Zitat
Original geschrieben von Applied
Auch das.
(1) Aber ist es nicht so, als sei Deutschland erst nach dem zweiten Weltkrieg eine führende Volkswirtschaft in der Welt geworden.
(2) Bitte hilf mir auf die Sprünge:
Um später aufstehen zu können, übernehmen die spät aufstehenden afrikanischen Flüchtlinge aus der Flüchtlingsunterkunft übernehmen halt einfach die Devisen- und Wertpapiermarktaktivitäten bei deutschen Banken?
(1)
- Was waren denn die Gründe für die Industrialisierung Deutschland zwischen 1890 und 1914?
Nachzulesen u.a. in Wikipedia:
'Von der Aus- zur Binnenwanderung
Das Bevölkerungswachstum vollzog sich regional allerdings sehr unterschiedlich. Während in den Groß-, Industriestädten und Ballungsräumen die Bevölkerung deutlich zunahm, fiel das Wachstum in den agrarischen Gebieten des Reiches deutlich langsamer aus. Besonders stark war das Wachstum in den Großstädten Berlin, Hamburg und Bremen, den Industriegebieten der Provinzen Rheinland und Westfalen (insbesondere das Ruhrgebiet), aber auch in den mitteldeutschen und oberschlesischen Industriegebieten.
Die Bevölkerungszunahme verstärkte den Bevölkerungsdruck, der seit dem Vormärz der Hauptmotor der Auswanderung nach Übersee geworden war. Die Auswanderung hielt auch in den ersten Jahrzehnten des Kaiserreichs an und erreichte in den 1880er und 1890er Jahren ihren zahlenmäßigen Höhepunkt.
Danach wurde sie abgelöst von der Binnenwanderung. Diese entwickelte sich zur „größten Massenbewegung der Deutschen Geschichte“ (Köllmann). Im Jahr 1907 wies die Reichsstatistik nach, dass bereits 48 % der Einwohner außerhalb ihres Geburtsortes lebten, d. h. jeder zweite Reichsbürger hatte in der ein oder anderen Weise an der innerdeutschen Wanderung teilgenommen, die in diesem Ausmaß im europäischen Vergleich ohne Beispiel ist. Bereits seit längerem wanderten Arbeitssuchende zunächst aus dem Umland der Industrieorte, dann aus dem Nahwanderungsbereich der agrarischen Nachbargebieten in die Städte ab. Für das Ruhrgebiet wird geschätzt, dass das Arbeitskräftepotential der umliegenden Regionen – etwa des Sauerlandes oder des Münsterlandes – bereits seit den 1870er Jahren erschöpft war. Seit den 1880er und verstärkt seit den 1890er Jahren trat verstärkt die Fernwanderung auf, d. h. die Migranten überschritten dabei Provinz- oder innerdeutsche Landesgrenzen. Besonders ausgeprägt war die Ost-West-Wanderung, also der Zug aus den östlichen preußischen Provinzen nach Berlin oder in die rheinisch-westfälischen Industriegebiete. Bis 1907 hatten 1,94 Millionen Menschen die ostelbischen Provinzen Ostpreußen, Westpreußen und Posen verlassen und rund 24 % der in diesen Provinzen Geborenen lebte zum Zeitpunkt der Volkszählung in anderen Teilen des Reiches. Von diesen waren etwa 400.000 im Ruhrgebiet und 360.000 in Berlin und Umgebung wohnhaft. Bis 1914 wanderten allein etwa 450.000 meist polnisch oder masurisch sprechende preußische Staatsbürger ins Ruhrgebiet. Die neue, aus west- und ostdeutschen Elementen zusammengesetzte Bevölkerung, unterschied sich in einigen Aspekten – wie etwa dem Ruhrdeutsch – von den umgebenden Gebieten.
Die Mehrheit der Fernwanderer waren Einzelwanderer, zumeist ledige jüngere Männer.'
- Ach, und Kolonien hatten wir zu dieser Zeit auch noch, die man ausbeutete
- Nach dem ersten Weltkrieg war das Wachstum bekanntlich nicht mehr so gut
- und später war es eher durch Raub, Terror und Gräueltaten fundiert
- dann kam das Elend
- dann der Marshall-Plan
- dann die Gastarbeiter
(2) Nö, das wird mir an der Stelle nun wirklich zu doof.