Beiträge von Louvain

    Re: Re: Cortal Consors


    Zitat

    Original geschrieben von Lia10
    könnte man jetzt auch bei Diba online ohne Formular übertragen? sobald ich Bestand im Depot habe, werde ich es ausprobieren..


    Nach meinem Kenntnisstand bietet die DiBa die Möglichkeit des Online-Übertrags nur bankintern an, also von einem DiBa-Depot zu einem anderen DiBa-Depot. Externe Depotübertragungen müssen schriftlich erfolgen. Online-Übertragungen ohne Formular und Postweg sind mWn nur bei der DAB-Bank möglich.

    Zitat

    Original geschrieben von prämienjäger
    Comdirect hat mir jetzt 4,76 Euro berechnet für die Übertragung des Fidelity Euro Cash.


    Was ist das für eine Gebühr?


    Die in einem Depot befindlichen Wertpapiere lagern ja nicht bei der Bank, die das Depot für Dich führt. Jedermann weiß, dass dies heutzutage längst keine physischen Stücke mehr sind (wie früher, als es noch entsprechendes Papier war, eine Art 'Besitzurkunde'), sondern elektronische Datenbankeinträge. Doch selbst diese Datenbank wird nicht von den Banken betrieben, dafür gibt es spezielle 'Clearinghäuser', die das Geschäft der Wertpapierabwicklung betreiben. Ein Depotübertragung ist ja nur eine spezielle Form der Wertpapiertransaktionen, häufiger sind Kauf oder Verkauf von Wertpapieren. Auch dabei findet eine Übertragung statt (WP muss aus dem Depot des Verkäufers ausgebucht und das Depot des Käufers eingebucht werden, gleichzeitig müssen die Buchungen auf den mit den Depots verbundenen Konten erfolgen). All diese Prozesse, die man Clearing nennt, übernimmt ein spezieller Dienstleister. Und dieser Dienstleister will für seine Leistung Geld, in Form von sog. Clearinggebühren. In D ist dies bei Einschaltung von Clearstream FRA (dem Monopolisten im Wertpapierclearing in D) sehr billig und kostet < 1 Euro. In Luxemburg ist alles im Bank/Finanzbereich etwas teurer, wenn Clearstream LUX eingeschaltet ist, kostet dies ein paar Euro (und nicht ein paar Cent). Ich habe schon länger keine WR-Papiere über Clearstream LUX übertragen lassen (und schaue auch nicht ständig in den Gebührenverzeichnissen nach), so dass ich einen Betrag von um die 3,50 Euro im Kopf hatte, doch haben die Luxemburger offensichtlich ihre Preise erhöht.


    Wie schon gesagt: Da es sich um 'fremde Kosten' handelt, dürfen die Banken diese Beträge weiterbelasten, doch tun dies längst nicht alle.

    Re: Re: Depotwechsel zur Targobank


    Zitat

    Original geschrieben von BartS1975 Ansonsten ist es wurscht, wobei angeblich deutsche Fonds etwas schneller übertragen werden.


    Du darfst das angeblich gerne streichen bzw. probiere es einfach mal aus, dann kannst Du es aus eigener Erfahrung berichten ;)


    Entscheidend ist immer der Verwahrort - und der Verwahrtyp - der zu übertragenden Wertpapiere. Das 'Normale', also GS-Verwahrung über Clearstream Frankfurt, führt grundsätzlich zur schnellsten Übertragung. Deutsche Fonds werden i.d.R. (ich schreibe i.d.R., weil es vielleicht mir nicht bekannte Ausnahmen gibt) so verwahrt, während z.B. die vielen LUX-Fonds über Clearstream Luxemburg verwahrt werden, so dass deren Übertragung stets (mindestens) einen Tag länger dauert.


    Wenn Du es überprüfen willst, mach Dir den Spaß und bestücke ein Depot mit einem Clearstream FRA und einem Clearstream LUX Wertpapier und lass das Depot übertragen. Du wirst sehen, dass - obwohl ja ansonsten alles (beteiligte Banken, Postlaufzeiten) konstant ist - das Clearstream FRA (mindestens) einen Tag früher im neuen Depot eingebucht wird als das Clearstream LUX verwahrte Papier.


    P.S.: Beteilige an diesem Test allerdings nicht Commerzbank/Comdirect/Sbroker. Die geben die gut 3 Euro, die Clearstream LUX für den Transfer an Gebühren berechnet, an den Kunden weiter (da es sich um 'fremde Kosten' handelt, ist dies trotz der gesetzlichen Vorgabe der Kostenfreiheit von Depotüberträgen juristisch ok).

    Re: Re: Depotwechsel zur Targobank


    Zitat

    Original geschrieben von skyrock
    Ich kann nur davon abraten, das Depot online zu eröffnen, auch wenn das neuerdings möglich ist. Bei mir ist alles schief gelaufen, was schief laufen kann, die Prozesse der Targobank scheinen nur für Eröffnungen in der Filiale ausgelegt zu sein.


    Bezieht sich der Kommentar generell auf eine Online-Eröffnung eines (neuen) Depots oder auf die Online-Teilnahme an der Übertragungsaktion?

    Re: Depotwechsel zur Targobank


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    Original geschrieben von robbierob
    Ich stehe gerade auf dem Schlauch und bräuchte mal wieder eure Hilfe. Ich stehe vor der Frage, welchen Fonds ich für die Übertragungsaktion der Targobank nutzen kann.


    Die Depotübertragungsaktion der Targobank ist nicht auf Fonds beschränkt. Du musst nicht eigens irgendwelche - mehr oder weniger - unsinnigen volaarmen (und niedrig rentierlichen) Fonds kaufen, die Du zur Targo übertragen lässt. Du kannst Wertpapiere aller Gattungen, die Du ohnehin im Depot hast, auf die Wanderschaft zur Targo schicken. Du musst auch das Depot bei der abgebenden Bank weder vollständig übertragen noch mit der Übertragung schließen. Die Targo hat wenig 'ausgearbeitete' Teilnahmebedingungen für ihre Depotübertragungsaktion.

    Re: DAB


    Zitat

    Original geschrieben von lola13
    Ist bei der DAB ein Online-Depotübertrag immer noch so schnell ?-- d. h. am nächsten oder übernächsten Tag bei der anderen Bank?


    Ja, das 'Geschwindigkeitserlebnis' ist reproduzierbar (schon viermal selber ausprobiert).


    EDIT: Einschränkung: Sofern es sich um 'normale' WPs mit Verwahrort Clearstream Frankfurt handelt, Clearstream LUX dauert ein/zwei Tage länger, exotische Papiere, z.B. irgendwelche ADRs, die in London lagern, sollen (ich hab solche Papiere nie in meinen Depots) dürften länger dauern.

    Zitat

    Original geschrieben von blacksun
    wow, die DiBa überzeugt mich wirklich jeden Tag auf's neue.


    ....


    Die überzeugen mich tatsächlich, und das ist für eine Bank echt schwer ;-)


    Bevor es zu heftig mit den Ing-DiBa-Lobpreisungen wird, erlaube ich mir den Hinweis, dass dies nicht für den Broking-Bereich gilt, da hat die DiBaDu-Bank im Service noch erhebliches Potenzial nach oben und bei den Preisen nach unten. Der Versuch, sich auch für den wertpapieraffinen Kunden mit mittlerer Handelsfrequenz attraktiv zu machen, den die Ing-DiBa vor zwei/drei Jahren gestartet hat, dürfte sie mittlerweile wieder ad acta gelegt (wie man am Herunterfahren der Tradingaktionen - zum Jahreswechsel wurde das Angebot noch einmal heftig eingedampft, nachdem es schon zur Mitte des Vorjahres deutliche Einschnitte gab - und den Preiserhöhungen bei den Handelskonditionen im Vorjahr bemerken konnte). Offensichtlich ist diese Zielgruppe zu klein oder bei anderen Brokern (besser) versorgt, so dass die Ing-DiBa in diesem Segment kein Wachstumspotenzial mehr gesehen hat.