Beiträge von Sencer

    Welchen Vorteil erhoffst du dir durch das "verstecken" der SSID? Die meisten Netzwerkscanner zeigen auch "versteckte" Netzwerke an, wenn sie eine zeitlang gelauscht haben.


    Es wird nämlich nichts versteckt, da die SSID bei jeder Datenübertragung unverschlüsselt mit übertragen wird. Was die Option bewirkt ist lediglich, dass der Router nicht alle x Sekunden schreit "ich bin hier, ich bin hier" - und der einzige Effekt davon ist, dass manche Endbenutzerfreundliche Software gelegentlich Probleme macht.



    Wenn du um SIcherheit oder um unerlaubte "Mitbenutzer" besorgt bist, richte Verschlüsselung im Router ein.

    Zitat


    # Mulholland Drive
    # Lost Highway
    # Blue Velvet
    # Twin Peaks


    Dito.


    Außerdem:



    Ansonsten wurden die meisten auch schon genannt.

    Es ist auch hilfreich den kompletten Artikel zu lesen den ich zu Anfang verlinkt habe (komplett zitieren, darf man aus Urheberrechtlichen Gründen ja nicht).


    Es beschreibt ja etwas das konkret schon passiert in China. Und die Händler lassen sich eben drauf ein, weil sie einen zusätzlichen Umsatz machen können, der ihnen sonst fehlt.


    Ich denke mal der Schlüssel dürfte sein, genug Leute zusammenzukriegen die auch einen entsprechend großen Umsatz machen wollen (durch relativ hochpreisige Artkel), dass es für den Ladenbesitzer eben von relevanz ist. In der Originalgeschichte ging es schienbar um einen großen Laden, und immerhin 500 Kunden. Je nach Grße des Ladens müßte dann auch der potentielle Umsatz sein. Und große Ketten sind wahrscheinlich deswegen interessant, weil diese im Einkauf (theoretisch) die größten Rabatte bekommen, und somit auch entsprechende Margen haben dürften.


    Dadurch, dass die Leute direkt vor Ort sind und das Angebot auch nur für den Moment gilt, fallen auch die ganzen Leute weg sie sonst gerne abspringen, wie wenn es um Vorausbestellungen geht. Zum einen weil man schon die Anfahrt auf sich genommen hat (d.h. man hat schon investiert), zum anderen durch den psyschologisch Effekt (Kiste in der Hand, einmaliges Rabattangebot, jetzt oder nie, usw.).


    Ich habe dem Text auch entnommen, dass das ganze nicht überfallrtig passiert, sondern, dass man sich prinzipiell schon zumindest kurz (oder lang) vorher mit dem Ladenbesitzer abspricht, damit er weiß was ihn erwartet.

    Das Prinzip des Powershoppings wurde ja mehrfach versucht von Internetfirmen zu Geld zu machen, so richtig gehalten was sie versprochen haben, haben sie dann aber ja nicht.


    Hier wird nun der Zwischenhändler ausgeschaltet, und die Menschen machen unter sich einen Treffpunkt aus und - zumindest diesem Beispiel nach - recht erfolgreich.


    http://www.economist.com/print…ndly.cfm?story_id=7121669


    Zitat

    On an otherwise quiet Friday afternoon in Guangzhou, a city in southern China, 500 shoppers gather outside a Gome electrical superstore in the downtown district. They arrive en masse at the designated time—June 16th at 4pm—that they had previously agreed online. Several hours later, they emerge clutching boxes, having secured 10-30% discounts on cameras, DVD players and flat-screen televisions.


    Knapp übersetzt: 500 Käufer haben sich über das Internet verabredet um bestimmte Produkte zu kaufen, treffen sich vor einem konkreten Laden und haben durch die Größe der Käufermenge Rabatte mit dem Händler ausgehandelt. Hat so etwas Modelcharacter - vielleicht auch für Deutchland? Oder ist es eher eine skuriller Ausreißer?


    Könnten sich bspw. die Teilnehmer eines (großen) TT-Treffens so absprechen und Rbatte für ihre Elektro-Einkäufe aushandeln? Oder würden sich deutsche Händler auf so etwas nicht einlassen?

    Es gibt letztlich zwei potentielle Angriffs-szenarien die für dich relevant sind in bezug auf WLAN:


    1) Abhören des Netzes, d.h. deiner Daten die du über die Leitung schickst
    2) Zugriff auf dein Notebook übers Netz.


    zu 1) Wenn das Netz nicht gesichert ist (WEP/WPA) dann kann jeder mit wenigen Handgriffen den Netzwerkverkehr mitlauschen der durch die Luft geht. Hotels bieten selber - soweit ich das mitbekommen habe - nie VPN über WLAN an. Meistens ist es eine einfache Captive-Portal-Lösung die nach sehr einfachen heuristischen Regeln "unbekannte" Nutzer auf das Portal leitet (meistens anhand der MAC/IP o.ä. identifiziert), und nach Anmeldung dann die MAC/IP für eine Zeitlang freischaltet. Verschlüsselt wird da nix. Um VPN zu benutzen braucht man ohnehin gesondere Software auf seinem Rechner installiert. Überhaupt - wenn du grundsätzlich daran interessiert bist, all deinen Traffic zu verschlüsseln, dann brauchst du in jedem Fall eine "Gegenstelle" zu der du die verschlüsselte Verbindung aufbauen kannst, das kann bspw. ein Desktop-Rechner sein, den du zuhause aufgestellt und entsprechend konfiguriert hast (dabei wäst du natürlich in der Geschwindigkeit auf den maximalen Upstream deines Heim-DSL Anschlusses beschränkt) - das ist aber alles andere als Trivial (jedenfalls noch).


    Bei Geschäftsleuten ist es idR so, dass sie einen direkten verschlüsselten Tunnel/VPN zum Firmennetzwerk aufbauen können. Für "normale" Leute gibt es solche Angebote kaum - außerdem verlangen sie natürlich auch absolutes Vertrauen zu dem Diensteanbieter, dem man dann ja entsprechend ausgelifert ist. Google bietet so etwas zwar für normale Leute an: http://wifi.google.com/faq.html allerdings nur für den Raum um San Francisco, USA.


    IMHO hast du als einfacher Nutzer daher keine lechte Mölichkeit all deinen Traffic zu verschlüsseln. Du kannst aber versuchen soviel wie möglich zu verschlüsseln in dem du nach Möglichkeit immer HTTPS-Seiten im Internet benutzt. In dem du entweder komplett auf Webbasierte E-Mail umsteigst, oder zumindest sicherstellst, dass alle Konten in deinem E-Mail Programm so eingestellt sind, dass ebenfalls nur SSL/TLS verschlüsselte Verbindungen genutzt werden (es gibt eider immer noch E-Mail Anbieter die das nicht unterstützen). Außerdem solltest du ruhig häufiger deine Passwörter ändern bei Seiten die kein HTTPS unterstützen.
    Und: Nur HTTPS-Seiten geben dir die Sicherheit, dass du auch tatsächlich mit dem Server kommuizierst mit dem du zu kommuizieren glaubst (da aber auch nur solange, wie du Zertifikat-Warnungen nicht einfach nur wegklickst, sondern lesen und verstehen kannst). Allerdings erfordern solche Man-in-the-Middle Attacken erhblichen Aufwand und sind i.A. nicht zu erwarten.



    2) Angrife auf deinen Rechner. Die sind eigentlich nur dort möglich wo auch offene "Ports" sind, d.h. wo dein Computer Dienste ins Netz anbietet. SirShigalot hat schon gezeigt wie du das reduzieren kannst, nämlich in dem du bspw. die Datei und Druckerfreigabe ausschaltest. Aber ansonsten ist es nicht immer ganz einfach alle angebotenen Dienste ausfindig zu machen, und zu schließen - jedenfalls wenn man sich nicht näher damit beschäftigen möchte. Deswegen werden auch häufig Desktop-Firewalls empfohlen. Es ist aber schon vorgekommen, dass durch Lücken in den Firewalls selbst überhaupt erst Einfallstore zum Rechner entstanden sind - das ist aber a) seltener b) erfordert mehr Knowhow und Zeit des Angreifers c) ist häufig leicht zulösen, wenn man das Firewall-Produkt updatet. Voraussetzung für einen Nutzen ist natürlich, dass man nicht in der Firewall dann auch wieder alle Dienste freischaltet wenn entsprechende Meldungen erscheinen.


    Weiterhin solltest du sicherstellen, dass deine Windows-Version aktuell ist und alle Servicepacks instaliert sind.



    In der Praxis sin die wahrscheinlichsten Sachen die dir passieren können, dass jemand versucht deine Paßwörter zu belauchen, oder auf Windows-Freigaben o.ä. zuzugreifen versucht. Beides ist aber wie oben beschrieben relativ leicht zu verhindern. Bei allen komplizierteren Angriffsmöglichkeiten sollte man nicht vergessen, dass eine Stahltür nichts nutzt, wenn die Wand aus Pappe ist. Sprich, jemand könnte in deinem Hotel leicht physischen Zugriff auf dein Notebook bekommen, wen er es wirklich auf dich persönlich abgesehen hätte.

    Re: Festplatte tot - was tun?


    Wer benutzt denn auch IBM Deathstar Platten...


    Zitat


    In andren Foren hab ich beim stöbern gelesen, dass es was bringen soll die Platte ins Gefrierfach zu legen, dann könnte man unter Umständen wenigstens ne viertel oder halbe Stunde noch damit arbeiten zum Daten sichern.....stimmt das oder ist das ne düstere Legende von irgendeinem Dummschwätzer?


    Das kommt auf die Art des Festplattenversagens an. Unter bestimmten Umständen kann das temporär was bringen. Macht deine Platte sehr laute Klackgeräusche beim spin-up?


    Viel zu verlieren hast du ansonste nicht, wenn also keiner mit einer besseren Idee daherkommt (ich wüßte nicht wie die aussehen könnte), dann kannst du es ja trotzdem mal versuchen.


    hitachi hat ein paar nette wavs bei der man sich anhand der Geräusche auf mögliche Fehlerquellen schließen kann (soweit das für einen Laien eben möglich ist): http://www.hitachigst.com/hddt…6756006e340c?OpenDocument


    Ansonsten gilt eben: Backup, Backup, Backup.

    Es gibt sowohl Fische die vorwärts gucken, als auch Fische mit Reißzähnen. Siehe:
    http://www.marine.usf.edu/pjocean/packets/f99/f99u2le4.pdf


    Und wer sich schonmal Bilder von Tiefseefschen angeschaut hat, der weiß auch, dass es da Tiere gibt, die es "eigentlich gar nicht geben sollte". ;) Wie z.B.


    http://www.oceans.gov.au/norfanz/images/humpbackangler.jpg
    http://www.oceans.gov.au/norfa…s/wild_hr/fangtoothMN.jpg


    Mehr gibts hier:
    http://www.oceans.gov.au/norfanz/CreatureFeature.htm



    Wenn ich als Laie aber zum Fisch im Eingangsposting was sagen müßte, dann würde ich ganz klar auf eine Bastelarbeit tippen. Das sieht einem Paviangebiß zum verwechseln ähnlich:
    http://images.google.com/images?q=baboon+skull
    z.B.:


    Zweitens würde ein Tiefseefisch kaum am Strand angespült werden - schon gar nicht unversehert. Und vor allem nicht mit einem offen fixiertem Gebiß. usw. usw.