Beiträge von Louvain

    CC


    Zitat

    Original geschrieben von sparfux
    Weitere Alternative: Das Verrechnungskonto des Consors Depots. Lastschriften und Überweisungen auf beliebige Konten gehen. Was nicht geht: Man kann keine Vorlagen speichern und auch keine Daueraufträge einrichten.


    Das CC-Verrechnungskonto - auch wenn eigentlich als Abwicklungskonto für WP-Geschäfte gedacht - hat vollständige Girofähigkeit, so kann man damit durchaus auch Daueraufträge einrichten, (Termin-)Überweisungen auf beliebige KOnten durchführen und Lastschriften von diesem Konto einziehen lassen. Einige Serviceaspekte, die man von modernen Girokonten gewohnt ist, wie z.B. Empfängerverwaltung, existieren allerdings nicht, auch sind keine SEPA-EU-Überweisungen online möglich. Das Überweisungslimit liegt bei 50.000 Euro, lässt sich online zwar nach unten verändern, aber nicht erhöhen (dies geht nur postalisch). Allerdings kann man bei CC beliebig häufig 50.000 Euro nacheinander (auch auf dasselbe Konto - wie sinnig) überweisen und sich daher die Heraufsetzung sparen, da es sich wohl um ein reines Transaktionslimit und kein Tageslimit handelt.

    Zitat

    Original geschrieben von sparfux
    Was konkret meinst Du denn, das eingeflossen ist?


    Die Haltedauerbedingung hat die Comdirect schon früher eingebaut, um das für CC-Depotübertragungsaktionen übliche GM-Fonds kaufen, übertragen, verkaufen und anschließend Geld abziehen, zu vermeiden. Neu ist jetzt, wie gerade schon kommentiert, dass die Aktion sich nur an Depotkunden richtet, die schon eine gewisse Zeit dort Kunde sind. Damit verhindert die Comdirect das "prämienorientierte" Eröffnen eines DEpots. Aus Sicht der Bank macht das Vorgehen Sinn.

    Sich ein neutrales Bild von der Bonität der UBI Banca, der MUtter der IWBank, zu verschaffen, dürfte nicht so leicht fallen. Wer die Skepsis hinsichtlich der nachhaltigen Tragfähigkeit des italienischen Bankensektors (dort ist die UBI Banca die Nummer Fünf) teilt, wird vor einer Kontoeröffnung zurückschrecken, denn man muss sich im Fall der Fälle auf die italienische Einlagensicherung verlassen.


    http://www.ftd.de/unternehmen/…s-tagesgeld/60132135.html

    Ich habe bei der bis Anfang Februar 2012 gültigen DAB-Neukundenaktion mitgemacht, bei für einen DEpotübertrag mit Haltebedingungen 500 Euro auf einer DAB Geschenkkarte ausgelobt waren. Die Details der Bedingungen habe ich vor Eröffnung in einer Datei abgespeichert, die ich auf einer Stick gesichert habe. Dieser Stick ist nun geklaut worden.


    Hat zufällig noch jemand die Teilnahmebedingungen dieser Aktion greifbar? Da die DAB aktuell keine derartige Aktion hat, ist die DAB Webseite nicht hilfreich.

    Die Onvista Bank und der durchschnittliche Kontostand


    Da die Onvista Bank ja hier desöfteren wg diverser Neukundenaktionen auftaucht, gebe ich 'mal meine "Erkenntnisse" hinsichtlich des gewöhnungsbedürftigem Verständnisses dieser Bank, was ein "durchschnittlicher monatlicher Kontostand" ist, zum Besten.


    Der "durchschnittliche monatliche Kontostand" ist bei der Onvista Bank von Interesse, da basierend auf diesem jeweils die Anzahl der FreeBuys (=kostenfreie Wertpapierkäufe) für den folgenden Monat festgelegt wird. Ich hatte in der Vergangenheit mehrfach den Eindruck, dass die Onvista Bank diesen "durchschnittlichen monatlichen Kontostand" bei mir zu niedrig ausgerechnet hätte, habe dies auch in Mailanfragen - erfolglos - versucht zu klären. Mir wurde stets erklärt, es würde die Summe aller täglichen Kontostände berechnet und diese durch 30 geteilt. Diese "komplexe Berechnungsmethode" konnte ich mit Hilfe eines Taschenrechners nachvollziehen, doch kam ich stets zu einem anderen Resultat als die Onvista Bank. Jetzt habe ich die Lösung für den systematischen Unterschied gefunden, der sich - erstaunlicherweise - stets zu Ungunsten des Kunden auswirkt.


    Entscheidend ist die Definition des "täglichen Kontostandes". Naiv wie ich als unwissender Banklaie bin, dachte ich, der tägliche Kontostand sei das, was die Onvista Bank in ihren Kontoauszügen bzw. auf ihrer Webseite unter "Cash Buchungen" anzeigt. Dort stehen die Valuta-Daten der Buchungen und die jeweils gebuchten Summen, so dass man einen Kontostand pro Tag ermitteln kann.


    Nun, die Onvista Bank sieht dies anders. Es gibt zwei Definitionen des "täglichen Kontostandes". Eine Definition entspricht der meinigen und wird von der Bank auch zugrunde gelegt, wenn beispielsweise Überziehungszinsen festgelegt werden, doch diese Definition wird ergänzt durch eine sehr spezielle Definition, die sich die Onvista Bank für die Berechnung der FreeBuys ausgedacht hat. Der dort verwendete tägliche Kontostand wird nicht auf der Basis des valutarischen Kontostandes ermittelt, sondern auf der Basis eines von der Onvista Bank festgelegten "Buchungstages", ab dem ein Zahlungseingang/-ausgang "gewertet" wird. Überweist man z.B. auf das Onvista Bank Konto, so geht dieser Betrag stets einen Banktag später in die Berechnung des durchschnittlichen Kontostandes ein, als er valutarisch gebucht wird (was durchaus bei Fr/Mo drei Tage ausmachen kann). Auch wenn man einen Wertpapierkauf tätigt, kommt es zu Unterschieden. Valutarisch wirkt sich ein solcher Kauf erst zwei (in speziellen Fällen auch drei) Banktage später auf den Kontostand aus, für die Berechnung des durchschnittlichen Kontostandes wird dies generell auf einen Banktag verkürzt. Erhält man Erträge aus Wertpapieren (Zinsen, Dividenden) oder werden Wertpapiere getilgt (Endfälligkeit von Zertifikaten,Anleihen), so wird dies bei der Onvista zwar valutarisch korrekt verbucht, doch für den durchschnittlichen Kontostand wird es stets erst einen Banktag später berücksichtigt.


    In der Summe führen diese unterschiedlichen Definitionen des "täglichen Kontostands" dazu, dass die Onvista Bank stets einen niedrigeren Wert ausweist und sich dadurch FreeBuys spart. Wer in der Zukunft bei der Onvista Bank FreeBuys generieren will, um eine bestimmte Tradingaktivität möglichst kostengünstig abwickeln zu können, sollte diese Tricks der Onvista Bank kennen.

    Re: Re: Re: VTB direkt


    Zitat

    Original geschrieben von herbert1960
    Hast recht, ich habe mich verrechnet. 25,-€ sind von 500,- € genau 5% geteilt durch 3 Jahre sind 1,66% pro Jahr zusätzlich durch die Prämie. Mit den regulären 4% sind es deshalb insgesamt 5,66% p. a. :)
    Irgendwie hatte ich zunächst durch 4 geteilt. :rolleyes:


    Die Rechnung ist nicht ganz korrekt, da Du den Bonus linear auf die drei Jahre verteilst. In der Realität wird er Dir allerdings direkt mit Beginn der Anlage zur Verfügung gestellt und über die Laufzeit mitverzinst. Berücksichtigt man diesen Effekt bei der Renditeberechnung, so beträgt die p.a.-Rendite bei einer Anfangseinlage von 500€ sogar 5,71% p.a.


    Das Problem ist allerdings, dass man solch eine nette Rendite nur bei einer Minianlage erhält. Eine Anlage in vernünftiger Größenordnung verwässert den Effekt des Anfangsbonusertrags enorm und ständig irgendwo 500€ anzulegen, macht für mich wenig Sinn.