Beiträge von Louvain

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    Original geschrieben von danchel
    Wie kommst du darauf, dass die Kosten der Handelsaktivitäten auf flatex.at höher sind als bei flatex.de? Soweit ich das überblicke ist flatex.at sogar etwas günstiger da handeln an der Börse Wien nur 5 Euro (+ "Nebenkosten") kostet.


    Da ich bereits ein Depot im Ausland habe bin ich recht vertraut mit der "Abrechnung" in der Steuerklärung. Bisher hat das FA immer alles so anerkannt wie von mir angegeben. Auch die von mir verwendeten Umrechnungskurse von Fremdwährungen wurden bisher immer akzeptiert. Vorauszahlungen wurden noch nie festgesetzt.


    Nun, ich schaue mir die P&L-Verzeichnisse der beiden Flatex-Geschwisterbanken an und achte auf die Unterschiede. Flatex.de hat ein Flat Fee Preismodell, so dass alle börslichen Orders 5€ (plus Börsengebühren) und alle OTC-Orders 5,90€ kosten (da ich rd. 90% meiner Orders OTC abwickle, habe ich oben nur 5,90€ geschrieben). Flatex.at hat ein gestaffeltes Preismodell, so dass börsliche Orders 5/9/19€ (plus Börsengebühren) und alle OTC-Orders 5,90/9,90/19,90€ kosten, jeweils abhängig vom Ordervolumen. Bei meinem Anlageverhalten würde ich bei Flatex.at stets in die dritte Kategorie eingeordnet, so dass ich bei jeder Order über Flatex.at 14€ mehr als über Flatex.de zahlen würde.


    Auch ich hatte 'mal ein durch eine leicht zu bekommende 1000€ Prämie motiviertes Depot in Österreich, das mir einigen Ärger mit dem FA bei der nächsten ESt-Erklärung bereitet und zu einem mehrmonatigen Schriftwechsel geführt hat (die 1000€ Prämie musste ich mir somit durchaus 'erarbeiten'). Es kommt halt immer auf den FA-Sachbearbeiter an.

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    Original geschrieben von sparfux


    Der Vorteil eines ausländischen Brokers ist, dass keine Abgeltungssteuer sofort anfällt. Deshalb nutzen das manche Trader, um dann nur in der Steuererklärung den Nettogewinn versteuern zu müssen und keine zwischenzeitlichen Gewinne. Bringt einen Liquiditätsvorteil.


    Allerdings nur im ersten Jahr. Dann fordert das Finanzamt Vorauszahlungen, sofern sich die nicht direkt der Besteuerung unterzogenen Erträge nicht im 'Peanutsbereich' bewegen.


    Alerdings muss man bei Flatex.at auch im Endeffekt nicht so hohe Steuern zahlen, da die höheren Kosten der Handelsaktivitäten (19,90€ statt 5.90€) die Bemessungsgrundlage für die Besteuerung senken. Ich persönlich ziehe es allerdings vor, die niedrigeren Gebühren von Flatex.de zu zahlen, denn Steuern zu sparen, ist nicht alles ;)


    P.S.: Ich habe ja schon an anderer Stelle zum selben Thema geschrieben, dass man sich je nach FA-Mitarbeiter auf einigen 'Spaß' bei der nächsten ESt-Erklärung einstellen sollte. Für mich ist das Thema 'Auslandsbroker' zumindest durch.....

    Re: Re: Re: VW Bank 1,25% TG


    Zitat

    Original geschrieben von tobor
    aber nicht in diesem Thread


    Die Anmerkung stimmt. Ich hatte versehentlich den Hinweis auf das VW-Bank-Angebot gestern im 'falschen' (Schwester-)Thread gepostet. Mea culpa.


    Kann man bei der VW-Bank - erstaunlicherweise hatte ich da tatsächlich bislang noch nie ein Konto - eigentlich KwK (30€ Best Choice) und Affiliate (45€) kombinieren?


    Ab wann läuft dort die 4-Monatsfrist? Beantragung, Eröffnung, Ersteinzahlung?

    Depoteröffnung bei der DiBa


    Die frühere Depotaktion für Neukunden gab es eine zeitlang nicht mehr bei DiBa. Jetzt ist sie wieder (bis zum 30.11.) im Angebot:


    Zitat

    Als Dankeschön für die Eröffnung Ihres ersten Direkt-Depots bis 30.11.2015 haben Sie die Wahl zwischen:


    20 Euro Gutschrift auf Ihr Verrechnungskonto, sofern Ihr Depot innerhalb von 4 Wochen nach Eröffnung ein Volumen von mindestens 2.500 Euro aufweist oder
    20 Free Trades (provisionsfreie Orders mindestens a 9,90 Euro), gültig innerhalb von 6 Monaten nach Depoteröffnung. Bitte beachten Sie: Handelsplatzabhängige Zusatzkosten tragen Sie selbst.


    Ein Prämienwechsel ist ausgeschlossen und das Angebot gilt für alle, die in den letzten 12 Monaten kein Direkt-Depot geführt haben.

    Yapi Kredi Bank


    Das TG-Konto der Yapi Kredi Bank, einer niederländischen Bank, deren Eigentümer zu gleichen Teilen ein türkischer Mischkonzern und die UniCredit ist, verzinst mit 1%p.a.. Angeischts der Knappheit an TG-Zinssätzen mit einer 1 vor dem Komma in D, könnte die Bank für TG-Liebhaber einen Blick wert sein. Steuerabzug erfolgt nicht per Abgeltungssteuer, sondern muss im Rahmen der ESt-Erklärung nachgeholt werden.


    Alle Details: http://www.yapikredi.nl

    Flatex.at


    Zitat

    Original geschrieben von nicro
    Ich sehe keine Einschränkungen welche Wertpapiere prämienberechtuigt sind (Geldmarktfonds?)
    Es gibt auch keine Mindestbeträge für die 3 Wertpapiertransaktionen
    Kann man die Frei-Orders, die man als Geworbene bekommt, für die 3 Prämien-Wertpapiertransaktionen einsetzen?
    Ist ein späterer Depotübertrag von Österreich nach Deutschland teuer?


    Ich kann bei dem Angebot keine 'prämienberechtigte Wertpapiere' erkennen und habe keine Ahnung, worauf sich die Frage nach Einschränkungen bezieht,


    Mindestbeträge gibt es im Angebotstext nicht, sie entstehen höchstens beim Fondskauf durch Vorgabe der KAG (sofern man über die KAG kauft, wobei ich nicht weiß, wieviele KAGs über Flatex.at tatsächlich direkt verkaufen).


    Falls man Frei-Orders durch KwK (Werber muss Kunde von Flatex.at sein) hat, so sehe ich keinen Grund, warum die entsprechenden Orders nicht zählen sollen (sicher beantworten kann Dir das aber nur Flatex.at).


    'Teuer' ist ein dehnbarer Begriff, ich finde 18 uro (plus Clearstream-Kosten) pro Wertpapierposition teuer.




    Die Flatex.at-Fans müssen ihre Erträge selbst dem Finanzamt anzeigen und über die Anlage KAP und AUS deklarieren, denn Flatex.at meldet die Erträge dem deutschen Finanzamt nicht und führt - natürlich - auch keine Abgeltungssteuer ab (man geht wohl dort davon aus, dass kein deutscher Kunde ohne Steuerhinterziehungsabsicht das gleiche Angebot wie in D bei höheren Kosten wahrnehmen wird und hat daher keine Möglichkeit der automatischen Meldung der Erträge an deutsche Finanzämter vorgesehen). Da es auch keine Steuerbescheinigungen nach deutschen Muster gibt, wird man zum Nachweis der Erträge wohl nicht um den Erwerb einer kostenpflichtigen Erträgnisaufstellung (18 Euro) herumkommen. Wie intensiv das deutsche Finanzamt nachhakt, hängt vom Sachbearbeiter ab.


    P.S.: Ich habe einmal - wegen leicht zu bekommender - 1000 Euro Prämie bei Brokerjet den Aufstand mit einer ausländischen Bankverbindung bei meinem Finanzamt miterlebt. Das reicht mir an Erfahrung und bedarf keiner Wiederauffrischung bei weit geringerer Prämie.

    Jungs, lasst es gut sein. Die Standpunkte sind klar und die Meinungen sind ausgetauscht. Denkt bitte an die arme Lola, die wieder eine neue Chips-Tüte öffnen muss, wenn sie die heutige Diskussion hier nachliest. Auf Dauer tut dies ihrer Gesundheit nicht gut und wir wollen doch alle nicht durch unsere Wortgeplänkel an ihrem Übergewicht die Schuld tragen ;)


    Wie die Commerzbank ihre neuen Bedingungen letztlich in der Praxis umsetzen wird, kann niemand genau prognostizieren. Wenn das CoBa-Depot am 31.12.2014 einen Bestand von X hatte, kann sie auf der Basis der neuen Teilnahmebedingungen diesen Bestand bei der Bestimmung der Prämienhöhe nach Depotübertrag gegenrechnen, ohne dass wir mit einem Einspruch Aussicht auf Erfolg hätten.