ZitatOriginal geschrieben von thalabel
Was ist das? Ist die echt?
Die ist mit ziemlicher Sicherheit nicht echt.
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ZitatOriginal geschrieben von thalabel
Was ist das? Ist die echt?
Die ist mit ziemlicher Sicherheit nicht echt.
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ZitatOriginal geschrieben von Epaminondas
Heute davon auszugehen bis zur Rente zu arbeiten ist nicht illusorisch, sondern notwendig.
In 20 Jahren haben wir auf Grund der Überalterung mehr Arbeitsplätze als Arbeitnehmer. Allerdings hat sich bis jetzt noch niemand Gedanken darüber gemacht wie es dann mit dem Rentensystem weitergehen soll.
Gut, diese Argument kann ich weder bestätigen noch widerlegen und nehme es mal so hin.
Bis dahin haben wird dann aber schlimmstenfalls einen Haufen Renter aus Sozialhilfeniveau, nämlich alle die, die vor der Vollbeschäftigung und vor erreichen des Rentenalters arbeitlos geworden sind und durch die kommende Regelung Ihre Altersvorsorge verbraucht haben. Durch die stetig steigende Lebenserwartung müssen die ja noch einige Jahre vom Staat durchgefüttert werden. Dem stehen dann aber immer weniger AN gegenüber die das finanzieren müssen. Denen gehts bei 45% Rentenversicherung trotz Vollbeschäftigung auch nicht besser.
Nichtsdestotrotz ist die derzeitige Diskussion um eine kurzfristige Erhöhung der Lebensarbeitszeit m.E. vollig blödsinnig, damit sind nur mehr Arbeitslose 5 Jahre Länge auf ALGII, aber das ist ja schon wieder ein wenig OT.
ZitatOriginal geschrieben von autares
Du argumentierst gut und logisch nach volkswirtschaftlich-sozialen Grundsätzen aber schau dir die Geschichte an: Grossbritannien, quasi-Abschaffung der Gewerkschaften, heute eines der "erfolgreichsten" Länder Europas.
(...)
Hatz IV wird kaum Arbeitsplätze schaffen, das ist wohl vielen klar. Doch es entlastet den Staat, und daran ist man interessiert. Der Staat gibt weniger aus, tätig mehr Investitionen, sorgt so für Nachfrage, sorgt so für höhere Löhne, sorgt so für höheren privaten Konsum - du siehst, man kann das Rad auch anders herum laufen lassen
Mit Großbritannien als Vorbild habe ich Bauchschmerzen. Die sind in der Tat näher an den USA als wir. Und ohne jetzt gierig an allem was ich habe festhalten zu wollen: Nachdem ich zwei Jahre dort gelebt habe, kann ich nur feststellen, dass der "gefühlte" Lebensstandard dort für die Masse deutlich niedriger ist.
Zum zweiten Punkt: Als nicht BWLer wird das Eis dünn für mich
Soweit durchaus logisch und nachvollziehbar, aber m.E. ist die Kausalkette höhere staatliche Investitionen = höhere Löhne kein zwingender Zusammenhang sondern ein schöne Hoffnung
Sicher führt sowas zu mehr Wachstum, höheren Unternehmensgewinnen usw. Letztere versacken dann aber in den Unternehmen und so lange auf dem Arbeitsmarkt Überschuß besteht (der ja vermutlich auch noch einige Jahr(e)/-zehnte anhalten wird), sehe ich keinen vernüftigen Grund warum Unternehmen die Löhne erhöhen und damit Ihren Gewinn schmälern sollten. Vor allem so lange es noch einen Pool von 50ct-Kräften gibt.
ZitatOriginal geschrieben von matze929
So sehe ich das auch. Wettbewerbsfähigkeit nützt nur denen die sich behaupten können. Was ist aber mit denen die es nicht können z. B. die Kranken, die Ungebildeten usw ? Die kommen nämlich in so einem System unter die Räder.
Ja, und genau das macht mir auch Sorge. Und mir ganz persönlich macht es außerdem Sorge, wie schnell man dann auf einmal dazu gehört. Heute davon auszugehen bis zur Rente zu arbeiten ist illusorisch. Mit 50 arbeitslos zu werden ist dann aber gleich ein vollständiges Debakel, denn dann kann sich direkt auf ein Minimum bis zum Lebensende einrichten. Meine sauer angesparte Altervorsorge wird kassiert und geht schon bis zur Rente drauf, danach bleibt dann das was der Staat mir gibt.
Davon ausgehend gibt es eigentlich nur die Möglichkeit nicht zu sparen und jetzt alles zu verprassen (natürlich nur um den Konsum anzukurbeln
denn dann habe ich mit 60 ja das Gleiche und jetzt ein besseres Leben. Kann doch nicht im Sinne des Erfinders sein?
Und wieder einmal sind die die Dummen, die das ganze (im Sinne des Staates und der Gemeinschaft) mitmachen. Wer jetzt seine Geldköfferchen nach Luxemburg trägt hats im Fall des Falles besser. Wäre mir bis jetzt nie in den Sinn gekommen, ich lebe hier und zahle deshalb (in Maßen) auch "gerne" meine Steuern. Aber jetzt ist es doch an der Zeit mal was "beiseite zu schaffen".
EDIT: BTW, schöne Diskussion, macht Spaß, schade nur, dass sie nicht in einer Kneipe bei einem Humpen stattfindet ![]()
ZitatOriginal geschrieben von autares
Zu begrüßen sind Einschnitte nie, dennoch sind sie notwendig.
Ich bewundere Schröder dafür, dass er Entscheidungen gegen die Mehrheit trifft. (...)
Ich möchte Dein Posting ungern zerpflücken und bis auf Kleinigkeiten stimme ich Dir voll und ganz zu. Ja, ich bewundere Schröder auch, dass endlich was passiert. Ja, es war längst überfällig. Und der Generationvertrag ging von Anfang an von falschen Annahmen über die zukünftige Entwicklung aus und darum muss sich jetzt was tun, denn das System hat sich als nicht tragbar erwiesen.
Nun das "Aber": Erstmal stinkt es mir masslos, dass nun "die Schwachen" also zum Beispiel die Arbeitslosen den jahrzehntelangen Griff in die Rentenkassen etc. ausbaden dürfen. Gut, das nur am Rande, denn das ändert ja nix an der Situation.
Hartz IV wird deshalb nicht funktionieren, weil dadurch m.E. kein einziger neuer Arbeitsplatz geschaffen wird. Im Gegenzug führt es aber dazu, dass die Position der AN geschwächt wird und das Lohniveau sinkt. Das wiederum führt auf Dauer zu einem sinkenden Lebensstandard für Viele und vor allem zu einem weiteren Rückgang des innerdeutschen Konsums. Hier schließt dich dann wieder der Kreis, kein Wachstum, keine neuen Jobs.
Mit Recht wird hier angemerkt, dass von den "Reformgegnern" keine konstruktiven Vorschläge kommen. Ich arbeite dran ![]()
[EDIT]: Rächtschraibunk
ZitatOriginal geschrieben von autares
Genaus so ist, da stimme ich voll und ganz zu. Und nur so wirst du wettbewerbsfähig bleiben, zumindest der Versuch ist es wert.
Warum haben die Menschen in den USA 2 oder 3 Jobs?
Oder auch keinen. Durch das Sozialsystem in den USA und die Rahmenbedingungen für Arbeitnehmer, sind die sozialen Gegensätze zwischen "Arm" und Reich umso größer. Slums und Ghettos als geduldeter Nebeneffekt? (sorry, schon wieder etwas polemisch)
Zitat
EDIT: Ach ja, und sowas von einem, der solch einen ersten Satz in der Sig hat
Ist zwar OT, aber darauf muss ich kurz eingehen. Mein Sig. besteht ausnahmslos aus Filmzitaten einiger meiner Lieblingsfilme. Im jeweiligen Film sind diese Texte eher komisch. Sie haben allerdings überhaupt nichts mit meiner Einstellung zu tun (außer Zeile vier, deren Sinn sich aber auch nur im Zusammenhang erschließt). Genausowenig wie mein Nickname. Ich habe mir [EDIT] nie [/EDIT] Gedanken darüber gemacht, dass die Zitate (wenn man den Zusammenhang aus dem Film nicht kennt) so aufgefasst werden könnten, danke für den Hinweis. Nun werde ich doch darüber nachdenken meine Sig. zu ändern.
ZitatOriginal geschrieben von autares
Kriegsähnliche Dinge - weil 1% der Bevölkerung unter einem neuen Gesetz Einschnitte erleben muss?
Woher nimmst Du denn diese 1%? Ich denke schon das davon weitaus mehr Leute betroffen sind (aus dem Bauch heraus ohne es belegen zu können). Vor allem mittelbar, schließlich sprechen wir hier (etwas polemisch) von den Ernährern der Familien.
Außerdem, auch wenn ich nicht von kriegsähnlichen Zuständen ausgehe, ist m.E. das größere Problem, dass die Position der Arbeitnehmerschaft dauerhaft geschwächt wird. Die AG sind jetzt bzw. werden in jeder Beziehung in der stärkeren Position sein. D.h. dann auch, das von den Änderungen nicht nur die Arbeitslosen sondern auch die AN betroffen, Lohnverzicht, Mehrarbeit etc. Wer nicht darauf eingeht wird eben durch eine 50ct-Kraft ersetzt.
ZitatOriginal geschrieben von Mr_Sam
Könnte mir vielleicht jemand 2 Versionen mit Button's erstellen ?
Einmal nur mit Button über der Uhr und eine Version mit alle Button's für das Menü usw.
Bitte sehr...

ZitatOriginal geschrieben von Epaminondas
Ich find da nichts schlimmes dran. Besser einen Euro pro Stunde als gar keinen und nur dem Steuerzahler auf der Tasche liegen!
Das mag ja sein, aber jetzt mal aus AG-Sicht: Es gibt genug qualifizierte (Langzeit)-Arbeitslose, also warum sollte ich als AG jemanden fest oder auch nur vorrübergehend anstellen, wenn ich jemanden für 4€ am Tag bekommen kann? Warum sollte ich mir einen Auszubildenden in den Betrieb holen, wenn ich für noch weniger Geld einen bereits ausgelernten AN bekommen kann?
Im Moment geht es zwar wohl noch hauptsächlich um den Sozialbereich und karikative Einrichtungen, aber um mal schwarz zu malen und den Gedanken mal fortzuführen, wer sagt, dass nicht bald Dipl.-Ings (denn auch die kanns erwischen) für 50ct bei DB am Band stehen?
ZitatOriginal geschrieben von unlocko2000
Hat den wirklich keiner ein Theme über FC SCHALKE 04.
Bitte meldet euch mal wenn ihr ein habt.
Ich hab letztes WE schon mal angefangen mit S04, aber dann hat micht die Lust verlassen. Mal sehen, vielleicht mache ich es am kommenden WE fertig oder vielleicht findet sich ja auch noch jemand anders.