Beiträge von Sencer

    Wie von Mitarbeitern von Dell, wie auch von Canonical zu erfahren ist, wird Dell noch diesem Monat damit anfangen Computer mit vorinstallierten Ubuntu (Feisty/7.04) auszuliefern.


    http://www.fabianrodriguez.com…ves/2007/04/30/its-d-day/
    http://www.desktoplinux.com/news/NS8661763902.html



    Als jemand der selber bereits vor knapp einem Jahr komplett auf Ubuntu umgestiegen ist, muß ich sagen, dass diese Wahlmöglichkeit schon eine Weile überfällig war. Die Arbeit welche Gnome/KDE und auch Ubuntu in die Benutzerfreundlichkeit - gerade auch für Nicht-PC-Experten - gesteckt haben, zahlt sich aus, und durch eine vorinstallierte und offiziell supportete Einrichtung des Beriebssystem gibt es nun auch keine künstliche Hürden mehr für interessierte Leute.


    Die große Nachfrge bei DELL in den Userumfragen stellt denke ich auch sicher, dass das Angebot mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht floppen wird. Auch wenn man natürlich realistisch beliben muß und es kaum Zweifel daran besteht, dass Windows auch in (naher) Zukunft weiterhin auf der (mit Abstand) großen Mehrheit der verkauften Systeme sein wird.


    Ich denke, dass es alles in allem ein denkwürdiger Schritt nach vorne ist für normale Computeranwender und auch für Linux auf dem Desktop. Und dass in den nächsten 12-24 Monaten auch weitere Hersteller nachziehen werden. Ich wage mal die Vermutung, dass in den nächsten 24 Monate auch Aldi mit einem Ubuntu-Notebook experimentieren wird. :D

    Re: Onlineüberwachung - Bereits jetzt mit einfachen mitteln möglich


    Zitat


    Wobei doch TR-69 mit 1&1 überhaupt nichts zu tun hat sondern ein Standard von 2004 (!) ist.


    Hast du wohl falsch verstanden. Gemeint sein dürfte, dass 1&1 den Service anbietet diese Funktionalität zu benutzen um dem Kunden "Arbeit abzunehmen" bei der Einrichtung. Wieso gibt sich AVM "bedeckt", wenn es doch ohne weiteres mögich ist, alles über den Standard online herauszufinden. Das war eine typische Support-Antwort welches das Ziel hat, möglichst wenig Rückfragen (und damit Arbeit) zu erzeugen, und wenn doch, dann wenigstens nicht bei denen sndern bei 1&1. Das als "Indiz" für irgendwas heranzuziehen riecht schon stark nach Alufolie in der Mütze...


    Zitat

    Original geschrieben von rannseier
    Onlineüberwachung - Bereits jetzt mit einfachen mitteln möglich
    [...]
    Weiss jemand mehr?


    Reicht doch schon wenn du deine eigenen Quellen liest:


    Zitat

    Mit einem heimlichen Update über TR-069 und entsprechender Firmware lässt sich ohne weiteres Zutun zwar keine "Online-Durchsuchung" veranstalten, aber immerhin der Datenaustausch im Heimnetzwerk überwachen. Die Internet-Kommunikation bekommt der Provider sowieso mit, wenn er will. Mit etwas mehr Aufwand lassen sich über die Schnittstelle eventuell auch WLANs in der Nachbarschaft auskundschaften.


    Im Prinzip gilt für Router oder andere Hardware welche komplexere Software hat, dasselbe wie für Windows-, Linux-, Mac-, xBSD- der sontwede PCs: Alles was regelmäßig am Netz hängt, muß ebenso regelmäßig gewartet werden, da Sicherheitslücken gefunden werden. Dem Nutzer sollte hierbei immer die Möglichkeit offenstehen eine gewisse Kontrolle darüber auszuüben, wann und was upgedatet wird - allerdings wird den meisten ohnehin das Know-How fehlen in Einzelfällen zu entscheiden ob es Sinnvoll ist oder nicht, bzw. ob das Update Hintertüren enthält oder nicht. Quelloffenheit ist IMHO ein wichtiger Aspekt, aber natürlich auch kein Allheilmittel.


    Der konkrete Einzelfall ist auch nicht bemerkenswerter als die (auto-)update-Funktion in so ziemlich jeder aktuellen Software (sei es Betriebssystem oder Anwendungssoftware); als mittlerweile standardmäßig eingebaute Mikrofone in Laptops; als Tastaturen, welche man nicht ins letzte Detail auseinandergenommen und auf "hardware-keyloger" untersucht hat usw.


    Interessant ist IMHO nicht, was technisch möglich wäre - sondern was der Staat machen darf und dabei trotzdem weiter ungeschoren davon zu kommen; sprich also die rechtliche Situation. Und ob und welche Sanktionen bei Vergehen anstehen. Welche Informationsgebote über Maßnahmen im Nachinein bestehen usw.


    Zitat

    Na die Überwachung wird ja schon durchgeführt. Angeblich mit weniger als 1 Dutzend Fällen.


    Hast du oder jemand anderes zufällig einen Link zu einem offiziellen Dokument darüber? Ich meine mich zu erinnern dass der Wiefelspütz bei hart aber fair, von genau einem Fall geredet hat. Laut dem heise artikel gibt es ja "eigentlich" keine Zahlen dazu.

    Zitat

    Original geschrieben von flashhawk
    Es ist ja noch nicht mal klar, dass es am WLAN liegt...


    Jain. Ganz sicher ist es nicht, aber in beiden Fällen wird ja dasselbe "Modem" und dieselbe Leitung verwendet, d.h. etwas anderes kommt nicht wirklich in Frage. Ob der PPPoE-Client welche die Verbindung letztlich aufbaut nun in im Router oder im PC sitzt, spielt idR. keine Rolle. Es sei denn es wurde irgendwann mal mit "Optimierungsprogrammen" an den TCP-IP Einstellungen des Rechners gedreht...
    (Theoretisch könnte auch das Bandbreitenmanagement der 7150 Einfluß nehmen, aber da sollten die Unterschiede nicht annähernd so groß sein).


    Ansonsten: icher, dass nicht parallel den Internetzugang mitnutzt, wenn WLAN im Betrieb ist?

    Re: DSL Geschwindigkeit mit FritzFon langsamer?


    Zitat

    Original geschrieben von Frank/2
    Kann doch nicht sein, oder?


    Es gibt eine ganze Reihe Threads über zu langsames WLAN. Einfach mal dort die EMpfehlungen nachlesen und ausprobieren, sind immer dieselben. Potentielle Störquellen auschalten, Kanal wechseln, Position der Geräte (testweise) wechseln usw.

    Re: WLAN absichern


    Zitat

    Original geschrieben von minddiver
    Bei meiner Fritzbox habe ich "Name des Funknetzes (SSID) bekannt geben" ausgeschaltet, trotzdem wird bei Network Snuffle der Name des Netzes gefunden! WIe kann das sein?


    Weil sich direkt aus dem WLAN-Standard so ergibt. Der Name des Netzwerks ist kein Sicherheitsaspekt und daher nicht geheim zu halten. Bestimmte Aktionen, wie bspw. das Anmelden an der Basisstation erfordern ein Übermitteln der SSID im Klartext, auch bei WPA.


    Das einzige was man in der Regel abschaltet ist das "Beacon"-Signal, welches nur zur Vereinfachung/Automatisierung vorgesehen ist. Nutzern mit wenig Kenntnissen über die spezizfische Technologie wird dies als "Sicherheitsfeature" verkauft...


    Zitat

    Beim Sniffler habe ich WLAN aus der Nachbarschaft gefunden da wurde die SSID nicht übermittelt.


    Du mußt nur lange genug warten - wenn das Netzwerk genutzt wird, dann bekommst du früher oder später auch die SSID. Wenn die richtige Hard-/Software vorhanden ist, kann man auch ein "Neu-Anmelden" provozieren, und so schneller an die SSID kommen. Vorausgesetzt es gibt einen WLAN-Nutzer dieses Netzes natürlich.


    Zitat

    Als Verschlüsselung habe ich WAP2, beim Sniffler wird bei allen WEP gefunden?


    Manche WLAN-Programme machen bei der Dartellung der Verschlüsselung keine Unterschiede. Andere schon. Ist aber eine Eigenschaft der "WLAN-Programme", nicht des Netzes (sprich, man kann es nciht geheimhalten o.ä.).


    Zitat

    Konkrete Frage, wie kann ich mein WLAN perfekt absichern?


    WPA/WPA2 mit einer > 25 stelligen Passphrase aus zufälligen Zeichen. Dann ist der Aufwand einfach in deine Wohnung einzubrechen schon vielfache Größenorndungen einfacher und billiger, als den Schlüssel zu knacken.

    Zitat

    Original geschrieben von BaWL
    achja : ich stimmt auch zu, dass einige städte strafzettel nicht mehr nur der verkehrüberwachung wegen verteilen, sondern einfach um geld abzuzocken.
    in münchen beispielsweise find ichs okay, hier gibts eine angemessene anzahl von politessen.
    in zb bamberg allerdings sind die damen eine richtige plage, bei jeder 10 minütigen fahrt sieht man circa 3-4 von denen rumlaufen.
    hier wird jeder sch*** geahndet, das ist übertrieben.


    Interessehalber: Wie ist denn deiner Ansicht nach das optimale Verhältnis zwischen geahndeten und ungeahndetem Falschparken. Ab welchem Verhältnis findest du ist es einfach nur "abzockerei"?

    Zitat

    Original geschrieben von kju
    Seit wann gibt es eigentlich Parkplätze für Taxis?


    Seit wann, kann ich nicht genau sagen, aber in Köln gibt es ebenfalls einige solcher Parkplätze für Taxen. Und die gab es auch schon in den 90ern.

    Bei google-maps den Punkt aussuchen wo man hinwill, dan mehrmals draufklicken und ranzoomen. Im letzten Schritt dann auf "URL zu dieser Seite klicken". Jetzt kann man die Koordinaten in der URL ablesen, nämlich in der Variable:


    Zitat

    &ll=50.966076,7.088306&


    (Ist ein zufälliger Punkt in Köln. Breitengrad, Längengrad).


    Falls du umrechnen willst:
    http://www.acad.polyu.edu.hk/~04329143d/Location.htm



    edit: Anscheinend gibts einen Google-Maps mashup der drauf spezialisiert ist koordinaten anzuzeigen:
    http://perso.orange.fr/universimmedia/geo/loc.htm

    Zitat

    Original geschrieben von flatty
    Es ist keine hundertprozentig klare Regelung. Das zeigen die teilweise abweichenden Meinungen hier im Thread und auch die Aussage eines befreundeten RA hierzu.


    Das erinnert mich an:
    http://www.lawblog.de/index.ph…-betonung-liegt-auf-auch/



    :D


    Mal im Ernst: Es ist ärgerlich, wenn man ein Verkehrszeichen falsch gelesen hat. und dass unsere Verkehrszeichen nicht immer idiotensicher sind, kann man auch nicht abstreiten. Wenn man aber trotz Belehrung immer noch der Ansicht ist, die Schuld liege bei anderen... :rolleyes:



    Mich würde allerdings schon interessieren wie du in dem konkreten Fall den Zusatz "nur Taxen" gedeutet hast? Dachtest du es gebe ein spezielles Halteverbot nur für Taxen - aber warum sollte man den Zusatz unter das P statt unter das Halteverbotsschild machen? (Mal ganz davon abgesehen, dass ein Halteverbot welches nur für Taxen gilt irgendwie merkwürdiger wäre, nicht?)

    Die Windows Firewall, IIRC, kümmert sich nur um eingehende, nicht um ausgehende Verbindungen. FTP ist ein Steinzeit-Protokoll, welches sich auch in der Art zeit wie es mit Verbindungen umgeht. Es gibt nämlich getrennte Verbindungen für die Kommunikation/Kommandos und für die Übertragung der Daten. Und die zweite Verbidnung für die Daten wird vom Server zum Client aufgebaut. Das erklärt das Verhalten welches du beobachtet hast:
    - Deine ausgehende "Control"-Verbindung wird nicht beanstandet, du schickst Befehle und erhälst Antworten.
    - Zum Versand von Dateien hat der FTP-Server versucht eine Datenverbindung aufzubauen, darüber hat sich deine Firewall in Kenntnis gesetzt.