Beiträge von derAL

    Also ich bin bewusst freiwillig gesetzlich versichert (auch nach diversen PKV-Beratungen) und decke Zusatzgeschichten über attraktive Ergänzungsversicherungen ab. Dass man mit der PKV spart, ist mMn eine Milchmädchenrechnung.


    Sicherlich, man spart in jungen Jahren. Das nimmt man in Bezug auf den monatlichen Cashflow sicherlich auch positiv wahr. Entscheidend ist aber, wie die Rechnung am Ende des Tages aussieht, wenn die Beiträge im höheren Alter exorbitant steigen. Jetzt kommt sicherlich das Argument, dass man dann ja wieder in den Basistarif wechseln kann. Sicher, aber gerade da macht es erst recht keinen Sinn, im hohen Alter dann auf die wahrscheinlich stärker benötigten Extra-Leistungen zu verzichten. Im Grunde kann man als PKV'ler die Ersparnis gleich als Rücklage für die Beitragssteigerungen bilden, weil es am Ende des Tages keine Ersparnis geben wird.


    Meiner Meinung nach ist gerade die PKV eine offene Baustelle. Und solange man dort noch nicht fertig ist, ein ungewisse Reise ohne absehbarem Ausgang.


    Ich habe meinen 'Privatversicherten'-Status mit guten Ergänzungsversicherungen organisiert.
    Dort habe ich auch eine exklusive Behandlung. Bekomme immer sofort einen Termin ohne lange Wartezeiten. Stationär und zahnärztlich (60% Erstattung neben GKV bis 15 TEUR innerhalb von 4 Jahre etwa) ohne Kostenwahl. Und 'optional' (quasi im absoluten Risikofall) kann ich jederzeit den 'Krisenstatus' anschalten, den ich aktuell nicht benötige (jedoch ist der ambulante Bereich in der Ergänzungsversicherung bereits enthalten, aktiviert wird er ab Wahl der GKV-Kostenerstattung).


    Mag aktuell teurer sein als die monetäre Verheissung der PKV in meinem Alter. Ob es Am Ende des Tages teurer wird, glaube ich nicht.


    Vielmehr glaube ich nicht an die Zukunft der PKV in der jetzigen Form. Schon gar nicht, dass sie am Ende des Tages bessere Leistungen zu günstigeren Kosten ermöglicht. Man bekommt im Leben meistens nichts geschenkt.

    Mein Beileid gilt der Familie und den Angehörigen.


    Wir verlieren ein gewichtiges Sprachrohr unserer Zeit und einen couragierten Denkanstoßer, der uns immer im richtigen Moment mit den wichtigen Fragen konfrontierte und uns damit den essentiellen Stoff zum Nachdenken schenkte, den wir in unserer Gesellschaft zu dem Zeitpunkt so dringend benötigten.

    Ich habe etwas ähnliches bei der Techniker geprüft. Dort gibt es auch einen Wahltarif mit 600 Erstattung, wenn man keine Leistungen außer Präventionsmaßnahmen, Schutzimpfungen, Vorsorgemaßnahmen, Früherkennungsuntersuchungen, Arzt- und Zahnarztbesuche ohne weitere Verordnungen in Anspruch nimmt. Falls doch, dann werden von den 600 Euro die Kosten für den Besuch abgezogen. Bei 100 EUR Kosten nach dem GKK-Satz, bekommt man dann 500 Euro Erstattung. Fallen wesentlich mehr Kosten an, gilt eine Selbstbehalt von jährlich 1.100 EUR


    Problematisch habe ich folgendes gesehen:


    - Eine Auslandserkrankung bei stationärer Behandlung (im Ausland relativ häufig) wird z. B. mit 450 EUR (!!!) pauschal pro Tag als anrechenbare Kosten angesetzt
    - und eben die Versteuerungsproblematik (bei einem hohem Steuersatz halbiert sich der Vorteil fast schon)


    Ich habe mich letztlich dagegen entschieden, auch wenn ich sehr selten beim Arzt bin.
    Meistens sind solche Tarife 3 Jahre bindend.


    Die Risikoverteilung ist mMn nicht fair gestaltet.


    Wenn es ganz dumm läuft, zahle ich 1.100 EUR
    Läuft es gut, dann bekomme ich 600 EUR vor Steuern, das sind dann nach Steuern ...
    Läuft es mittelmäßig, bekomme ich (z. B. bei 3-4 Arztbesuchen im Jahr) nur 250 EUR vor Steuern, das sind netto dann ... .


    Mache ich gar nichts, erhalte ich 80 EUR TK-Dividende (vor Steuern).


    Und bald wird es eh wieder interessant. Es kommt wieder Wettbewerb in die Bude.

    Vieles, was derzeit weltweit passiert (USA/Russland/Ukraine/Türkei/arabischer Frühling), hat Emmanuel Todd in seinem Buch 'Weltmacht USA - Ein Nachruf' vorgezeichnet.



    Dort ging es auch um die These, dass eine zunehmende Alphabetisierung/Bildung und die Emanzipationsentwicklung zu inneren Konflikten führen werden.


    Das Buch erschien bei Piper im Jahr 2003.


    Wer es liest, wird erstaunt sein, wie es doch die aktuellen weltweiten Konflikte beschreibt bzw. damals vorzeichnete. Das sei an der Stelle nur am Rande erwähnt.

    Zitat

    Original geschrieben von Anja Terchova
    Nachteil waere aber, das wenn es keinen direkten Kopfhoereranschluss mehr gaebe, man das Geraet dann nicht gleichzeitig laden koennte, wen man Ohrhoerer benutzt. :(


    Da hilft auch kein Adapter - ausser der Adapter hat dann eine Lademoeglichkeit.


    Es sei denn,


    1. es gibt ein Steckersystem, dass den gleichzeitigen Anschluss des Lightning-Ladekabels und des Lightning-Kopfhörers ermöglicht oder


    2. man auf Bluetooth-Headsets umsteigt. :p ;)

    Doch eine interessante Frage, woran es liegt? Alle Geräte haben die gleichen Einstellungen (über jeweils eine feste IP-Adresse; bei uns hängen in Spitzenzeiten 6 Geräte über WLAN am Router, 3x LAN, 3x DLAN, 2x DECT und 1x Fax) und der Router ist technisch perfekt eingestellt (zumindest nach Aussagen des IT-Dienstleisters und des Diensteanbieters, die mir das Arbeitszimmer IT-technisch eingerichtet/konfiguriert haben). Hhmm. Ich wohne in einer Maisonette-Wohnung. Der Router ist unten und oben haben wir unter anderem das Schlafzimmer und den Arbeitsbereich meiner Partnerin. Das Mini Retina und die beiden iPhones (5, 5s) bleiben oben stabil. Auch der Acer und das iPad Mini 1te Gen. meiner Partnerin. Es gibt fast nie Abbrüche; das kommt vielleicht gefühlt 2x im Quartal vor. Das iPad Air bricht selbst in meinem Arbeitszimmer häufig ab. Entfernung zum Router circa 4,5 Meter. Das passiert auch, wenn ich die Tür vom Arbeitszimmer offen lasse. Wer soll das verstehen? Ein Reset der Netzwerkeinstellungen im iPad hat auch keine Verbesserung gebracht. Kanaländerungen/Signalstärke etc. brachten auch nichts. Das Austauschgerät (wegen eines schief verbauten Homebuttons) hat die gleiche Abbrüche, wie das erste. Alle anderen Geräte hängen stabil im Netzwerk. Irgendeinen anderen Grund muss das demnach haben. :) :confused:


    Aber das ist nicht ganz das Thema des Threads. ;)

    Es ist bei mir auch ein typisches iPad-Air-Problem. Meines haut es regelmäßig aus dem heimischen WLAN, obwohl perfekt eingestellt. Dann muss ich wieder manuell eingreifen und siehe da, es funktioniert wieder. Das leider mehrmals pro Session. Gerade bei Downloads kommen die Abbrüche häufiger vor, z. B. bei großvolumigen App-Updates oder Video-Streamings.


    Beim iPhone ist die Verbindung erstaunlicherweise sehr stabil. Dort gibt es kaum Abbrüche.


    Beim iPad Mini Retina gibt es zwar auch hin und wieder mal Abbrüche, aber nicht so viele wie beim iPad Air.

    An der Stelle schließe ich mich gerne an. Tim Cook finde ich sympathisch(er).
    Auch seine Entscheidungen sind mit weniger Willkür und Egozentrik ausgestattet.