Beiträge von derAL

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    Original geschrieben von testi100
    derAL


    Bitteschön ;)


    Ok, vielen Dank Testi :)


    Die Werte sind jetzt nicht so toll. Naja, liegt wahrscheinlich am Indoor.


    Mich hätte interessiert, ob da dann z. B. 6 Mbit/s oder 8 Mbit/s im Download stehen bzw. ob jemand schon mal solche Werte auf dem Handset über die Telekom (bis 21,6 MBit, das 808 sollte 14,4 Mbit mithalten) mit dem 808 erreicht hat bzw. wieviel man erfahrungsgemäß im Durchschnitt erreicht. Soll für mich mit dem RAM ein Indiz dafür sein, wie schnell das Surfen mit dem Gerät geht.

    testi


    Sag mal,


    - welche Geschwindigkeiten erreichst Du mit dem 808 im Telekomnetz in der Spitze und im Durchschnitt real (wg. offizielle Angaben HSUPA Katg. 6, 5,76 MBit/s und HSDPA Kat. 10, 14,4 MBit/s)?


    - funktioniert die 'Einstellungen - Programmeinstellungen - Standardprogramme - Surfen im Internt' mit dem Opera Browser (d. h. Link in E-Mail bzw. Internetzugriff aus anderen Anwendungen öffnet Opera).

    Zitat

    Original geschrieben von zwuncki
    Es scheint als sei gelb und rot wirklich schwer zu bekommen, und v.a. für 600€ anfangs. Cyberport hat sie dafür im Angebot und angeblich sollen die L920 Mo oder Di dort eintreffen bzw. verschickt werden. Bin mal gespannt, ob amazon oder Cyberport als erstes das Gelbe verschickt. Ich glaube nicht, dass gelb und rot anfangs im Handel zu finden sein werden. Daher...


    Jungs und Mädels,


    wird langsam Zeit für ne Cyan-Petition in Deutschland :D


    Ein erfüllter Traum wäre: Cyan und 64 GB ...

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    Original geschrieben von Tob
    Tja, das ist auch der Wert, der stets im Netzcheck ausgegeben wird. "bis zu 7.2 Mbit/s im Mittel 0.5 bis 4 Mbit/s"


    Das kann ich wirklich bestätigen. War ja fast 10 Jahre o2 Genion Kunde mit wirklich günstigen Konditionen. Als o2 unsere Genion-Duo-Verträge mit den bestehenden Konditionen nicht mehr verlängern wollte und mir ein neues doppelt so teueres Tarifmodell andrehen wollte, habe ich mir zwecks Indoor-Test eine Telekom-Prepaid-Karte (mit Geschwindigkeitsbegrenzung auf max. 3,6 MBit/s) zugelegt. Habe dann zwei identische Mobiltelefone mit den unterschiedlichen Karten nebeneinander gelegt und mal den Seitenaufbau mit der o2- und Telekom-Prepaid-Karte bei verschiedenen mobiltelefonoptimierten aber auch bei normalen Webseiten gestoppt und verglichen.


    Bin da fast erschrocken: Die geschwindigkeitsbeschränkte Telekom-Prepaidkarte war stets 10-20 Sekunden schneller fertig als die (bis zu 7,2 Mbit offiziell ausgewiesene) o2-Vertragskarte.


    Mein Fazit: Nun bin ich mit mehreren Verträgen bei der Telekom und o2 kann mich mal kreuzweise ...

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    Original geschrieben von Timba69 (gekürzt)
    @AL:


    Wir werden sehen. Ich bleibe dabei: Das Geld ist bei Apple gut angelegt. Besser, wie bei anderen Firmen.


    Naja, Du kannst bei Apple ja gewissenmaßen entspannt sein, wenn Du -und das hast Du glaube ich auch- frühzeitig eingestiegen bist.


    - evtl. hast Du Deine Anfangsinvestition schon deinvestiert
    - hast 'nur noch' die (wobei das bei Apple dann immer noch hohe) Gewinne im Spiel
    - hast diszipliniert Tranchen-Stopp-Loss-Orders aufgebaut
    - und/oder machst das (und noch viel mehr mit) über Stillhaltergeschäfte (Short Calls Covered), welche Dir regelmäßig nette Prämien einbringen


    Da würde ich mir an Deiner Stelle auch denken, 'was soll die Diskussion ...'
    Du lässt die Gewinne halt einfach laufen und sagst Dir, wenn es mal 20% runter geht, ist das für mich auch nicht so schlimm.


    Für Neukäufer ist die Situation jedoch eine andere: Sie springen auf einem mega-überfüllten schnell rasenden Zug auf, bei dem der Bahnhof nicht mehr weit entfernt ist.


    (Falls Du Dich mit Stillhaltergeschäften (Short Call Covered) noch nicht persönlich auseinandergesetzt hast, prüfe das doch mal; quasi als gut gemeinter Ansatz: Du läufst zunächst weiter mit den Gewinnen mit und wenn Du das geschickt aufbaust, machst Du Zusatzerträge ohne Bestände abzubauen; das Risiko: dann und wann Bestands-Tranchen bei Erreichen eines Niveaus hergeben zu müssen, was aber als wohlbesonnene Gewinnmitnahmestrategie auch nicht der schlechteste Zusatzeffekt wäre; auch die Strategie 'Kasse Short Put Switch' (verkaufst die oder einen Teil Kassaposition/Bestände und gehst mit einem Short Put über die Prämie gedanklich alternativ nach oben mit einem moderaten Kursantieg mit; gleichzeitig sicherst Du über die Prämie einen Rücksetzer teilweise ab - das kann bei 'Fast-Peak-Szenarien' interessant sein. Google doch mal danach oder frag einen guten Banker, für den Stillhaltergeschäfte kein Fremdwort darstellen. Anhören kostet ja nix ;)


    Bei Nokia kannst Du auch so Bestände aufbauen: Hoher Kasseanteil, vorsichtiger Bestandsaufbau und mit Short-Put- und Short-Call-Kombinationen einerseits mit den bestehenden (dann veroptionierten) Kassabeständen Zusatzprämien erzielen und über Short Puts Verbilligungen ermöglichen, die -bis es soweit ist, auch wieder Zusatzprämien bzw. beim Soweit-sein über die Prämie einen Einstiegsnachlass bieten. Vom Prinzip her kannst Du auch -ohne die Aktie in irgendeiner Form zu halten- mit Deiner Geldmarktposition mit der Aktie Prämien generieren und elegant auf einen für Dich 'wirklichen' Einstiegskurs - remember 1,34 EUR bei Nokia neulich, nun 2,09 EUR- warten).


    So, lassen wir mal das Börsenkauderwelsch und widmen uns wieder dem Grundthema zu. :top:

    Zitat

    Original geschrieben von Timba69 (gekürzt)
    derAL:


    Ich halte mich ab jetzt raus. Selbst wenn Apple 50% verlieren würde, ist Apple immer noch mehr wert wie Nokia zu seinen besten Zeiten, hat mehr Bargeld, eine größere User-Basis, stetige Einnahmen und extrem wertvollen Firmenbesitz + Patente. Mach dir keine Sorgen, es steigen aktuell nur die aus, die keine Nerven haben.


    Mit Apple macht man nicht nur kurzfristig Kasse, sondern legt langfristig sicher an.


    - Eine Nachlese Deiner Prognosen wird es geben; es wird nicht herausgehalten. Im Gegenzug darf meine zu gegebener Zeit nach-ge-Lese-n werden ;) Gegebenenfalls falsch zu liegen ist ja keine Schande. Jeder Ansatz hat seine Darseinsberechtigung. Betrachten wir es also sportlich.


    - Bargeld/Wert ist relativ. Was gestern eine Milliarde war, ist heute eine Billion. Die Märkte werden mit Geld regelrecht überflutet. Es muß halt irgendwie wohin. Wie wert ist jedoch der Wert daraus? Es wird irgendwann auch wieder abgeschöpft. In dem Kontext kannst Du die Bargeld-Bewertung zweier unterschiedlicher Epochen nicht vergleichen. Würde ich das Doppelte verdienen, was ich vor 15 Jahren verdiente, hätte ich heute immer noch weniger Kaufkraft im Vergleich zu dem, was ich heute real verdiene. Sehr relativ also. Zudem kommt, dass dem Markt das Bargeld auf dem ersten Blick zwar angenehm, aber per Saldo eher wurst ist. Denn die Masterfrage lautet, welche Rendite daraus zukünftig erwirtschaftet wird? Kapital, das man nicht mehr mit unternehmerischen Renditen investieren kann, ist scheiße. Was bringen mir die Kapitalrücklagen von Apple, wenn das Unternehmen die Gelder nur noch am amerikanischen Geldmarkt etc. anlegen kann? Nichts! Das bringt 0,...% im Gegensatz zu einer unternehmerischen Rendite von 10%-25%. Zudem verwässert/reduziert es die Gesamtrendite des Unternehmens (Anteil der Geldmarktrendite steigt überproportional zur aus dem Absatz der Produkte generierten höheren Rendite). Deswegen das Desinvesting in der letzten Zeit (Historischer Vergleich: Microsoft Mitte der 2000er Jahre; extrem viel Rücklagen - keine Investitionsmöglichkeiten mehr - Kartelldruck - Desinvesting - Kursrückgang). Das Geld wandert immer dorthin, wo es sich am rentierlichsten verzinst. Wenn die Renditen bei Apple zurückgehen, wandert das Kapital weiter zu Newcomern und/oder zu vielversprechenden Turn-Around-Kandidaten mit entsprechenden (neuen Rendite-) Wachstums-Perspektiven.


    - Wer in der heutigen Zeit auf Apple setzt, fährt a la Long eine hochspekulative Strategie. Das ist kein Value-Titel, er lebt von der (Gewinn-)Wachstum-Story. Das KGV ist nur deshalb nett, weil die Gewinnprognosen für die kommenden Jahre im Sinne der Euphorie überzeichnet sind. Und das Wachstum hat den Peak erreicht (es sei denn jeder Apple-User läuft demnächst mit zwei iPhones gleichzeitig herum). Die angebliche China-Wachstums-Story für Apple ist eine Fabel. Chinas Volkswirtschaft kann man nicht nach dem Nationalstaatenprinzip, sondern m. E. nur nach dem Regionalstaatenprinzip betrachten. Es gibt prosperierende Regionen, Brennpunkt-Wachstum. 10-20 KM weiter hast Du einen armen Bauernstaat. Und die armen chinesischen Reisbauern und Wanderarbeiter, die sich niemals ein iPhone werden kaufen können, passen nicht in eine Wachstums-Story-übliche Annahme a la Heute 10%, morgen 20% und übermorgen 40% Marktpenetrationsrate. Und die Industriestaaten sind weitestgehend Apple-wachstumstechnisch ausgeschöpft. Ein kurzer Wachstums-Schub bei Apple ist jedoch durchaus noch drinn: iTV. Dann ist Sense. Ich glaube aber trotzdem, dass selbst bei der Einführung einer neuen Linie 'iTV' die hohen Geldreserven weiterhin das Problem bei Apple darstellen werden. Sie sind unrentabel.

    Zitat

    Original geschrieben von harlekyn (gekürzt)
    Erinnere dich mal zurueck: Wann hast du das zum ersten Mal geglaubt?


    Ich vertrete schon mindestens seit einem halben, dreiviertel Jahr (wenn nicht noch länger) diese Meinung, welche auch in diesem Thread nachzuvollziehen ist. Damals ging es bei Apple nur nach oben. Eine Hausse nährt die Hausse und ein Hype trägt sich oftmals noch eine Zeit lang weiter. Manchmal benötigt der Markt einfach Zeit, um gewisse Fehlentwicklungen abzuarbeiten.


    Was ist seitdem aber passiert? Apple's Kurs liegt über 16% (und diesmal nachhaltig) unter dem Jahres-Hoch. Es ist schon lange her, dass Apple wie gerade aktuell seine 90-Tageslinie (gleitender Durchschnitt) nach unten durchbrochen hat (11/2011) und an seiner 200-Tageslinie kratzt (zuletzt 08/2011). Bedeutet für mich, dass die Mehrheit der Marktteilnehmer Kasse macht. Weshalb? Meiner Meinung nach sind sie in Bezug auf die zukünftige Entwicklung skeptischer geworden, sonst würden sie keine Bestände abgeben.


    Genau diese Entwicklung habe ich erwartet und diese Erwartung auch vehement in diesem Thread vertreten. Es ist kein 'Glauben', sondern eine echte 'derAL-Überzeugung', dass wir am bzw. sehr nahe am Peak stehen. Gerade durch die Entwicklung der letzten Wochen sehe ich meine Einschätzung zunehmends bestätigt. Ich erwarte deshalb noch mehr Enttäuschungspotential bei Apple, welches sich im Aktienkurs ebenso bemerkbar machen könnte.


    P.S.: Danke für die freundlichen Worte ..
    P.S.2: Zum Vergleich: börsenpsychologische Muster existieren -> google mal nach 'Behavioral Finance', das seit vielen Jahren fester Bestandteil der ökonomischen Wissenschaft ist.

    Zitat

    Original geschrieben von Timba69
    Meine "persönlichen Angriffe" auf dich zielen auf deine Wortwahl und deine Argumentationskette ab, nicht auf dich als Person.
    Fühl dich also nicht beleidigt.


    Waas mir gleich als Erstes auffällt, neben der absoluten Nichtvergeleichbarkeit beider Firmen, ist die Skala. Links sind garantiert keine Millarden gemeint, da Nokia nie mehr wert war, wie 70 Millarden DM (?!), Apple sehr wohl aktuell 700 Millarden.


    - akzeptiert


    Es sind keine Milliarden, sondern Prozentpunkte. Start des Apple-Charts bei 100%, Ende in der Betrachtung bei 712,4%. Somit ver-7,12-fachte Entwicklung seit Chart-Start bzw. innerhalb des beobachteten Zeitraums. In der Nokia-Hype-Phase, die ich in der Zeit 95-2000 sehe, gabe es in dem Beobachtungszeitraum sogar eine Ver-30ig-fachung. Darum geht es aber nicht wirklich, da es stark vom Beobachtungszeitraum abhängt (nehme ich Apple von 1996-2012, dann habe ich wesentlich mehr als 7,12). Mir geht es um die Tendenz. Die Marktkapitalisierung stand dabei gar nicht so im Mittelpunkt meiner Argumentation - Apple ist derzeit das wertvollste Unternehmen aller Zeiten - das steht ausser Frage, auch in Bezug auf Nokia.


    Anders kann man m. E. jedoch keinen Vergleich ziehen, da wir hierfür ja zwei verschiedene Epochen irgendwie zueinanderbringen (müssen), die man direkt nicht so ohne weiteres vergleichen kann (andere Rahmenbedingungen wie technische Möglichkeiten, PC-Ära vs. Post-PC-Ära, andere Märkte, anderer Welthandel usw.; damals war auch undenkbar, dass wir es mal mit ZTE, Huwai und Samsung zu tun haben).


    Interessant ist dabei jedoch, dass sich Entwicklungen gerade in Hinsicht der Börsenpsychologie regelmäßig wiederholen. Damals war Nokia ein Hype, dann Motorola, heute Apple. Nähert sich der Trend seinem Ende (das meinte ich mit Peak) dürften auch die fortfolgenden Reaktionen bzw. Entwicklungen ähnlich Nokias 2000 bzw. Motorola Mitte der 2000er sein. Das gilt nach unten wie auch umgekehrt nach oben (wenn die Talsohle sich dem Ende zuneigt).


    Und bei Apple glaube ich einfach, dass wir am bzw. zumindest relativ nahe am Peak sind. Bei Nokia sehr ich es dagegen umgekehrt.