Beiträge von CK-187

    Zitat

    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Der damalige Aufgabenbereich der BW deckte sich mit meinem Verständnis einer Verteidigungsarmee. Einen Dienst an der Waffe hätte ich problemlos mit meinem Gewissen vereinbaren können.


    Heute sähe das anders aus. Wäre ich seinerzeit Berufssoldat geworden, hätte ich mit Auslandseinsätzen wie dem in Afghanistan ein erhebliches Problem. Wer sich jetzt verpflichtet, weiß natürlich, was ihn erwartet (es kann sogar noch schlimmer kommen, wenn man dem obersten Pastor der Republik lauscht). Angriffskriege (auch zur Verteidigung) sind nicht mein Ding.


    Bist du dir da sicher? Ganz sicher?
    Ich denke viel eher das dich dein Weg den du eingeschlagen hast zu dem gemacht haben was du heute bist. Wärst du damals den anderen Weg gegangen hätte dich dieser geprägt und es könnten möglicherweise Dinge für dich zum Alltag gehören die du heute, so verabscheust ;)



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    Das mag zwar nur ein Film sein, aber in der Realität dürfte das was er zwischen 1:35 und 1:45 sagt nicht arg anders aussehen. Und im Prinzip haben das viele, wenn nicht sogar die meisten oder gar alle Kriegsveteranen direkt oder indirekt bestätigt.

    In Griechenland kam das auch hin und wieder vor. Man darf nicht vergessen das dort viele gerade mal 18-19 Jahre alt sind. Manchmal weit weg von Zuhause, die Freundin macht Schluss oder man bekommt mit das sie fremd*ögelt, man bekommt keinen Urlaub und muss von morgens bis abends teils sinnlosen Mist tun etc. pp.


    Da kommt es schon mal vor das sich einer die Kugel gibt.

    Ich kenne jemanden (Vater eines, naja, Freundes) der Ende der 60er in der Fremdenlegion war. Der sagte eines Abends etwas an das ich mich erinnere als wär das gestern gewesen.
    Zitat: wenn uns mal Abends am Lagerfeuer langweilig war sind wir schon mal los gezogen und haben paar N*ger abgeknallt.


    Was ich dann irgendwo lustig fand ist das ausgerechnet sein Sohn von Feldjägern gejagt wurde weil er Fahnenflüchtig war.

    Zwei Cousins von mir waren zwischen 2004 und 2006 in Afghanistan. Ich selbst war erst 2010 beim Militär und hatte nach der Grundausbildung genug andere um mich herum die dort ebenfalls waren. Gab genug Videos und Fotos auf den Handys besagter Personen deren Authentizität durch gesichtskontrolle bestätigt wurde.

    Sag ich doch. In der Realität wird auf alles geschossen was auch nur einen Hauch von Gefahr bedeuten könnte. Und mit jeder neuen Erfahrung sinkt das Niveau dessen was man als Bedrohung wahrnimmt. Und im Zweifelsfall metzelt man lieber zwei Großfamilien mehr weg als das die eigenen Kinder zuhause ohne Vater aufwachsen. Das mag vielleicht hart klingen aber ist die bittere Realität.

    Kommt immer auf die Situation an ;)
    Es können auch zwei Soldaten eine große Anzahl Gefangener "betreuen". Es gibt aber auch Situationen in denen man selbst wenige Gefangene nicht irgendwo hinbekommt. Kommt drauf an was man in dem Moment noch so zu tun hat ;)


    Eine Einheit mit bordeauxfarbenen Barett (in meinem Land grünes Barett) dürfte sich selten durch Gefangene aufhalten lassen.

    Es spielt in weiten Teilen dieser Welt keine Rolle was man für Klamotten trägt.
    Die Genfer Konvention ist dort weniger Wert wie ein fetzen Klopapier nachdem man es zu seinem eigentlichen Zweck benutzt hat ;) Deshalb hat man ja in den letzten Jahren eigens die Terroristen erfunden ;) Mittlerweile sind ja (gefühlt) alle auf was bestimmte Völkergruppen schießen Terroristen. Und die, so zeigt es und Guantanamo unterliegen nicht der Genfer Konvention.


    Aber seien wir mal ehrlich.
    In der Genfer Konvention steht z.B. auch das man unter gewissen Voraussetzungen (Flieger in Not) nicht auf feindliche Fallschirmspringer schießen darf bis sie am Boden sind.


    Wer bitte denkt sich so etwas aus? Und wer bitte würde sich an sowas halten?
    Krieg ist eine grausame Sache. Und es steht außer Frage das dieser auch gewissen Regeln unterliegen sollte. Aber man sollte realistisch sein und keine Regeln aufstellen an die sich kein vernünftiger Mensch halten würde.


    Also wenn jemand mein Land angreift und ich die Möglichkeit habe ihn zu erschießen bevor er überhaupt Schaden anrichten kann dann würde ich das tun. Und Gefangene würde ich auch nur soweit machen wie ich mit ihnen klar kommen könnte. Wir sind bei der Grundausbildung teilweise in Zweiergruppen durch den Wald gezogen. Im Kriegsfall könnte man da zuzweit 4-5 vielleicht 7-8 Gefangene halbwegs unter Kontrolle halten. Irgendwann mal würde man Gefahr laufen von ihnen überwältigt zu werden und beim kleinsten Hinterhalt hätte man definitiv keine Chance. Was sollte man denn laut Genfer Konvention in so einem Fall tun? Denen die zuviel sind einen schönen Abend wünschen und den Weg zur nächsten Kneipe zeigen? :confused: In der Realität werden die erschossen. Tut mir leid wenn das einige nicht Wahr haben wollen aber es ist so.