Beiträge von Louvain

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    Original geschrieben von conscience


    zu Punkt 3 - Dauer der 3,5 % TG Depotübertragungsaktion - gibt es aber keinerlei Erfahrungswerte oder?!


    Das sind Fragen für Besitzer einer Glaskugel, meine ist derzeit leider in Reparatur.


    Oft verlängert CC eine derartige Aktion, manchmal aber auch nicht. Ähnliche Aktionen hat CC in der Vergangenheit schon häufiger gehabt, doch im Quartal vor dieser Aktion galt es beispielsweise nur für Neukunden. Wie es im nächsten Quartal sein, who knows?

    Re: CC - Alle Fonds zu CC


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    Original geschrieben von prämienjäger
    Laut Konditionen der Aktionen dürfen die übertragenen Wertpapiere jederzeit verkauft werden, allerdings dürfen sie 12 Monate lang nicht zu einer anderen Bank übertragen werden. Nach den Erfahrungen vergangener Aktionen der gleichen Art gibt es überhaupt keine Probleme, wenn man den Fonds schon ein paar Tage nach Einbuchung wieder verkauft. Sinnvoll ist es nur solange mit dem Verkauf zu warten, bis die Anschaffungsdaten bei CC vorhanden sind. Das kann manchmal eine Woche dauern (nachdem der Bestand schon im Depot angezeigt wird).


    Bei früheren FOndsaktionen habe ich stets den übertragenen Fondsbestand unmittelbar nach Einpflegen der Einstandsdaten wieder komplett verkauft (bei CC kann man das ja Gott sei Dank sel selber prüfen). Bei den von mir übertragenen deutschen GM-Fonds waren die Anschaffungsdaten i.d.R. am Tag nach dem Fondseingang eingepflegt. Es gab nie Probleme mit der 500€ Prämie. Da ich dies stets mit vier CC-Depots mache, ist die "Fallzahl" von eigenen derart abgeschlossenen Fondsaktionen hoch genug, um die Aussage treffen zu können, dass es bei CC keinerlei Überprüfung der tatsächlichen Haltedauer der übertragenen Fonds gibt.


    Im Bekanntenkreis gab es mal den Fall eines vorzeitigen Verkaufs des Fondsbestandes (vor Einpflegen der Einstandsdaten). Dabei kam es dann zur Pauschalbesteuerung, doch nach Eintreffen der Einstandsdaten wurde dies dann seitens CC korrigiert (und nicht auf die ESt-Erklärung verwiesen).

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    Original geschrieben von jerx
    Aus dem folgenden schloss ich, dass 7500 EUR das Maximum ist:
    http://www.telefon-treff.de/sh…ghlight=Limit#post4711566


    Die dortige Aussage war eine Mutmaßung und diese Mutmaßung stimmt nicht. Es gibt Advanzia KKs mit fünfstelligem KK-Rahmen. Wie häufig solche KK-Rahmen sind, weiß ich nicht, aber dass es gibt, dafür verbürge ich mich ;)

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    Original geschrieben von chrisnx
    Alle übrigen (... DAB ...) haben diesen "Pflichtversand" nicht bzw. führen ihn kostenfrei durch.


    Kleine Korrektur: Die DAB schickt einmal im Jahr die Jahressteuerbescheinigung postalisch zu und verlangt dafür 55 jetzt 58 Cent. Dies lässt sich weder abbestellen noch interessiert es die DAB, dass es sich um eine gesetzlich vorgeschriebene Leistung handelt, die kostenfrei zu erfolgen hat. Sie begründet dies so, dass sie die Bescheinigung ja kostenlos erstellt und versendet, der Kunde müsse nur die 'fremden Kosten' übernehmen, die sie weiterreichen dürfe. Alle (?) anderen Banken verschicken die Jahressteuerbescheinigung kostenlos.


    Zurück zum Girothema: Die Netbank hat tatsächlich den Nachteil, das alle drei Monate ein Kontoauszug online abgerufen werden muss, sonst schickt sie ihn zu (mit Portokosten verbunden). Bei einem Hauptkonto ist das nicht ein solch riesiges Problem, da man schon beim Einloggen 14 Tage vor der Deadline mit roten Warnhinweisen daran erinnert wird (und sich auch eine automatische Mailwarnung einrichten kann, sollte man sich nur gelegentlich einloggen).

    Re: DKB "Filialen"


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    Original geschrieben von chrisnx


    Die Debit-"Kredit"karte bei der comdirect hatte ich vergessen, da ich diese noch nie genutzt habe. Dieser Aspekt spricht für die DKB, welche die VISA auch kostenlos mitgibt (und eben weltweit überall kostenlos GA-Abhebungen ermöglicht).


    Die DKB-Visa ist in der Tat eine 'charge' und keine 'debit' KK. Um davon im Sinne einer späteren Komplettabbuchung der KK-Umsätze auch profitieren zu können, darf man dann das KK-Konto nicht als TG-Konto nutzen, ansonsten macht man die 'charge' selbst zur 'debit' KK ;)


    Die DKB richtet auf Anfrage jedoch ein zweites KK-Konto zum 'Sparen' ein, um dieses Problem zu vermeiden.


    DKB ist sicherlich - auch - eine gute Wahl (gehört zu der Bankengruppe, die ich auch in meiner Standardantwort nenne). Dort muss sich allerdings der 'faule' 08/15-Kunde an das Umbuchen zwischen Giro- und KK-Konto gewöhnen, um von der höheren Verzinsung auch zu profitieren, doch wenigstens geht dies ja mittlerweile online. Nachteile des DKB-Kontos sind die Unmöglichkeit Bargeld einzuzahlen und die recht hohe Auslandseinsatzgebühr im Nicht-Euro-Raum (1,75%). Ich glaube mTAN und andere modernere Authentifizierungsmethoden sind der DKB auch unbekannt (kann sich geändert haben, habe zwar ein DKB-KOnto, nutze es allerdings kaum). Das Online-Banking ist für meinen Geschmack nicht allzu prickelnd, aber das sehen andere vermutlich anders. Nett ist allerdings, dass die Online-KOntoauszüge ein Jahr gespeichert werden und in einem 'Archiv' auch noch länger intern abgelegt werden konnen. Bei der Netbank muss man da flotter sein, nach drei Monaten wird alles wieder gelöscht und man muss es vorher selbst extern gesichert haben.


    Übrigens, auch die Netbank bietet neben dem Giro- auch ein TG-Konto, das marginal besser verzinst ist, aktuell 0.75%p.a.. Dabei muss dann - wie bei der DKB - zwischen den beiden KOnten hin und her überwiesen werden.

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    Original geschrieben von hudakst
    Mein Stand ist, dass diese Filialen keine klassischen Bankfilialen sind, sondern "Beratungszentren" für Finanzierungsgeschäfte. Sprich: Man kann nicht einfach reinspazieren und am Schalter Geld abheben oder eine Überweisung aufgeben. Lasse mich aber auch gern eines Besseren belehren.


    Ist auch mein Informationsstand. Die 'Umstellung' erfolgte vor ein paar Jahren.

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    Original geschrieben von Truthahn
    Ich klinke mich mal hier ein mit der Frage:
    Hätte irgendjemand von euch das Netbank Konto eröffnet, wenn es kein Startguthaben und qi-Ding- Cashback geben würde?


    Offensichtlich haben einige TTler Probleme beim Prämienabgreifen mit der Netbank gehabt (wobei es beim heftigsten Netbank-Kritiker primär ein Problem mit einem unseriösen Vermittler (EOL) war, doch das wird von ihm nicht differenziert). Wenn Dein Bekannter primär Prämien abgreifen will, dann ist die Netbank offensichtlich 'mühsam' und zeigt sich bockig, und somit keine gute Wahl.


    Wenn es um die Frage der normalen Nutzung als Hauptbank geht, so sind die Kriterien andere. Bis vor ca. zwei Jahren habe ich jedem, der mich fragte, die Netbank als Hauptbank empfohlen, heute nenne ich als Antwort auf solche Fragen mehrere Banken, zu denen die Netbank allerdings immer noch gehört.


    Der frühere Netbank-Hauptvorteil einer attraktiven Verzinsung eines normalen Girokontos wurde stark zurückgefahren, mittlerweile sind es nur noch 0.5%p.a. Doch ist die Bank dennoch nicht komplett unattraktiv geworden. Sie bietet immer noch - bei regelmäßigem Geldeingang ohne Mindesthöhe - ein komplett kostenloses Konto mit Girocard, Mastercard (nur im 1. Jahr kostenfrei, dann umsatzabhängig zwischen 0 und 20 Euro pro Jahr), iTAN und mTAN (kostenlos), Wertpapierdepot (zwar kostenlos, für wertpapieraffine Kunden dennoch nicht wirklich empfehlenswert), Bareinzahlungsmöglichkeit bei jeder Reisebank und vernünftige Bargeldversorgung über CashPool (bzw. mit Mastercard 5mal pro Monat an jedem beliebigen Automaten weltweit). Ich finde das jetzt nicht sooo schlecht.


    Spezifische Vorteile im Vergleich zur Comdirect sind z.B., dass die Mastercard eine 'charge card' ist und nicht 'debit card'. Die Auslandseinsatzprovision ist mit 1% niedriger (und wird übrigens bei Bargeldabhebungen an Nicht-Euro-ATMs nicht in Rechnung gestellt).


    Über das Thema "Güte der Online-Banking-Funktionalität' gibt es - wie immer bei diesem Thema - unterschiedliche Auffassungen. Ich finde das Online-Banking der Netbank gut, was sicherlich auch durch Gewöhnung und "Prägung' bedingt ist, da meine erste Online-Banking-Prägung vor vielen Jahren bei einer Sparda Bank erfolgte (und die Online-Banking-Auftritte der Sparda Banken und der Netbank sind sehr ähnlich, bei der Netbank werden Neuerungen meist zuerst implementiert und dann später von den Sparda Banken übernommen).


    Ich denke, die Netbank hat immer noch ein ganz vernünftiges, wenn auch nicht herausragendes Angebot für Nicht-Prämienabgreifer, die ein Girokonto bei einer Direktbank führen wollen.