Beiträge von Louvain

    Re: Re: Re: Re: Verdachtsmeldungen nach dem Gesetz zur Optimierung der Geldwäscheprävention


    Zitat

    Original geschrieben von rmol
    Im Fall der Prepaid-Kreditkarte war das aber vermutlich in den AGB auch genau so gefordert. Ein anderes Beispiel ist die Advanzia (keine Prepaid) - da darf ebenfalls nur von einem Konto des Karteninhabers eingezahlt werden (steht sogar auf jeder Rechnung).


    Unproblematisch bezüglich Einzahler - zumindest bei Beträgen im vierstelligen Bereich - sind jedoch Targobank und Barclays Kreditkartenkonten.


    Bei der Adanzia KK (die sowohl meine Frau als auch ich besitzen) beachten wir dies natürlich, denn es ist nun wirklich überall explizit beschrieben. Bei der Payback Prepaid Visa KK steht es allerdings *nicht* in den AGBs und den FAQs, so dass ich es für unproblematisch hielt.


    Wickeln Targo und Barclays über Sammelkonten ab?

    Zitat

    Original geschrieben von herbert1960
    Interessant, wie leicht man in den Verdacht der Geldwäsche kommen kann. Meine Frau hat auch einen anderen Nachnamen und da sollte ich evtl. etwas aufpassen. Naja, 50k € überweise ich nicht, eher mal 2,5k € wg einer Prämie. ;)


    Ich war da lange auch (zu) blauäugig. Die Banken lassen offensichtlich routinemäßig sogar Gesamtsummen über bestimmte Zeiträume berechnen, so dass nicht allein die Einzelüberweisungshöhe zählt, sondern die Summe der Überweisungen (beide, Onvista und CC, verwiesen in den Telefonaten darauf). Es gibt sicherlich eine Grenze, unterhalb derer die Bank nichts in die Wege leitet, nur sagt Dir die Bank natürlich nicht, wo die liegt ;)


    Ganz wichtig schien den Banken auch zu sein, dass keine Verwendungszwecke angegeben waren, die die Überweisung 'plausibel' machten. Die Onvista-Bank-Backoffice-Dame hat mir im Telefonat - nachdem ich mich am Anfang etwas verärgert uneinsichtig gezeigt hatte, was es meine Bank eigentlich angehen würde, warum mir meine Frau Geld überweist - förmlich in den Mund gelegt, dass es sich dann doch wohl um "Rückzahlungen" gehandelt hätte und das ein solcher Tatbestand am besten auch im Verwendungszweck anzugeben sei (seitdem steht auch bei den Girokontoüberweisungen zwischen den Konten meiner Frau und mir immer etwas von 'Rückzahlung Urlaub/Wochenende/Einkauf etc.").

    Re: Neuer Kartenabieter


    Zitat

    Original geschrieben von chrisnx
    Und wieder kommt ein neues Layout auf den Markt. Falls jemand das Original-Design nicht mag, könnte er sich evtl. hieran erfreuen.



    GoMoPa


    Na ja, gerade bei GoMoPa denke vermutlich nicht nur ich an Geldwäsche, Steueroasen und halblegale Geldtricksereien des grauen Geldmarktes. Das ist jetzt nicht das Branding, das bei mir Vertrauen weckt ;) Da bleibe ich doch lieber beim Advanzia-Original....

    Re: Re: Verdachtsmeldungen nach dem Gesetz zur Optimierung der Geldwäscheprävention


    Zitat

    Original geschrieben von sparfux
    Welche Transkationen vermeidest Du denn?


    Der Hauptgrund, warum ich ins "Fahndungsraster" geraten bin, dürfte daran liegen, dass meine Frau und ich separate Konten (nicht nur, aber auch aus Prämiengründen) führen und uns dann schon einmal höhere Summen hin- und herschieben (wenn auf ihrem Konto 50k für den Erwerb von Fonds für CC-Aktion fehlen, bei mir aber verfügbar sind, dann überweise ich die eben). Ich habe dies stets ohne Angabe eines Verwendungszweckes getan. Und was das Ganze für die Banken dann so besonders verdächtig macht, ist die Tatsache, dass meine Frau und ich nicht nur verschiedene Vor- sondern auch unterschiedliche Nachnamen haben. In diese "Geldverschieberei' sind dann auch noch die Konten meiner Eltern, die nix mit Online-Banking zu tun haben wollen, aber gerne immer die 500€ der CC-AFzCC-Aktion mitnehmen, involviert.


    Onvista bat mich brieflich um Rückruf und erklärte mir am Telefon, an welchen Tagen eine Frau X auf mein Konto fünfstellige Beträge ohne Verwendungszweck überwiesen hätte, und sah darin einen überprüfenswerten Tatbestand, da ein Widerspruch zur bei Kontoeröffnung gegebenen Erklärung, dass ich das Konto auf eigene Rechnung führe, gegeben sei. Das gleiche Problem entstand auch bei CC durch Überweisungen meiner Frau auf Konten meiner Eltern, wobei hier seitens CC angerufen wurde. Das heftigste Problem entstand jedoch durch eine Überweisung von mir auf eine Prepaid Kreditkarte meiner Frau bzw. genauer auf ein Sammelkonto, wobei die Zuordnung zur KK über den Verwendungszweck funktioniert. Hier vermutete die Bank wohl Geldwäsche und schrieb den Betrag erst einmal nicht gut, was sich durch ein Telefonat klären ließ.


    Meine Konsequenzen: Ich überweise auf Broker-/Kreditkartenkonten nur noch von Konten des Depot-/KK-Inhabers. Wenn ich zwischen unseren Girokonten überweise, gebe ich stets einen Verwendungszweck an.

    Verdachtsmeldungen nach dem Gesetz zur Optimierung der Geldwäscheprävention


    Ich denke, ich bin missverstanden worden (oder habe mich missverständlich ausgedrückt). Daher nochmal die Klarstelltung:


    Ich habe keine Ahnung, ob zu meiner Person schon einmal eine Verdachtsmeldung erfolgt ist oder nicht. Sollte eine erfolgt sein, so darf die Bank mich nicht darüber informieren. Die Polizei oder die Staatsanwaltschaft hat sich bei mir zumindest noch nie in einer solchen Angelegenheit gemeldet, so dass ich auch keine Auskunft aus eigener Erfahrung geben kann, wie so etwas abläuft.


    Ich habe allerdings zufällig durch ein Telefonat mit einer Bank erfahren, dass dort eine *bankinterne* Prüfung laufen würde, ob man eine Verdachtsmeldung abgeben sollte. Ich konnte in dem Telefonat den Verdacht, dass ich Mitglied einer international agierenden Geldwäschertruppe namens "TT-Bankprämienschnapper" bin, ausräumen und die Bank verzichtete auf eine Verdachtsmeldung ( ;) ). In anderen Fällen wurde ich von einer Bank angerufen (1x) bzw. schriftlich zur Kontaktaufnahme mit dem Backoffice aufgefordert (1x), weil entsprechende *bankinterne* Überprüfungen liefen. Das Ganze passierte zeitparallel im letzten Jahr. Seitdem bin ich 'vorsichtiger' geworden und vermeide bestimmte Transaktionen.


    P.S.: So 'cool', dass ich Schreiben von Polizei/Staatsanwaltschaft, in denen ich zu einer Verdachtsmeldung befragt werde, einfach ignorieren könnte, bin ich einfach nicht. Ich stelle lieber mein Verhalten um und hoffe dadurch, solche Schreiben erst gar nicht empfangen zu müssen.

    Zitat

    Original geschrieben von BartS1975
    Eben deshalb ging ich davon aus, dass Cortal Consors ein Einzelfall ist. Von welchen Banken wisst ihr denn aus eigener(!) Erfahrung, dass die es genauso machen?


    Eigene Erfahrung: Onvista Bank


    Nachträglich eingereichter FStA führte mit kurzer zeitlicher Verzögerung zur Rückerstattung bereits gezahlter Abgeltungssteuer.


    So wie die technischen Abläufe bei den Brokern (ich schreibe jetzt bewusst Broker und nicht Bank, die nur Zinskonten verwaltet) nach Einführung der Abgeltungssteuer organisiert sind, ist die Berücksichtigung eines nachträglich eingereichten FStAs für den Broker auch keinerlei Problem. Der FStA erhöht technisch stets den 'allgemeinen Verlusttopf' des Kunden, der - solange dort noch etwas vorhanden ist - gegen allgemeine (= Nicht-Aktien) Erträge verrechnet wird. Ist er leer, so werden überschüssige Erträge mit Abgeltungssteuer belegt. Reicht ein Kunde zu Jahresbeginn einen FStA über 200 Euro ein, so startet der allgemeine Verlusttopf eben mit 200 Euro. Reicht er in der Jahresmitte diesen FStA ein, so wird dann 200 Euro zum aktuellen Stand des Verlusttopfes hinzuaddiert. Wurden bereits Steuern gezahlt, so wird dies beim nächsten Abgleich, den die Broker 'Steueroptimierung', 'Steuerausgleich' etc. nennen, verrechnet, d.h. der Verluststopf wird wieder zurückgesetzt und die Steuern zurück gebucht. Die Broker manche diese 'Steueroptimierungen' mittlerweile täglich oder wöchentlich.

    Die immer wiederkehrende Schufa-Diskussion ist zwar streng genommen auch kein "gutes Bankangebot" und daher vielleicht besser im "Diskussionsthread" (oder im Schufathread) aufgehoben, doch gehört sie natürlich irgendwie als in Kauf zu nehmende "Nebenwirkung" der ganzen Konteneröffnerei mit zum Thema.


    Ich kann aus eigener Erfahrungen bestätigen, dass viel Willkür bei der Frage, welche Konten/KKs in der Schufa auftauchen und welche nicht, herrscht. Bei mir stehen *nicht* alle KKs drin, dafür hat eine Bank (Onvista Bank) die Eröffnung eines reinen Verrechnungskontos zum dortigen Depot (ohne Kreditlinie, ohne Girofunktionalität oder irgendwelchen Karten) in der Schufa eintragen lassen. Ich habe mich darüber bei der Onvista beschwert und mir wurde mitgeteilt, dass das Konto prinzipiell überzogen werden könne, auch wenn keine Kreditlinie eingeräumt worden sei (das stimmt, da die Onvista per Wertpapierkäufen nicht die richtige Summe im verfügbaren Betrag 'sperrt' (man vergisst dort grundsätzlich Stückzinsen und jegliche Gebühren) und das Konto dadurch ins Minus rutschen kann), deshalb hätte man es an die Schufa gemeldet. Ich habe mich danach noch einmal an die Schufa gewandt (ohne die vorherige Korrespondenz mit der Onvista zu erwähnen) und den Eintrag des KOntos moniert, worauf er einige Zeit später gelöscht wurde.

    Re: Re: Re: Re: Re: Zwischengewinne


    Zitat

    Original geschrieben von lola13


    Eine Woche später wurde die Zinsbuchung korrigiert und die Steuern wieder gutgeschrieben.
    Verlassen würde ich mich aber bei keiner Bank darauf, dass das immer so einfach klappt.


    Seit Einführung der Abgeltungssteuer haben die Banken enorm 'aufgerüstet', um die zeitnahe Verlustverrechnung und Steuererstattung zu ermöglichen. Dies hatte auch direkte Konsequenzen für die Berücksichtigung nachträglich eingereichter Freistellungsaufträge und die daraus resultierende Rückerstattung bereits gezahlter Steuern. Heutzutage kannst Du Dich darauf verlassen, dass eine solche Rückerstattung klappt (zumindest sofern Du den Freistellungsauftrag nicht erst auf Silvester einreichst ;) ).

    Norisbank


    Zitat

    Original geschrieben von chrisnx


    Das ist natürlich ein starkes Stück und habe ich bislang glücklicherweise auch noch nicht erlebt. Berichte bitte, wann das Guthaben verfügbar war.


    Ich kann nicht sagen, wie lange genau die Norisbank für eine interne Umbuchung TG -> Giro gebraucht hat. Ich hatte gegen 14.15 Uhr eine Umbuchung von TG auf Giro veranlasst, um vom Giro eine Überweisung zu einer anderen Bank in Auftrag zu geben. Die Umbuchung wurde weder sofort noch innerhalb der Zeit bis 15.00 Uhr gebucht. Gerade um 22 Uhr war die Buchung vollzogen und ich hätte überweisen können (was angesichts des längst verstrichenen Annahmeschlusses aber kein wirklicher Trost ist).


    Bei allen Banken, bei denen ich TG und Giro führe, funktioniert eine interne Umbuchung SOFORT und ich kann anschließend vom Giro zu einer anderen Bank überweisen (außer CC, da funktionieren mittlerweile ja sogar beliebige Überweisungen vom TG aus, so dass man sich die Umbuchungen sparen kann). Ich werde bei Gelegenheit 'mal überprüfen, ob das bei der Norisbank immer so ist oder nur heute irgendein Störungsfall eine sofortige UMbuchung verhindert hat.

    Zitat

    Original geschrieben von tkleyman
    Euch fällt aber schon auf, dass "Banken mit guten Angeboten" hier nur noch ein Randthema der Diskussion sind, oder?


    Da dies der "Diskussionsthread" zu den Bankangeboten ist, kann man das verschmerzen, zumal sich steuerliche Fragen und 'Optimierung' von Cashback bei Bank/KK-Angeboten immer schon großer Beliebtheit hier erfreut haben. Ich persönlich finde auch die Diskussion über die Dinge, die einem so mit Banken im alltäglichen Umgang passieren, ganz spannend (nicht rechtzeitig eintreffende Überweisungen etc.) und finde, die passen auch hierhin.


    Heute habe ich übrigens bei Norisbank folgende Überraschung erlebt (ich habe da erst gerade ein Giro- und TG-Konto eröffnet, um die Bareinzahlungsautomaten der DB nutzen zu können):


    Wenn man eine interne Überweisung vom TG- auf das Girokonto veranlasst, steht einem das überwiesene Geld auf dem Girokonto nicht (zumindest nicht innerhalb einer halben Stunde) dort zur weiteren Überweisung auf andere Konten zur Verfügung. Das habe ich so noch bei keiner anderen Bank erlebt. Man kann also nicht Geld auf dem TG-Konto parken und es umgehend für Überweisungen vom Girokonto aus verwenden. :(