Hypovereinsbank
Ich hatte in meinem mittlerweile nicht mehr gerade kurzen Leben schon zahlreiche Bankverbindungen. Mit den meisten hier aktiven TT-Usern kann ich zwar sicherlich nicht mithalten, da ich Bankverbindungen mit wenigen Ausnahmen nie allein aufgrund einer Prämie eröffnet habe (sondern eher aufgrund einer Mischung aus Neugier, einem speziellen Feature, das mich interessierte, und evtl. einer Prämie). Ich habe alle Bankverbindungen auch meist längere Zeit - mehr oder weniger - aktiv aufrechterhalten und nie schnell wieder gekündigt. Wenn ich mich allerdings über die Bank geärgert habe oder ich das Interesse an einem speziellen Konto/Depot verloren hatte, dann habe ich die Geschäftsverbindung auch wieder geschlossen. Bislang war ich allerdings stets derjenige, der die Kündigung ausgesprochen hat. Damit ist es jetzt vorbei.
Die HVB hat mir jetzt unter Bezug auf $19 ihrer AGB mit einer zweimonatigen Frist das Girokonto gekündigt. Ich hatte es im März dort geöffnet und halbwegs aktiv genutzt (also weit intensiver als die geforderten Buchungen, um die Prämie zu kassieren). Ich hatte kürzlich einen Anruf einer HVB-Mitarbeiterin der Online-Filiale, die mich befragte, ob ich das Girokonto nicht als Gehaltskonto führen wolle (ich verneinte). Zudem äußerte sie ihr Missfallen, das ich eingehende Gutschriften auf dem Konto schnell zu anderen Banken weiterüberweise. Warum ich das Geld denn nicht auf dem Konto ließe, fragte sie mich. "Weil die HVB keine Verzinsung des Girokontos bietet und es keine HVB-Tagesgeldkonto gibt, auf das ich das Geld des Girokonots intern umbuchen kann", lautete meine Antwort. Mein Hinweis, dass nirgendwo in den Bedingungen des Online-Girokontos der HVB stünde, dass man dort Beträge unverzinst stehenlassen müsse, überging sie und beendete das irgendwie merkwürdige Gespräch bald. Mit keinem Wort kündigte sie an, dass sie als Konsequenz eine Kündigung aussprechen würde (das Kündigungsschreiben war von zwei Personen unterzeichnet, eine davon war die Dame, die mit mir telefoniert hatte).
Nun habe ich es also geschafft: Zum ersten Mal hat eine Bank mir und nicht ich einer Bank gekündigt, komisches Gefühl 
Werden von Seiten der Bank ausgesprochene Kündigungen (ohne dass es 'Vorfälle' im Rahmen der Geschäftsbeziehung gab, soll heißen, ich habe das ohnehin dispolose Konto nie im Minus geführt, es gab keine geplatzte Lastschriften o.ä.) bei der Schufa irgendwie vermerkt oder wird die Bankverbindung nach Kündigung einfach gelöscht?