Re: Re: Verdachtsmeldungen nach dem Gesetz zur Optimierung der Geldwäscheprävention
Zitat
Original geschrieben von sparfux
Welche Transkationen vermeidest Du denn?
Der Hauptgrund, warum ich ins "Fahndungsraster" geraten bin, dürfte daran liegen, dass meine Frau und ich separate Konten (nicht nur, aber auch aus Prämiengründen) führen und uns dann schon einmal höhere Summen hin- und herschieben (wenn auf ihrem Konto 50k für den Erwerb von Fonds für CC-Aktion fehlen, bei mir aber verfügbar sind, dann überweise ich die eben). Ich habe dies stets ohne Angabe eines Verwendungszweckes getan. Und was das Ganze für die Banken dann so besonders verdächtig macht, ist die Tatsache, dass meine Frau und ich nicht nur verschiedene Vor- sondern auch unterschiedliche Nachnamen haben. In diese "Geldverschieberei' sind dann auch noch die Konten meiner Eltern, die nix mit Online-Banking zu tun haben wollen, aber gerne immer die 500€ der CC-AFzCC-Aktion mitnehmen, involviert.
Onvista bat mich brieflich um Rückruf und erklärte mir am Telefon, an welchen Tagen eine Frau X auf mein Konto fünfstellige Beträge ohne Verwendungszweck überwiesen hätte, und sah darin einen überprüfenswerten Tatbestand, da ein Widerspruch zur bei Kontoeröffnung gegebenen Erklärung, dass ich das Konto auf eigene Rechnung führe, gegeben sei. Das gleiche Problem entstand auch bei CC durch Überweisungen meiner Frau auf Konten meiner Eltern, wobei hier seitens CC angerufen wurde. Das heftigste Problem entstand jedoch durch eine Überweisung von mir auf eine Prepaid Kreditkarte meiner Frau bzw. genauer auf ein Sammelkonto, wobei die Zuordnung zur KK über den Verwendungszweck funktioniert. Hier vermutete die Bank wohl Geldwäsche und schrieb den Betrag erst einmal nicht gut, was sich durch ein Telefonat klären ließ.
Meine Konsequenzen: Ich überweise auf Broker-/Kreditkartenkonten nur noch von Konten des Depot-/KK-Inhabers. Wenn ich zwischen unseren Girokonten überweise, gebe ich stets einen Verwendungszweck an.