Zitat
Original geschrieben von newage_02
Nightstalker
Es ist wirklich stressig jemanden hinter sich zu haben, der der Ansicht, dass die linke Fahrspur nur dazu benutzt werden darf, wenn man minderstens den Verkehr auf der mittleren Spur mit 50 km/h höhere Geschwindigkeit überholt.
Es gibt eben auch Fahrzeuge, mit denen das nicht geht oder es gibt auch Autofahrer , die wollen nicht mit Tempo 200 Km/h überholen, was eben sehr gefährlich ist.
Ein wunderschönes Beispiel - allerdings benutzt Du es verkehrt!
Überholen darf man auf deutschen Autobahnen NUR, wenn man eine DEUTLICH höhere Geschwindigkeit hat als der Verkehrsteilnehmer, den man überholen will.
Wenn Du nur ein paar km/h schneller bist, musst Du ganz einfach dem anderen Fahrzeug folgen!
Das ist exakt das gleiche Szenario, das oft entsteht, wenn LKW zu einem "Elefantenrennen" ansetzen (eigentlich ebenfalls verboten).
Die aktuell gültigen Gesetze sind IMHO absolut ausreichend, aber leider sind sie den meisten Leuten entweder unbekannt oder sie halten sich ganz einfach nicht daran.
Aus meiner Erfahrung (40 - 60.000km Autobahn pro Jahr, häufig Strecken zwischen 500 und 2.000km) entstehen die meisten gefährlichen Situationen durch
- unaufmerksame Autofahrer, die zum falschen Zeit ausscheren und somit den nachfolgenden Verkehr zu (Not)bremsmannövern zwingen
- Autofahrer, die sich nicht an das Rechtsfahrgebot halten und somit zu unnötigen Spurwechseln (teils wiederum mit (Not)bremsmannövern verbunden) zwingen
- Autofahrer, die Geschwindigkeiten falsch einschätzen
- fehlende "Fahrintelligenz"
Insgesamt sehe ich einen Großteil der "Schuld" bei den Fahrschulen bzw. den Regeln, nach denen ausgebildet wird, da vielen (bzw. den meisten) Fahrern ganz einfach das Verständnis für korrektes Fahren auf der Autobahn fehlt.
Zum Tempolimit bin ich der Meinung, daß ein generelles Tempolimit Unsinn ist.
Wieso sollte ich Sonntag Abend von Hannover nach München nur 100/120/130 km/h fahren dürfen, obwohl man problemlos 200 (oder mehr) km/h fahren kann, ohne jemanden zu gefährden.
Eine sinnvolle strecken-/uhrzeit-/verkehrsaufkommenabhängige Regelung halte ich für die beste Lösung!
Den (angeblichen) Sicherheitsvorteil eines Tempolimits halte ich bei Befolgung der genannten Kriterien für vernachlässigbar klein.
Die Reduktion des Kohlendioxidausstoßes ist ebenfalls nahezu irrelevant.
Ich finde es wirklich beeindruckend, wie sehr die Politik es geschafft hat, ahnungslose Menschen, die größtenteils nicht einmal wissen, was CO_2 ist, so extrem für dieses Thema zu interessieren.
Wenn einer dieser angeblichen Experten davon spricht, den CO_2-VERBRAUCH senken zu wollen, weiß ich schon bescheid...
Die Horde ist allerdings hörig und macht jeden Unsinn mit, weil man ja angeblich die Welt dadurch rettet - besten Dank auch!
Dann kauft sich noch jeder Depp ein Hybrid-/Elektroauto, weil die ja angeblich umweltfreundlich(er) sind...
Das muss an dieser Stelle erstmal reichen, da ich mich sonst zu sehr aufrege 
Beste Grüße,
Johnson