Beiträge von derAL

    Na dann übertrage doch mal eine Kontaktkarte über Bluetooth bzw. iOS-eigenen Bordmittel an einen Deiner Bekannten mit einem anderen Gerät. Viel Spaß ;)


    Oder NFC, das im 6er verbaut wird, aber nicht genutzt werden kann - ausser für Apple Pay, das es hier nicht gibt.


    Flash-Internetseiten, die nicht alles anzeigen ...
    Zwar wird immer die Sicherheit angeführt, aber der Verzicht auf Flash ist die Lebensgrundlage der Apps. Andersherum, gäbe es Flash, bräuchte man keine Apps. Und das ist wiederum nicht gut für den Apple-App-Geldbeutel ... Es gibt also auch hier Pro und Contra. Auch hier kann der User nicht frei entscheiden, ob er Flash nutzen möchte oder nicht. Bei anderen Systemen konnte er bewusst ja oder nein in den Optionen anklicken.


    Und es gibt einige solcher kleinen aber feinen Beispiele ...


    Eine Einschränkung nicht festzustellen liegt manchmal darin, dass man die Möglichkeiten anderer Geräte nicht kennt oder die fehlende Funktion bisher auch bei anderen Geräten nicht nutzte.


    Es ist halt eine Frage der persönlichen Präferenzen und welche Nutzung man vermisst.


    Früher war die Kritik an der Stelle aber noch lauter, da Apple auch Content zensiert hat. Da ist mal ein Buch aus dem Bookstore entfernt worden, da das Cover einen Busen zeigte. Da ist der Song xy gewesen, bei dem es immer nur anstelle des Textes gepiepst hat usw.


    Mittlerweile dürfte sich die Situation auch deshalb entspannt haben, weil das Motto lautet, 'was ich nicht weiß, macht mich nicht heiß'.

    Zitat

    Original geschrieben von MiaForster


    ...


    3. Ich wollte in GT Advanced investieren als ich gehört habe dass Apple nun Saphirglas im iPhone verbaut. Meine komplettes Investment wäre verloren gewesen. :eek:


    Wo hohe Renditechancen liegen, existieren auf der Kehrseite der Medaille ebenso hohe Risiken.


    Jetzt siehst Du vielleicht, was Leute wie Icahn so den ganzen Tag machen und wie viele es nicht schaffen, wenn sie schon investiert hätten, was Dir durch Zufall oder Glück nicht passiert ist. ;)


    Bei Apple sehe ich aktuell keine Innovationen, die nennenswert sind.
    Was nützen mir zum Beispiel 64 Bit, wenn da nur 1 GB Ram werkeln? Antwort: Nichts!
    Deswegen ist das mit den Begriff 'Innovation' bei Apple immer so eine halbseidene Sache.


    Was würde mich dagegen evolutorisch begeistern:


    - Liquid Metal, das äusserst unempfindlich wie elastisch ist.
    - blendfreies Saphirglas
    - absolut wasserdicht
    - kein physischer Homebutton, sondern softwarebasierter zu Gunsten einer geringeren Bauform bei gleicher Displaygröße.
    - Und der Touch-Id-Button? Der kann unter dem Glas liegen oder im Displayglas integriert sein und die Software zeigt dann die Stelle. Ziel: Nahezu rahmenfrei zu Gunsten der Größe.
    - Qi-Standard
    - mehr ppi
    - Notification-Light oder Notification-Anzeige im Ruhemodus
    - von mir aus auch kein Lightning oder eine Headset-Klinke, dafür mit Apple-Bluetooth-EarPods
    - mehrere Lautsprecher, die man nicht beim Halten des Geräts unabsichtlich verdeckt.

    Bisher ist mir das Plus in den letzten zweieinhalb Wochen nur einmal abgestürzt.
    Da war die Ursache allerdings mMn die N-TV-App.


    Bisher nerven mich nur der maue LTE-Empfang und die WLAN-Stabilität (trotz zweier Hotspots in der Wohnung > Time Capsule im 2GHz und 5GHz -Modus und das Speedport).

    Zitat

    Original geschrieben von harlekyn
    (1) Und welches Interesse sollte Apple daran haben?
    (2) ... Budget-Smartphone herstellen sollte. Dem haben sie nicht nachgegeben. Stattdessen sind sie ihrer Premium-Strategie treu geblieben. Damals war auch "Marktanteil" das treibende Thema - schreit heute auch keiner mehr danach.
    (3) Ich hab immer noch meine Zweifel, dass die "Forderungen" einen Einfluss auf die Entscheidungen des Apple-Managements haben. Die machen auch so einen guten Job, ganz ohne "Hilfe" von Icahn & Co ;)


    1: Ein großes Interesse. Ich habe das einige Beiträge vorher schon erläutert. Die Aktionäre sind Inhaber von Apple. Sie entscheiden über die Zukunft des Boards. Kein CEO dieser Welt will es sich mit den Kapitalgebern verscherzen. Das Motto 'Dessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe' gilt auch hier. Extern hat das natürlich einen gewissen Showcharakter. Intern nimmt man solche Forderungen jedoch sehr ernst.


    2: Haben sie doch. Schau Dir bitte mal die Preisentwicklung des 5c an. Sie ist mittlerweile recht attraktiv. Und auf den schwindenden Marktanteil reagiert man, indem man das macht, was noch vor gar nicht so langer Zeit eine Bastion der Undenkbarkeit war: Ein großes Display mit bis zu 5,5 Zoll.


    3: Sie haben Einfluss. Einen guten Job machen sie. Damit das so bleibt, benötigen sie Kontrolle und Kritik. Und an der Stelle sind Icahn und Co. ein Segen.


    Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    (4) Naja, man kanns auch übertreiben, kein Handy-Betriebssystem ist so schlecht das man von seriös von Schrott sprechen kann. Auch beim Iphone ist nicht alles Gold was glänzt...


    (5) Außerdem passt das Preis-Leistungsverhältnis hinten und vorne nicht ... Wird meist eh nur aus Prestige-Gründen gekauft um zu zeigen das man sich das ja auch leisten kann.


    4: An der Stelle bin ich völlig bei Dir und kann auch nicht verstehen, dass Du da manchmal hier zu grob angefasst wirst. Du hast damit Recht. Natürlich setze ich hoffnungsvoll darauf, dass Du in puncto Ökosystem-Architektur dabei schon anerkennst, das da ein gewisser Mehrwert bei Apple gegeben ist. Der rechtfertigt allerdings nicht die massiven Spreads, da bin ich auch bei Dir. Es wird allerdings derzeit vom Konsumenten angekommen. Und weshalb sollte das Apple nicht unternehmerisch nutzen? Dafür sollte man allerdings eine gewisse Erwartungshaltung erfüllt bekommen. Kommen wir hier ein wenig zusammen?


    5: Es ist die Frage nach der eigenen Präferenz und die des eigenen Geldbeutels natürlich. Du kannst das gerne auch mit Uhren vergleichen. Alle machen mehr oder weniger das Gleiche: Sie zeigen die Uhrzeit an. Ich habe jahrelang zum Beispiel alle paar Monate mit neuen Geräten herumgespielt und diese hobbybedingt regelmäßig ausgewechselt. Heute bin ich beruflich stark beansprucht und habe eine sehr begrenzte Freizeit. Mein Bedürfnis nach Ausprobieren ist dadurch naturgemäß begrenzter. Ich schätze es heutzutage mehr, meine Freizeit ohne diese Spielereien anderweitig sinnvoll zu nutzen. Zwar gibt es bei Apple auch manchmal und gerade besonders große Schnitzer (iOS8), aber insgesamt kann man schon bestätigen, dass das Ökosystem Apples einen gewissen state-of-the-art-Charakter hat. Andere gehen auch in diese Richtung, keine Frage, und einige Entwicklungen verfolge ich technisch mit großem Interesse (Windows Phone und Windows 8/9/10 zu einem gleichen Windows für alle Geräte etwa). Die Grenzen vermischen sich jedoch zunehmend zwischen den verschiedenen Systemen. Aktuell sehe ich hier dennoch Frontrunner-Qualitäten bei Apple, während andere -mal mehr oder weniger engagiert- in der Verfolgergruppe sind. Allerdings ist die Qualität dieser Verfolger (für Apple) erstaunlich in so schneller Zeit gestiegen. Bedeutet; die Abstände sind geschmolzen. Deswegen sollte sich Apple wieder mehr Mühe geben. Deshalb auch die berechtigte Kritik, dass für den Preis mehr zu erwarten sein sollte.


    Zitat

    Original geschrieben von Wolfgang Denda
    (6) Das ist zwar richtig, aber versuch mal einer Katze zu erklären, keine Mäuse mehr zu fressen. Weil Obst und Gemüse auch sehr nahrhaft sind. Solange da keine Regulation durch Aufsicht ist.


    6: Einer Katze nur Obst anzudienen, ist eine ausgesprochene Tierquälerei, weil es nicht der Wesenstruktur der Katze entspricht. Im übrigen essen der Hase oder das Meerschweinchen im Umkehrschluss auch nicht gerne Fleisch. Und in puncto Regulation und Aufsicht: Sie ist in den letzten Jahren erheblich gestiegen. Dabei ist nicht nur Gutes herausgekommen. Warum? Weil die Aufsicht nicht international abgestimmt ist. Jeder kocht sein spezielles Süppchen. International konzertiert gehen die jeweiligen Aufsichten jedenfalls dabei nicht vor. Zudem entstehen solche Schoten, dass zum Beispiel systemunrelevante Banken in ein Sicherungssystem für systemrelevante Banken pflichteinzahlen müssen, aber gar nicht mal selbst jemals die Möglichkeit gewährt bekommen, dieses Sicherungssystem bei einer eigenen Problem- oder Schieflage selbst in Anspruch nehmen zu dürfen. Wir haben eine ungeordnete Überregulierung, welche die Probleme gar nicht komplett erfasst. In Teilen sind wir sogar kräftig und nicht nachvollziehbar überreguliert. Aus dem Grund ein wenig sinnstiftendes Beispiel. Gut, die Bürger schreien bei jedem Mist nach Regulierung, weil sie keine Selbstverantwortung übernehmen wollen. Das kann man beim Veggie-Tag-Vorschlag der Grünen etwa gut erkennen. Und was kommt dann dabei heraus? Dass Du für eine spanische Zocker-Bank über Deine Steuergelder haftest, weil die hochspekulativ unterwegs waren, während Du bei einer Bank Spareinlagen hälst, die immer stockkonservativ unterwegs war? Und dass Anleger, die sich grundsätzlich gescheiter halten als die Berater in Banken (Handwerker habe ähnliche Schwierigkeiten, weil jeder Kunden mindestens soviel weiß wie ein Handwerksmeister), zu Prokon rennen, jedes Jahr vor dem Banker damit prahlen und mehr Geld für den Mist abziehen und am Ende im Ablick des Scherbenhaufens nach stärkerer Regulierung schreien? Wäre Prokon eine Aktiengesellschaft gewesen, hätten die Icahns das Seifenblasen-Unternehmen schon lange zerlegt. Etliche Anleger wären dann vor dem Fiasko verschont geblieben. Oder, dass Banker Protokolle noch und nöcher schreiben müssen und freie Vermittler nicht in dem Umfang? Super-Regulierungs-Deals bzw. -Argumente, finde ich ... Aber hier nicht das zentrale Thema.


    Das Thema war doch dieses Positionspapier: http://www.shareholderssquaret…ple-shares-at-half-price/


    Wie bewertet Ihr konkret die einzelnen Inhalte, die da drin stehen?


    - Der Markt bewertet das Unternehmen so wie er es tut. Er hat demnach Recht, dass die Barreserven die Gesamtrendite schmälern.
    - Der Kurs steigt nach den Corporate Raiders - Forderungen, weil der Markt erkennt, dass sie Recht haben und darauf reagieren. Und nachdem Du sagst, dass der Markt doch immer Recht hat, kann ich mich dem nur anschließen, weil das auch meine Überzeugung ist. ;)
    - Naja, wenn Apple die Aktien selbst hat, profitiert es auch von den Kurssteigerungen, wenn sie die Aktien wieder an den Markt lassen, oder? Apple profitiert, da es sich für Investoren wieder interessanter macht. Apple profitiert, weil es Konflikte mit Stakeholdern reduziert. Sie haben aktuell zu wenig Handlungsspielraum für das zu viele Kapital. Deshalb beeinträchtigt dieses ja deren Gesamtrentabilität. Apple hat also mehr als nur eine Sache davon, die Forderungen der AKtionäre zu erhören. Daneben profitiert Apples Aktie gerade besonders stark davon, lenkt es doch vom verpatzen iOS-Start und Bentgate ab. :p
    - Kursanstieg: Du musst doch nur mal die Nachrichtenhistorie zeitlich ab 2013 (Uhrzeit/Datum) mit dem der Chartentwicklung abgleichen; dann wird Dir das schnell klar.