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Re: Cortal Übertrag für Zins
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Original geschrieben von lola13
Ich möchte von der DAB übertragen lassen und habe dort 2 Depots.
Auf dem Antrag gebe ich eines davon an, muss aber bei "Depots" auflösen mein Kreuzchen für
das zusätzl. Prozent machen.
Depots ist Mehrzahl, wird jetzt das von mir genannte aufgelöst oder beide? - Wer kennt diesen Fall schon?
Danke
Da ich die DAB (als abgebende Bank) auch schon häufiger für solche Aktionen genutzt habe (schließlich kann man dort mit zwei Klicks ein Zweitdepot zu einem bestehenden Erstdepot eröffnen und den für den Depotübertrag gedachten Teil der Wertpapiere in das 'neue' Depot 'ruberschieben), kann ich aus meiner Erfahrung berichten, dass die DAB keine Unterscheidung zwischen Singular und Plural macht. Es wird nur das Depot übertragen und anschließend geschlossen, dessen Nummer man im Übertragungsformular angibt, das andere DEpot bleibt bestehen.
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@CH-Bank für D-Kunden: Kostenfreie Konten in CH für Kunden aus D mit halbwegs 'bequemer' Kontoeröffnung (im Sinne: Formulare online ausfüllen und hinschicken, Legitimation per postidentähnlichem Verfahren ohne zur CH-Bank zu fahren) gibt es definitiv nicht. CH-Banken kooperieren auch nicht mit der Deutschen Post, um eine auch in CH vorgeschriebene Legitimation des Kontoinhabers in D über das Postident-Verfahren zu ermöglichen (es gibt zwar auch dort oft eine Legitimationsmöglichkeit ohne persönliches Erscheinen, aber nur über Filialen der CH-Post). Der CH-Kunde ist zudem daran gewöhnt, für Konto/Depot Geld zu zahlen und - schon sehr viel länger als hierzulande - kaum Zinsen für Sichtleinlagen zu erhalten. Das einzige mir bekannte CH-KOnto ohne Kontoführungsgebühren wird vom CH-Pendant der Postbank angeboten, doch nimmt die Bank keine Kunden aus D. Migrosbank ist ein weiterer CH-Anbieter mit zumindest halbwegs günstigen Konditionen, keine Ahnung, ob die D-Kunden nehmen. Hier sind doch auch Schweizer User im Forum (Applied?), die können da bestimmt noch mehr zu beisteuern.
@Strafzins: Ob Banken auch Privtakunden durch einen 'Strafzins' (würde bestimmt als 'Mietzins für die sichere Geldverwahrung' verkauft) abschrecken werden, bei Ihnen Geld zu lagern, bleibt abzuwarten. Für ganz unmöglich halte ich dies nicht, doch würde dies mit Sicherheit nicht flächendeckend und wohl auch nur für Konten mit hoher Einlagesumme gelten. Da Banken so etwas nicht rückwirkend, sondern nur nach vorheriger Ankündigung umsetzen können, mache ich mir dann Gedanken über 'Gegenmaßnahmen', wenn die Ankündigung kommt. In Richtung CH werde ich bestimmt nicht ausweichen.
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Original geschrieben von cestec
jein, aber ich habe keine Aktien, null... Wobei, dafuer koennte es sich ja ggf lohnen...
Diese Angebote funktionieren nur, wenn ein bereits existierendes Depot mit Bestand zur DAB bzw. zu CC übertragen wird. Für jemanden mit "Wertpapier-Aversion", der bislang keine Depot(s) bei anderen Banken hat, ist das Ganze nichts.
Hätte nicht gedacht, dass ma heutzutage sein Geld ausschließlich auf TG-Konten lagert, doch wie schrieb die Capital in ihrer aktuellen Titelstory "Deutschland ist ein Land der Sparer" und dies hätte sich auch nicht in Zeiten geändert, in denen man als Sparer sein Realvermögen reduziert, das aber dann wenigstens 'ganz sicher' 
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Original geschrieben von cestec
achja: Weiss jemand ein besser verzinstes Tagesgeldkonto als derzeit Advanzia mit 1.5% bis 28.11.?
Dir sind die TG-Sonderverzinsungen im Zshg mir Depots bekannt? DAB 3,5%p.a. auf 6 Mon. bus 20k (für Neukunden) und CC 3%p.a. auf 12 Mon bis 20k (für Neu- und Bestandskunden).
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Re: Re: Geldwäsche
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Original geschrieben von sparfux
D.h. die anderen Banken, die auch erst telefonisch nachgefragt hatten, haben trotzdem am nächsten Werktag nach Beauftragung der Überweisung gut geschrieben?
Ja, die Überweisungen waren zum Zeitpunkt der Telefonate bereits gebucht, ausgeführt und auf dem Empfängerkonto angekommen. Beide Banken leiteten die höflichen und 'vorsichtigen' Teöefonate mit dem Hinweis auf die GWG-Bestimmungen ein und wollten nachträgliche Aufklärung.
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Geldwäsche
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Original geschrieben von Applied
Jetzt weiss ich auch, warum mein Kollege, Schweizer Ex-Banker, wollte dass ich ihm ein paar Tausend EUR lieber ohne ausgefüllte Betreffszeile überweise. :p
Das ist nach meiner Erfahrung auch keine empfehlenswerte Vorgehensweise. Meine ersten Kontakte zu einer bankinternen Geldwäschebeauftragten resultierte aus solchen Überweiszungen ohne ausgefüllte Betreffzeile. In der Vergangenheit - also vor Verschärfung der GWG-Bestimmungen - haben meine Frau und ich uns auch höhere Beträge ohne Betreffzeile überwiesen, schließlich wusste wir, wozu die Überweisungen dienten. Da wir unterschiedliche Nachnamen haben, ist für die Bank unsere familiäre Verbindung nicht erkennbar. Wir führen eigenständige Konten und Depots (wobei dies auch Prämiengründe hat, schließlich gibt es bei zwei Depots zweimal eine Prämie für Übertragungen, bei einem Gemeinschaftsdepot nur einmal) und 'schoben' dabei auch höhere Summen nach Wertpapierverkäufen/-tilgungen schon einmal per Überweisung (ohne Betreff) von einem Konto zum anderen. Dies führte - in engem zeitlichen Abstand - zu Anrufen von zwei Brokern, die einmal bei mir und einmal bei meiner Frau sich nach einer Begründung für die - bereits ohne 'manuelle Überprüfung' ausgeführte - Überweisungen erkundigten. Die Telefonate machten deutlich, dass beide Banken daran interessiert waren, etwas 'Plausibles' von meiner Frau bzw. mir zu hören und sich über die gegebene Erklärung sehr 'erleichtert' zeigten. In beiden Telefonaten wurde empfohlen, in der Zukunft stets etwas in die Betreffzeile zu schreiben (konkreter Tipp war in einem Fall 'Rückzahlung Privatkredit'), sonst würde es auch in der Zukunft eventuell wieder zu Nachfragen kommen.
Um Fragen zur Höhe der überwiesenen Summen gleich vorab zu beantworten: Bei CC haben zwei Überweisungen von je 50k an zwei aufeinander folgenden Tagen ein solches Telefonat ausgelöst. Bei Onvista waren es mehrere - kleinere und größere - Überweisungen innerhalb von acht Wochen, die sich in der Summe zu einem sechsstelligen Betrag kumulierten. Meine Frau und ich achten seitdem darauf, möglichst nur noch Eigenüberweisungen zu tätigen und bei Überweisungen auf das Konto des Partners stets im vierstelligen Bereich zu bleiben und im Verwendungszweck 'Rückzahlung Privatkredit' zu verwenden. Es gab keine weiteren Anrufe von Banken in dieser Angelegenheit.
Eine direkte Auswirkung der GWG-Bestimmungen auf meinen Zahlungsverkehr hat es allerdings bislang nur bei der Postbank gegeben, die Überweisungen nur nach 'manuellen Überprüfung' verzögert ausgeführt haben. Solche Verzögerungsspielchen hat keine andere Bank praktiziert. Im Gegensatz zu unseren 'Postbank-Groupies' war ich angesichts der Postbank-Spielchen 'not amused'.
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Original geschrieben von blacksun
vielen Dank für die Rückmeldung.
waren die Empfängerkonten irgendwie "exotisch", z.B. Auslandskonto, Konto erst kürzlich eröffnet (Postbank), etc.?
War das bei Dir "echter" Zahlungsverkehr? Unecht meine ich z.B. Geld über das Giro laufen zu lassen damit die Grundgebühr entfällt, oder nach einem WP-Verkauf (z.B. im Rahmen einer Depot-Aktion) das Geld wieder weg überweisen.
Ich frage deshalb, weil ja bestimmt fast jeder hier schon ein PB-Giro hatte/hat bzw. an Depot-Aktionen mitgemacht hat und deshalb es nötig war, die Grundgebühr zu vermeiden bzw. das Geld aus dem WP-Verkauf wieder wegzuüberweisen. Es wurde gefühlt bisher wenig/gar nicht über solche Sicherheitsüberprüfungen berichtet die ja wohl schon recht auffällig sind.
Die 'Androhung' einer manuellen Überprüfung der gerade aufgegebenen Überweisung habe ich schon oft bekommen. Man kann dann entscheiden, ob man die Überweisung abbricht oder per mTAN legitimiert und die manuelle Überprüfung mit entsprechender Verzögerung in Kauf nimmt. Nach der erstmaligen Erfahrung mit einer solchen manuellen Überprüfung habe i.d.R. abgebrochen und versucht durch Stückelung de Überweisungssumme unterhalb des Überprüfungsradars zu bleiben. Das hat manchmal funktioniert, manchmal nicht. Die Empfängerkonten waren normale Inlandskonten, nichts 'Exotisches'. Die Überprüfungen trafen unterschiedliche (offizielle) Kontoinhaber, so auch einen schon seit > 20 Jahren Postbankkunden (der lässt sich nicht überzuegen, sich eine vernünftige Bank zu suchen, ist ihm alles zu aufwendig
). Gerade in diesem Fall war es ein ganz normaler 'echter' Zahlungsverkehr (Überweisungshöhe: 2000€), doch fand dies rund eine Woche nach einer Überweisung mit hoher Summe (Wegüberweisung von Wertpapiertilgung) statt, das hat wohl die 'Überwachung' eingeschaltet. Die anderen Fälle betrafen Überweisungen von Wertpapiertilgungen, die zuvor vom Wertpapierverrechnungskonto auf das Girokonto umgebucht worden waren und jetzt 'weiterüberwiesen' werden sollten.
Ich bin erstaunt, dass nur ich diese Erfahrungen gemacht habe. Ich habe davon auch in einem anderen Forum gelesen. Da es auch nicht nur mich als Kontoinhaber traf, kann es auch keine besondere Fürsorge der Postbank mir gegenüber sein 
Und nochmal: Ich bin nicht auf dem Kreuzzug gegen die Postbank. Ich liebe ihre DEpotübertragungsaktionen 
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Original geschrieben von blacksun
ist sowas nur bei internen Umbuchungen (also innerhalb Postbank) passiert, oder auch nach extern zu anderen Banken?
Wann war denn das, noch vor SEPA? Ich frage deshalb weil Überweisungen, die Online aufgegeben werden vor der Cut-Off-Zeit, dass die am nächsten Tag beim Empfänger sein MÜSSEN. Gibt es da eine Ausnahme dass wenn eine Bank meint, einen Verdacht haben zu müssen, dass sie dann dies nicht einhalten muss?
Bei internen ÜW kann die Bank dies ja durch Valuta entsprechend anpassen. Nach Extern geht das nicht.
Du hast Dich ja sowohl telefonisch als auch schriftlich an die Bank gewandt. Weil du geschrieben hast dass dich das ganze Geld gekostet hat, dann könntest Du doch um Erstattung des Schadens bitten.
Immerhin ist ja eindeutig nachweisbar dass die ÜW vor Cut-Off aufgegeben wurde, mit dem Kontoauszug der Empfängerseite ist nachweisbar dass der eine Bankarbeitstag nicht eingehalten wurde, und mit einem Screenshot mit der Sicherheitsprüfung ist auch völlig unstrittig dass die Postbank schuld ist für die Verzögerung.
Meine Probleme mit 'manuellen Prüfungen' von online veranlassten Überweisungen betrafen sowohl interne Umbuchungen als auch externe Überweisungen. Das letzte Mal, das so etwas passierte, war im Mai 2014, ist also noch recht aktuell. Bei diesem Fall hätte die Postbank durchaus die Möglichkeit gehabt, die Valutastellung anzupassen, das sich um die Überweisung zwischen zwei Postbank-Konten (unterschiedlicher Kontoinhaber) handelte, hat sie aber nicht gemacht.
Es stimmt, dass ich gegen diese Praxis der Postbank hätte vorgehen können. Ich habe es nicht getan, da der Aufwand nicht im 'gesunden' Verhältnis zum Ertrag gestanden hätte. Wegen einfach nachweisbarer Überziehungszinsen von ein paar Euro mache ich nicht die große Welle. Der weit kompliziertere Nachweis, dass ich in einem Fall durch die verspätete Durchführung meiner Überweisung von der Postbank auf ein Brokerkonto ein Wertpapier nicht mehr habe kaufen können, so dass mir dadurch ein wesentlich höherer Schaden im Sinne eines entgangenen Gewinns enstanden ist, kann man nur schwer führen. Ich habe geringe Chancen gesehen, dass die Postbank meiner Argumentation folgt und auf ein Verfahren mit Ombudsmann etc. hatte ich angesichts des ungewissen Ausgangs erst recht keine Lust. Ich habe einfach meine Konsequenz aus den Erfahrungen gezogen und meide die Postbank beim Zahlungsverkehr. Wie gesagt als "Prämienbank" kann ich sie jedermann empfehlen, nur sein Konto für den Zahlungsverkehr sollte man besser bei einer Bank führen, die einfach das ausführt, was man online beauftragt und das dann auch nicht im Postbankschneckentempo, sondern mit taggleicher Buchung auf dem Empfängerkonto (am Freitag konnte ich wieder erleben, dass selbst eine um 11.40 Uhr in Auftrag gegebene Überweisung vom CC-Konto aus bei der Empfängerbank taggleich gebucht wurde). Vielleicht eignet sich die Postbank als Taschengeldkonto für den Nachwuchs, aber wenn man auch 'mal höhere Summen transferieren will, dann wird es bei dieser Bank schnell mühsam.
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Degiro
Ein aus NL stammender Broker namens Degiro hat gestern sein Deutschlandgeschäft aufgenommen und ist damit nunmehr in sieben Ländern Europas mit seinem Modell des Discount-Brokings aktiv. Vor einem Monat gab es im Zshg. mit seinem Markteintritt in AUT bereits in einigen Foren Diskussionen über Degiro, doch ich glaube, das war in anderen Foren (hier hat die SuFu keinen Treffer gefunden). Für bestimmte Anlegerkreise lohnt sich ein Blick auf das Angebot, doch sollte man sich auch die Schattenseiten vor einer Depoteröffnung anschauen (gut zusammengefasst im gestrigen Artikel zu Degiro auf modern-banking.de) anschauen.
KwK, Affiliate o.ä. scheint es bei diesem Discount-Broker nicht zu geben, so dass er für Prämienjäger ungeeignet ist. Doch ehemalige Nordnet-Kunden ohne hohes Sicherheitsbedürfnis könnten darin ein interessantes Angebot sehen.
http://www.degiro.de
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Re: Re: Cortal Consors
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Original geschrieben von caman
Sehe ich das richtig, dass für Bestandskunden, im Gegensatz zu Neukunden, nicht die Depotvolumen-Haltepflicht besteht?
Funktioniert das auch für Kunden die ein Tagesgeldkonto haben? Wird dann ein neues eröffnet oder nur der Zinssatz für das alte angepasst?
Bestandskunden hatten bislang nie eine Haltedauerbedingung einzuhalten (habe die aktuellen Bedingungen nicht gelesen, doch wenn da nicht explizit etwas steht, dann ist es wie immer).
Wenn vor Nutzung der Aktion bereits ein TG-Konto bestand, so wird für den entsprechenden Zeitraum der Zinssatz nach oben gesetzt, wobei dies nur für Beträge < 20k anteilig berechnet wird. Ein neues (zweites) TG-Konto wird nicht eröffnet.