Natürlich geht das:
- die persönliche Entscheidung treffen, welche OS man selbst nutzt und welches man auf die Watchlist setzt oder von dort entfernt.
- alles andere aber versuchen, relativ objektiv zu beurteilen
Ich selbst nutzte 17 Jahren begeistert Symbian (beginnend bei PSION). Dazwischen kurz BB und nun WP8. Das hindert mich aber nicht daran, andere Systeme objektiv zu nehmen.
So habe ich Bekannten in Abhängigkeit der individuellen Nutzungspräferenzen sowohl Android als auch iOS empfohlen, trotz meiner persönlich kritischen Haltung zu Apple (welche sich in den letzten Monaten ein wenig verbessert hat). Dort gibt es viel Gutes aber auch viel Doofes. Auch anerkenne ich die Weiterentwicklung von Apple und iOS ausdrücklich, gerade auch nach der stark kritischen Phase. Zwar werde ich oft fälschlicherweise als Apple-Hasser betrachtet, aber das trifft im Detail nicht zu.
Grundsätzlich schaue ich viele Reviews zu unterschiedlichen Geräten oder halte sie aus Neugierde persönlich in Händen. Ich bin auch regelmäßig im Münchener Apple Store.
Heute bin ich oft private Erstanlaufstelle vieler Bekannten und Kollegen, die mir Ihr iPhone, Samsung, Huawei, BlackBerry oder was auch immer vorlegen, wenn eine (oftmals app- oder einstellungspezifische) Frage auftaucht. Oder mich fragen, welches Gerät sie sich kaufen oder Ihrem Vater, Bekannten etc. empfehlen sollen. Ich rufe dann das Nutzungsverhalten und die Präferenzen ab. Und dort helfe ich gerne mit Rat und Tat weiter, auch wenn ich das eine oder andere System nicht für mich selbst priorisiere.
Man muss heutzutage auch unterscheiden. Die Nutzungspräferenzen sind ja je nach Geräteklasse unterschiedlich: Was mache ich mit dem Smartphone, was mit dem Tablet, was mit dem Desktop? Das kann zur Folge haben, dass man drei unterschiedliche Systeme gleichzeitig nutzt, wenn man es in Bezug auf das eigene Nutzungsverhalten optimiert haben möchte.
Wie Du siehst, geht das wohl.