Beiträge von Louvain

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    Original geschrieben von rmol


    Ist denn schon bekannt, wie lange es dauert bis die neue Karte kommt?


    Laut Bestätigungsmail nach der gestrigen Bestellung soll man sich in 10 Tagen beschweren, wenn man noch keine erhalten hat, Heute schreibt der CEO im Forum:


    Zitat


    Kurzer Status: In den letzten Stunden wurden weit über 1.000 Bestellungen abgegeben. Wir haben mit viel Nachfrage gerechnet. Aber nicht mit so viel in dieser kurzen Zeit. Und: Es reißt auch aktuell nicht ab.


    In der dortigen Community tanzt seit gestern der Bär, da offensichtlich viele Fidor-User, die die neue Karte bestellt haben, eine Absage bekommen haben. Aus diesem Grund (und wegen der 2€ Bonus pro Monat) habe ich es auch einmal probiert und bin eigentlich davon ausgegangen, dass - wenn nicht jeder die neue Karte bekommt - ich sicher nicht zum erlauchten Kreis gehöre, da (i) die Kontoverbindung erst seit einem halben Jahr besteht, (ii) ich erst dreimal in den letzten drei Monaten (gefakte) Gehaltseingänge von je 1000€ auf dem Konto erhalten habe (1000€ ist die Untergrenze für den 1€ Bonus), (iii) kaum etwas auf dem Konto passiert (keine Lastschrifteinzüge, keine Überweisungseingänge jenseits des 'Gehalts'), (iv) keine weiteren Fidor-Produkte (Sparbrief, Kapitalbrief etc.) bestehen. Doch oh Wunder, ich erhalte die Fidor Smart Card. Das meiste Trara in der Fidor-Community machen jetzt die ganzen P-Kontoinhaber, die sich diskrimiert fühlen, weil sie die Karte nicht bekommen ("gefühlt" aus dem, was in der dortigen Community so liest, scheint eh jeder zweite Fidor-Kunde sein Konto als P-Konto zu führen).

    Re: Re: Re: Commerzbank Girokonto Einzahlungen


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    Original geschrieben von Eldschi
    Benötigt man denn da keine Giro- oder Maestrocard zum Einzahlen, die man am Schalter in ein kleines Terminal o.ä. steckt?


    Nein.


    Ich habe ein kleines Plastikkärtchen der Comdirect, auf dem Namen, Kontonummer, BLZ und Zugangsnummer (für das Online-Banking) stehen. Doch dieses Kärtchen hat keinen Magnetstreifen oder irgendeine Funktion (außer, dass man damit die Kontodaten parat hat). Ich nehme stets auch einen Ausweis mit (der wurde aber auch noch nie geprüft, doch wenn man an einen sehr korrekten Mitarbeiter gerät, der die Regeln der Geldwäscheprävention befolgt, sollte man sich legitimieren können). Das Geld wird am Schalter entgegengenommen, die Kontodaten werden eingetippt und man bekommt eine unterschriebene Einzahlungsbescheinigung ausgedruckt.

    Re: Commerzbank Girokonto Einzahlungen


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    Original geschrieben von jerx
    Wie schnell sind Einzahlungen bei der Commerzbank verfügbar? Bei der Comdirect ist das Geld leider erst am nächsten Tag verfügbar, weil es vorher nicht sichtbar ist.


    Zwischen Comdirect und Commerzbank gibt es keine Unterschiede: Bareinzahlungen am Automaten werden nie sofort auf dem Comdirect/Commerzbank-Konto gebucht, sondern es dauert mindestens bis zum abendlichen Buchungslauf (durchaus auch länger). Bareinzahlungen am Schalter werden dagegen - mehr oder weniger - sofort gebucht.


    Wenn mir es wichtig ist, über das Geld sofort verfügen zu können, und ich während der Filialöffnungszeiten dort eintreffe, dann gehe ich als Comdirect-Kunde zum CoBa-Schalter und mache eine Bareinzahlung am Schalter. Natürlich versucht man mich stets auf den Einzahlungsautomaten zu verweisen. Ich behaupte dann, kein Girokonto bei der Comdirect zu haben, sondern 'nur' ein Wertpapierverrechnungskonto (oder Tagesgeldkonto, je nach Lust und Laune), für das die Comdirect keine Girocard ausgibt, so dass ich den Einzahlungsautomaten nicht nutzen kann. Auch für diese Konten bietet die Comdirect kostenfreie Bareinzahlungsmöglichkeit über CoBa-Filialen an, die logischerweise dann nur über den Filialschalter laufen können. Das Vorgehen hat bislang stets den gewünschten Zweck erreicht (dass ich auch ein Comdirect-Girokonto habe, kann der CoBa-Filialmitarbeiter nicht in Erfahrung bringen).

    Überweisungslaufzeiten


    Noch eine Ergänzung zum Thema Überweisungslaufzeiten:


    Die Bank11 direkt gehört auch zu den 'flotten Überweisern'. Eine als Terminüberweisung für heute in Auftrag gegebene Rücküberweisung vom dortigen TG-Konto auf das Referenzkonto (bei benk) war bereits heute Morgen um 9 Uhr auf dem Referenzkonto gebucht. Erstaunlicherweise kann man bei den Überweisungen vom TG-Konto dort sogar selbst SEPA Purpose Codes frei wählen.


    P.S.: Ich habe bei der Bank seit letztem Monat ein TG-Konto mit 1,11%p.a. (für Summen bis 50k). Aktuell bietet die Bank nur noch 0.6%p.a., der höhere Zinssatz ist für Bestandskunden noch bis 31.3.2016 garantiert. So lange werde ich das Konto dann auch nutzen (muss aber aufpassen, nicht über 5 Rücküberweisungen pro Monat zu kommen, da ab der 6. mTAN pro Monat Gebühren anfallen.

    Re: maxblue Abgeltungssteuer auf Übertragsprämie


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    Original geschrieben von Sunny67
    maxblue hat auf die gezahlte Depotübertragsprämie Abgeltungssteuer und Soli hierauf einbehalten. Bekanntlich ist sowas ja nicht rechtens, da es sich bei Prämien nicht um Kapitaleinkünfte handelt.


    Hat jemand Erfahrungen, was maxblue macht, wenn man sich entsprechend beschwert?


    Laut Maxblue handelt es sich in ihrem Fall nicht um eine allgemeine Prämie, die im Rahmen der sonstigen Einkünfte zu besteuern ist, sondern um Kapitaleinkünfte, da die Zahlung der Summe direkt an die einzelnen übertragenen Wertpapiere geknüpft sei und faktisch eine Verbilligung des Einstandspreises bewirkt wird.

    Fidor senkt den Zinssatz auf 0.5%p.a. (von 0.65% p.a.).


    Für ein Girokonto immer noch sehr hoch, doch waren 0.65% p.a. offensichtlich zu hoch, denn die Begründung für die Zinssenkung lautete: "Wir verzeichnen gegenwärtig einen steten Anstieg unserer Einlagen. Bekanntermaßen achten wir immer darauf, ob unser Kreditbuch relativ parallel mit den Einlagen anwächst was aktuell nicht der Fall ist. Bedeutet für uns: Wir müssen agieren, damit das nicht zu einem "Problem" wird. Ein Problem wird es dann, wenn wir mit den steigenden Einlagen auch den Zinsaufwand nach oben fahren, also in Summe den Zins, den wir für diese Einlagen bezahlen wollen/müssen. Bedeutet im Umkehrschluß: Auch wenn ich es nicht gerne mache, aber ich muss eine Zinssenkung für das Girokonto vorschlagen."

    Wegdrücken/Verlagern der Steuern


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    Original geschrieben von sparfux
    Auf jeden Fall habe ich ja einmal im Jahr einen Trade mit Aktienanleihen, um meine Abgeltungssteuer weg zu drücken.


    "Wegdrücken" klingt toll, aber letztlich ist es doch wohl nur ein Verlagern in die Zukunft, oder? Einmalig konnte man Ende 2008 durch den Kauf von Anleihen mit hohem Stückzinsanteil (wozu sich Aktienanleihen anbieten) tatsächlich legal Steuern sparen, da durch die Verlagerung von 2008 nach 2009 die Besteuerung von 42%+Soli+KiSt auf 25%+Soli+KiSt sank. Bei dem Jahreswechsel habe ich auch massiv Kapitalerträge durch den Kauf von 'Verlusten' per Stückzinsanteil ins nächste Jahr verlagert, doch in späteren Jahren habe ich keinen Sinn mehr darin gesehen. Und in der Zukunft gehe ich eher von steigenden Steuersätzen auf Kapitalerträge aus, so dass auch das ewige Weiterverlagern mit der Hoffnung auf noch niedrigere Besteuerungssätze meines Erachtens nach sinnlos ist.

    Re: Überweisungsgeschwindigkeit - "Das ultimative Ranking"


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    Original geschrieben von sparfux Leider handele ich nur sehr selten an der Börse.


    Nun ja, leider verdient man mit - schnellen oder langsamen - Überweisungen kein Geld, also bleibt mir nichts anderes übrig, als mein Geld an der Börse zu mehren, damit ich etwas habe, was ich überweisen kann ;)


    Ich selbst habe von Nichtaktivitätsgebühr von Benk erst in einem Vergleichstest erfahren, als dies dort als Manko des Angebots hervorgehoben wurde. Sechs Monate ohne Trade (es muss übrigens kein börslicher sein, außerbörslich ist ebenfalls 'erlaubt') kann ich mir gar nicht vorstellen, höchstens, wenn ich unfallbedingt ins Koma fallen würde.


    P.S.: Auch von mir ein Dank für die systematische Fleißarbeit zum Thema Überweisungsgeschwindigkeit (auch wenn Menschen mit Rot-Grün-Blindheit - immerhin 8% der Bevölkerung - die graphische Ergebnisdarstellung nicht wirklich informativ finden ;) )

    Re: Re: Aktionärsbank: Das Ende naht....


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    Original geschrieben von demichve
    Steht da auch dabei, wie lange die 20 Freetrades gültig sind? Bisher sind diese tollen Freetrades meist nach 4 Wochen verfallen, so dass der Nutzen nur für Vieltrader groß war ...


    Natürlich ist die Gültigkeitsdauer angegeben, sie beträgt sechs Monate ab Aktivierung.


    Für mich ist das ok, denn 20 Trades pro Halbjahr "schaffe" ich locker ;) (Als ich letztes Jahr erstmals bei Benk ein 100er Prepaid-Orderpaket kaufte, habe ich mich auch gefragt, ob ich das innerhalb der einjährigen Gültigkeitsdauer wohl verbrauchen werde, da ich bei Benk auch die diversen Freetrade-Angebote nutze und diese Freetrades nicht auf das Prepaid-Orderpaket angerechnet werde. Ich habe mir das Paket dann gekauft, da ich nicht verbrauchte Trades durch Zahlung einer Gebühr von 5 Euro in ihrer Gültigkeit wieder 'reaktivieren' kann. Nun stelle ich fest, dass ich nach 7,5 Monate Laufzeit des 100er Pakets nur noch 11 Orders übrig sind. Dürfte somit kein Problem sein, das Prepaid-Paket vor Ablauf der Gültigkeit zu verbrauchen.)