Beiträge von derAL

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    Original geschrieben von ruebe
    Oh ja genau, die rasend schnelle Datenübertragung via Bluetooth fehlt mir wirklich :rolleyes:
    Vielleicht mal ins aktuelle Jahrtausend wechseln und seine Arbeitsweise ändern, sind aber nur meine unbedeutenden 2 Eurocent ;)


    Ist doch traurig, dass Geräte des 'aktuellen Jahrtausends' nicht mal das können, was Geräte seit Beginn der 90er schon konnten. So etwas nennt man Rückschritt. Ich kann Sofi verstehen :cool:

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    Original geschrieben von Uelmuek
    Ich habe nie gesagt, dass ich es okay finde oder gar gut. Ich habe auch geschrieben, dass ich dies nicht aktiv unterstützen würde, aber ich finde es auch nicht zielführend nur auf den Branchenprimus abzuzielen. Dies muss branchenweit erfolgen.


    EDIT: An derAL: Ich kann bei Matchacoms Beitrag keine Mühe erkennen. Die letzten beiden Beiträge habe ich auch vom Tablet bzw. Smartphone aus gepostet, aber ich lese mir meine Beiträge vor dem Absenden nochmal durch - habe gehört dass dies helfen soll.


    Es geht nicht darum, wie Du das konkret bewertest.
    Jeder hat ein anderes (Be-)WERTungssystem.


    Es kann ja sein, dass Du Dir alles nochmals durchliest; dennoch (ein Beispiel) hast Du grad auch ein Komma vor dem 'dass' vergessen. Auch das ist nicht tragisch. So was passiert nun mal. Wir werden es wohl alle hier überleben.


    BTT:


    Der Branchenprimus fungiert als Benchmark für die Mitbewerber und als Branchentreiber. Zu welchem Preis, diskutieren wir hier teilweise. Ich könnte jetzt provokativ sagen, dass die Unmengen an Cashreserven, die das Unternehmen (mangels Investitionsalternativen -bin da bei Robert Beloe-; die stellen ein Zukunfts-Rendite-Problem für die Aktie -da bin ich dann wieder bei mir-) hält, zwei Gründe hat:


    1. Die Produkte werden deutlich auf Kosten von andern produziert
    2. oder wahnsinnig überteuert verkauft oder
    3. eine Kombination der Gründe 1 und 2


    Der Branchenprimus diktiert die Produktionsstätten bzw. -Ressourcen (aber auch andere Prozessknoten, d. h. wer darf mitspielen? wer darf was verkaufen?) durch seine Marktmacht. Deshalb hat er eine besondere Verantwortung. Im Sinne einer ordoliberalen Grundüberlegung müsste ein gesunder Ordnungsrahmen für Wirtschaftsunternehmen Grenzen aufzeigen. Ein Fall für die Kartellbehörden. Problem: In einem globalen Wirtschaftskreislauf, der sich im Wettkampf um billigere ... befindet, gibt es kaum Zugriffsmöglichkeiten.

    Zitat

    Original geschrieben von Uelmuek (gekürzt)
    Bzgl. Rechtschreibung und Interpunktion: Auch wenn du meinen Fehler falsch zitiert hast, ich gebe mir Mühe und versuche alles so korrekt und leserlich wie möglich zu schreiben. Wenn man hier einen Beitrag während der Wartezeit an der Haltestelle verfasst und dieser dann wirklich einfach nur vor Fehlern strotzt, dann sollte man diesen eben vielleicht doch besser zu Hause am Computer verfassen oder einfach nicht posten. Mag hart klingen, aber auch dies gehört zu einer guten Diskussionskultur dazu.


    Ich denke, dass sich jeder hier Mühe gibt.


    Aber Fehler passieren nun mal. Jeden Tag, in jedem Unterforum und in jedem Thread. Zu einer Diskussionskultur gehört auch, dass man Toleranz übt und nicht jedesmal jeden unterstellt, dass sprachliche und/oder andere Defizite vorhanden sind.


    Könnte ja auch mal vorkommen, dass sich Mitglieder mit einer englischen, französischen oder mit einer anderen Muttersprache an der Diskussion beteiligen. Das kommt in den großen deutschen BlackBerry-Foren häufiger vor. Aus Sicht eines deutschen Muttersprachlers werden die Beiträge wohl sprachlich nicht so perfekt sein, obwohl z. B. gute Deutschkenntnisse bei den nichtdeutschen Muttersprachlern vorhanden sind.

    Ich denke Qarsten, dass das papierarme Büro beides bieten sollte.


    Mir geht es oft so: Ich habe ein bestimmtes Ordnungssystem. Meine Kollegen auch. Wir teilen uns mehr als 120 Ordner mit den unterschiedlichsten Themen, bei denen wir punktuell zusammenarbeiten. Man sucht sich manchmal einen Wolf oder kommt ohne Nachfragen nicht zum Dokument xy. Hier würde eine Indexierung bzw. Tags 'mehrWert' bieten.


    @all: Übrigens die Kooperation zwischen Adobe und den Volkshochschulen wurde wieder erneuert. Gegen einen EDV-Kurs an einer VHS (z. B. wie gehe ich mit USB-Sticks um? :D) mit einer Teilnehmerbestätigung (die man auf Wunsch erhält) kann man sich wieder Adobe Produkte z. B. beim Cobra-Shop für lau erwerben (Acrobat, photoshop etc.)

    Zitat

    Original geschrieben von Uelmuek
    Ganz ruhig derAL, du warst gar nicht gemeint.


    Mein Beitrag war eine Reaktion auf Matchacoms Post. Dort macht der Verweis auf seine Signatur ("Wer mit halb gefülltem Tank die doppelte Strecke fahren will, ist ein Idiot. Wer mit halbem Etat doppelte Ergebnisse erzielen will, ist ein Finanzvorstand.") Sinn.


    Die Basis meiner Kommunikation sind immernoch die Fakten dass Foxconn über knapp 20% über Mindestlohn bezahlt.


    Auch, wenn ich diesmal Deinen Äusserungen zufolge wohl nicht gemeint war; findest Du nicht, dass man im Forum trotz gegenteiliger Meinungen anders miteinander umgehen sollte? Wir diskutieren hier. Sicherlich ist da manchmal auch viel Herzblut dabei. Aber persönliche Beleidigungen haben hier nichts zu suchen. Auch nicht ansatzweise. Sätze wie z. B. 'Du bist ... lächerlich', 'Dein ... ist lächerlich' etc. stellen für mich Provokationen und/oder Beleidigungen dar.


    Zu den Rechtschreibfehlern: Sie stellen sich hier und da nun mal ein. Sei es, weil man in wenigen Sekunden aus der Straßenbahn springt oder den Satz nochmals mit dem Ziel einer besseren Verständlichkeit umbaut und dann ein Wort vergisst etc.. Auch ich entdecke immer wieder mal fehlende Buchstaben oder Punkte. Dann editiere ich halt nochmals und finde dennoch möglicherweise wieder etwas zu korrigieren, was mich erneut zum Editieren bewegt.
    Ein solchen Sachverhalt als abschwächendes argumentatives Beiwerk zu nutzen, ist für mich auch ein unfaires Verhalten. Ich kann doch auch nicht sagen, dass Dein (siehe Zitat) 'immnoch', auch ein Fehler, ein Zeichen eines schlechten Arguments ist oder Dich als Person abwertet.


    Ich wünsche mir, dass der Ton hier wieder normal, freundlich, fair und kameradschaftlich wird, völlig gleich, wer hier welchen Standpunkt hat.


    BTT:


    Du schreibt von Fakten. 20% über Mindestlohn. Das klingt gut. Dennoch zeigt diese Zahl nicht, ob zum Beispiel Foxconn-Arbeiter dafür unbezahlte Überstunden oder zu lange Schichtarbeiten leisten müssen. Auch kann es sein, dass sie möglicherweise im Gegenzug überhöhte Mieten für die Übernachtungsunterkünfte im Firmengelände entrichten müssen. Das sind nur Beispiele; das müsste man überprüfen, um den realen Wert der 20% zu bewerten.


    Wieviel Arbeiter gibt es z. B. in Deutschland, die unbezahlte Überstunden leisten und damit Ihr Einkommen relativ zu den geleisteten Gesamtstunden (Regelarbeitszeit und Überstunden) reduzieren?


    Beispiel:


    - 1 Lohnstunde beträgt 20 EUR
    - 1 Lohnstunde beträgt 20 EUR + 1 unbezahlte Überstunde = 20 EUR/2 Stunden = 10 EUR pro Gesamtstunde, d. h. hier macht sich der Arbeitnehmer (gewollt und/oder ungewollt) um 50% preiswerter, als das die offiziellen Lohndaten belegen.


    Wie ist es in dem Kontext und im Kontext der oben angeführten Beispiele bei Foxconn konkret? Ausserhalb des 20% größeren offiziellen Lohns?


    Mir ist es völlig egal, was Du über meine Signatur denkst. Was hat das mit dem Thema zu tun?
    Interessant finde ich, dass die Basis Deiner Kommunikation anscheinend fortwährend aus 'persönlichen Beleidigungen' besteht.

    Offen bleibt dagegen, was Foxconn-Mitarbeiter für den Lohn im welcher Art und Weise im Vergleich zu deinen skizzierten Vergleichslöhnen zusätzlich oder andersartig leisten müssen. Der Lohn stellt nur ein Kriterium dar, das die Rahmenbedingungen nicht offenlegt.


    Positiv ist zumindest, dass Apple seit 2012 zunehmends auf den öffentlichen Druck gerade in Bezug auf Foxconn reagiert.

    Das Kernproblem dabei: Wenn der Branchenprimus solch eine Benchmarkvorgabe zeichnet (absolutes Gewinnmaximierungsstreben ohne Verantwortungsbewusstsein), welches Signalwirkung hat das für die Mitbewerber, die im Wettbewerb das Ziel haben, aufzuschließen? Ein stark kritisiertes Beispiel aus den letzten Jahren: Bochum schließen. Paradoxerweise wurde das heftigst diskutiert und fast von allen Seiten empört zu Kenntnis genommen. Bei Apple wird um das Thema Ausbeute ein Auge zugedrückt und den Kritikern dabei Sozialromantik vorgeworfen.