Doppelpost, sorry.
Beiträge von derAL
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Ganz klar: Nein

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Eels - The Cautionary Tales of Mark Oliver Everett > *****
Ein Glas Rotwein, die Sonne ist gerade untergegangen und man richtet fast schon zwangsläufig den Blick sinnierend gen Himmel. Die Gedanken schweifen, Ihr seit beim Moment of Excellence angekommen und was an der Stelle jetzt eigentlich nichts fehlen darf, ist der körpervolle Klangzauber und die phantastische melancholische Musik von Eels.

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Rich Robinson: The Ceaseless Sight > *****
Da legt der große Bruder Chris mit seiner Band Chris Robinson Brotherhood vor.
Nun zieht der jüngere Rich mit seinem neuen Album nach.
Link: http://www.richrobinson.net/album/the-ceaseless-sight/
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Noch ein wenig wenig Beiträge im Vergleich zum 'Was gefällt Euch nicht ...' - Thread, oder?
Post it, bitte!

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Das hängt auch von der Ausgangslage ab:
- ist er volljährig?
- wohnt der Azubi noch zu Hause bei den Eltern?
- zahlt er zu Hause Kostgeld?
- schon alleine lebend?
- oder mit der Freundin zusammen?
- was für eine Ausbildung macht er?
- gefällt der Beruf? Möchte er ihn weiterverfolgen?
- wann ist die Ausbildung zu Ende? Welches Lehrjahr?
- welche Vergütung erhält er?
- hat er schon eine Übernahmeaussage von seinem Arbeitgeber erhalten?
- Führerschein schon gemacht?
- hat er ein Auto?
- hat er weitere kurzfristige Ziele, die realisieren möchte und dafür Mittel benötigt?
- gibt es weitere Nebenbedingungen? (etwa Kindergeldfreibetrag nicht sprengen, wenn die Eltern z. B. weitere Anlagen für ihn auf seinen Namen fremdverwalten; er mit den 1.000/2.000-Euro-Sparbuch nur die Summe meint, auf die er durch die Eltern genehmigten Alleinzugriff hat)Wie denkt dieser schon mal über dieses Ausgangskonzept?
A) Aufbau einer Liquiditätsreserve (das erste kurzfristige Ziel)
B) zusätzliche Sparressourcen schaffen (Turbo einschalten)
C) Investiere in Dich und erhöhe Dein Sparpotenzial (der geheime Spartipp)
D) Zukunftssparen (das erste langfristige Hauptziel)
E) Kapitalanlage (die Endstufe)Link zum Beitrag: Grundgedanken
- was findet er gut?
- wo ist er unsicher?
- worüber hätte er gern mehrere Meinungen?
- oder ergänzende Fragen aus der Runde geklärt? -
Ich stelle den Mindestlohn einmal im Kontext der barschen IG-Metall & Co. - Forderungen im Zuge der schnellen Ost-West-Lohnangleichung bei der Wiedervereinigung.
Was ist passiert? Durch das schnelle Lohnangleichungstempo wurde schnell offengelegt, dass die Löhne für die gegebene Leistungseffizienz zu hoch waren. Also nicht wettbewerbsfähig. Die Folge war eine Massenarbeitslosigkeit im Osten. Hätte es dieses Lohnangleichungstempo nicht gegeben, wäre die Arbeitslosigkeit im Osten nicht explodiert, da eine Billiglohnregion den Standort Osten vielmehr gestärkt hätte.
Jetzt wiederholt man das vergleichbar mit dem Mindestlohn. Der Markt macht die Preise. Und der sagt: Zu dem Preis nicht. Jetzt kommt der Staat und sagt, zahlt dem mal für die geringe Leistung 8,50 EUR in der Stunde. Die Folge? Preise nicht mehr wettbewerbsfähig. Konsequenz? - eine rhetorische Frage.
... aber wir driften jetzt etwas vom Thema ab. Kommen wir zum Sparen zurück.

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Zitat
Original geschrieben von Bongomann
... , dürfte eine Vermögenssteuer ab 30k € auch nicht unrealistisch finden.Genau aus dem Grund kann es nur von unser aller Interesse sein, dass es soweit nicht kommt.
Wer die Erhöhung der sozialstaatlichen Leistungen bejaht, der
- die Leistungsfähigkeit des Staates im erheblichen Umfang belastet
- der Staat sich genau aus dem Grund zur Finanzierung von Dritten irgendwann bedienen mussund diesen schleichenden Prozess weiter unterstützt, verstärkt im Grunde genommen eine Entwicklung, die genau zu einer solchen Situation führen wird.
Wenn man sich das Rentenpaket genauer anschaut; da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln.
Das Paket zahlen letztlich wir. Dass der Rentenexperte Ruland nach 45 Mitgliedsjahren seine Partei SPD aus Protest wegen des Rentenpakets verlässt, spricht Bände.Ich könnte es auch provokativ pointieren:
Das Rentenpaket kann als gelungene Lobbyarbeit der parasitär geprägten Gesellschaft gesehen werden. Da geht es nicht nur um eine vorübergehende Unterstützung. Diese ist nun dauerhaft zu Lasten der Leistungsträger angelegt.Übersetzt bedeutet es doch: Derjenige, der weniger einzahlt (da weniger geleistet wird), bekommt nun mehr als früher. Die Spanne zwischen dem mehr und weniger Leistenden hat sich demnach reduziert. Gleiches Spiel auch mit dem Mindestlohn. Es entwertet Leistung, da es Wenigerleistung verteuert. Auch setzt es den falschen Anreiz: Wenn Leistung weniger wert wird, dann lohnt es sich auch weniger, mehr zu leisten.
Printus und Goyale: Sorry wegen der Begriffsverwendungsverwechslung des Parasitären

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Zitat
Original geschrieben von Printus
Parasitär verleiht dem Ganzen eine negative Konnotation - aber es ist, wertneutral betrachtet, finanzökonomisch sinnvoll und nachhaltig in der entsprechenden Lebenssituation.Finanzökonomisch erklärt es wohl auch nur der Parasit (um Deinen Begriff zu verwenden) es für sinnvoll, auch in Zukunft darauf zu setzen, es von den anderen zu nehmen, die für das Morgen gespart haben, anstatt selber tätig zu werden.
Eine Gesellschaft, die immer nur alles von anderen nehmen will, kann auf Dauer nicht funktionieren.
Eine Gesellschaft funktioniert nur, wenn sich Leistung und dazu zähle ich auch die Sparleistung auch lohnen. Eine Gesellschaft, wo die qualifizierte Fachkraft am Ende des Tages oder des Erwerbslebens (von staatlichen Steuern und Sozialkosten budgetgedrückt) genauso viel oder sogar weniger als der Geringleister verdient, droht zu zerbersten.
Einen ersten Indikator haben wir vorheriges Wochenende gesehen.
Das ist oder war auch ein Grund, weshalb gerade die linken, die nationalen und rechten Blöcke bei den Europawahlen europaweit stark gewachsen sind. Die einen wollen noch mehr Transferleistungen zu eigenen Gunsten und immer dreister parasitär leben, die anderen diesen Prozess dagegen radikal beenden.
Die mittlere politische Kraft, die ja eigentlich weise für eine gerechte Balance sorgen soll, damit
- jene, die nur wollen, nicht alles bekommen und ihren Arsch endlich zur Selbstinititative hin bewegen
- jene, die nicht als gefühlter Dauertransferleister über Steuergelder zu eigenen Lasten leben wollen, weiterhin an das Subsidiaritätsprinzip erinnert werden.Wenn es so kommt, dass die Sparer und Leistungsträger am Ende einen Großteil ihrer Ersparnisse mit anderen Mitbürgern/Miteuropäern teilen müssen, die sich im Parasitären eingerichtet haben, endet das in einer politischen wie finanzökonomischen Katastrophe.
Wie die politische Mitte zu erklären, sie sei durch das Wahlergebnis bestätigt worden, ist realitätsfremd in Reinkultur. Wenn dieser Trend anhält, dann erleben wir die Weimarer Republik 2.0. Kommt noch eine große Weltwirtschaftskrise dazu (gar nicht mal unrealistisch, bedenkt man die aktuelle Blasenbildungen mancher Assets durch die Liquiditätsschwemme aus den weltweiten Gelddruckmaschinen und die instabilen Wirtschaftssysteme USA, Europa, Russland, Japan, Brasilien, China und die Emerging Markets), dann haben wir die Gefahr bzw. das Risiko der gleichen oder ähnlichen geschichtlichen Entwicklung wie ab dem Jahr 1933 (in den Geschichtsbüchern als das Jahr der Machtergreifung bzw. Machtübernahme markiert). Wären in Frankreich nicht Europawahlen gewesen, sondern Präsidentschaftswahlen, hätte es diese erste nationale europäische Machtergreifung 2.0 in Frankreich möglicherweise schon gegeben? Wie würde es in Frankreich und in Europa weitergehen, wäre Marine Le Pen (legitime) Präsidentin von Frankreich und hätte deren Partei auch im Parlament die absolute Mehrheit zum Durchregieren?