Oh weh, im Vergleich mit Teltarif sind sogar Monatsmagazine das schnellere Medium... ![]()
Beiträge von Steinbrenner
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Die Karte kommt der tatsächlichen Versorgungslage schon recht nahe.
Schön das Härtsfeld endlich mal zu sehen, wie es wirklich ist - eine versorgungstechnische Katastrophe im ansonsten gut ausgebauten Ostwürttemberg: :mad:

Die Reihenfolge sieht hier so aus:
1. O2 - gute GSM-Versorgung durch Mast in Katzenstein, stellenweise LTE vom FMT Hohenaltheim
2. E-Plus - ordentliche GSM- und outdoor auch UMTS-Abdeckung vom FMT aus 96m Höhe- viel Abstand -
3. Telekom - gar kein bis schwaches GSM vom FMT und anderen Standorten
4. Vodafone - gar kein bis schwaches GSM von diversen entfernteren Standorten (sind auch am FMT vertreten, allerdings nur in 38m Höhe mit ungeeigneter Hauptstrahlrichtung) -
Also die Karte ist bei LTE alles andere als aktuell.
Beim schnellen Überfliegen vermisse ich z.B. S-Gaisburg, S-Möhringen, S-Riedenberg, S-Uhlbach, Adelberg, Gruibingen, Ulm Illerstraße, NU-Burlafingen, Bubesheim. Außerdem fehlen haufenweise LTE2600-Erweiterungen, von denen viele schon seit dem Frühsommer laufen.
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Zitat
Original geschrieben von KleinerMarcel
VF scheint noch Nodes zu betreiben, die maxmial 1,8 Mbit liefern.Königsbronn ist auch so ein Fall. Tallage ohne Rifu-Anbindung, allerdings führt eine Glasfasertrasse von Vodafone direkt am Senderstandort vorbei...
Aber wie es scheint sind sie auch schon in der Provinz dabei, solche Zustände zu beseitigen, selbst wenn dafür ein Umzug notwendig ist: http://www.badische-zeitung.de…erwehrturm--94784749.html
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Ach, das ist doch Stammtischniveau. In Bremen wurden Kabelschächte in Brand gesetzt und dabei Glasfaserleitungen von Vodafone zerstört. Hätte genauso gut die Telekom treffen können, die übrigens mittlerweile beim Netzausbau auch voll an der Sparschraube dreht. Deren Huawei RRUs hängen in einem Meter Höhe frei zugänglich am Mast. Muss nur einer im Vorbeigehen mal kräftig dagegen treten... Das wäre vor 10 Jahren noch vollig undenkbar gewesen. Im Katastrophenfall würde ich heute auf kein Mobilfunknetz mehr wetten - auf das Festnetz nach der vollzogenen Umstellung auf IP genauso wenig.
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Nachdem es anfangs sehr nach Fließbandarbeit aussah, überall nur 0/120/240- und 60/180/300-Sektorisierung, entdecke ich hier bei den neusten BNetzA-Änderungen an Vodafone-Standorten wieder die aus alten Tagen gewohnte Gründlichkeit.
Solche Kreativität wie z.B. beim Sender Rübholz an der A8 bei Wendlingen, der mit Uptilt und entsprechend gebündelter Sektorantenne das 11 Kilometer entfernte Dorf Hegenlohe versorgt, habe ich noch bei keinem anderen Netzbetreiber erlebt. So unsympathisch mir das Unternehmen auch ist, aber die Netzplaner in Weilimdorf haben in den 16 Jahren, in denen ich mich für Mobilfunktechnik interessiere, immer die Liebe zum Detail durchblicken lassen.
E-Plus war in dem Bereich auch nicht schlecht, allerdings hatten sie entweder völlig unfähige Akquisiteure oder das Unternehmen war einfach so geizig, dass sie nur die schlechtesten Standorte an Land ziehen konnten. Wenn ich mich an die längst stillgelegten Sender Wolfschlugen Höfelweg oder Nerenstetten Öllinger Steig erinnere, auf Scheunendächern am tiefsten Punkt weit und breit... die hatten eine Reichweite von höchstens 2 km im Freien und indoor ging ausser direkt am Ortsrand überhaupt nichts mehr. Selbst mit EGSM wäre da kaum noch was rauszuholen gewesen.
Aber zurück zum Thema: Auf jeden Fall sieht es ganz gut aus bisher, nachdem ich Vodafone fast schon abgeschrieben hatte. Zuhause und am Arbeitsplatz beste LTE-Versorgung. Wobei mir in den letzten Wochen doch Schwächen aufgefallen sind, die ich nicht erwartet hatte. In Freiburg, Tübingen und Aalen nur mäßige UMTS-Datenraten, von LTE keine Spur. Zum Glück lief mein Telekom Data Comfort Free noch. Ich habe auch überhaupt kein Problem mit fehlender LTE-Versorgung, solange UMTS brauchbare Datenraten liefert, wie es z.B. in Esslingen der Fall ist. Aber bevor jetzt erstmal die Großstädte auf 225 MBit/s hochgerüstet werden, obwohl momentan bereits bestens versorgt, sollte man vielleicht erstmal in den vielen Städten nachbessern, wo UMTS am Limit läuft und damit jeden Tag Kunden vergrault werden...
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Die Deutsche Bahn hat offenbar kein Interesse daran, die Repeater zu erneuern. Die will ja auch zusammen mit der Telekom ihr überteuertes WLAN verkaufen...
http://www.lte-anbieter.info/l…edet-sich-von-lte-plaenen
In der aktuellen Connect soll übrigens eine Beilage mit dem Titel "Mieser Empfang im Zug - Netzbetreiber müssen handeln!" enthalten sein. Vielleicht sind da neue Erkenntnisse enthalten?
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Bei ICE und IC gibt es entsprechend gekennzeichnete Wagen, die mit Mobilfunk-Repeatern ausgestattet sind. Diese unterstützen aber nur GSM. Soll er sich bei der Bahn beschweren, damit die Teile endlich mal gegen LTE- und UMTS-fähige Modelle ausgetauscht werden.
Im Fernverkehr besteht immerhin die Möglichkeit, überhaupt erreichbar zu sein. Wenn du im Nahverkehr unterwegs bist, hast du häufig gar keine Wahl, gerade die Scheiben mancher Neigetechnik-Züge (k.A. welche Baureihe das genau ist) dämpfen so extrem, da kannst du höchstens während eines Halts kurz telefonieren.
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Für was sollen Datenraten jenseits von 20 MBit/s denn gut sein, wenn Tarife mit mehr als 5 GB im Monat für die Masse der Leute nicht bezahlbar sind, es aufgrund des begrenzten Freqenzspektrums auf absehbare Zeit auch nicht sein werden und somit eine regelmäßige Nutzung von HD-Streaming eh nicht in Frage kommt?
In Anbetracht dessen ist es doch völlig ausreichend, wenn selbst zu Zeiten stärkster Auslastung für jeden Nutzer 6 bis 7 MBit/s zur Verfügung stehen. Mitten in der Großstadt, draußen in der tiefsten Provinz und das auch noch in drei Jahren. Alles andere sind hohles Marketinggeblubber und irrelevante Schwanzvergleiche.
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Ja, freistehend auf einem Feld in Hanglage. LTE800 + GSM900.