Beiträge von Steinbrenner

    Was bitte macht Telefonica für einen Mist in 72379 Hechingen?


    Im Ortsteil Boll war früher wunderbar durch einen eigenen Standort im Ort GSM und UMTS verfügbar ( E-Plus Zeiten...).
    Dieser ist schon länger offline und man hat jetzt im Ortskern kaum mehr GSM, sowie kein LTE/UMTS. Schlecht.


    Dann wurde der Standort am Hechinger Bahnhof ( großer Mast der Telekom) auch abgeschaltet, somit muss ein einzelner Standort im oberen Ortsteil, 20.000 Menschen versorgen und das noch dazu mit GSM ONLY ( !!)..ich versteh das einfach nicht.


    Das ist ein 20000-Einwohner-Ort auf dem Land, dort kann man laut Aussage des CEO nicht mit der Telekom mithalten.


    Ganz im ernst, dann sollen sie doch außerhalb der Ballungsräume komplett zurückbauen und das National Roaming wieder einführen. Lohnt sich doch eh nicht, für die paar verbliebenen Wenignutzer da noch aufzurüsten, wenn man Leitungs- und Standortmieten eh an die Telekom abdrücken darf, die dadurch im Gegenzug natürlich ihr eigenes Netz wirtschaftlicher betreiben kann.

    In Reutlingen wurde jetzt wie schon länger geplant die IHK abgerissen. Wohl aus diesem Grund wurde an diesem Standort bisher von allen drei Netzbetreibern kein LTE ausgebaut.


    Nun gibt es anscheinend einen provisorischen Mast am Rand des IHK-Geländes, vom dem TEF auch mit LTE funkt? Jedenfalls legen das die TEF-Karte und Cellmapper nahe. Ich selbst war schon länger nicht mehr vor Ort.


    Offenbar ist aber nicht geplant, den IHK-Neubau dann auch mit Mobilfunkantennen zu bestücken, wie der von der Telekom geplante neue Mast an einer nahegelegenen Vermittlungsstelle vermuten lässt, gegen den sich nun Proteste richten: https://www.gea.de/reutlingen_…ch-aus-_arid,6065445.html

    Ist eher selten, aber ja, das gibt es auch. Näheliegend wäre einfach, dass die Rifi-Antennen dazu dienen, andere Mobilfunkstandorte anzubinden. Gerade in VSt können auch gerne andere Netzbetreiber vertreten sein, die dort nicht unbedingt Versorgungsantennen montiert haben, den Standort aber als Richtfunksammler nutzen.


    In einem Telekom-Video wurde bereits die Rifu-Anbindung von geplanten Standorten an der ICE-Neubaustrecke Stuttgart-Ulm erwähnt, deren Inbetriebnahme erst in einigen Jahren sein wird. Also selbst für die paar Meter von der Bahntrasse oder der größtenteils parallel verlaufenden A8 investiert man nicht in Tiefbau für LWL, obwohl die Standorte vermutlich von allen drei Netzbetreibern genutzt werden und man die Kosten aufteilen könnte.

    Gf + Rifu halte ich auch für ein Gerücht. Die Telekom spart inzwischen auch wo es nur geht. Früher wurden immer Container für die Hardware aufgestellt. Mittlerweile stehen die Schränke draußen und die
    die RRHs hängen auch gerne mal in Hüfthöhe am frei zugänglichen Mast.

    Die STOB ist aus Öhringen mit bisher 1 x L8 für 24k Einwohner. +L18 bleibt hoffentlich kein Einzelfall.


    Ansonsten wird leider wie schon erwähnt zur Zeit kaum nennenswert ausgebaut. Damit können wir die Pressemitteilung vom März über sensationelle 118 Umrüstungen bundesweit in 4 Wochen auch richtig einordnen: das scheint tatächlich der Spitzenwert zu sein. Während der warmen Monate wird noch weniger ausgebaut als bei Frost.

    Genau, das ist ein ein alter TV-Umsetzermast. Dort hat die Telekom wie du erwähnt hattest zwei GSM- und einen UMTS-Sektor aktiv.


    Zur Strecke Lorch - Gmünd: Der linke Mast ist wohl eine Karteileiche, Sachsenhof ist o2-DE (G18/U21) und der rechte Bahnfunk. Evtl. kommt es zur Mitnutzung des neuen Vodafone-Masts in der Krähe. (Wobei der meiner Einschätzung nach auch 5 Meter höher hätte sein dürfen. Aber mal sehen wie es reichweitentechnisch tatsächlich aussieht, wenn der dann mal in Betrieb geht.)

    Hast du mal geschaut ob der neue Standort der Telekom in Plüderhausen an der B29 ( ehemals E-Plus) am Strom-Mast schon aktiv ist?Genehmigt ist LTE1800+UMTS....Vielleicht kommst du mal vorbei..Technik dort komplett outdoor und man kann sicher paar schöne Bilder machen;-)


    Bin heute dran vorbei gefahren. Dort steht noch immer die alte Nokia Ultrasite von E-Plus.


    Gut für die Telekom, die den Standort gut gebrauchen kann. Eine vernünftige Telefonica hätte ihn behalten.

    Die Telekom vermietet keine einzelnen Fasern und deren Preise für Bandbreite waren lange Zeit alles andere als marktgerecht. Darum waren KDG und UM auch lange damit beschäftigt, so viel Traffic wie möglich über eigene Infrastruktur abzutransportieren. In den letzten Jahren hat die Telekom ihre Haltung geändert - natürlich nicht ganz uneigennützig. Sie musste einfach einsehen, dass es sich nicht rechnet, Geld in kilometerlange Glasfasertrassen zu investieren, wenn in der Nähe des eigenen Mastes oder Kabelverzweigers etc. schon andere Anbieter mit LWL vertreten sind.


    Gerade Oberschwaben ist auch ein gutes Beispiel dafür, wie es Mannesmann in den 1990er Jahren wann immer möglich vermieden hat, Standorte der Telekom zu nutzen und damit sogar eine bessere Netzabdeckung hinbekam. Dementsprechend gibt es hier auch nur wenige Überschneidungspunkte. Die Zusammenarbeit mit UM (die für ein flächendeckendes 1-Gbit/s-Angebot nun in jedem Dorf einen Übergang Koax->Glas brauchen) ist daher nicht nur in Anbetracht der schon länger andauernden Anbandelei der beiden Unternehmen schlicht die logische Konsequenz.