Beiträge von Johnson

    Zitat

    Original geschrieben von Lobo
    Richtig.
    Es gibt da ein nettes Beispiel innerhalb Deutschlands.
    Auf der A 24 zwischen Berlin und Hamburg wurde 2003 auf einer Länge von 63 km ein Tempolimit von 130km/h eingeführt. Die Zahl der Unfälle, der Getöteten und der Verletzten war in jedem nachfolgendem Jahr deutlich niedriger als 2002, dem letzten Jahr ohne Tempolimit. In den vier Jahren von 2003 bis 2006 wurden insgesamt sechs Menschen getötet, allein im Jahr 2002 waren es acht.
    Die Zahl der Verletzten wurde halbiert.


    Gruss, Jörg


    Mal ganz davon abgesehen, daß ich der Meinung bin, daß sich ein Tempolimit natürlich positiv auf die Unfallstatistiken auswirken könnte, kann ich dein Beispiel leider nicht als Argument gelten lassen.


    Die "Versuchsgruppe" ist mit 6-8 Menschen viel zu klein. 6-8 Menschen entsprechen ca. 2 vollbesetzten Fahrzeugen. Da kann man ja fast von Zufall sprechen.
    Wenn jetzt bspw. 500 statt 1000 Unfällen passiert wären, könnte man damit etwas anfangen, aber so sagen die Zahlen nichts aus.


    Beste Grüße,


    Johnson

    Zitat

    Original geschrieben von sinus
    Stellt sich nur die Frage warum iPhone User gegen ein N95 tauschen wollen wenn das iPhone doch (nach allem was man hier liest) sehr sehr gut sein soll? :D


    Ich habe u.a. auch ein N95 hier und würde das direkt gegen eine ganze Menge Geräte tauschen ;)


    Das N95 hat mich zu keinem Zeitpunkt überzeugt, begeistert oder auch einfach nur von Nokia gegebene Versprechen erfüllt.


    Des Weiteren erinnert die Verarbeitung leider stark an Fisher Price.


    Das iPhone ist in all diesen Belangen deutlich besser.


    Natürlich kann es im Endeffekt wenig, aber das was es kann, kann es immerhin wirklich gut.


    Beste Grüße,


    Johnson

    Zitat

    Original geschrieben von AdministratorDr
    Bist du dir da sicher? Ich hab eher die Erfahrung gemacht, dass ich bei einer Strecke von 600 km bei 160-180 km/h ca. 5,5 Stunden benötige und bei 120 km/H Tempomateinsatz nur 6 Stunden. Das heißt 30 min. hole ich raus, dabei muss ich ständig beschleunigen und bremsen und bei einem Benziner war bei der Entfernung noch ein Tankstop drin, der min 15 min kostete.


    a) Ja, sicher ;)
    b) Diesel ;)
    c) Wie gesagt, um die Zeit muss man auf der Strecke nicht großartig bremsen ;)
    d) Auf anderen Strecken fahre ich selten schneller als 130-140km/h mit Tempomat
    e) Beste Grüße, Johnson :)

    Zitat

    Original geschrieben von galahad13
    Wasserstoffantrieb gibt zum Beispiel kein CO2 ab und man kann damit auch 200 fahren. Also lieber moderne und saubere Technik fördern und damit auch wirtschaftlich vorne sein, statt wieder was zu regelementieren.


    Die Umwandlung ist allerdings so energieintensiv, daß das aktuell noch eine absolut sinnlose Alternative ist. Es gab dazu letztes/vorletztes Jahr einige gute Artikel als der Hydrogen 7 (7er-BMW mit Wasserstoffverbrennungsmotor) vorgestellt wurde.
    Da kommen sogar Elektroautos besser weg und auch die sind so dermaßen ineffizient daß mein E-Technik-Professor damals regelmäßig an die Decke ging, wenn ihm jemand mit dem Thema kam ;)


    Beste Grüße,


    Johnson


    edit:


    Printus:


    Mein Eindruck ist aktuell eher, daß das "Durchschnittsauto" heute sehr viel hochwertiger ist als noch vor 10-15 Jahren, aber da habe ich vielleicht einfach eine falsche Wahrnehmung.


    Zu den 600km in 4h. Die Strecke ist Gütersloh - München. Haustür zu Haustür hab ich regelmäßg 4 bis 4 1/4h gebraucht und es war damals wirklich kein besonderes Auto. Tempomat auf ~180km/h und dann geht das bequem.


    Das mit der teils geringen Zeitdifferenz hab ich ja ganz bewußt erwähnt, da es sich eben nur bei bestimmten bzw. längeren Strecken lohnt.
    Trotzdem halte ich Tempolimits, die an die bereits genannten Kriterien gebunden sind, für die bessere Lösung.


    Sinnvoller als ein Tempolimit fände ich übrigens einen limitierten Durchschnittsverbrauch, denn Autos wie einen Cayenne Turbo braucht nun wirklich kein Mensch!
    Die Hersteller von Sportwagen sollten sich generell lieber in Richtung Leichtbau bewegen, statt immer mehr Leistung erreichen zu wollen.
    Ein Fahrzeug, daß 2t oder mehr wiegt, wird auch mit noch so viel Leistung kein sportliches Fahrzeug, da IMHO zum sportlichen Fahren auch oder eben gerade Kurven gehören ;)


    Beste Grüße,


    Johnson (der lieber zwischen 0 und 100 auf der Landstraße unterwegs als mit 250km/h auf der Autobahn ist)

    Legionen:


    Ich wüsste ja gern mal, was Du angeblich studiert haben willst.


    Wenn man mit deinem Niveau einen Doktortitel kriegt, habe ich wohl das falsche studiert...


    Ich dachte übrigens auch immer, daß Promotionen etwas mit "forschen" zu tun haben, aber Du scheinst ja nicht einmal Suchmaschinen und/oder die Suchfunktionen bedienen zu können.


    @all: Tut mir leid, musste sein. Fütterung beendet!


    Beste Grüße,


    Johnson

    Zitat

    Original geschrieben von Lobo
    Wir sprechen uns wieder wenn Du 73 bist :D


    Bis dahin sieht wieder alles ganz anders aus ;)


    Zitat

    Original geschrieben von Lobo
    AHA ! :) Ebenso veringert sich die Anzahl der Verkehrstoten/-verletzten.


    Die aktuellen Entwicklungen im Bereich der Fahrassistenzsysteme zeigen grob die Richtung, in die es gehen wird.
    In einigen Jahren wird es auf Autobahnen (so gut wie) keine Verkehrstoten mehr geben, da dieser Bereich deutlich einfacher zu regeln ist als Stadtverkehr (da es eben keine Fußgänger, Radfahrer usw. gibt).


    Ich wollte Dir mit dem Beispiel der verschiedenen Autos eigentlich aufzeigen, daß man eher die Wahl haben sollte, ob man bei gegebenem Verbrauch/Schadstoffausstoß lieber 130 oder 200km/h fahren möchte ;)


    Zitat

    Original geschrieben von Lobo
    Sicherlich kann man ein Fahrzeug welches nur 80 fährt überholen. Wenn alle max. 130 fahren dann sogar halbwegs gefahrlos.


    Das geht sogar immer, wenn man das Verkehrsgeschehen im Griff hat.
    Andernfalls ergeben sich nahezu die gleichen Probleme.
    Ein Auffahrunfall mit 50km/h Geschwindigkeitsdifferenz ist auch kein großer Spaß ;)


    Zitat

    Original geschrieben von Lobo
    Ich vermisse nach wie vor die sachlichen Argumente gegen ein Tempolimit.


    Ganz einfach; man braucht länger für eine bestimmte Strecke!
    Meine "Hausstrecke" ist ca. 600km lang und dauert Sonntag Abend bei bequemer Fahrt gut 4h. Wieso sollte es 6 oder 7h dauern müssen?!


    Auf Kurzstrecken spielt das kaum eine Rolle, aber bei längeren Strecken eben schon. Da es außerdem keine vernünftige Alternative seitens der Bahn gibt und fliegen wenn es um das Thema Umweltschutz geht, sowieso raus fällt, bleibt nur das Auto.


    Zitat

    Original geschrieben von Lobo
    Dazu ein Zitat von http://www.tagesspiegel.de:
    bei den Unfallzahlen liegt Deutschland im europäischen Mittelfeld. So kamen 2004 in Deutschland pro eine Milliarde Fahrzeugkilometer drei Menschen ums Leben, in Tschechien 11, in Österreich sieben, in Frankreich drei und in den Niederlanden zwei. Insgesamt sterben rund zwölf Prozent aller Verkehrstoten bundesweit bei Unfällen auf Autobahnen. Die Bundesanstalt für Straßenwesen geht davon aus, dass es bei einem Tempolimit von 130 Kilometern pro Stunde rund 20 Prozent weniger tödliche Unfälle auf den Autobahnen geben würde.


    Gruss, Jörg


    Wie bereits erwähnt, werden sich diese Zahlen bald drastisch ändern, wenn die neuen Sicherheitssysteme flächendeckend eingesetzt werden.

    Zitat

    Original geschrieben von Lobo
    Solange Fahrzeuge mit 120 Km/h und welche mit 220 Km/h auf der selben Autobahn unterwegs sind, ergeben sich Reibungspunkte - Da trifft der sportliche BMW-220PS-Junkie auf die 73-jährige-Polo-Oma (um nur mal bei PKWs zu blaiben) ... da ists halt eben nicht mit einem Apell an die "Fahrintelligenz" und dem Ruf nach besserer Ausbildung getan.


    Einfache Lösung: "73-jährige-Polo-Oma" auf die rechte Spur ;)
    Des Weiteren sollte man bei Leuten in dem Alter sowieso darüber nachdenken, ob die generell noch fürs Autofahren geeignet sind (aber dieses Thema ist sehr schwierig und gehört hier sicher auch nicht hin).


    Zitat

    Original geschrieben von Lobo
    Du willst mir jetzt aber nicht erzählen das ein Auto welches 200 fährt genauso viel Schadstoffe ausstösst als ein Auto das 130 fährt, oder ?
    Zudem sind wir uns ja wohl alle im klaren das der Verkehr flüssiger läuft wenn alle in etwa dem gleichen Geschwindigkeitsfenster unterwegs sind !


    Das will ich Dir teilweise schon erzählen.
    Wenn Du die passenden Autos raus suchst (Auto A verbraucht bei 130km/h so viel wie Auto B bei 200km/h), dann passt das.
    Generell verbrauchen identische Autos bei 130km/h natürlich weniger als bei 200km/h, da der Luftwiderstand der entscheidende Faktor ist.


    Das mit den "Geschwindigkeitsfenstern" solltest Du allerdings pro Spur sehen. Es ist so gedacht, daß ALLE rechts fahren. Schnellere Fahrzeuge überholen eben links und noch schnellere Fahrzeuge überholen diese wiederum. Mit 100km/h hat man auf einer unbeschränkten Autobahn auf der linken Spur nichts zu suchen.


    Somit könnte der Verkehr immer noch fließen, aber eben unterschiedlich schnell auf den verschiedenen Spuren.


    Zitat

    Original geschrieben von Lobo
    Ich schon.. und etwa 80 % aller Bundesbürger - wenn ich nicht irre.
    Gruss, Jörg


    Macht ja nix...

    Zitat

    Original geschrieben von Lobo
    Das Problem ist das ein Grossteil Deine Kriterien nicht einhält.


    Dann sollte man daran verstärkt arbeiten!
    Anstatt ständig neue Regelungen zu schaffen, sollte man die bestehenden durchsetzen.
    Von mir aus kann ein Verstoß gegen das Rechtsfahrgebot (und/oder) die anderen Punkte gern RICHTIG teuer werden.


    Zitat

    Original geschrieben von Lobo
    3 % Schadstoffemission weniger ? Irrelevant ? Nuja.


    Schadstoffemissionen sind proportional zum Kraftstoffverbrauch. Der höchste Kraftstoffverbrauch ergibt sich beim Beschleunigen.
    Die von mir genannten Punkte würden sicher dafür sorgen, daß deutlich mehr eingespart würde als diese 3%.


    Zitat

    Original geschrieben von Lobo
    ..unter berücksichtigung des gesunden Menschenverstands des jeweiligen Fahrers. Wie soll das funktionieren ? Unmöglich.


    Einerseits die erwähnte bessere Fahrausbildung, andererseits durch intensive Kontrollen in Kombination mit hohen Strafen, da bei manchen Leuten nur so ein Lerneffekt zu erzielen ist.


    Zitat

    Original geschrieben von Lobo
    Gruss, Jörg


    Beste Grüße,


    Johnson


    EDIT:


    Printus:


    NEIN, die von mir erwähnten Punkte sprechen für ein variables Tempolimit ;)


    Du glaubst doch nicht ernsthaft, daß sich durch ein Limit bei 100/120/130 km/h etwas verbessern würde?!


    Des Weiteren finde ich nicht, daß das Fahren in unseren europäischen Nachbarländern angenehmer ist, aber das ist natürlich Ansichtssache.


    Beste Grüße,


    Johnson

    Zitat

    Original geschrieben von newage_02
      Nightstalker
    Es ist wirklich stressig jemanden hinter sich zu haben, der der Ansicht, dass die linke Fahrspur nur dazu benutzt werden darf, wenn man minderstens den Verkehr auf der mittleren Spur mit 50 km/h höhere Geschwindigkeit überholt.
    Es gibt eben auch Fahrzeuge, mit denen das nicht geht oder es gibt auch Autofahrer , die wollen nicht mit Tempo 200 Km/h überholen, was eben sehr gefährlich ist.


    Ein wunderschönes Beispiel - allerdings benutzt Du es verkehrt!


    Überholen darf man auf deutschen Autobahnen NUR, wenn man eine DEUTLICH höhere Geschwindigkeit hat als der Verkehrsteilnehmer, den man überholen will.


    Wenn Du nur ein paar km/h schneller bist, musst Du ganz einfach dem anderen Fahrzeug folgen!


    Das ist exakt das gleiche Szenario, das oft entsteht, wenn LKW zu einem "Elefantenrennen" ansetzen (eigentlich ebenfalls verboten).


    Die aktuell gültigen Gesetze sind IMHO absolut ausreichend, aber leider sind sie den meisten Leuten entweder unbekannt oder sie halten sich ganz einfach nicht daran.


    Aus meiner Erfahrung (40 - 60.000km Autobahn pro Jahr, häufig Strecken zwischen 500 und 2.000km) entstehen die meisten gefährlichen Situationen durch


    - unaufmerksame Autofahrer, die zum falschen Zeit ausscheren und somit den nachfolgenden Verkehr zu (Not)bremsmannövern zwingen
    - Autofahrer, die sich nicht an das Rechtsfahrgebot halten und somit zu unnötigen Spurwechseln (teils wiederum mit (Not)bremsmannövern verbunden) zwingen
    - Autofahrer, die Geschwindigkeiten falsch einschätzen
    - fehlende "Fahrintelligenz"


    Insgesamt sehe ich einen Großteil der "Schuld" bei den Fahrschulen bzw. den Regeln, nach denen ausgebildet wird, da vielen (bzw. den meisten) Fahrern ganz einfach das Verständnis für korrektes Fahren auf der Autobahn fehlt.


    Zum Tempolimit bin ich der Meinung, daß ein generelles Tempolimit Unsinn ist.
    Wieso sollte ich Sonntag Abend von Hannover nach München nur 100/120/130 km/h fahren dürfen, obwohl man problemlos 200 (oder mehr) km/h fahren kann, ohne jemanden zu gefährden.


    Eine sinnvolle strecken-/uhrzeit-/verkehrsaufkommenabhängige Regelung halte ich für die beste Lösung!


    Den (angeblichen) Sicherheitsvorteil eines Tempolimits halte ich bei Befolgung der genannten Kriterien für vernachlässigbar klein.
    Die Reduktion des Kohlendioxidausstoßes ist ebenfalls nahezu irrelevant.


    Ich finde es wirklich beeindruckend, wie sehr die Politik es geschafft hat, ahnungslose Menschen, die größtenteils nicht einmal wissen, was CO_2 ist, so extrem für dieses Thema zu interessieren.
    Wenn einer dieser angeblichen Experten davon spricht, den CO_2-VERBRAUCH senken zu wollen, weiß ich schon bescheid...
    Die Horde ist allerdings hörig und macht jeden Unsinn mit, weil man ja angeblich die Welt dadurch rettet - besten Dank auch!
    Dann kauft sich noch jeder Depp ein Hybrid-/Elektroauto, weil die ja angeblich umweltfreundlich(er) sind...


    Das muss an dieser Stelle erstmal reichen, da ich mich sonst zu sehr aufrege ;)


    Beste Grüße,


    Johnson

    Zitat

    Original geschrieben von netgic
    In dieser Auktion sieht man endlich mal die Verpackung.


    Die vom Prada fand ich definitiv schöner. :rolleyes:


    Wen interessiert denn ernsthaft die Verpackung?!


    Man packt das Gerät aus, die Packung wandert in den Schrank und gut.
    Oder dekoriert Ihr eure Wohnung mit Handypackungen?!


    Beste Grüße,


    Johnson