Beiträge von derAL

    Zitat

    Original geschrieben von mucfloh
    Nette Motive, schöne Bilder, aber mal die Kommentare lesen - es handelt sich wohl um eine "heimliche" PR Tour, die von Apple bezahlt bzw. unterstützt wurde.


    Trotzdem scheint die Kamera wirklich ordentliche Bilder abzuliefern...


    "heimliche PR Tour" - wohl - so heimlich, als dass das die Kommentatoren schon wissen - Verschwörungstheorie? - die Bilder sprechen doch von selbst - oder meinst Du, Ive stand daneben und hat die Bilder nachträglich korrigiert und ausgewählt?


    Hier die ergänzende Seite:


    http://austinmann.com/trek/iph…lus-camera-review-iceland

    Ja, aber das ist es doch, was ich meine.


    Wer sich nicht fortbilden möchte, muss es halt auch akzeptieren, dass seine beruflichen und damit auch die Einkommensmöglichkeiten deutlich begrenzt sind. Und das definiert jeder selbst, der seine eigene Grenze festlegt, was er bereit ist, IN SICH ZU INVESTIEREN. Denn der Ertrag (EINKOMMEN) entsteht aus der direkten Folge dieser Investition in die EIGENE ZUKUNFT.


    Wenn jetzt jemand sagt, eine befriedigende Ausbildung reicht, dann ist der Ertrag daraus eben sehr niedrig.


    Es geht ja nicht um das komplette Studium bis hin zum Master. Bei der Aus- und Fortbildung kann man auch abgestuft und sukzessive seine Einkommensgrößen verbessern.


    Aber von nichts kommt halt auch nichts.


    Zu den Kosten: Eine Weiterbildung nahezu jedweder Art oder ein nebenberufliches Studium kann man steuerlich geltend machen (nennt sich Werbungskosten; warum?; weil es Investitionen/Aufwände/Kosten sind, um sich nach einer erfolgten Höherqualifizierung für bessere und entsprechende höhere Einkommens-Perspektiven bewerben zu können; der Sinn steckt schon im Begriff; der Name ist gewissermaßen Programm), der Staat beteiligt sich quasi daran. Und Vollzeitjob und ein Studium sind keine 'Tortur'. Habe ich auch gemacht. Klar war das eine große Anstrengung; wenig Freizeit, am Wochenende lernen, am Abend und am Wochenende Vorlesungen besuchen etc., während andere in die Disco fuhren oder ins Kino gingen. Aber am Ende hat sich die ZUKUNFTSINVESTITION GELOHNT. Man kann darauf aufbauen.


    Wer das aber nicht bereit ist zu tun, der verdient halt auch weniger.


    All jene, die das gemacht haben, haben kein Verständnis dafür, wenn andere immer nach noch mehr Hilfe und noch mehr Hilfe verlangen, während man selbst diese (so genannte) 'Tortur' erfolgreich mit vielen Entbehrungen durchgezogen hat. Und jetzt soll der Mindestlohn überall erhöht werden? Weshalb? Damit entwertet man auch die Löhne derer, die diese 'Tortur' jahrelang durchgezogen haben, weil der Spread zwischen künstlichen Bewertungen einfacher Arbeiten (die der Markt eben geringschätzt und entgegen dieser Marktbewertung nun künstlich über den Mindestlohn überbewertet werden sollen, obwohl im Sinne des Marktes -z. B. auf Grund eines Überangebots an Arbeitskräften- nicht gerechtfertigt) und der Marktbewertung anspruchsvoller Arbeiten reduziert wird.


    Wie gesagt, keiner muss fünf oder sechs Jahre lang studieren. Aber selbst eine Zusatzausbildung, ein Fachwirt oder eine ergänzende Qualifizierung wie die Aneignung von Sprachkenntnissen kann das Einkommensniveau verbessern.


    Und dies bei Geringverdienern anstelle des dämlichen Mindestlohns (der ja aus der Misere nicht nachhaltig hinausführt, denn nach x Jahren Inflation muss man diesen wieder anheben ...; er wird also immer in Frage gestellt werden) zu fördern, damit eine Fortbildung trotz schmalen Budgets möglich ist, ist tausend Mal aus Sicht des darin enthaltenen Anreizes einer besseren Zukunft sinnvoller, als das Problem, das ja ein Bildungsproblem und damit kein eigentliches Jobproblem ist, dauerhaft zu vernebeln. Der Bürger hat auch eine EIGENVERANTWORTUNG. Nicht alles muss die Gemeinschaft übernehmen, nur weil viele nicht die Verantwortung für sich selbst übernehmen (in der Freizeit interessanterweise aber oftmals schon). Die Allgemeinheit hilft Härtefällen, aber nicht einer wenig leistungsbereiten Masse. Das ist nicht Sinn des Selbsthilfeprinzips. Sinn ist die Anschubfinanzierung, damit sich jemand selbst wieder aus dem Loch ziehen kann. Wenn dieser aber lieber im Loch sitzen bleiben möchte und nur darauf bedacht ist, die Anschubfinanzierung in eine regelmäßige Unterstützungszahlung umzuwandeln, mit der man auch noch 'gut leben kann', habe ich dafür kein Verständnis. Denn dann arbeitet die Gemeinschaft auch noch kostenlos für andere, die das als selbstverständlich und auch noch ohne Gegenleistung betrachten.


    Noch zur Mittelmäßigkeit der Fortbildungsleistung: Was mittelmäßig ist, kann nicht prächtig entlohnt werden. Die Motivation ist, gute Leistungen zu erzielen. Denn was gut ist, wird auch gut entlohnt.
    Zu Gut kommt man durch Ausgangslage, Schweiß und Fleiß. Und diese drei Begriffe lassen sich kombinieren. Wer eine schlechtere Ausgangslage hat, muss mehr Fleiß aufwenden.

    Wobei man dennoch einen Spread (für den Zeitaufwand, pauschalen Kostenersatz etc.) akzeptieren sollte, wenn dieser im Rahmen bleibt. Es gibt welche, die eine Anfahrtszeit, zwei bis drei Stunden oder mehr gewartet hatten, bevor sie die Geräte in den Stores erhielten.


    In dem Kontext habe ich die 50 EUR für ein Gerät, dass mindestens für die nächsten 4 Wochen ausverkauft ist in Ordnung. Hier sehe ich auch keine direkte Verletzung des Communitygedankens.
    Über die Höhe des Spreads kann man gerne diskutieren. Nachdem dieser fixiert ist, kann man darauf ja in einem Biete&Suche-Statement hinweisen. TT akzeptiert nur Spreads von xyz mit der Bitte, Verstöße zu melden.


    Damit ist allen gedient. Den einen, die gerne eine kleine Entschädigung für den Aufwand haben möchten und denen, die nicht auf Grund der Verfügbarkeitssituation über das Ohr gehauen werden.
    Deswegen halte ich einen interesseausgleichenden Spread oder eine definierte Spanne für fair.


    Es kann ja auch nicht sein, dass welche nun ein neues verschweisstes Gerät 40 Euro günstiger anbieten müssen, nur um nicht gelöscht zu werden. Das ergibt auch keinen Sinn. Denn dieser Preis ist für einen, der mehrere Stunden anstand und hohe Parkgebühren in der City hatte, auch nicht fair.


    Deswegen sollten wir darauf achten, eine faire Balance zu finden, der dem Communitygedanken trotz eines gewissen Spreads gerecht wird.

    Nochmals die Frage: Was ist der Grund für den geringen Lohn?


    Der spezifische geringentlohnte Vollzeitjob bietet dem Markt keinen entsprechenden Wert, der eine höhere Entlohnung rechtfertigen würde.
    Anders ausgedrückt, der Arbeitnehmer macht etwas, was wenig Bedeutung oder Relevanz hat.
    Und dafür wird er entsprechend dieser Bedeutung entlohnt.


    Du bezahlst Deinem Friseur für einen Herrenhaarschnitt auch keine 40 EUR, damit dieser gut leben kann.
    Auch zahlst Du beim Bäcker keine 2 EUR für ein Kaiserbrötchen, damit dieser gut leben kann.
    Du zahlst nach Bedeutung, Stellenwert, Entsprechung oder Relevanz.


    Wenn es entsprechend um eine entsprechende Entlohnung gehen soll, muss der zu Entlohnende entsprechend der Relevanz oder der Bedeutung qualifiziert/spezialisiert sein.


    Das hat nichts mit der Politik zu tun, sondern mit der Bereitschaft des einzelnen, sich ENTSPRECHEND zu qualifizieren.


    Der Staat oder der Sozialstaat kann über seine Steuereinnahmen für die Zeit der Qualifizierungsanpasssung unterstützend begleiten, aber nicht im Sinne einer nicht entsprechenden Dauerzahlung, auf der man es sich bequem einrichten kann.


    Für diese Selbsthilfe zahlen Höherqualifizierte -die in der Regel mehr leisten, damit mehr Wert für den Arbeitsmarkt bieten und deshalb auch entsprechend mehr verdienen- deutlich mehr Steuern und Sozialabgaben und erhalten gleichzeitig weniger Leistungen, Freibeträge oder was auch immer.


    Was mich an der Debatte stört ist es, dass immer so getan wird, als fielen der überwiegenden Mehrzahl an Gut- oder Besserverdienenden höhere Löhne einfach so aus heiterem Himmel oder Glück zu. Das geht einher mit viel Lernen und Fortbildung (während andere oftmals alternativ abhängen), viele Überstunden und Mehrarbeit, ein Höchstmaß an Flexibilität und Mobilität (oftmals auch am späten Abend oder am Wochenende), wenig Freizeit und viel Verantwortung, auch einhergehend mit persönlicher Haftung. Und für all das wird man dann entsprechend entlohnt.


    Es ist möglich, dass jeder ein gutes Leben führen kann. Aber es kann auch nicht sein, dass Leistungsträger immer mehr und mehr bezahlen müssen, dass andere 'ein gutes Leben' führen mit deutlich weniger Anstrengung.


    Ich spreche nicht von absoluten Härtefällen. Diese werden im gesellschaftlichen Kontext unterstützt. Dafür zahle ich gerne mehr Abgaben. Aber nicht für die Arno Dübels dieser Welt und jener, die nichts, aber auch gar nichts leisten (und damit meine ich auch die Höherqualifizierung durch den Erwerb eines Bildungsabschlusses, einer ggfs. erneuten Ausbildung, Fortbildung etc.) wollen ...


    Wieviele gibt es denn, die von selbst auf den Gedanken kommen, in einer Abendschule/Fernschule/am Abend zu Hause den qualifizierten Abschluss, die Realschule, das Abitur oder eine Fortbildung/Weiterbildung/Fremdsprache etc. zu erlernen oder anzugreifen, um sich für eine bessere Perspektive entsprechender zu machen? Die meisten schauen doch in den Fernseher oder machen etwas anderes und beklagen sich gleichzeitig über die niedrigen Unterstützungs-Sätze oder über den Arsch, der spät am Abend von der Arbeit nach Hause kommt oder daheim noch arbeitet und ungerechtfertigterweise auch noch wesentlich mehr Einkommen hat. Wie ungerecht, oder?

    Merkwürdigerweise hatte ich das auch am Anfang. Dann habe ich hier und da herum geklickt und nach einer Zeit waren dann meine Termine wieder normal angezeigt. Ich kann das aber nicht mehr rekonstruieren. Beim iPad meiner besseren Hälfte haben wir das auch versucht abzustellen, hier aber bisher ohne Erfolg.


    Ihr iPhone hat sie noch nicht aktualisiert, da sie es geschäftlich intensiver benötigt und erstmal die Kinderkrankheiten von iOS8 abwartet.


    Beide nutzen wir MS Hosted Exchange, zwei Accounts mit zwei verschiedenen Domains unter einem simulierten 'Exchange-Dach', damit wir alles zusammenbringen (Jeder hat alle Termine der privaten unterschiedlichen Kalender in seinen Geräten und kann auch mal ohne Besprechungsanfrage beim anderen was eintragen, wenn der Eintrag keine Rückfrage benötigt; handeln wir somit fallbezogen unterschiedlich. Daneben hat meine bessere Hälfte noch das geschäftliche Account, damit also insgesamt drei Exchange-Silos, ich habe zwei an Bord.

    Zitat

    Original geschrieben von CK-187
    ... Seien wir doch mal ehrlich, wenn ein Gehalt in Deutschland schon kaum zum Leben reicht, ...


    All diese Maßnahmen haben ja nicht den Sinn, dass man damit wie der Durchschnittsbürger 'bequem leben' oder 'einfach leben' kann. 'Gelebt wird ja' aktuell damit, behaupte ich provokativ, sonst hätten wir derartige Diskussionen ja gar nicht, sondern andere, oder?


    Es sind Zahlungen, die letztlich und ausschließlich Hilfe zur Selbsthilfe darstellen sollen. Die Höhe ist demnach so hoch, dass man mit vielen Entbehrungen gerade so über die Runden kommt. Und an der Stelle ist Taschengeld auch fehl am Platz.


    Anstatt über Mindestlohn zu diskutieren, ist es mMn sinnvoller, Lösungskonzepte zu entwicklen, wie man eine geringqualifizierte Arbeitskraft höher qualifiziert oder wieder an den Bedarf des Arbeitsmarkts heranführt.


    Handelt es sich um eine Qualifikation, bei der man wenig verdient, dann doch deshalb, weil es für diese Qualifikation entweder keinen Bedarf gibt, es zu viele Anwerber für die verfügbaren Jobs gibt oder der Mehrwert dieser Qualifikation am Markt im Vergleich zu anderen Qualifikationen als deutlich gering eingestuft wird. Man könnte auch sagen, dass der potenzielle Arbeitnehmer sich am Bedarf völlig vorbei qualifiziert hat.


    Ein Gaslampenausmacher mag qualifiziert sein, Gaslampen ausmachen zu können, bringt aber dem Arbeitsmarkt nichts, wenn fast alle Lampen mit Strom leuchten. Ebenso ein Kutschenfahrer oder ein Zeitungsjunge. Deshalb sind die Löhne niedrig. Weil es keinen Bedarf gibt.


    Das wird an der Stelle oftmals ignoriert. Die Debatte um den Mindestlohn lenkt davon völlig ab und ist für mich völliger (sozialromantischer) Blödsinn.


    Staatliche Preisfestsetzungen oder Preiseingriffe haben den Markt noch nie gut getan, weil er Fehlimpulse am laufenden Bande generiert. Allenfalls von zeitlich kurzer Dauer sind solche Maßnahmen sinnvoll, etwa, wenn eine strukturschwache Branche sukzessive zu Gunsten einer chancenreicheren Branche mit der Perspektive eines signifikanten Plus an neuen Arbeitsplätzen/-angeboten abgebaut werden soll. Langfristige Subventionen ergeben keinen Sinn (vgl. Kohlesubventionen). Man hält eine tote Branche künstlich am Leben und generiert damit auch für die Qualifizierungsentscheidung junger Menschen eindeutige Fehlimpulse.


    Nun gibt es Leute, die auf Grund einer geistigen Leichtstrukturiertheit wohl nie in höher qualifizierte Jobs überführt werden können; hier halte ich Sonderlösungen gesellschaftspolitisch für sinnvoll. Dass der Verdienst hier dennoch niedriger sein muss als für Höherqualifizierte, dürfte gleichwohl klar sein.


    Alle anderen, die einen gewissen Aufwand für eine entsprechende Höherqualifizierung (auch mit größten Anstrengungen) leisten/meistern könnten, sollen das auch leisten müssen. Anreiz hierfür kann für eine gewisse Zeit lang eine höhe staatliche Leistung gegen regelmäßige Qualifizierungsnachweise (Prüfungen etc.) sein. Wer hier nicht zu leisten bereit ist (auch in Kombination mit Arbeitsdiensten für die Allgemeinheit, wie sie auch immer aussehen mag), der sollte das finanziell auch merken. Wenn Menschen regelmäßig nicht zum Vorstellungsgespräch kommen (und ich meine jetzt nicht eine plötzliche Erkrankung als Begründung), dann geht es ihnen mit dieser 'reicht-kaum-zum-Leben-Leistung' offenbar immer noch zu gut. Und das ist auch eine (bittere) Wahrheit.


    Nochmal: Hilfe zur Selbsthilfe! Das bedeutet nicht, dass das bequem ist oder sein soll. Im Gegenteil.