Beiträge von DaFunk

    Es gibt nur wenige Fälle, in denen ein Angriff gerechtfertigt ist.
    Ein Präventivschlag, den man einfachbehauptet und eigenmächtig beschließt aber nicht.


    Fall1:
    Die UN beschließt den Angriff.
    (Das gewünschte Ergebnis wäre aber nicht zustande gekommen, also ließ man nicht darüber abstimmen)


    Fall2:
    Ein Land wird angegriffen (so eben im ersten Golfkrieg) oder ein Angriff steht kurz bevor.
    Ich kann mir aber wirklich nicht vorstellen, dass der Irak einen Angriff gegen die USA begonnen hätte.


    Eindeutig ist keiner dieser Fälle erfüllt. Deswegen dürfte dieser Krieg eigentlich nicht sein. Aber Bush sei dank, zählt das alles ja nicht mehr:(


    Besonders passend finde ich in diesem Zusammenhang das Beispiel Nordkorea. Denn von dort wurden tatsächlich Drohungen gegen die USA geäußert. Man könte doch meinen, dass die Bedrohung dann etwas größer ist.

    Zitat

    Original geschrieben von void
    Es geht darum, dass Worte und Verhandlungen (auf die Seitens des Irak nicht eingegangen wurde) irgendwann nicht mehr helfen.
    Ein Krieg war nunmal der letzte Weg, auch wenn niemand wirklich den Krieg will.


    Mein subjektiver Eindruck war allerdings, dass der Krieg für die USA nicht das Mittel, sondern das Ziel ist.
    Denn wie sonst soll man sich logisch erklären, dass die Bedingungen so lange hochgeschraubt wurden, bis sie nicht mehr erfüllt werden konnten?


    Zuerst hieß es, bei den Inspektionen mitziehen, als das gemacht wurde, sollten Raketen zerstört werden, damit der Krieg verhindert werden kann.
    Auch das wurde getan. Also war plötzlich die Bedingung für den Frieden, Saddam solle das Land verlassen. Dass er da nicht mitmacht, war doch klar.


    Ganz nebenbei sollte man nicht vergessen, dass der Krieg ja mit einer Bedrohung für die USA und den Rest der Welt gerechtfertigt wird. Aber wo wäre diese Bedrohung gewesen, wenn bei den Inspektionen deutlich besser mitgearbeitet wird?


    Warum ist es so viel schlimmer, wenn der Irak Waffen besitzt und sich weigert, diese zu zerstören und gegen Resolutionen verstößt, als wenn andere Länder das gleiche machen? Warum wurde der Druck gegen den Irak so weit getrieben, bis es schließlich zum Krieg kam, bei anderen Ländern wird dagegen immer wieder nett gebeten...


    Ich muß sagen, das sind alles Punkte, die mir nicht klar sind und die mich an der Aufrichtigkeit der USA zweifeln lassen. Eine Nation, die für Frieden ist, wäre auch nicht so ablehnend gegen den Vorschlag von Deutschland und Frankreich vorgegangen, wie geschehen.
    Bei mir bleibt einfach der Eindruck, dass der Krieg gewollt war.
    Immerhin hat Bush auch bereits bei Amtsantritt erwähnt, er wolle der Feldherr des dritten Jahrtausends werden. Das scheint er ja nun zu schaffen:(


    Von den Bildern aus Bagdad möchte ich gar nicht sprechen, denn beim Anblick dieser Bilder, wird mir übel. Jeder der sich vorstellt, wie man sich dort fühlen muß, wird sicher genauso empfinden.
    Deswegen hätte jeder noch so kleine Strohhalm ergriffen werden müssen, der auch nur den Hauch einer Chance versprochen hätte, einen Krieg zu verhindern.


    Außerdem halte ich die Folgen der Strategie der USA für äußerst bedenklich. Schließlich wurde ein Angriffskrieg gegen den Irak, zur Verhinderung eines vielleicht irgendwann einmal möglichen Einsatzes von Massenvernichtungswaffen, begonnen. Das natürlich, ohne sich vom Völkerrecht irgendwie beeindrucken zu lassen. Aber an Regeln hält man sich wohl besser nur, wenn man damit zufrieden ist.
    Auf Demokratie legt man nur einen Wert, wenn das Ergebnis stimmt.
    Eigentlich schade, wie sich die Welt nun entwickelt.


    Gruß
    DaFunk

    Re: Update


    Zitat

    Original geschrieben von handymaniac
    Bei http://www.pearl.de gibt es einen Kombi-Sift Kuli/PDA für 4,90 EUR (Art.-Nr. PE-8697-40) und einen 4-in-1-Stift für 12,90 EUR (Art.-Nr. PE-2651-40).


    Den für 12,90€ hat mir Pearl vor einiger Zeit spendiert.
    Das Ding ist echt:top:
    Wie schon von handimaniac beschrieben ist es ein 4 in 1 Stift mit PDA-Eingabespitze, Kugelschreiber (schwarz), Kugelschreiber (Textmarker neon orange 0,5) und Druckbleistift 0,5.


    Scheint aus Alu zu sein, ist jedenfalls für die Funktionen extrem leicht.
    Wenn ich ihn nicht schon hätte, würde ich ihn auf alle Fälle wieder kaufen.


    Gruß
    DaFunk

    Re: Rechtliche Frage zu nicht erreichbaren Servicenummern


    Zitat

    Original geschrieben von BigBlue007
    Mich würde interessieren, ob das rechtlich haltbar ist. Es kommt in diesen Fällen zwischen Anrufer und Angerufenem keinerlei vertragliches Verhältnis zustande, weil der Angerufene keinerlei Leistung erbringt. Wie kann es sein, daß er trotzdem Geld dafür abkassieren kann?


    Das Problem muß man anders anpacken.
    Der Vertrag kommt ja nicht erst mit Leistung zustande, sondern wird bereits mit Wahl der Rufnummer geschlossen. (Analog zum Buchbeispiel, bei dem der Vertrag mit Bestellung und Annahme dieser zustande kommt, nicht erst mit Lieferung des Buches)


    Als nächstes stellt sich dann die Frage, was geschuldet ist. Geschuldet sein kann ein Erfolg oder nur eine Dienstleistung.
    Man kann also einen Vertrag so schließen, dass es genügt, wenn man drei Stunden an einem Haus pinselt, ohne dass es am Ende angestrichen ist (geschuldet ist nach Vertrag nur die Arbeit an sich), man kann den Vertrag aber auch derart gestalten, dass der Erfolg (ein angestrichenes Haus) geschuldet wird. Die Gegenleistung (Bezahlung) wird entsprechend in Fall 1 nach dreistündiger Arbeit, in Fall 2 nach eintreten des Erfolges, wenn also das Haus gestrichen ist, fällig.


    Wenn man das auf das Telefonproblem anwendet ergibt sich folgendes:
    Bei den Verträgen handelt es sich um Dienstleistungsverträge, ein Erfolg wird nicht geschuldet.
    Der Vertrag wird bereits durch das zustandekommen der Verbindung erfüllt, die Gegenleistung ist also fällig.
    Ebenso ist es ja im Grunde bei der Telefonauskunft. Du rufst an und erhältst die falsche Nummer. Wäre der Erfolg (richtige Nummer) geschuldet, könnte man die Zahlung verweigern. Es ist aber nur die Dienstleistung Telefonverbindung und vielleicht gerade noch "Versuch, die Nummer zu finden" geschuldet.
    Der Versuch reicht aber aus.


    Ein Vergleich, wie du ihn anstellst, zwischen Kauf-, Werk- und Dienstleistungsvertrag hinkt immer und kann so nicht angestellt werden.



    Und jetzt noch was ganz anderes:
    Ist die Signatur mit der Freiheitsstatue auf deinem Mist gewachsen? Die finde ich nämlich richtig geil:D


    Gruß
    DaFunk

    Zitat

    dann gibts was auf die Nase und das Handy geht tauchen.


    Ich würde mir aber keine Illusionen darüber machen, wer danach bestraft wird;) .



    Mir erschließt sich nun aber endlich, warum immer mal wieder die Frage auftaucht, wie man das Kameraklicken am Handy deaktivieren kann.
    Ich schätze mal, dass es darauf hinausläuft, dass Kamerahandys an sensiblen Orten verboten werden. So schon in einigen Fitneßclubs.


    Andererseits gab es auch schon vor dem Kamerahandy sehr hilfreiche Geräte. Spycams, Pencams usw. haben auch schon vorher einiges möglich gemacht. Wer wollte, konnte also schon länger.


    Was natürlich sein kann, ist, dass es auch einen Nicht-Spanner im Finger juck, wo die Kamera schon einmal da ist. Vielleicht ein paar Gelegenheitsspanner mehr, aber sicher keine spannende Katastrophe.
    Ich werde jedenfalls trotz Kamerahandy den Finger ruhig halten.


    Gruß
    DaFunk

    Zitat

    Original geschrieben von Jay
    Und nochwas: wenn ein Pixel feherhaft ist, kommen dann weitere dazu oder werde ich auch in 2 Jahren bloss einen einzigen davon haben ?


    Ich spreche jetzt mal von meinem Pocket PC.
    Der hatte zum Kaufzeitpunkt einen klitzekleinen Pixelfehler. Hat mich auch nicht weiter gestört.
    Doch jetzt ist plötzlich die ganze Reihe ausgefallen:eek:
    Genau vom defekten Pixel, bis zum Rand des Displays. Ein zu großer Zufall, wie ich finde. Deswegen würde ich zur Sicherkeit keine defekten Pixel mehr akzeptieren. Beim PPC ist es dafür leider zu spät, denn der Kauf ist fast zwei Jahre her:(


    Gruß
    DaFunk

    Würde es aber trotzdem _intensiv_ probieren, S/// davon zu überzeugen, die Reparatur auf Garantie zu übernehmen. Immerhin hätte der Händler, der einen AUstausch vornimmt auch bei S/// Regreß nehmen müssen. So gesehen hätte also immer S/// die Rechnung bezahlt. Sich jetzt zu weigern, nur weil der Händler nicht mehr da ist, wäre äußerst kundenunfreundlich.


    Verpflichtet ist S/// nach Ablauf der Garantie aber prinzipiell nicht mehr... Leider:(


    Gruß
    DaFunk

    DeXTRa:


    Hinter deinen Weg zum Reichtum gehört dringend ein Smiley;)


    Die Idee ist zwar ganz lustig, aber andererseits vielleicht nicht mehr ganz so sinnvoll, wenn du etwas über dich postest, dann Schadensersatz erhältst und sich daraufhin der Boardbetreiber wieder an dich wendet, um von dir Schadensersatz zu verlangen, weil du gegen die Nutzungsbedingungen verstoßen hast und deswegen seine SE-Pflich begründet hast:D


    Kurz gesagt: Der Betreiber steckt dir das Geld in die linke Tasche und holt es aus der rechten wieder raus.


    Jedenfalls wird man den Verfasser sofort belangen können, den Betreiber erst nach einer angemessenen Frist, wenn er seine Pflichten zum Eingreifen schuldhaft verletzt hat.


    Nicht umsonst greifen unsere Mods hier schnell ein, wenn sie Illegalitäten wittern;)

    Ich schätze mal, man kann zur Klärung, ob ein öffentliches Forum vorliegt einen Vergleich zur GEMA-Definition einer öffentlichen Veranstaltung ziehen (§ 15 Urheberrechtsgesetz).
    Danach ist eine Veranstaltung öffentlich, wenn sie für eine Mehrzahl von Personen bestimmt ist, es sei denn, dass der Kreis dieser Personen bestimmt abgegrenzt ist und die Personen durch gegenseitige Beziehungen oder durch Beziehungen zum Veranstalter persönlich untereinander verbunden sind.


    Würde man das auf das Forum projezieren, bleibt es trotzdem bei einem öffentlichen Forum, weil zwar der Nutzerkreis bestimmt abgegrenzt ist, dennoch aber keine persönliche Bindung der Nutzer besteht.
    => Das Forum bleibt öffentlich.
    (Das ist jedenfalls meine Einschätzung;))


    Ob nun die Bemerkungen an sich verleumderisch und rufschädigend sind, ist natürlich anssichtssache, wobei ich eher dazu tendiere, das abzulehnen.


    Ansonsten ist natürlich klar, dass für die eigenen Beiträge erst einmal der Poster selbst verantwortlich ist. Allerdings trifft den Betreiber des Forums natürlich auch eine Verantwortung. Er muß nämlich darauf achten, dass keine beleidigenden und verleumderischen Postings im Forum verbleiben.
    Der Satz hilft insoweit, dass man als Betreiber nicht in der Sekunde haften muß, in der ein Posting abgeschickt wird. (Das Risiko wäre enorm)
    Allerdings muß er aber auch dafür sorgen, dass das Forum geeignet überwacht ist, dass diese Beiträge entfernt werden. Passiert das nicht, ist die Klausel zur Haftungsfreistellung sicher kein Persilschein.


    Es ist ähnlich, wie mit der verschmutzten Straße. Der Verschmutzer haftet in erster Linie allein. Wird aber die Sauberkeit der Straße durch den Hausbesitzer nicht regelmäßig geprüft und sichergestellt, muß er ebenfalls haften. Interessant ist daher auch der Zeitraum zwischen Verschmutzung und Eingreifen. Denn ist man seinen Pflichten nachgekommen und hat regelmäßig den Inhalt des Forums geprüft, liegt kein Verschulden vor und ein Schadensersatz wird schwierig bzw. unmöglich durchzusetzen sein.


    Gruß
    DaFunk