Beiträge von derAL

    'Dem Privatkunden' empfehle ich hier im Forum schon mal gar nichts.


    Ich stellte eine Frage in den Raum.


    Für mich persönlich stellt die Strategie (bei entsprechender Risikobereitschaft) im Einzelfall eine Möglichkeit dar, aus einer Position auf hohem Niveau auszusteigen, um dann zu niedrigeren Kursen die Aktie ggfs. über die Optionsverpflichtung günstiger zurückzukaufen (Aktienkurs minus Prämie). Die Risiken sind mir bekannt und werden bei positiver Entscheidung bewusst eingegangen. Sie sind allerdings begrenzt, da eine Aktie nun mal nicht tiefer als 0 EUR fallen kann. :D


    Edit: Öl zieht zumindest nicht an. Dass der Dax und die Rentenkurse gleichzeitig anziehen, ist für mich ein Warnsignal. Das ist meine Meinung, die Dritte gerne anders sehen dürfen. :)

    jimmy:
    Man betrachte nur den immensen Abstand des Dax etwa zur 200 Tage-Linie, ganz gleich, wie Du den Chart einstellst (Wochenbasis, log.). Ein weiteres Signal besteht für mich darin, dass die Bund- und Bobl-Future-Kurse ebenso steigen, Öl aber zurückgeht. Irgendeiner liegt da falsch. ;) Meiner Meinung nach die Aktien. Zyklisch würde es auch nicht ungewöhnlich sein (http://www.seasonalcharts.de/classics_dax.html)


    Was haltet Ihr aktuell von Palladium? (Weiß jetzt nicht, ob das in den Thread passt; da ja keine Aktie?)


    autares:
    für den einen oder anderen, der das machen und entsprechende Risiken tragen kann - warum nicht? Du bekommst eine Prämie, die Dich für ein paar Punkte nach oben nach dem Ausstieg entschädigt und nach unten möglicherweise einen etwas günstigeren Einstieg bietet.

    Frank:


    Das hat ja bis jetzt auch noch keiner bestritten. Wie gesagt, ich prüfe bei meiner Positionen regelmäßig die Werte/ Entwicklungen, auch die meiner LV.


    Dennoch: Die Gemengelage ist herausfordernder geworden. Fraglich ist, ob die Entwicklung der Vergangenheit auch zukünftig Bestand haben wird, insbesondere, was die Ertragsstabilität und -kontinuität betrifft. Die Situation damals war ja eine andere als Heute.


    Heute haben wir stürmische Zeiten, die auf die Versicherer zukommen. Man könnte auch sagen, dass die Vorboten des Sturmes bereits angekommen sind. Erste Blitze kann man sehen und das Donnergrollen wird auch immer lauter. Welche Häuser wie stark betroffen sein werden, bleibt abzuwarten.


    Selbst wenn es nach der Bankenkrise keine Versicherungskrise geben wird. Es bleibt das (nennen wir es mal) gewöhnliche Risiko, dass die zukünftige Entwicklung (da der Kapitalstock ja immer weniger ordentliche Erträge abwerfen wird) die bisher erzielte Durchschnittsverzinsung der Vergangenheit (welche bisher ja planmäßig verlief) zunehmend verwässert. Entscheidend ist doch die erzielte 'Final'-Rendite nach Fälligkeit der Anlage und weniger die laufende Verzinsung.


    Hier ist meine Skepsis gewachsen.


    Mit 18/19 Jahren angefangen, sollte die anfänglich klein ausgestattete LV durch die 10%ige Dynamisierung sukzessive eine immer größer werdende Bedeutung meiner konservativen Anlagen einnehmen. Die 'Umschichtungen' durch die Beitragserhöhung speist(e) sich vor allem aus meinen 'risikoreicheren Anlagen'. Bisher habe ich das durchgehalten und die Beitragssummen sind mittlerweile auf gutem Niveau.


    Allerdings beobachte ich die aktuelle Entwicklungen sehr genau. Würde der Weg holpriger, stellt sich die Frage des 'Abbiegens'.