Beiträge von derAL

    Salut,


    bei meiner Partnerin und mir bestehen seit circa 4 Wochen heftige Probleme mit den Multicards, die o2 einfach nicht in den Griff bekommt. Wir haben je 2 Multicards. Alle zwei bis drei Tage steigen unsere SIM-Karten urplötzlich aus und wir haben dann von der einen auf die andere Minute keinen Netzzugang mehr. Dann müssen wir immer die SIM tauschen (anstatt Multi-SIM 1 die 2 oder umgekehrt). Wenn sich die Problemsituation einstellt, dann zeigen unsere Telefonen beim Einschalten für 15 Sekunden einen Netzzugang an, danach werden wir aus dem Netz gekickt. Mittlerweile liegen auf unserem Schreibtisch 11 SIM-Karten und o2 hat das Problem nach 4 Wochen (trotz Dauerkommunikation mit denen) noch immer nicht gefunden, geschweige denn gelöst.


    Wir werden nach Ablauf unserer Verträge (nach 7 Jahren) zu einem anderen Provider wechseln. Wir haben fertig...


    :(


    Gruß,


    derAL

    Salut,


    Symbian dominiert doch bereits jetzt den Markt im mittleren Preissegment. Das untere Preissegment wird weiter in Richtung Symbian entwickelt werden (Stichworte: Push-E-Mail, mobile Datenverbindungen, Navigation, Apps etc.). Deswegen würde ich Symbian (wie Synbios es schreibt) auch noch lange nicht abschreiben. Da kann man noch lange gut Geld verdienen.


    Im High-End-Bereich jedoch braucht Nokia etwas neues und innovatives (was genau so einschlagendes wie damals Symbian in den Anfangsstunden). Deshalb Maemo. Nokia hat langjährige Erfahrungen in der Ent- und Weiterentwicklung von Betriebssystemen im Mobilfunkbereich. Maemo soll das schlanker programmierte, ressourcenschonendere und und leistungsstärkere Symbian werden. Die Entwickler haben in den letzten Jahren viel gelernt und Know-How aufgebaut.


    Deswegen werden sie beide Systeme weiterentwicken: Der Anteil an Entwicklungsarbeit wird sich aber sukzessive immer stärker zu Maemo verschieben. Und der Aspekt, dass man Maemo auch als LINUX-Variante für netBooks oder gar für... verwenden kann, ist eine scharfe Strategie.


    Vor allem auch deshalb, weil es gar nicht mehr um den Wettbewerb von Produkten und Lösungen hier und da geht, sondern um den Wettbewerb um Konvergenz. In der gegenwärtigen Phase verschimmen die Grenzen von Mobiltelefon, netBook, Computer, Dienste, Telekommunikation, Netze, Verbindungsarten, Medien und Internet immer schneller.


    Was uns erwartet:


    - Mobiltelefon wird Computer und/oder Laptopersatz
    - Das Mobiltelefon wird durch Module individuell auf den Nutzer/Leistungsbedürfnisse anpassbar (z. B. Drahtlosverbindung zum 18" LCD, Grafikpower und Rechenleistung kann man bei Bedarf dazu stöpseln) -> damit wird das Mobiltelefon zu Hause zum Computer; unterwegs bleibt es ein Mobiltelefon, das Teile des PC's im Kern (Daten, Dateien etc.) dabei hat.


    Fazit: Maemo wird spannend ...


    ;)


    Gruß, derAL

    Salut,


    ich war auf Rhodos. Die Nokia Maps Lizenzgebühr war für die Füße. Es wurde gar nichts anzeigt (außer die Meeresküste). Da überlegt man sich, weshalb man für den nächsten Urlaub 6-8 Euro ausgeben soll, wenn man dafür rein gar nichts als Leistung bekommt..


    Nokia sollte sein Kartenmaterial und dessen Qualität für die einzelnen Standorte offenlegen.


    Gruß, derAL

    Zitat

    Original geschrieben von maschi_ac
    Wenn mich ein Netzbetreiber durch so viele Fehlbuchungen so lange in Anspruch nimmt und meine wertvolle Zeit raubt, wäre ich schon lange weg! :)
    Das ist dann nämlich aus meiner Sicht günstiger als jeden Monat deinen oben beschriebenen Kampfkurs durchzuziehen!


    Bin da völlig bei Dir.


    Die Probleme bestehen seit circa 8 Monaten und begannen wenige Monate nach der Vertragsverrlängerung. Vorher bestanden keine.


    Die ordentliche Kündigung (zum Juni 2010) liegt bereits in der Terminmappe.


    Mit dem Geschäftstelefon bin ich ohnehin bei einem anderen Provider.


    Vorher muß ich leider den Nahkampf weiterführen.


    Bis jetzt hat ... meine Hobby-Anwaltsstunden zähneknirschend einigermaßen akzeptabel bezahlt.


    Gruß, der AL

    Zitat

    Original geschrieben von stefanniehaus
    Meine Aussage war ja auch nur ironisch gemeint ;)


    Salut stefanniehaus,


    hab Dich schon verstanden :)


    Ich wäre als ... auch nicht von solchen Kunden begeistert, die auch noch das einfordern, was ich ihnen vor Vertragsunterzeichnung versprach....


    he he


    ;)

    Zitat

    Original geschrieben von stefanniehaus
    Oha... bei dir stehen die Anbieter ja sicherlich Schlange, weil sie alle dich als Kunde haben wollen... :rolleyes:
    :D


    Naja, man sollte bedenken, dass wir einen Käufermarkt und keinen Verkäufermarkt haben.


    Und letztlich kann das einem ja selbst egal sein.


    Der Mobilfunkanbieter will Dir ja nichts aus reiner Menschenfreundlichkeit heraus schenken.


    Er will mit Dir Geschäfte machen und damit Geld verdienen.


    Und wenn ein Unternehmen Geld verdient, dann doch nur aus zwei Gründen (mit gewisser Ironie gemeint):


    - entweder er zahlt seinen Mitarbeitern zu wenig
    - oder er verlangt einen höheren Preis vom Kunden als er dafür selbst bezahlt


    Der Kunde ist somit nur Mittel zum Zweck...


    :cool:


    Gruß,


    derAL

    Salut,


    ich habe mit ... regelmäßig derartige Herausforderungen: Mittendrinn gestrichene Frei-SMS oder das plötzliche Streichen von MMS-Guthaben mit der Begründung, diese wären jetzt halt (angeblich) ausgelaufen (auch wenn ich diese MMS-Guthaben schon seit 6 Jahren dauerhaft habe). Derzeit muß ich meine Rechnung fast monatlich richtigstellen, weil ... regelmäßig fehlerhafte Rechnungen erstellt, die mit dem Ursprungsvertrag rein gar nichts mehr zu tun haben: Cityverbindungen werden als nationale abgerechnet, Homezone als National, SMS und MMS werden berechnet usw. Die Folge: Meistens ist die Rechnung zwischen 25 - 35 % höher als sie eigentlich sein sollte.


    Mein Tipp:


    0. Alle Prozesse, Telefonate und Vorgänge protokollieren. Beim Hotliner darauf bestehen, dass diese jeden Vorgang in das CRM-System ebenso protokollieren. Kein Brief an ... ohne Einschreiben mit Rücknahmeschein.
    1. Stets auf die Eskalationsebene führen
    2. konsequent hocheskalieren und hartnäckig bleiben
    3. gegen sämtliche Fortfolgerechnungen Einwände mit Begründung schriftlich erheben und sie frech nicht genehmigen
    4. Mit juristischem Nachspiel drohen
    5. Mit Feedback an Teltarif, Connect etc. drohen
    6. juristische Drohungen auf der anderen Seite mit einem arrogantem Lächeln begegnen, dass "man sich auf eine mögliche juristische Auseinandersetzung über alle Instanzen hinweg bereits jetzt vergnüglich freut" (bei einem Rechtschutz ohne Selbstbeteiligung macht das natürlich doppelt Vergnügen).
    7. Im Nachgang über eigene Telefonaufzeichnungen der unfreundlichen Hotline-Mitarbeiter informieren mit der Androhung verbunden, diese zu veröffentlichen. Falls der vorher unfreundliche Hotliner dann sagt, dass man das nicht darf, einfach sagen, dass man sich couragiert darüber hinwegsetzen wird, wie ... sich selbst über Vertragsbestandteile hinweggesetzt hat.
    8. Immer weiter eskalieren lassen.
    9. Auf keinen Fall Tarifänderung akzeptieren (sonst verwirkt man sich möglicherweise ein außerordentliches Sonderkündigungsrecht etc.)


    Sollte der eine oder andere Mitarbeiter intellektuell nicht in der Lage sein, den Sachverhalt zu ergreifen und/oder sich weigern, zum nächsten Service-Level weiterzuverbinden: Name notieren, auflegen, neuen Mitarbeiter ausprobieren, Reklamationsprozeßkette schildern, Weiterleitung an Senior Agents bis zum Gruppenleiter bzw. die nächste Ebene etc. erwirken und weiter eskalieren lassen, bis es zum großen "außergerichtlichen" Vergleichsangebot von Seiten ... kommt.


    10. Darauf bestehen, dass die Regulierung und die Kulanzgutschriften vor Lastschrifteinzug bereits zum aktuelle Rechnungseinzug und nicht erst beim nächsten berücksichtigt werden sollen (man will den Laden ja nicht zinslos dauerhaft mit Microkrediten finanzieren.).


    Wer hartnäckig bleibt, bekommt nach dem Abkühlen einer Eskalationsstufe 10 aller hinterher schriftlich bestätigt und als Ausgleich einige Kulanz-Gutschriften für die Portokosten, den diverse Ärgernissen, für die Zeit und die Geduld, die man bei der Hotline-Odyssee investieren muß.


    Bei mir ist das mittlerweile schon fast monatlich so und meine Rechnung auf Discountertarif-Niveau.


    Nicht mein Problem: Wenn ... nicht in der Lage ist, erstens korrekte Rechnungen zu erstellen und zweitens, Verträge wie vereinbart einzuhalten, dann muß ... halt eine "Vertragsstrafe" zahlen und nicht ich als Kunde.


    Und, man soll sich vor keinem Unternehmen mit "Basta-das-is-nun-mal-so" einschüchtern lassen.


    ;-)



    Gruß, derAL