Beiträge von Louvain

    Targobank


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    Zitat

    Original geschrieben von lola13
    Danke, jetzt habe ich einen Anhaltspunkt,da werde ich meinen Antrag nun auch abschicken.


    Es war ja nirgends was von einer Haltefrist zu lesen, oder gibt es hier neue Erkenntnisse?


    Die Bedingungen dieser PoBank-Aktion unterscheiden sich nicht von den beiden Vorgängeraktionen in 2009 und 2010, an denen ich jeweils teilgenommen habe. Ich habe jeweils Wertpapiere im Wert von knapp über 100k dorthin transferiert, die innerhalb von 1-2 MOnaten nach Einbuchung ohnehin getilgt wurden,so dass auf diese "natürliche" Weise das Geld wieder frei wurde. Ich habe im ersten Jahr eine Wiederanlage bei der PoBank vorgenommen (auch wenn die PoBank im Vergleich zu Flatex oder dem FreeBuy-Modell der Onvista höhere Kosten verursacht, so ist sie auch nicht sooo teuer), im zweiten Jahr habe ich das frei gewordene Geld sofort per Überweisung von der PoBank abgezogen. Die unterschiedliche Vorgehensweise hatte keinen Effekt auf die Prämienzahlung, in beiden Fällen wurden zum angegebenen DEzembertermin jeweils 500€ gebucht. Der einzige Unterschied bezog sich auf anfallende Konto- und Depotgebühren, die ich im zweiten Jahr für zwei Quartale zahlen musste, da ja kein entsprechendes DEpotvolumen (> 50k) eine kostenlose Konto- und DEpotführung garantierte. Diese Gebühren waren jedoch gering (<5€ pro Quartal), so dass dies angesichts der hohen Prämienzahlung nicht ins Gewicht fiel. Aus meinen ERfahrungen ist zu schließen, dass die PoBank - bislang - auch in der Praxis keine "Aktivitätsbedingungen" für die Nutzung des DEpots fordert, ob sie auch nach Einbuchung eine neuerliche Übertragung der Wertpapiere auf ein anderes Depot klaglos und prämienunschädlich schluckt, weiß ich nicht und werde es auch diesmal nicht ausprobieren. ;)

    Comdirect


    Jetzt will auch Comdirect nicht zurückstehen und legt wieder eine Depoübertragsaktion auf, bei der Fondsüberträge bis 250€ prämiert werden. Die bei Comdirect üblichen Fußangeln (Haltefrist) sind zu beachten und machen das Angebot nicht für jedermann attraktiv:


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    * Maximal 250 Euro Geldprämie - 1 % des übertragenen Fondsvolumens ab 1.000 Euro bis 25.000 Euro¹
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    * Marktführendes Angebot von z.B. über 10.000 Fonds sowie eine große Auswahl an Aktien und Zertifikaten beim Onlinebroker des Jahres 2010


    Freuen Sie sich auf bis zu 250 Euro Prämie¹ und senden Sie bis 31.03.2011 das ausgefüllte Depotübertragsformular zu comdirect. Wenn Sie noch kein Depot bei comdirect führen, eröffnen Sie unser leistungsstarkes Depot!


    1 Die Höhe der Prämie beträgt 1 % des übertragenen Fondsvolumens von mindestens 1.000 Euro, maximal jedoch 250 Euro Prämie. Ausgeschlossen sind Depotüberträge von der Commerzbank AG und ebase GmbH zur comdirect bank AG. Weitere Details entnehmen Sie bitte den Teilnahmebedingungen.


    Depotübertrags-Prämie


    Bis 31.03.2011 für alle Kunden und Neukunden!


    1. Für Investmentfonds-Anteile, die im Rahmen dieser Aktion auf ein Depot bei der comdirect bank AG übertragen werden, zahlt die comdirect bank AG dem Inhaber des Empfängerdepots eine Geldprämie (max. 250 Euro) in Höhe von 1 % des übertragenden Fondsvolumens nach Maßgabe der nachfolgenden Bestimmungen.


    2. Prämienbegünstigt sind nur Wertpapiereingänge von Investmentfonds-Anteilen im Wert von mindestens 1.000 Euro bis maximal 25.000 Euro pro Kunde von anderen Instituten auf Depots bei der comdirect bank AG. Die übertragenen Investmentfonds-Anteile müssen vom 01.03.2011 bis zum 30.04.2011 bei der comdirect bank AG eingebucht worden sein. Ausgeschlossen sind Überträge von geschlossenen Fonds sowie Depotüberträge von der Commerzbank AG und der ebase GmbH zur comdirect bank AG.


    3. Die comdirect bank AG darf in steuerlichen Angelegenheiten nicht beraten. Zu den steuerlichen Auswirkungen eines Depotübertrags, insbesondere bei einem Gläubigerwechsel oder bei der Übertragung ausländischer Fonds mit Ertragsthesaurierung sowie zu der steuerlichen Behandlung der Geldprämie, kontaktieren Sie bitte Ihren Steuerberater.


    4. Der Kunde hat Anspruch auf die Prämie, wenn die übertragenen Fondsanteile oder deren Gegenwert dauerhaft bis zum 31.12.2011 bei der comdirect bank AG verwahrt werden. Sofern die übertragenen oder bereits bei der Veröffentlichung der Aktion bei der comdirect bank AG verwahrten Fondsanteile an andere Institute übertragen werden, reduziert der Kurswert dieser Investmentfonds-Anteile am Ausgangstag den Prämienanspruch. Die comdirect bank AG kann bei anderen Vermögenswerten, die in diesem Zeitraum außerhalb des regelmäßigen Zahlungsverkehrs an andere Institute übertragen werden, entsprechend verfahren.


    5. Ein bis zum 31.12.2011 durchgeführter Verkauf der übertragenen Investmentfonds-Anteile ist ebenso prämienunschädlich wie die Umschichtung in andere Anlagen bei der comdirect bank AG. Maßgebend ist in diesen Fällen, dass der Gegenwert der ursprünglichen Anlage oder eines zwischenzeitlich erzielten
    Verkaufserlöses bis zu diesem Termin dauerhaft bei der comdirect bank AG verwahrt wird.


    6. Für die Höhe der Prämie wird der von der Fondgesellschaft am Tag vor dem Eingang der Investmentfonds-Anteile veröffentlichte oder der zuletzt bekannte Rücknahmepreis bei der comdirect bank AG zugrunde gelegt. Sollte dem prämienberechtigten Kunden im Rahmen seiner Depoteröffnung bereits eine Prämie für Überträge von Fondsanteilen während des Zeitraums dieser Aktion gezahlt worden sein, wird diese als geleistete Vorauszahlung von der nach den vorstehenden Bestimmungen zu zahlenden Geldprämie abgezogen.


    7. Die Auszahlung der Geldprämie an den prämienberechtigten Kunden erfolgt bis Mitte August 2011 auf dem bei der comdirect bank AG geführten Verrechnungskonto des ErstDepots.


    8. Die comdirect bank AG behält sich vor, diese Aktion jederzeit und ohne vorherige Ankündigung insgesamt oder in Teilen zu beenden oder zu modifizieren. Die comdirect bank AG wird hierüber auf Ihrer Internetseite http://www.comdirect.de informieren.


    9. Im Übrigen gelten die Allgemeinen und produktbezogenen Geschäftsbedingungen der comdirect bank AG.

    Re: Re: Neue Wüstenrot-Aktion: Depot + 1g Gold



    Ich glaube, Du hast im falschen Abschnitt geschaut. Die DEpotführung beim Top Depot direct ist kostenfrei, auch die Tradinggebühren sind deutlich geringer.

    Re: Re: Re: Re: Postbank Happy Hour Depotübertragung


    Zitat

    Original geschrieben von der.kleine.nick
    Sorry, dann habe ich mich im Jahr geirrt und die Anschaffung war am 30.12.08. Kann irgendjemand sicher bestätigen, dass das Anschaffungsdatum übertragen wird?


    Die gesetzliche Verpflichtung zur Übertragung der "Einstandsdaten" bei Wertpapierüberträgen bezieht sich nur auf nach dem 01.01.2009 angeschaffte Wertpapiere. Für "Altfälle" ist dies nicht geregelt. DEnnoch übertragen die Banken bei Fällen i.d.R. Einstandsdaten, wenn sie ihnen vorliegen, bzw. einen dichotomisierten Indikator in den WP-Stammdaten, dass die zu übertragenden Wertpapiere nicht unter die Abgeltungssteuerpflicht fallen. Der KUnde hat auf die Übertragung solcher Daten bei Altfällen keinen "Anspruch" und kann dies im Falle, dass es nicht gemacht wird, nicht einfordern. Eine "sichere" Bestätigung, wie Deine Bank dies für vor dem 01.01.2009 angeschaffte WPs bei DEpotübertragungen handhabt, kann Dir somit niemand von uns geben, da wirst Du schon Deine Bank direkt fragen müssen.

    OFF TOPIC - passt aber gut zum hiesigen Verständnis von Geldanlage


    Gefährliches Nichtstun


    Erst verweigert sie sich jeder vernünftigen Geldanlage und huldigt ihrem Tagesgeldfetisch - um sich dann wie irre ins Risiko zu stürzen: eine Bestandsaufnahme der Generation ING-Diba.


    von Christian Kirchner


    Im Grunde genommen müsste ich meinen guten Freunden und besseren Bekannten dankbar sein. Denn allenfalls ein halbes Dutzend Mal habe ich in den letzten Jahren jene Frage gehört, der jedem Finanzjournalisten den Schreck in die Glieder fahren lässt: "Du bist ja so nah dran an den Sachen, da hast du doch sicher mal einen guten Tipp für mich, in welchen Fonds oder welche Aktie ich mal ein bisschen Geld anlegen soll."


    Dass meine Beratungskompetenz bislang kaum auf die Probe gestellt wurde, liegt allerdings nicht an der Höflichkeit meiner Freunde und ihrem Wissen, dass mein Beruf gewissen Standesregeln unterliegt. Es liegt schlicht daran, dass ich umringt bin von Menschen, die ich die Generation ING-Diba getauft habe - in Anlehnung an den Verkaufsschlager des Tagesgeldkontos: Sie sind zwischen Mitte 20 und Mitte 40, meist Akademiker, städtisch, haben zwar ein gut gestempeltes Bonusheft beim Zahnarzt, aber auch eine veritable Versorgungslücke im Alter - und türmen ihre Ersparnisse fleißig auf Tagesgeldkonten, deren Verzinsung seit Jahren weitgehend von der Inflation aufgefressen wird.


    Sie sind Totalverweigerer in Sachen Geldanlage, Fonds, Aktien, Vorsorge und Vermögensberatung. Sie ziehen einen Besuch beim Zahnarzt klar dem Besuch bei einem Anlageberater vor. Sie wissen, dass das, was sie in Sachen Geldanlage machen - nämlich weitgehend nichts - vollkommen irrationaler Quatsch ist. Sie zappen schnell weiter, wenn im Fernsehen die Riester-Rente erklärt wird, verschlingen aber - um kognitive Dissonanzen auszumerzen - jede Zeile über Falschberatung und Vertriebsdruck bei Banken, über Lehman-Zertifikate und natürlich die Risiken am Aktienmarkt - um sich zu beruhigen, dass Nichtstun auch eine gute Lösung sein kann.


    Manche der älteren Vertreter der Generation ING-Diba haben früher mal ein bisschen mitgezockt am Neuen Markt, und dann haben sie einfach irgendwann nicht mehr ins Depot geschaut, als es bitter wurde. Dafür schauen sie heute um so öfter zufrieden auf ihr online geführtes Tagesgeldkonto, obwohl die Quartalsgutschriften an Zinsen nicht einmal für zwei Kaffee bei Starbucks reichen.


    Weil die Generation ING-Diba demografisch (noch) Zulauf hat und auch in benachbarten Alterskohorten immer mehr Anhänger findet, ist die Zahl der Aktionäre im letzten halben Jahr laut dem Deutsche Aktieninstitut in Deutschland alleine im zweiten Halbjahr 2010 um eine halbe Million auf 8,2 Millionen gesunken. Und das trotz einer kräftigen Rally im Deutschen Aktienindex (DAX), dem stärksten Wirtschaftsaufschwung seit fünf Jahrzehnten und einer Rekordbeschäftigung am Arbeitsmarkt.
    Die zwei Aktienmarktcrashs binnen nur zehn Jahren sind sicher ein Grund für diese Entwicklung, aber keineswegs der entscheidende. Schließlich folgte beiden Einbrüchen 2003 und 2009 auch eine fulminante Aufholjagd, und wer nicht gerade zu den zeitweiligen Höchstkursen eingestiegen ist, hat selbst mit deutschen Standardwerten bis heute ein meist nettes Plus eingefahren.


    Das Problem ist vielmehr die Tatsache, dass Menschen weder in der Schule noch an der Universität wirklich dazu befähigt werden, Finanzprodukte zu verstehen und vernünftige Kriterien für ihre Geldanlage zu entwickeln. Ohne das Rüstzeug finden sie sich plötzlich, mit einem guten Einkommen oder gar einem Erbe ausgestattet, wieder in einer immer komplexeren Welt der Anlageprodukte, oft provisionsorientierter Berater und teils bis an die Schmerzgrenze besserwisserischer Verbraucherschützer, Politiker und mancher Finanzjournalisten, die garantiert an jeder Form der Geldanlage und jedem Produkt etwas auszusetzen haben.


    Die Perfidie der Lage: Viele Vorsorgeprodukte mögen teuer sein, viele Berater trotz anderslautender Werbung nicht unabhängig, viele Banken frech - aber selbst ein teurer Fonds, eine frech provisionierte Riester-Police und sogar manche zu Recht verteufelte Kapitallebensversicherung hat gute Chancen, auf lange Sicht den negativen Realzins zu schlagen, den die Totalverweigerer der Generation ING-Diba derzeit erwirtschaften. Nur passt dies nur selten in die Köpfe jener Berufskritiker, denen jede Empathie fehlt für die Mischung aus Ignoranz und Verzweiflung, die für die Generation ING-Diba oft typisch ist.
    Solange die Politik aber weiter glaubt, nicht die dringend nötige frühe Bildung der Anleger, sondern eine schärfere Regulierung von Finanzdienstleistern und Beratern sowie strengere Transparenzpflichten für Produkte brächten die Menschen wirklich weiter, wird die Verweigerergeneration weiter wachsen.
    Natürlich folgt das gepflegte Nichtstun vieler Menschen auch der so einfachen wie kruden Logik: Wer nichts macht, macht eben auch nichts falsch. Für die Generation ING-Diba trifft das indes nicht zwingend zu. Denn wenn das, was in meinem Umfeld seit einer Weile passiert - und mir ist klar, dass ich mich mit dieser Analyse auf dem Gebiet der anekdotischen Evidenz bewege - halbwegs repräsentativ ist, machen viele Mitglieder der Generation ING-Diba nach Jahren des Nichtstuns einen Sprung, dass es einen nur kalt schütteln kann: Irgendwann geht es vom Tagesgeld geradewegs hinein in den Immobilienmarkt, von der mobilsten aller Anlageformen in die immobilste; wo vorher null Risiko war, gibt es plötzlich ein aberwitziges Klumpenrisiko.


    Vernünftige und stark geförderte private oder betriebliche Altervorsorgemodelle hat es nie gegeben, und wenn doch, werden sie kurzerhand gekündigt oder stillgelegt. Menschen, die sich zuvor noch jahrelang ins Hemd machten, von ihrer Bank falsch beraten zu werden, hören plötzlich auf beruflich quer eingestiegene Immobilienmakler, zahlen ihnen fünfstellige Provisionen, ketten sich an jahrzehntelange Tilgungspläne, referieren über historische Chancen der niedrigen Zinsen und natürlich die drohende Inflation, man liest es ja überall.


    Würde man die Wohnlagen und Kieze, über die manche so parlieren und die angeblich "schwer im Kommen" sind in Berlin, München, Hamburg oder Frankfurt, durch irgendwelche Internet- oder Biotechklitschen ersetzen - es wäre exakt der Sprech, den die Generation X am Neuen Markt vor gut zehn Jahren draufhatte. Mit bekanntem Ende.


    Quelle: FTD, 01.02.2011

    Re: Garantiezertifikat mit 4,5% Rendite für 2,5 Jahre


    Zitat

    Original geschrieben von prämienjäger
    Gibt übrigens auch Garantiezertifikate, wo man ohne großes Risiko für 2,5 Jahre eine Rendite von 4,5% p.a. einstreichen kann. Einziges Risiko ist die Insolvenz der Postbank.


    WKN 139667 (Strategie Sieger Zertifikat I, Laufzeit bis 07.08.2013)


    Kurs derzeit 9,88 Euro. Rückzahlung im August 2013 garantiert: 11 Euro.


    Der angegebene Kurs war - zumindest in den letzten Monaten - zu keinem Zeitpunkt der BRIEFkurs des Zertifiakts, also der Kurs, zu dem man dieses Papier kaufen konnte (oft sind die auf Finanzseiten angegebenen Kurse die an der Börse gehandelten GELDkurse). Aktuell wird das Papier in FRA 9,87 zu 9,98 quotiert (mit kleinen Volumina). Auf der Basis des aktuellen BRIEFkurses von 9,98 ergibt sich ein YTM von 3.95%p.a. (vor Gebühren). Die Gebührenbelastung (börsliche Scoach-Gebühren, ggf. Clearing-Gebühren, Provision des Brokers) hängt von der Ordersumme und den KOnditionen des jeweiligen Brokers ab. Im günstigsten Fall (Flatex) führt dies zu einer Belastung für eine Order über 2000 Stück, d.h. einer Anlagesumme von knapp 20.000 (mehr wird nicht quotiert) von 23,86 Euro (was den YTM auf 3.90% p.a. absenkt). Bei teureren Brokern (wie z.B. Consors, DAB, Comdirect etc.) würde der Spaß 70-75 Euro an Gebühren kosten.und die Rendite stärker absenken (kleinere Anlagesummen hätten ebenfalls einen renditereduzierenden Effekt).

    Re: Re: Re: Re: Re: DAB Depotübertrag bis 50 g Goldbarren



    Ich interpretiere diese Bedingungen nicht nach Konsultation eines Germanisten, sondern ich stelle lieber konkrete Fragen an die Bank. Dies tue ich nie telefonisch, da jede am Telefon gegebene Auskunft der Kundenbetreuung im Streitfall nicht belastbar ist ("Sie müssen unseren Mitarbeiter da wohl verstanden haben."). Ich schreibe eine Mail mit konkreten Fragen und bitte höflich um Beantwortung.


    Im vorliegenden Fall habe ich der DAB zu dieser Aktion die Frage gestellt, ob (a) der DEpotübertrag gestückelt werden kann, also mehrere Überträge von ggf. verschiedenen Broker summiert werden, (b) ob dies zu unterschiedlichen Zeitpunkten erfolgen kann, solange die Einbuchung bis zum 16.05. abgeschlossen ist und (c) ob der Depotbestand bis zum 16.05. unverändert bleiben muss (diese Frage habe ich mit der Notwendigkeit begründet, evtl. Papiere vor dem 16.05. aufgrund der Marktsituation verkaufen zu wollen).


    Man hat mir zu (a) positiv geantwortet (stückeln geht, verschiedene Broker geht, zeitliche Unterschiede bei der Einbuchung sind auch kein Problem). Bei (c) hat man mir geantwortet, dass ein Verkauf vor dem 16.05. selbstverständlich möglich sei und auch keine Auswirkung auf die zuvor ermittelte DEpotübertragssumme hätte, sofern der VK-Erlös ("in wesentlichem Umfang") sich bis zum 16.05. wieder im Depotbestand in Form anderer Wertpapiere befinden würde.


    Ich kann natürlich nicht beurteilen, ob die Mail von einem DAB-Mitarbeiter geschrieben wurde, der keine Ahnung von der Aktion hat. Ich habe auch keineswegs vor, mich hier mit irgendwem über den Wortlaut der Aktionsbeschreibung und die interessante Frage "deutsches Deutsch" oder "bayerisches DEutsch" zu streiten, ich wollte nur die Information weitergeben. Dass ich selbst nach der o.a. Auskunft nicht an der Aktion teilnehmen, muss ich wohl nicht betonen. Ich habe keine Lust, mich im Anschluss an die Aktion mit der DAB herumzuärgern, das hatte ich schon einmal - erfolglos - in einem anderen Fall (Online-Eröffnung eines Depots am Ende einer Aktion, die zum Zeitpunkt der Zusendung der Postident-UNterlagen nicht mehr gültig war, so dass sich die DAB nicht bereit zeigte, die bei der ONline-ERöffnung gültige Prämie zu gewähren) und brauche es nicht noch einmal.

    Re: Re: Re: DAB Depotübertrag bis 50 g Goldbarren


    Zitat

    Original geschrieben von blacksun
    Doch, es ist nur entscheidend, dass die WP bis zu dem Stichtag eingegangen sind. Die WP können dann trotzdem vor dem Termin verkauft werden.


    Dies widerspricht der auf meine Anfrage bei der DAB gegebenen Antwort. Mir teilte man mit, nicht nur Eingang bis zum Stichtag ist entscheidend, sondern auch Bestand am Stichtag.