Zitat
Original geschrieben von dragon-tmd
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Die Apps des iPad (Pro) sind nur bedingt für den (professionellen) Produktiveinsatz tauglich. Es ist und bleibt ein Tablet ..
Zunächst einmal sollten wir klären, was da mit dem 'professionellen Produktiveinsatz' gemeint und von welcher Branche wir überhaupt sprechen.
- Für eine Werbeagentur kann es hilfreich beim Kunden vor Ort oder in Meetings sein, um etwa besprochene Veränderungen anzuskizzieren, z. B. mit Adobe-Apps
- für einen Fotografen kann es hilfreich sein, Bilder sofort zu sichten, wo großes Gepäck ohnehin hinderlich ist.
- Für die beratende Zunft kann es hilfreich sein, darüber Präsentationen zu zeigen oder den Fach-Spezialisten über Video hinzuzuschalten, ganz gleich, ob es sich dabei um ein direktes Face-to-Face-Gespräch handelt (da ist der Laptop oftmals eine richtige Barriere, die da zwischen dem Gespräch 'den Grenzzaun' zieht und so emotionale unterbewusste Distanzen schafft) oder um Präsentationen über einen Beamer (der oftmals schon an der Decke hängt) zu halten. Für den reisenden Vortragsredner/Referenten/etc. ist das eine richtige Wohltat (auch die Bildschirmgröße/die Split-Screen-Option). Vorbei sind dadurch auch die Zeiten, wo man wie ein Bühnenmitarbeiter einer Band mit einem großen Roll-Gepäck von Ort zu Ort zog. Nun kann man das ziemlich smart handeln.
- Über Citrix Receiver läuft jede denkbare Unternehmenssoftware, von der Vertriebsunterstützung bis hin zu sonst etwas.
- Office / Exchange ... - keine Thema
- und und und
Ich nutze über den Citrix Receiver beispielsweise manchmal bei Bedarf auch über das iPad eine Börsen-Echtzeit-Software von VWD. Da macht es natürlich schon einen Unterschied, ob der Bildschirm größer oder wie leistungsfähig das Gerät insgesamt ist.
Will bedeuten, dass nicht jede Branche oder Einsatzzweck einen Supercomputer vor Ort benötigt, gerade auch im Hinblick auf Client-Software. Und auch darüber kann man ziemlich professionell und produktiv mit arbeiten.
Ich frage mich ohnehin, was die Debatte soll. Das iPad Pro kann ein Notebook für viele Einsatzzwecke ersetzen. Es hat die bereits genannten Vorteile (Akku, Booten, Handlichkeit ...), die für den einen oder anderen interessant sind.
Und wenn ein leistungshungriger Bedarf gegeben ist, dann steht der Mac/WIN meistens auch noch herum. Man sollte das ganzheitlich betrachten.
Du machst über Photoshop/andere Produktiv-App etwas am Mac, verlässt das Haus, bist smart beim Kunden, der hat noch ein paar Wünsche und dann kann man das Bild gemeinsam sichten und ein wenig ergänzen/anpassen/etc. oder direkt an die Agentur zum Kollegen schicken, der die Anskizzen am Mac nachbearbeitet und es für das Kundengespräch nach dem Mittagessen wieder bearbeitet zur Verfügung stellt. Oder wieder selbst zurück, kann man am Mac nochmals genauer nacharbeiten. Der Trend geht doch zu One Person - More Devices; und genau da hat es seinen richtigen Platz. Und für bestimmte Branchen könnte das Gerät auch alleine reichen.
Verständigen wir uns alle auf diese Sichtweise? 