Beiträge von derAL


    (1) Ein deutliches Ja und ein nochmal so deutliches weiteres Ja. Christliches Verhalten hängt nicht von anderen Verhaltensweisen oder von anderen Personen ab. Und das sagten schon unsere Eltern: 'Nur weil ... das gemacht hat, musst Du es nicht auch machen.'


    (2) Ja


    (3) Das ist irrelevant.


    Ein Christ, der nach Gusto christliche Werte für die einen anerkennt und bei den anderen aberkennt, der ist nach meiner Auffassung kein wirklicher Christ. Vor Gott sind alle Menschen gleich. Zumindest singt Ihr in der weltlichen Kirche am Sonntag im festlichen Anzug seelig mit anderen Lieder, die das beinhalten. Und wenn Ihr aus der Kirche rausgeht, dann sollten die gleichen Taten folgen, die Ihr in Euren Blattgoldhallen besungen habt oder unter dem Weihnachtsbaum dieses Jahr wohl wieder singen werdet, bevor Ihr materielle Werte austauscht.


    Zitat

    Original geschrieben von mondlaub24


    Tia, was soll man dazu sagen ? Nix mehr Zelt. Ja tut mir leid, ...


    Ich hoffe für Dich, DU KOMMST NIEMALS in eine Situation, wo ein anderer Dir in der Not Hilfe verweigert, sei es als Schwerverletzter bei einem Unfall, bei lebensbedrohender Krankheit, bei einer sozialen Härtesituation oder bei anderen ähnlichen Sachverhalten.


    Und falls Dir das doch passieren sollte, was ich Dir nicht wünsche, dann erinnere Dich bitte an Deine eigenen Worte.

    Zitat

    Original geschrieben von mondlaub24
    Gäbe es hier irgendwelche Einwände gegen eine Volksabstimmung ?


    Pro unbegrenzter Flüchtlingszuwanderung oder Contra unbegrenzter Flüchtlingszuwanderung


    Überhaupt nicht.


    Wenn wir dann auch über


    > den Mindestlohn
    > den Solidaritätsbeitrag
    > den Länderausgleich
    > die Zulassung spezieller Parteien


    abstimmen dürfen und vorher nochmals erfahren, wer das für wen weshalb bezahlen soll oder weshalb diejenigen in einer demokratischen Gesellschaft richtig aufgehoben sind, dann gerne.

    Reker gewinnt Kölner OB-Wahl.


    Das ist mein Deutschland! :top:


    "Wir zeigen Flagge und das haben sehr viele Menschen heute getan", sagte Kölns scheidender Oberbürgermeister Jürgen Roters am Wahlabend im Rathaus.

    Nochmal, @mondlaub.


    Wir können es nicht zulassen, dass Menschen in Not deshalb auf den Straßen sterben, weil es Leute gibt, die das missbilligend in Kauf nehmen. Bei dieser Abwägung ist eine Asylunterkunft in Passau völlig irrelevant.


    Denn ganz gleich, ob man Passau besucht oder nicht:
    Die Menschen dürfen nicht ihrem Schicksal überlassen werden.


    Aber so wie ich Dich einschätze, ist Dir das völlig egal.

    Zitat

    Original geschrieben von khaos
    ..
    Ich wollte dir lediglich erklären das deine Argumentation ziemlich schwach ist und man Äpfel nicht mit Birnen verwechseln sollte.


    Kritik an den Hetzern ja, aber bitte fundiert und nicht genauso populistisch wie die.


    Ich habe damit lediglich den Spiegel vorgehalten.


    Weil jedes noch so mickrige Argument, das bisher gegen Flüchtlinge hier oder in dem Vorgänger-Thread vorgebracht wurde, 1:1 auch an anderer Stelle vorzufinden ist.


    Ich teile durchaus den Gedankengang, nicht berechtigte Asylanträge abzuweisen.
    Aktuell geht es aber zunächst darum, eine humanitäre Katastrophe in geordnete Bahnen zu lenken.


    Es finden Gespräche auf internationaler Ebene statt. Man darf hier aber auch keine Wunder erwarten. Das sind keine einfache Gespräche. Und Angela Merkel kann da auch nicht zaubern. Dennoch muss die erste Not gelindert werden.


    In diesem Spannungsfeld muss derzeit agiert werden.


    Man kann es einerseits gerade auch in Anlehnung an unser Wertemodell nicht zulassen, dass man Menschen im Stich lässt und sie ihrem Schicksal überlässt. Andererseits benötigt man eine tragfähige wie auch zukunftsorientierte Lösung, die allerdings mit anderen Staaten -welche alle mal mehr mal weniger nationale Interessen durchsetzen wollen- erst einmal verabredet werden muss.


    Die Welt ist nicht immer so einfach. Bei einigen hat man hier den Eindruck, sie würden die bessere Politik machen. Unter Berücksichtigung einer ganzheitlich und international abzuwägenden Politik würden einige nach 36 Stunden Rollentausch wohl einen soliden Nervenzusammenbruch bekommen.