Beiträge von derAL

    Mit Zufriedenheit generierst Du aber keinen Cashflow, der Dir Erträge bringt.


    Und zum Thema Zulagen sollte man sich auch mit der nachgelagerten Besteuerung (Stichwort Wohnförderkonto) beschäftigen: http://www.finanztip.de/rieste…riester/wohnfoerderkonto/


    Der Link -welchen ich auf die Schnelle gefunden habe- enthält ein Beispiel, wie sich das WFK ansammelt (wird mit 2% zu Deinen Lasten jährlich verzinst und damit höher als heutige normale Sparanlagen) Über Google sollte man weitersuchen; es gibt hierzu kritischen Kontext.


    Diese Regelung reduziert kurzum im Alter Deinen Cashflow weiter. Deshalb sollte man da genau hinschauen.
    Und es etwas, was gerne im Beratungsgespräch schnell abgehakt wird.

    Jeder soll ja machen, wie er es mag. Aber lustig ist es schon hier, wenn man dann Negativ-Beispiele aus dem Bekanntenkreis nennt. Dann hat man sofort 'falsche Bekannte' oder ist gar 'ahnungslos'. Im Gegenzug werden dann aber Milchmädchenrechnungen präsentiert.


    Sicherlich kann man Freude daran haben, die Fassadenrenovierung am selbstgenutzten Eigenheim selbst vorzunehmen (und z. B. den Hornbach-Helden und Obi-Topkunden markieren). Oder normale Rücklagen bei einer Eigentümergemeinschaft als sowieso-da-Geld für außerordentliche Sachverhalte gedanklich umwidmen (an der Stelle: wie finanziert man dann die normalen Sachverhalte? Annahme: durch weiteres Zuschießen in die Rücklage vielleicht? Und die zählen dann nicht als Ausgaben? Häh?).


    Klar, wenn Ihr die Instandhaltungen der Ausgabenkategorie 'Hobby' zuordnet, dann ist die Kategorie 'Eigenheimkosten' unverändert. Raffinierter Trick. So kann man es sich schön verargumentieren. Aber es bleibt wenig überzeugend.


    Und an der Stelle schließe ich mich Goyale an. Der TE soll alle Argumente kennen. Denn das ist für seinen Entscheidungsprozess hilfreich.


    Und wenn hier welche Bekannte anderer User als 'falsche Bekannte' definieren, nur, weil diese teilweise (nicht alle) bei ihren Objekten (ETW, Mehrfamilienhäusern oder Eigenheimen) derartige Erlebnisse hatten (Mietnomaden gab es da ebenso mal, auch ein toller Spass, wenn diese bei einer vorfinanzierten und polizeibegleiteten Räumung vorher noch mit einem Hammer sämtliche Fliesen, Heizungen, Küche und Parkett zerstören/demolieren), spricht das nicht für die Person. Wenn die Argumente ausgehen, wird man persönlich und geht unter die Gürtellinie, gell? Vielleicht ist jener auch mal der 'falsche Bekannte', wenn er ähnliche Dinge erlebt. Aber offenbar steht er da selbst über den Dingen. Auch eine bestimmte wie spezielle Haltung ggü. Mitmenschen, nicht wahr?

    Gilt diese Beobachtung auch noch perspektivisch (über einen Zeitraum von 30, 40 Jahren) für Dacherneuerung, Fensteraustausch, Kanal- oder Straßenerneuerungen der Gemeinde/Stadt (, an denen man dann beteiligt wird), Wasserrohrbruch/Tiefgaragensanierung (bei ETW), Fassadenrenovierung, Heizungswartung/-Erneuerung und und und?


    Man hört von vielen Hausbesitzern oft die Aussage 'am Haus, im Haus oder im Garten hat man immer was zu tun'. Auch sind selbst konservative Rücklagen bei ETWs nicht für alles kalkuliert.


    Mein Eindruck ist, dass diese damit verbundenen Kosten gerne aus der Investitionbewertung ausgeblendet respektive getilgt werden.


    Im Rentenalter kann es ungünstig sein, mal schnell eben 10 oder 15 TEUR Sonderumlage zu stemmen. Auch hat man den Eindruck, dass die derzeit niedrigen Zinsen oft dazu verleiten, dass man 'überdimensioniert' baut, kauft oder ausstattet (Küche etwa); nach dem Motto, 'dann kauf ich mir ein Zimmer mehr oder baue ein noch größeres oder schöneres Haus'. Auch das will langfristig instandgehalten werden.


    In meinem unmittelbaren Bekanntenkreis folgende Beispiele (und dahinter die jeweiligen ungefähren Kostenanteile pro Eigentümer) daraus:


    - Wasserleck in der Außenanlage, konnte nicht so einfach gefunden werden, der komplette Vorrasen inkl. Weg etc. musste aufgebuttelt und saniert werden, 12 TEUR
    - mehrere Kanal- und Straßenerneuerung, 5-8 TEUR
    - Tiefgaragensanierung, 7,5 TEUR je Stellplatz
    - Wasserleck im Mauerwerk einer ETW-Anlage, 10 TEUR
    - Fassaden- und Dacherneuerung; der Hausverwalter hat es mit der Dachfirma erheblich verbockt; dadurch sind 80 TEUR Mehrkosten entstanden, zusätzlich entstanden erhebliche Prozesskosten, lief auf einen Vergleich hinaus; jeder ETW-Besitzer bleibt auf rd. 15 TEUR sitzen
    - Toilette ständig verstopft, Ursachenforschung, Grund gefunden, die Wurzel eines Baums im Garten hat sich in das Kanalrohr eingedrückt und sich langsam weiter Richtung Haus vorgearbeitet. Für Entfernung, Rohrsanierung etc. 4 TEUR



    Und ein Worst-Case-Szenario aus den Medien:
    - Bombenfund, Entschärfung nicht möglich, Sprengung vor Ort erforderlich, Haus erheblich beschädigt, leider eine Alliiertenbombe, Damit bleibt der Hausbesitzer auf seine Kosten sitzen und muss die Schäden selbst tragen, Versicherung schüttelt nur den Kopf; gesetzlich ist das so geregelt, Staat haftet nur für deutsche Bombenschäden.


    - Altlastensanierung (Anlage steht auf früherem Industriestandort) war nicht ausreichend, neue Runde ...

    Microsoft verkauft Handy-Sparte und deutet das Ende von Lumia an


    mobiFlip > http://www.mobiflip.de/microsoft-handy-sparte-ende-lumia/


    Auszug:


    'Microsoft hat dort nämlich bestätigt, dass man Windows 10 Mobile auch in Zukunft weiterentwickeln wird. Partner wie Acer und HP werden unterstützt und aktuelle Lumia-Smartphones wie das Lumia 950, mit Updates versorgt. Aber, es fehlt hier ein entscheidender Part: Es ist keine Rede von neuen Lumia-Smartphones.


    Microsoft beerdigt die Marke Lumia also nicht offiziell, doch wie Tom Warren von The Verge vollkommen richtig in den Raum wirft: Das könnte das Ende der Marke sein.'

    Zitat

    Original geschrieben von Bilo
    Al , hast du zufällig einen Link, zum "Pureview noch im Portfolio"? Das ist an mir vorbeigegangen, dachte, dass hätte sich Microsoft gekrallt.


    https://m.reddit.com/r/windows…eview_for_those_who_were/


    Leider nein, ich kann Dir nur den Diskussionsstrang oben anbieten.


    Es ist jedoch auch mein letzter Kenntnisstand:


    - das Designpatent und die Handelsmarke PureView gehören neben anderen MS
    - die Patente der eigentlichen (als PureView bekannten) Technik gehören Nokia


    Will bedeuten, Nokia kann die Technik selbst nutzen, aber unter einem anderem Namen und Design.
    MS hat einen Nutzungsvertrag der Technik mit einer weiteren Verlängerungsoption
    Meines Kenntnisstands nach aber nicht ausschließlich.

    Apple? ;)


    Spass beiseite. Apple muss iTunes mMn wieder einfacher machen.
    Gerade auch das Wechselspiel Apple Music mit Eigene Musik bedarf mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit. Ich nutze Apple Music seit Beginn und habe es abonniert. Aber da schwelt eine gesunde 'richtige' Verwaltungsskepsis mit. Und das ist nicht gut.

    Apple hat seine eigenen Erwartungen heruntergeschraubt. An Dir vorbei gegangen?
    Wenn es aus Sicht von Cupertino so gut 'wie geschnittenes Brot' läuft, weshalb tun sie das dann?
    China läuft phantastisch: -29% weniger Umsatz. :p


    Wie sieht denn der Umsatzeinbruch der anderen dort aus?


    Auch ging es hier nicht um einen Vergleich. Was spricht denn gegen ein 'Sättigungsszenario,' wenn das scheinbar unfehlbare höher-schneller-weiter-Unternehmen hierzu selbst Negativ-Schlagzeilen liefert? Sorry, aber da muss ich grad *huesteln*.


    Aber keine Sorge; mittelfristig ist Apple safe, kurzfristig nicht.
    Nokia ist kurzfristig safe (da kein Wasserkopf) und an der Stelle mittelfristig flexibel.


    Sie fahren doch sehr sicher: Eine andere Firma sondiert den Markt in Kooperation mit Foxconn. Geht es gut, dann profitieren beide und man kann dann immer noch übernehmen und ggf. aufbauen. Läuft es dagegen schlecht, ist nicht viel verbrannt. Besser geht es doch kaum in dieser Ausgangslage.