Beiträge von Louvain

    Re: Kostenloses Girokonto ohne Schufa-EINTRAG?


    Zitat

    Original geschrieben von fiestaforever
    - Consorsbank Verrechnungskonto ("heißer Tip" unter Schufa-Geplagten, aber leider ist die Zukunft der Consorsbank wg. bevorstehender Zusammenlegung mit DAB ungewiss; welche TAN-Methode die verwenden, weiß ich nicht).


    Ich würde verstehen, wenn Du Dir Sorgen machst, bei der DAB ein Konto zu eröffnen, da deren Zukunft ungewiss ist, doch wodurch solche Sorgen bei der Consorsbank begründet sind, kann ich nicht nachvollziehen. Consorsbank ist der Name für die deutschen Aktivitäten der französischen Großbank BNP. Die BNP hat der Hypovereinsbank deren Online-Tochter DAB abgekauft. Was sie genau mit der DAB machen wird (z.B. Verschmelzung mit der Consorsbank), hat sie noch nicht kundgetan. Dass dabei die gerade umbenannte Consorsbank erneut umgestaltet wird, halte ich für den unwahrscheinlichste Variante.


    Consorsbank nutzt mTAN (kostenlos) oder einen TAN-Generator (ebenfalls kostenlos, fest an das Consorsbankkonto gekoppelt, daher keine Kontokarte zur Benutzung notwendig). Das Verrechnungskonto zum Depot hat volle Funktionalität und wird nicht in der Schufa eingetragen.

    Cut off Zeit


    Ich habe bei der DKB keine Information gefunden, wann der cut off Zeitpunkt für die Annahme von Überweisungsaufträgen ist, d.h. bis zu welchem Zeitpunkt eine aufgegebene Überweisung noch als an dem entsprechenden Tag zugegangen gilt. Kann man aus der Tatsache, dass die DKB die Überweisung am Tag X mit Valuta desselben Tages X gebucht hat, folgern, dass die Überweisung vor dem cut off Zeitpunkt eingereicht wurde (und somit am Tag X+1 beim Empfänger eintreffen wird)?

    Überweisungslaufzeiten und Threadthemen


    Die Geschmäcker, was ein 'interessantes' und was ein 'unpassendes' Thema für diesen Thread darstellt, sind naturgemäß höchst unterschiedlich. Immer wieder kommt es zum Vorwurf, dass irgendein Thema nicht hierhin passen würde. Ich bin da generell sehr liberal eingestellt und toleriere alles, sofern sich die Schreibenden nicht an die Gurgel gehen. Die Unterscheidung zwischen Banken-Angebots- und Banken-Diskussions-Thread wurde auch noch nie wirklich befolgt, so dass es müßig ist, darüber zu streiten, wo etwas hineingehört.


    Mich persönlich interessiert die spezielle Frage von Überweisungslaufzeiten durchaus, da ich bei Überweisungen von A zu B gern möglichst schnell auf das Geld zugreifen möchte. Die Erfahrungsberichte dazu sind für mich hilfreich, den seit fünf Jahren ohne Eintragung im 'Geplauder' schlummernden Alt-Thread kannte ich nicht (für das SEPA-Zeitalter ist er auch nicht mehr hilfreich).


    Meine 'Lieblingsbank' hat mir heute wieder die Meldung angezeigt


    Zitat


    Ihr Auftrag kann nicht sofort ausgeführt werden und wird manuell bearbeitet. In den "Auftragslisten" des Postbank Online-Bankings können Sie den Status einsehen.


    Ich finde, die Information, dass es Banken gibt, die Überweisungen ihrer Kunden nicht ausführen, sondern das Geld zurückhalten, gehört schon in einen Banken-Thread hinein und spielt bei manchen vielleicht auch eine Rolle bei der Entscheidung, bei welcher Bank sie ein Konto (mit Überweisungsverkehr) eröffnen.


    Eldschi Ja, ich habe diese Aussage zur Postbank schon häufiger getroffen. Doch (a) passte es gut in den Kontext 'Überweisungslaufzeiten' und (b) ist es mir ausgerechnet heute bei dieser Schikanebank wieder passiert.

    Zitat

    Original geschrieben von Eldschi
    MoneYou, ING-DiBa, etc.... Ich wüsste spontan keine, bei der es mir nicht gelungen ist.


    Probiere es selbst aus: Überweise einen Kleinbetrag etwa zwischen 16:15 und 17:00 Uhr (oder von mir aus 4 Kleinbeträge im Abstand von einer Viertelstunde im genannten Zeitraum) und die Valutas (oder heißt es "Valuti" oder "Valutae"? ;)) sind identisch.


    Ich frage sicherheitshalber noch einmal nach: Du hast die Erfahrung gesammelt, dass eine Überweisung Postbank zu Ing DiBa (etc.), die ca. 16.30 Uhr aufgegeben wird, mit taggleicher Valuta bei der Empfängerbank eintrifft? Da ich mir nicht vorstellen kann, dass sie noch am Tag der Überweisungsaufgabe bei der Empfängerbank eintrifft (bei derartig später Überweisungsaufgabe schafft das keine der mir bekannten Banken), kann dies nur klappen, wenn die Postbank die Valuta auf den Tag nach der Überweisungsaufgabe stellt und die Überweisung dennoch schon am Tag der Aufgabe verarbeitet (und sie dann am nächsten Tag bei der Empfängerbank eintrifft). Ist es das, was Du meinst?


    P.S.: Es heißt "Valuten".

    Zitat

    Original geschrieben von Eldschi
    Eingehende Überweisungen (und nach denen wurde genauso gefragt wie nach ausgehenden!) sind taggleich da, sofern sie von der ausgehenden Bank taggleich und nicht zu spät abgesendet werden. Und auch bei ausgehenden Überweisungen zu Fremdbanken sind identische Valutierungen von Aus- und Eingang machbar. Das habe ich schon dutzende Male so gemacht bzw. erlebt, also bitte...


    Dann nenn konkret "Ross und Reiter", d.h. (a) zu welcher Empfängerbank ist es Dir gelungen, Überweisungen mit taggleicher Valuta zu beauftragen und (b) bis zu welchem Zeitpunkt muss diese Überweisung angewiesen werden.


    Eingehende Überweisungen zur Postbank mit taggleicher Valuta sind tatsächlich möglich, das kann ich bestätigen. Bei ausgehenden Überweisungen habe ich dies bislang noch nie beobachtet (und dies nicht nur wg. der 'manuellen Überprüfungen', die zu mehrtägigen Überweisungslaufzeiten führen).


    P.S.: Insofern sollte ich vielleicht besser die DAB und HVB zur 'Benchmark' für die langsamste Bank im SEPA-Überweisungszeitalter küren, denn dort sind weder eingehende noch ausgehende Überweisungen mit taggleicher Valuta möglich.

    Zitat

    Original geschrieben von Sunny67


    Gibt's bei der DiBa oder bei Consors (Giro) eigentlich Probleme mit höheren fünfstelligen Überweisungen?


    Vielleicht mache ich mir die Mühe nochmal zu testen, ob es Geschwindigkeitsunterschiede zwischen der Comdirect und zwischen der Commerzbank gibt. Kann ich mir aber eigentlich nicht vorstellen.


    DiBa hat kein Tages- oder Auftragslimit bei Überweisungen (nur den Kontostand) und zickt auch nicht mit 'manuellen Überprüfungen' selbst bei sechsstelligen Summen herum.


    Consors hat zumindest beim Verrechnungskonto für Wertpapiergeschäfte und beim TG-Konto ein Auftragslimit von 50k. Allerdings kann man höhere Summen in solchen 50k-Raten überweisen, ohne dass es zu Problemen kommt.


    Ich habe wenig eigene Erfahrungen mit Commerzbank-Überweisungen, Unterschiede zur Comdirect sind mir dabei nicht aufgefallen. Ich ging davon aus, dass beide Banken dasselbe System nutzen, so dass es eigentlich keine Unterschiede geben sollte.


    Zum Vergleich der Überweisungsgeschwindigkeit zwischen DiBa, Consors und Comdirect kann ich das o.a. Gesagte bestätigen- Comdirect ist in diesem Trio nur die Nummer 3, wobei dies natürlich immer noch eine Klasse besser ist als Postbank. Postbank ist eigentlich die Benchmark für 'langsamer wäre in D verboten' ;)

    Zitat

    Original geschrieben von sparfux
    Wie dem auch sei. Beim 0€-Konto der Commerzbank selber sollten alle von Dir genannten Punkte zutreffen. Louvain wird jetzt sicher wieder sagen, dass er auch Probleme da mit seinen Überweisungen hatte. Ich hatte bisher aber keine, auch mit 5-stelligen Beträgen nicht. 6-stellige hatte ich glaube ich noch nicht. Sowas hatte ich dann gestückelt.


    Ob Scheckeinrechungen kostenlos gehen, weiss ich leider jetzt nicht auf die Schnelle.


    Wo liegt der Vorteil eines Girokontos bei Commerzbank im Vergleich zu Comdirect?


    Bei der Commerzbank macht es wenig Sinn, Erfahrungen auszutauschen, zumindest solange nicht, wie man nicht auch die Filiale und den konkreten Beraternamen nennt. Ich selbst habe mit fünf Beratern von drei Commerzbank-Filialen Erfahrungen sammeln dürfen, die sehr unterschiedlich waren. Anders als bei Comdirect hängt bei der Commerzbank noch viel am Berater, die Abläufe sind nicht so automatisiert/standardisiert wie bei der Online-Tochter. Schön für Dich, dass es bei Deinem Berater nie hakt, ich habe andere Erfahrungen machen müssen.

    Zitat

    Original geschrieben von Sunny67
    Danke für die Empfehlung!


    Ist das mit den Überweisungsvorlagen benennen neu (bzw. relativ neu)? Meine das ging bisher nicht.


    Die Bareinzahlungen gehen bei der Commerzbank sowohl am Schalter, als auch am Automaten? Beim Automaten wird's ja wahrscheinlich das gleiche Problem geben, wie bei der Commerzbank, wo die Einzahlungen nicht sofort sichtbar sind.


    Ja, die Bennungsmöglichkeit der Überweisungsvorlagen gab es nicht von Anfang an, sondern wurde vor 1-2 Jahren eingeführt.


    Bareinzahlungen am Commerzbank-Filialschalter werden dort nicht gern gesehen, man wird auf den Einzahlungsautomaten verwiesen. Ich nutze dennoch den Schalter (wenn ich es zu Öffnungszeiten in die Filiale schaffe) und behaupte, ich hätte kein Girokonto bei der Comdirect, sondern nur Depot, TG und Verrechnungskonto. Laut P&L der Comdirect sind auch Bareinzahlungen bei der Commerzbank auf TG- und Verrechnungskonto möglich. Diese können nur am Schalter durchgeführt werden, da man dann keine Girocard hat (anfangs stimmte diese Aussage bei mir sogar ;) ). Als ich bei der Comdirect ein Depot eröffnet habe, bekam ich ein Kärtchen mit Name, Zugangsnummer, Kontonummer und BLZ des Verrechnungskontos, dieses lege ich dann am Commerzbank-Schalter hin und behaupte, der Einzahlungsautomat würde dieses Kärtchen leider nicht akzeptieren ;)


    Die Überweisungsgeschwindigkeit der Comdirect ist nicht so gut wie z.B. DiBa oder Biw, doch sind untertägige Überweisungen mit Terminüberweisungen oder seeehr früh aufgegebenen Überweisungen möglich. Taggleiche Überweisungseingänge bei der Comdirect funktionieren ebenfalls.

    Re: Re: Re: Re: Re: Postbank


    Zitat

    Original geschrieben von Applied
    Du weisst schon, dass die Überweisungsstückelung erst recht ein Verdachtsmerkmal ist bzw. sein kann (bewusste Verscheleierung, Umgehung von Geldwäscheprüfung).


    Durchaus, doch sehe ich dies als Akt der Notwehr ;)


    P.S.: Bei etlichen Banken geht es aufgrund von fest eingestellten (und nicht durch den Kunden veränderbaren) Transaktionslimits ohnehin nicht ohne Überweisungsstückelung, doch habe ich bislang deshalb noch nie Probleme mit einer Bank gehabt. Bei der Postbank, die einem durch selbst konfigurierbare Transaktionslimits suggeriert, man könnte beliebig hohe Summen überweisen und es dann doch nur verzögert tut, werde ich bestimmt das erste Mal Probleme bekommen (doch wird dies erst im nächsten Jahr sein, da die übertragenen Depots bereits wieder leer sind).

    Zitat

    Original geschrieben von Eldschi
    Glaube ich nicht, dass er das meinte. Sogar Umbuchungen auf das dem ausgehenden Girokonto zugeordnete TG-Konto (und nicht nur Umbuchungen auf ein eigenes PoBa-TG-Konto von einem eigenen beliebigen sonstigen Postbankgirokonto) landen DEFINITV im Überprüfungstopf, sofern sie eine unbekannte Höhe überschreiten.


    Bei mir handelte es sich nicht um eine bankinterne Überweisung auf das spaßige TG-Konto der Postbank, das eine nicht mehr spürbare Verzinsung (0,1% bis 25k, 0.05%p.a. ab 25k, 0,03%p.a. ab 250k) aufweist. Ich mag ja verrückt sein, aber so verrückt, dass ich nicht nur das Schikanen-Girokonto und das 1000€-Prämien-Depot bei der Postbank führe, sondern mir auch noch ein Mikrozins-Tagesgeldkonto dort zulege, bin ich dann doch nicht.