein Pro.


    Die Menschen in Finnland, die Menschen in Amerika, in Deutschland, in Asien ... Meine Güte, harlekyn, was für argumentative Korrelationen ...



    (P.S.: Was die Wahrnehmung betrifft, die harlekyn fett markiert hat: er hat die bereits freigesetzten 100 Recruiter vergessen, zu markieren. Damit auch selektiv. Aber: Wenn man 100 Recruiter nicht mehr benötigt, was bedeutet das perspektivisch dann für das Personalmanagement/Personalgefüge? Aber lassen wir das an der Stelle. Halten wir uns an Bandit.)

    Goyale:


    Von einer Empfehlung im Hinblick auf die Asset-Allocation rate ich Dir persönlich ab.
    Letztlich hängt es von der individuellen Anlegerpräferenz, der Ausgangslage und von gesetzten Restriktionen ab.


    Und ob die Quirinbank dafür in besonderer Weise geeignet ist, würde ich jetzt nicht unbedingt unterschreiben. Es ist einer von vielen Anbietern. Und 'Werbung' soll hier ja explizit nicht stattfinden. Zur Orientierung gibt es für Beratungssuchende auch gute Bewertungsplattformen.


    Dass eine Finanzplanung durch einen 'Certified Financial Planner' (zertifizierter Finanzplaner) ein geeignetes Mittel sein kann, da gehe ich gerne mit, wenngleich es da mMn auch Qualitätsunterschiede gibt. Auch korrespondiert die Qualität der Beratung nicht immer mit der Höhe des Honorars.

    @SAR:


    Ähm, es ging um die negative Steuerwirkung Deiner beschriebenen Zuschüsse in dem Abschnitt Deines Lebens, wo sich die Altersvorsorge ja entfalten soll, oder? Wir sprechen ja die ganze Zeit darüber, ob eine Immobilie dafür geeignet ist, oder?


    Und nun ist der Cashflow nur noch 'temporär'? Von Fakten, die nicht abschätzbar sind?


    Sollte man aus Deiner Einschätzung nach nicht zumindest die aktuellen steuerlichen Regelungen, welche für diesen Abschnitt aus heutiger Sicht greifen (wir kennen aktuell ja keine anderen Regelungen und wissen nicht, inwieweit sich die Steuergesetzgebung an der Stelle wandelt), bei der Ausgangslage der Überlegungen berücksichtigen?


    Im Sinne von: Was bedeutet es für mich, wenn ich xxx und yyy tue, und mein Wohnförderkonto im Rentenalter dann mit aaa bewertet wird, was für mich neben anderen steuerpflichtigen Einkünften eine Steuermehrbelastung von bbb im Monat/Jahr bedeutet?


    Wenn man solche Überlegungen nicht anstrengt bzw. sich mit den steuerlichen Sachverhalten nicht auseinandersetzt, würde ich das 'Vorsorge im Blindflug' nennen.


    Deswegen empfehle ich, solche Aspekte ebenfalls zu prüfen bzw. unter die Lupe zu nehmen.

    Zitat

    Original geschrieben von emjay
    das ist mir völlig egal

    > keine weitere Fragen :D


    Edit: Im übrigen hat sich Nokia rein gar nichts erschlichen. Es hat sich im Rahmen von Gesetzen und Regelungen völlig legal verhalten. Nokia hat den Ordnungsrahmen nicht zu vertreten. Das regelt für gewöhnlich ein omnipotenter Staat (und seine handelnde Personen), dessen ausführende Organe von wahlberechtigten und mündigen Bürgern dafür legitimiert wurde, solche Regelungen in der Art und Weise zu treffen, dass genau dieser Ordnungsrahmen funktioniert. Und jedem Bürger steht es frei, diesen Ordnungsrahmen auf seine Verfassungsmäßigkeit -Stichwort Gewaltenteilung- hin überprüfen zu lassen.

    Wir vergleichen Informationen, damit man erkennen kann, wie schwachsinnig es ist, über 1.000 MAK eines Unternehmens dieser Größenordnung zu sprechen. Und, dass es wieder einmal nur Stimmungsmache (im Sinne Totschlägerargument) ist. Mein Posting sollte zeigen, dass das andere auch machen, selbst die Unternehmen, in welche sich manche gerade zu verliebt haben, weil sie angeblich 'auf allen Ebenen in Perfektion agieren'.


    Ich wette, Wolfang Denda oder harlekyn beschäftigen auch keine 5 Gärtner aus sozialromantischen Gesichtspunkten bei sich zu Hause, wenn sie diese nicht benötigen. Unternehmen sind nun mal keine Arbeiterwohlfahrtsverbände. Deshalb frage ich mich, was wir damit anfangen sollen?


    1.000 Leute weg. Cashflow wird für was anderes verwendet. Und? Das nennt man unternehmerisches Handeln.

    Zitat

    Original geschrieben von harlekyn
    Nokia entlaesst ueber 1000 Mitarbeiter in Finnland.


    http://techcrunch.com/2016/05/…offs-in-finland/?ncid=rss


    Laeuft aus Investorensicht super bei Nokia :top:

    Ja. Dafür werden anderswo auf der Welt welche eingestellt, so dass unter dem Strich ggf. mehr Menschen eine Beschäftigung finden.


    Schauen wir mal, wie es bei Apple laufen wird:


    http://www.benzinga.com/analys…25-000-and-30-000-of-115-


    Apple Inc. has recently been laying off around 100 contract and full-time recruiters, but Global Equities Research analyst Trip Chowdhry believes this is just the tip of the iceberg for Apple layoffs. Chowdhry estimates that Apple will cut between 25,000 and 30,000 of its 115,000 employees by the end of 2016.


    Läuft dann für die Investoren auch gut, wenn die schon weniger Geräte verkaufen ...


    :p