Beiträge von Sencer

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    Original geschrieben von bochumer-22
    Dankeschön, hatte an sowas bisher noch nicht gedacht (kenne mich leider null aus was technisch überhaupt machbar ist). Würde ungern bei einem falschen Fusszucken am Baum hängen - und Außerorts nur rumkriechen können ;)


    Bitte nicht falsch verstehen, aber wie bei allen anspruchsvollen Hobbys gilt klein anfangen, Fähigkeiten ausbauen und dann Material/Leistung steigern. Wenn du mit einem Spaß-Fahrzeug rumkurven willst, dann musst du erstmal fahren lernen. Das geht mit wenig Leistung erstaunlich gut, weil es beim fahren um Kurvengeschwindigkeit geht bei der Leistung meist eine untergeordnete Rolle spielt.


    Wenn du Leistung willst um auf der Geraden zu bolzen, aber nicht die Zeit investieren willst, vernünftig fahren zu lernen, dann hol dir lieber eine gebrauchte Limousine mit größerem Motor. Von denen ist man gewohnt, dass die auf der Geraden schnell fahren und dann die Kurven zuparken. Wenn es dir nur um gutes Leistungsgewicht geht, dann hol dir ein Trike oder Quad, damit erzeugt man bei den anderen Teilnehmern auch keine Erwartungshaltung ans Fahrkönnen.

    Re: Recht durchsetzen bei Unfall ohne richtigem Zeugen


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    Original geschrieben von hecke
    Vor ein paar Wochen bin ich mit meinem Auto von der Arbeit nach Hause gefahren. Auf der Gegenspur stand ein parkendes Auto. Dahinter kam ein Bus entgegen, der gerade anfing, das Auto zu überholen, obwohl ich ihm entgegen kam.


    Ich stieg also in die Eisen, es hat aber leider nicht mehr ganz gereicht.


    Hast du mal einen Link zu der Stelle in google maps? Wie lange fuhrst du denn schon auf der Strasse? Wenn der Busfahrer sagt du hättest ihm die Vorfahrt genommen (und das nicht frei erfunden ist), dann könnte er vielleicht meinen, dass du erst in die Strasse eingebogen bist als er schon ansetzte das stehende Fahrzeug zu passieren. Dann hätte er in der Tat Vorfahrt gehabt.


    Ansonsten ist es bei 50km/h im Stadtverkehr wohl sehr schwer da irgendjemanden von zu überzeugen, da die Umstände vermutlich stark gegen dich sprechen werden. Der Bremsweg im Stadtverkehr bei 50 ist ja nur 12,5 Meter. Ein Busfahrer der dich übersieht bzw. deine Geschwindigkeit falsch einschätzt wird im Gefahrfall auch eine Vollbremsung einleiten und dabei gehen die Passagiere im wahrsten Sinne des Wortes fliegen. Und Fahrer die so Kamikaze drauf sind, dass Sie dich trotz Regelgeschwindigkeit zur Vollbremsung und Ausweichen zwingen während sie selber ohne stehen zu bleiben weiterfahren machen den Job nicht lange ohne rauszufliegen bzw. ohne dass es Beschwerden hagelt.


    Das soll keinerlei Unterstellung sein, sondern nur darstellen, dass die Umstände es schwer machen andere von der Richtigkeit deiner Angaben zu überzeugen.

    Re: Notwendiges Einkommen bei Kind


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    Original geschrieben von Suppenkasper5
    Abzüglich der Fixkosten für Versicherung, Auto, Miete, Strom/Gas, Telefon usw. über 1300 Euro bleiben noch 1800 Euro.


    Ist das ausreichend, um dem Kind auch ein (finanziell) gutes Leben zu ermöglichen?


    Ist ein gutes Leben für das Kind möglich mit dem Betrag? Uneingeschränkt ja, sogar sehr gut. Geld wird bei euch das kleinste Problem sein.


    Ist ein finanziell gutes Leben möglich mit diesem Betrag? Das hängt einzig und allein von euren Maßstäben ab und den Werten die ihr dem Kind vermitteln wollt. Es gibt leider Eltern die interpretieren "es soll dem Kind an nichts fehlen" um in die Richtung "das Kind soll alles bekommen und machen können was es will", und je nachdem wie weit man in diese Richtung geht kann dann jedes Einkommen zu klein werden.

    Re: Streiks - veraltetes Modell?


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    Original geschrieben von Sliders
    Wieso nehmen Firmen so was in Kauf?


    Zwei Denkanreize:


    - Eine "Firma" ist kein homogen agierendes Wesen, sondern ist eine Menge von Akteuren mit Eigeninteressen, Zielvereinbarungen, variablen Vergütungen usw. Die "Schuld" für Streikausfälle lassen sich nicht ohne weiteres auf einen Kopf pinnen, die Mehrausgaben für Löhne und Gehälter aber schon.


    - Es geht meist um Aktiengesellschaften die gewisse Finanzdaten veröffentlichen müssen. Ein Mehrbetrag bei Personalkosten hat eine ganz andere Wirkung als bei sonstigem betrieblichem Aufwand. Die Beträge gehen auf ganz unterschiedliche Art und Weise in verschiedene Kennziffern ein.

    Single = Single Cylinder = Einzylinder
    Twin = Twin Cylinder = Zweizylinder
    Triple...


    Einzylinder haben eine Laufkultur, einen Klang und eine Leistungsentfaltung die man mögen muss.


    zu 1) Fussrasten hinten erlaubt sportlichere Sitzposition, d.h. mehr Kontakt und Gefühl für die Maschine, vorteilhaft für die Schräglage und beim starken bremsen (man kann sich über die Oberschenkel am Tank abstützen und gibt nicht soviel Druck auf den Lenker.


    zu 2) Ist reine Gewöhnungssache - ich fühl mich als würde ich nackig fahren ohne Integralhelm. Visiere bzw. Visierfläche sind unterschiedlich groß bei verschiedenen Herstellern. Einer der Gründe warum ich vom Schuberth zum Shoei (1100) gewechselt bin ist, das letzterer eine wesentlich größere Visierfläche hat. Auf den Lenker sollst du genausowenig gucken wie auf Schalthebel unterm Fuß - die Sachen laufen nicht weg. Augen auf die Strasse und den Verkehr richten. ; )
    Belüftung ist in der Tat ein wichtiges Thema beim Integralhelm. Daher gibts auch die vielen verstellbaren Schalter. Es gibt keine universalstellung die sowohl im Stadtverkehr als auch auf Landstrasse und Autobahn passt. Einfach mal die Bedienung nachlesen und ausprobieren - manchmal hat das Visier eine Stadtstellung, manchmal hat man eine Belüftungsklappe im Mundbereich - und natürlich noch verstellbare Öffnungen auf der Oberseite/Hinten am Helm. Gegen Beschlagen hilft ein Pinlock-Visier.


    Aus Sicherheitsgründen würde ich nie auf einen Integralhelm verzichten. Hatte nach einem Sturz schon ordentliche Schrammen an Visier und Kinnbereich - ich will nicht wissen wie mein Gesicht ausgesehen hätte mit einem Jethelm...

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    Original geschrieben von Action Andy
    Mein Eindruck ist, dass du ein Brot und Butter Motorrad willst. Da du schonmal eine Geländemaschine hattest, wählst du wieder das gleiche. Da du genug Geld und Angst vor Reinfällen hast, möchtest du neu kaufen.


    Wenn mein Eindruck richtig ist, würde ich als Neukauf etwas wie die Honda Nc700x empfehlen.


    Bingo! Kann das nur nochmal unterstreichen. Wenn man mit den digitalen Tachos leben kann, dann ist Honda die letzten 1-2 Jahre dabei die Marktlücke in der du auch suchst sehr gut zu bedienen. Neber der Nc700, kann man auch die neue cb500f (oder cb500X) sehr empfehlen.


    Die kleine Duke ist natürlich das emotionalere Gesamtpaket. Aber ein Single ist schon sehr speziell, den muss man auch mögen, für mich wär das nix.

    Lernen ist ein spannendes Thema. Wenn du selber Zusammenfassung in deinen Worten schreibst um den Stoff zu behalten/verstehen, dann bist du bspw. nach Bloom's Taxonomie auf Stufe 2 von 6. Eine Übersicht der Stufen gibt schon eine Idee wie man weiter lernen kann um ein besseres Verständnis für die Themen zu bekommen:



    http://en.wikipedia.org/wiki/Bloom's_Taxonomy#Cognitive


    Das vlt. als erster Ansatz um weiter über das Thema nachzudenken. Didaktik und Pädagogik gibt verschiedene Modelle zur Hand wie man "lernt/lehrt". Eine Erfahrung die jeder selbst schon gemacht ist, ist dass man es selber lernt und ein tieferes Verständnis für ein Thema bekommt wenn man es anderen beibringt, das geht in die gleiche Richtung. Einer unserer Profs hat damals nie die Skripte zu seinen Vorlesungen herausgeben wollen, weil er immer der Überzeugung war, dass wir uns mit den Primärquellen auseinandersetzen sollten und dann selber das Skript bzw. die Folien zum "Lehren" erstellen sollten als Prüfungsvorbereitung bzw. um den Stoff ordentlich zu lernen (hört man als Student nicht gern und machen auch nur die wenigsten)


    Einfache Tricks oder Abkürzungen gibt es für ein fundiertes Lernen nicht.



    Ansonsten, was meine beiden Vorschreibet angeht: Es muss jeder für sich selber entscheiden welchen Trade-Off aus Pragmatismus und Idealismus er an der Uni eingehen will. Hängt auch viel damit zusammen welchen eigenen Anspruch man am Thema hat. Natürlich sind einige Dinge immer nur Mittel zum Zweck, aber man muss aufpassen dass man das Kind nicht mit dem Bade ausschüttet und man vor lauter Mitteln an denen man sich abrackert die Zwecke vergisst.


    Ein Fach zu studieren, dass einen interessiert und sich tiefergehend mit Themen zu beschäftigen ist als Selbstzweck jedenfalls interessanter und lohnender als heutzutage anscheinend viele denken. Der Mensch neigt leider dazu immer das zu "optimieren" was man leicht messen kann (Studiendauer, Noten), anstatt das zu optimieren was vlt. das eigentliche Ziel ist (ein Thema durchdringen mit fachlich, fundierter Qualität). Das Überwerten von Zielindikatoren/Zielmessgrößen zu lasten von tatsächlichen, qualitativen Zielen führt oft und heftig, wenn auch meist langsam, zu vielerlei verderben in vielen Strukturen und Organisationen. Wenn man sich als Student nur als "Produkt" der Uni/Schule begreift und sich allein an deren Zielen orientiert, verschenkt man Möglichkeiten die man später nicht mehr so ohne weiteres bekommt.


    War jetzt ein wenig weit ausgeholt, aber als Denkanreiz für den einen oder anderen hoffentlich nicht völlig vergebens...

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    Original geschrieben von Daniel_23
    Wenn du einfahc nur ne Aufzeichnung brauchst: Google mal nach Keycam #16. Die können per Loop aufnehmen, überschreiben das ganze dann wieder, je nach größe der Speicherkarte. Nit ner 16GB Karte und Mittlerer Auflösung sollten da mindestens 24 Stunden draufpassen. Die Teile haben ein wirklich gutes Bild (Beispiel von meiner http://www.youtube.com/watch?v=YI3GtwsQiQs , ich habe aber noch ne 0,67x Vorsatzlinse dran). Ist zwarn akku dran, der geht aber nur 45 Minuten, also per USB Strom dran und das Ding läuft ewig.


    Das ist auch meine Empfehlung. Mehr Infos zu den Kameras finden sich hier (auch Aufnahmen bei Dunkelheit):
    http://chucklohr.com/808/


    Die #16 nimmt in HD auf und hat keinen Weitwinkel (ich meine es wären ~60°) wodurch Kennzeichen auch in einigen Metern Entfernung noch gut erkennbar sind. Preislich liegt sie bei 40 USD. Mit Velcro kann man sie leicht so anbringen, dass man sie leicht abnehmen kann. Auf dem Motorrad hält das bis mindestens 160km/h bombenfest (schneller hatte ich sie noch nicht dran). Die Kameras sind klein und unscheinbar und während der Aufnahme blinkt kein Licht dran.


    Kameras mit nur (S)VGA-Auflösung kann man m.E. vergessen, da Kennzeichen kaum erkennbar sind (besonders wenn sie noch Weitwinkel haben).


    Stromverbrauch bei Aufnahme: ca. 170mA. Pro Tag also 4080mAh. Bei zwei Kameras entsprechend ~8Ah pro Tag. Gewöhnliche Batterie hat nominal 65 Ah Kapazität. Real dann weniger, und eine Mindestladung braucht man damit der Wagen startet (Spannungsabfall bei Entladung). Ich schätze mal guten Gewissens bei einer relativ frischen Batterie würde ich den Wagen nicht mehr als 3 Tage stehen lassen wollen. Und das auch nur, wenn man ein Fahrprofil hat bei dem die Batterie auch gut geladen wird.


    Das ein- und ausschalten bei jedem losfahren ist fummelig und wird man nicht durchhalten, wenn die Kameras nicht vom Fahrersitz aus bequem erreichbar ist. Und Kameras die bei Stromversorgung automatisch anfangen aufzuzeichnen sind mir nicht bekannt.

    Naja, es kommt immer drauf an. Ich würde sagen am wichtigsten ist, was die "Peergruppe" macht. Meine Eltern waren technisch bei einem Betamax-Videorecorder stehen geblieben (den sie kaum benutzt hatten)... nachdem aber vor 10 Jahren sehr viele Freunde und Bekannte von Ihnen mit Internet/E-Mail angefangen haben, wollten Sie es auch nochmal wissen und haben mit 65 nochmal angefangen zu lernen wie man einen PC benutzt. Das ging so weit, dass Sie sich vor 2-3 Jahren dann nicht mehr mit meiner ausgedienten Hardware zufrieden geben wollten und allein losgezogen sind und sich einen neuen Laptop gekauft haben. Sie kennen zwar nciht den Unterschied zwischen Google und der Adresszeile, noch zwischen Browser und Internet, aber sie tauschen sich mit E-Mail und Messenger aus, lesen Zeitung online, machen Online-banking und spielen Browserspiele und (natürlich) Solitär & Co.


    Schwierig war immer, wenn ich denen das erklären musste. Aber wenn die aus ihrem Umfeld Leute haben mit denen die sich darüber austauschen können (nicht nur wegen der Bedienung), dann kann das auch nachhaltiger Spaß machen. Also am besten gleich auch den Geschwistern der Eltern so etwas schenken. ; )