Beiträge von derAL
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Auch ich habe die Nachricht mit Betroffenheit zur Kenntnis genommen, auch wenn das hohe Alter natürlich eben diese mit immer größerer Wahrscheinlichkeit erwarten ließ.
Helmut Schmidt war ein großer und vor allem authentischer Politiker. Er hatte die Größe, Leistungen auch von Politikern anderer Parteien an- und abzuerkennen, auch wenn seine Partei nicht immer die gleiche Meinung teilte.
Er war einer der wenigen Politiker der SPD, bei dem ich nicht das Fernsehprogramm wegdrückte. Im Gegenteil. Mit großem Interesse verfolgte ich die Meinung eines weißen alten Mannes und respektierte diese mit großer Hochachtung bis in die späten Stunden, auch wenn ich sie vereinzelt nicht immer teilte. Sein Wort hatte immer einen sehr großen Wert. Und seine kurzen abwägenden Denkpausen in Gesprächen bei gleichzeitigem Ziehen an der Menthol-Zigarette und dem entspannten Ausatmen danach waren legendär. Wenn der Rauch aus dem Mund von Helmut Schmidt ausströmte, folgte stets ein gewichtiges und weißes Wort.
Seine Worte werden fehlen. Und ich hoffe, die Lücke wird sich schnell wieder schließen.
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Zitat
Original geschrieben von Pitter
(1) Also nochmal auch für diejenigen, die etwas mehr Zeit benötigen, um etwas aufzunehmen und zu verarbeiten.
(2j Wenn das Angebot für das Gut Arbeitskraft knapp wird oder gar sehr knapp - wie immer wieder für bestimmte Fachrichtungen behauptet - wird, steigt der Preis für diese knappe Gut stark an. Da wir diese starke Steigerung der Löhne in den Branchen mit angeblichem Fachkräftemangel nicht beobachten können, stimmt entweder die Grundthese der Marktwirtschaft nicht oder das Gut ist nicht knapp. Ich tendiere zu zweiter Erklärung.
(1) hi hi und das sagst du einem ....
(2) hi hi und das erklärst du einem ... Ist schon manchmal lustig hier. Spaß beiseite. Die Frage ist doch, wie Du das bewertest und welche Basis Du dabei heranziehst. Den Durchschnittslohn? Die Gehälter der Neueinstellungen? Oder die Gehälter nach Qualifikation? Ich meine, die Gehaltsbandbreiten innerhalb einer Firma gehen schon recht weit auseinander. Wie machst Du dann Deine Thesen über 'die Löhne' fest?
Die Fakten verschiebst Du damit nicht. Und wie Du mittlerweile bemerkt hast, bin ich mit meinen Thesen nicht alleine.
Im übrigen habe ich vor Leuten meinen tiefsten Respekt, die sich dafür entscheiden, nochmals mit einer Qualifizierung durchzustarten anstatt in Selbstmitleid zu versinken.
Das ist Engagement und ich bin mir sicher, dass am Ende ein Erfolg zu verbuchen ist.
Dafür alles Gute, system02!
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Zitat
Original geschrieben von Pitter
Wenn ein Gut knapp wird, steigt der Preis! Wenn der Preis nicht steigt, kann das Gut nicht knapp sein.Jetzt hast Du es verstanden. Wenn also Dein persönlicher Preis nicht steigt, dann ist Dein Angebot auch nicht knapp.
Und wie macht man es knapper? Indem man etwas erlernt oder kann, was andere nicht so gut können. Auf Basis der Spezialisierung. So kompliziert ist das doch nun auch nicht, oder?Es gibt Einkommensunterschiede. Die Gründe liegen in der Spezialisierung. Das ist kein Geschwafel. Das sind Fakten.
Mit jedem Abschluss oder einer ergänzenden Zusatzqualifikation steigt Dein Gehalt bzw. der Abstand zu Gehältern ohne Spezialisierung.Ich spreche von dem, was ich selbst erlebt habe. Ich habe am Abend und am Wochenende jahrelang die Schulbank gedrückt und mich weiterqualifiziert. Das wirkte sich sukzessive positiv auf meine Einkünfte aus. Bei meiner Frau war die Situation vergleichbar. Heute im Rückblick können wir sagen, dass das eine sehr harte Zeit war. Sie hat sich aber für uns beide gelohnt. Und nun höre ich mir an, dass das nicht funktionieren soll. Ein Ross muss man sich hart erarbeiten. Und nichts anderes empfehle ich hier. Mehr Input bringt auch mehr Output.
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Der Preis. Das ist auch der Grund dafür, dass welche wenig und andere deutlich mehr verdienen. Das ist meiner Meinung nach Marktsignal genug. Und diese 'Signale' findest Du überall. Man muss nur verstehen, weshalb das so ist.
Bedingt hierfür ist und bleibt = Qualifikation, Spezialisierung, Erfahrung, Engagement und Flexibilität.
Im übrigen vernebelt der Mindestlohn das Preissignal und, dass Mindestlohnbeschäftigungen ohne Mindestlohn keinen markt- oder volkswirtschaftlichen Wert aufgrund des Überangebots haben. Deshalb wurde und würde hierfür wenig bezahlt.
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Der Fachkräftemangel existiert, weil man keine qualifizierten Leute findet. Entweder, weil die Vorraussetzungen für den Job fehlen oder das Angebot nicht auf die Nachfrage trifft. Oder weil Menschen unflexibel sind, für eine berufliche Chance den Standort zu wechseln oder bereit sind, sich hierfür zu verändern.
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Zitat
Original geschrieben von Anja Terchova
Arbeitsmarkt ist aber kein Markt wie jeder andereMan kan ja nicht einfach Arbeitnehmer abwracken oder verkaufen wen man sie gerade nicht braucht
Selbstverständlich ist es ein Markt. Jedes Unternehmen kann darin seinen Bedarf anpassen (einstellen und freisetzen). Lediglich staatliche Beschränkungen verhindern eine flexiblere und damit schnellere Anpassung an die Marktbedingungen, was im übrigen auch zu einem Teil Arbeitsplätze vernichtet. Gerade im Mittelstand oder bei kleineren Gewerbeeinheiten.
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Zitat
Original geschrieben von Anja Terchova
Gute Noten in der Schule reichen nicht zum studieren - weil auch wenn die Unis kostenfrei sind ist das Studium nicht kostenlos2-3 Jahre Oberstufe und 3-4 Jahre Studium zum Bachelor sind schonmal 5-7 Jahre ohne Einkommen - das kann sich nicht jeder leisten
Es gibt Förderungsmöglichkeiten. Und das Abitur kann man auch während der Arbeit machen, zum Beispiel in der Abendschule. Man kann aber auch ohne Abitur neben dem Beruf studieren. Der Staat beteiligt sich an den Kosten über Steuerrückerstattungen, welche das Studium insgesamt günstiger machen. Danach verdient man in der Regel mehr, so dass es sich überwiegend lohnt, den Schritt zu wagen.
Gute Noten befähigen die meisten Menschen zu einer Ausbildung. Und in den meisten Firmen kann man mittlerweile eine mit einem Studium kombinierte Ausbildung machen.
Aber wir drehen uns hier im Kreis - wer nicht will, sucht sich immer Gründe dafür, wieso etwas nicht gehen oder klappen wird.
An der Stelle zitiere ich William Shakespeare:
'Zweifel sind unsere Verräter, denn sie lassen uns oft Gutes verlieren, welches wir erringen könnten, nur weil wir den Versuch fürchten.'
Er passt im übrigen hervorragend zu unserer Angstgesellschaft.
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Zitat
Original geschrieben von khaos
Sorry, aber dich kann ich nicht ernst nehmen .. schwurbel keinen so Mist zusammen; das tut jedes Mal beim Lesen weh.Wenn ich sagen würde was du mich kannst würde ich wahrscheinlich gesperrt werden
Das sind keine Provokationen nach Deiner Lesart? Sehr interessant.
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Ach khaos, wenn sich jemand langsam in Richtung Beleidigungen oder auf eine Vorstufe davon bewegt, dann ist das oftmals nur der Ausdruck oder das Indiz dafür, dass dessen Argumente so langsam ausgehen. Also nur zu, wenn Du magst. Auch das wird mich nicht tangieren.