Beiträge von derAL
-
-
Und hepp für 565 EUR Festpreis inklusive versicherter DHL-Versand mit Sendungsverfolgung.
-
Zitat
Original geschrieben von x34
...solange apple dermaßen erfolgreich ist, so what...!? wen juckt's solange sie dermaßen viele geräte jedes jahr verkaufen können.
Gerade diesen Aspekt betrachte ich sehr zwiespältig.
Gerade auch in Hinblick auf die Definition von Erfolg.
Absolut betrachtet ist es natürlich ein Erfolg, immer noch so viele Geräte bzw. einen Schnaps mehr als im Vorjahr abzusetzen.
Relativ betrachtet, habe ich da meine Zweifel. Weshalb?
> Die absolute Sicht vernebelt die Tatsache, dass die schönen Zahlen des Absolutabsatzs einerseits davon getragen wird, dass Apple immer mehr Märkte hinzugenommen hat
> Hätte es diese zusätzlichen Märkte nicht gegeben, wären die Absatzzahlen rückläufig
> Gleichzeitig ist andererseits das Marktpotenzial des Smartphonemarktes deutlich gestiegen
> Apple hätte sich davon einen signifikant größeren Anteil am expandierenden Marktvolumen sichern können
> das haben aber andere teilweise sehr erfolgreich gemacht
> erkennt man daran, dass der Marktanteil von Apple insgesamt gesunken ist
> Die Stückzahlen von damals waren demnach deutlich mehr wert als die Stückzahlen von heute, weil der Marktverteilungskuchen eben größer geworden ist
> ein größerer Geräteabsatz bedeutet gemessen am gestiegenen Gesamtvolumen eben nicht, dass man erfolgreicher geworden ist
> ein größerer Geräteabsatz kann auf den zweiten Blick dennoch bedeuten, dass man weniger Erfolge verbuchen kann, gerade, wenn der Gesamtmarkt -wie geschehen- sich deutlich ausgeweitet hat
> der sinkende Marktanteil ist aber Boden für zukünftige Absatzmöglichkeiten, wenn wir unterstellen, dass Kunden innerhalb ihres Ökosystems bleiben und je mehr sie von einem Ökosystem nutzen, desto geringer die Wechselbereitschaft in ein anderes Ökosystem ist
> es ist für Android bei einem Marktanteil von über 80% perspektivisch doch leichter, das Ökosystem weiter zu entwickeln als für Apple, Kunden zurück in ihr Ökosystem zu bewegen, das einen vergleichsweise geringen Marktanteil hat
> das gilt gerade auch für neue Standards und Zubehörprodukten wie Zahlungssysteme etc.Es gibt also zwei Perspektiven von Erfolg.
Zugegeben, die zwei Betrachtungsweisen machen es in der Diskussion nicht leichter.
Ich bitte aber darum, die andere mit zu berücksichtigen. -
Zitat
Original geschrieben von derAL
Die übertragene Erwartung ist doch vielmehr, dass ich nach dem 28 EUR Steak sagen kann, der Mehrpreis hat sich gegenüber dem preiswerten gelohnt. Er war es deutlich wert.Und diese Erwartung darf man bei Apple angesichts des höheren Preisspreads durchaus erwarten.
In einem 5 Sterne Hotel darf man auch mehr erwarten als in einem 3- oder 4 Sterne Hotel.
Sollte doch eigentlich logisch sein, oder?ZitatOriginal geschrieben von kaypee
Die Sterne eines Hotels sagen mehr über Qualität aus, als pure EUR Preise. Vergleich hinkt.Findest Du?
Ich nicht: Höhere Qualität rechtfertigt einen höheren Preis.
Im Umkehrschluss stelle ich nachstehende Fragen in den Raum:
> Wird Apple seinen höheren Preisen im Sinne der höheren Qualität und im Kontext der Mitbewerberprodukte noch gerecht?
> Wie hat sich dieses Gerechtfertigtsein in den letzten Jahren verändert?
-
Die übertragene Erwartung ist doch vielmehr, dass ich nach dem 28 EUR Steak sagen kann, der Mehrpreis hat sich gegenüber dem preiswerten gelohnt. Er war es deutlich wert.
Und diese Erwartung darf man bei Apple angesichts des höheren Preisspreads durchaus erwarten.
In einem 5 Sterne Hotel darf man auch mehr erwarten als in einem 3- oder 4 Sterne Hotel.
Sollte doch eigentlich logisch sein, oder? -
Den Preisunterschied gibt es tatsächlich kaum, betrachtet man die Herstellungskosten.
Vielleicht kann hier ja jemand aktuelle Daten nennen.Ein deutlicher Unterschied besteht im Spread zwischen Herstellungskosten und Verkaufspreis.
Wenn Apple so einen hohen Spread im Vergleich zu Mitbewerbern verlangt, sollte was anders sein?
Die Qualität vielleicht?Das ist doch schon so, wenn Du in ein einfaches Restaurant gehst, kaypee.
Bei dem einen bezahlst Du für ein Rindersteak 15 EUR, in einem anderen 28 EUR. Sollte das letztere nicht qualitativ deutlich hochwertiger sein?
Genau aus dem gleichen Grund ist eine höhere Erwartungshaltung (die ja auch von Apple zusätzlich genährt wird) gerechtfertigt. Dann sollte Apple aber auch uneingeschränkt liefern.
-
Apple ist nun mal kein Bugatti. Das ist vielleicht ein Vertu. Und das muss man mal verinnerlichen. Wäre es ein Bugatti, dann würde es in der Innenstadt davon einfach zu viele geben, so dass die Exklusivität verloren wäre.
Haben die ganzen Kinder in der Straßenbahn, die am Morgen für einen gewissen Nervfaktor sorgen (so nebenbei), tatsächlich alle Bugattis in den Händen? Wohne ich in Beverly Hills? Hmmm, ich zweifle an dieser Vergleichsaussage ...

-
derAL ist ein unbedeutendes Licht im Apple-Universum, mehrere sind einige Lichter, einige mehrere sind viele, machen harlekyn und einige andere auch noch mit, sind es schon deutlich mehr viele bis eine Masse entstanden ist, die Einfluss ausüben kann.
Viele kleine Lichter ergeben in Summe auch einen Laserstrahl, den man auch in der Entfernung noch deutlich sehen kann, auch im Apple-Universum.
Das ist der Deal.
Edit:
Fragen wir doch einmal anders herum:
Weshalb kam jetzt das größere Display, wo es doch in der Apple-Doktrin kein perfekteres gibt, als das kleine Display des 55s?
Kann es vielleicht doch an dem schwindenden Markanteil liegen oder an der Tatsache, dass da ein nicht apple-induzierter Trend vorliegt, der mehrheitlich Kunden zu Mitbewerbern bewegt, bis sich Apple sagte, das machen wir nun auch, was interessiert mich mein Geschwätz (kleines Display ist perfekt) von Gestern? Weil der Markt aufheulte, indem er die Marktanteile zu Gusten anderer veränderte? Weil Apple doch nicht machen kann, was es will?
-
Ich kann mich an die Zeiten gut erinnern, da gab es zahlreiche Beschwerden und Schloss-Forderungen über meinen in 11/2012 eröffneten 'Apple-schlechte-Nachrichten'-Kritik-Thread, der seit einiger Zeit nun 'Kult, Kritik, Kommerz und Markt - wie geht es weiter mit Apple?' lautet, nachdem Apple auf die damalige heftige Allgemein-Kritik unter Cook endlich darauf reagierte und wir nach wohlwollender Kenntnis eben dieser Reaktion (Apple-achtet-nach-der-Kritik-nun-wieder-stärker-auf-Kundeninteressen) den Titel veränderten.
In 11/2012 war ich im Apple-Hauptforums gerade wegen des Threads quasi eine persona non grata.
Die, wie Du sie nennst 'Oberste Heeresleitung' erkannte jedoch, dass ich meine (aus meiner Sicht berechtigte) kritische Haltung -auch im Umfeld teilweise heftigster Anschuldigungen- stets versucht habe, konstruktiv zu äußern.In 01/2014 habe ich mein persönliches Apple-Engagements stark ausgebaut. Dennoch übe ich Kritik dort aus, wo ich sie für berechtigt halte. Ich sehe den Sinn darin, dass nur Kritik letztlich Apple dazu bewegt, die Kunden nicht zu vergessen und die Dinge schneller zu optimieren. Deshalb betrachte ich Kritik wie auch die meine als wertvollen Beitrag für die Apple-Gemeinde, da ich darauf setze, dass nur ein kritisches Umfeld einen Einfluss darauf hat, dass Unternehmen ihre Produkte schneller optimieren.
Das das so ist, kann man bei Apple ganz klar erkennen. Immer dann, wenn die Masse aufheult, kommt eine schnelle Reaktion von Seiten Apples, sei es iCloud-Sicherheits-Verbesserungen oder andere Dinge usw..
Deswegen bedauere ich es immer, wenn Dritte klare Probleme als 'unwesentlich' einstufen, mit 'kauf Dir doch was anderes und lasse uns in Ruhe' reagieren oder als 'interessiert keinen' klassifizieren.
Das sind die einzigen Gründe, weshalb lange Zeit kein größeres Display verbaut wurde, keine 2 GB Ram im Gerät stecken, die Kamera aus dem Gerät ragt oder dies und/oder das ist.
Heulen jedoch alle oder ein Großteil der Kunden auf, was sehen wir dann?
Ein größeres Display oder, dass beim nächsten 6s 2 GB enthalten sind und die Kamera im Gehäuse liegt. Wetten?Also Apple-Gemeinde, habt Mut zur konstruktiven Kritik > Sie bewegt tatsächlich etwas zu Eurem Vorteil.
Und mit Kritik entehrt ihr Apple auch nicht. Wenn jeder behauptet, alles sei toll, dann bedarf es bei Apple ja auch keine Weiterentwicklung, oder? Dann hätten wir immer noch das erste iPhone in Händen.Edit: Im übrigen (da ich das alte Nokia immer noch im Herzen trage), waren es die Arroganz und die Beratungsresistenz des damals unangefochtenen Weltmarktführers Nokia, die das Unternehmens in die Bedeutungslosigkeit geführt haben. Weshalb? Sie hörten auch nicht auf die User und deren Interessen. Selbst schwindende Marktanteile ignorierten sie auf Grund Ihrer Dominanz. Der Rest ist Geschichte.
Was macht Apple vergleichsweise heute? Es anders? Das sehe ich leider nicht!
-
Man sollte natürlich schon verstehen, aus welcher Motivation heraus Kritik gepostet wird.
Als Sachbeitrag, kritischen Sachbeitrag, konstruktiv kritischen Sachbeitrag, als Stoff zum Nachdenken, als kritischen Beitrag zu Philosophie/Werte/Marktumfeld/Produktlaunch/Öffentlichkeitswahrnehmung des Unternehmens oder als Beitrag, der als solcher ganz einfach als Provokationsbeitrag zu erkennen ist?
Und da '#businesscardgate?' mit dem Zwinkersymbol ganz klar eine Anleihe des #bentgate ist, das von einem doch stark Appleliebenden bewusst als Reaktion auf kritische Äusserungen im Sinne eines 'das Imperium schlägt zurück' dort als vermeintliche 'Revanche' gegengepostet wurde, wundert mich das Schloss nicht.
Wäre dort das Thema normal, also nicht als ironische/sarkastische Apple-Problem-Anleihe, behandelt worden, hätte es nach meiner Einschätzung auch kein Schloss gegeben.