Man sollte generell unterscheiden, was als schwieriger einzuschätzen ist;
massenhaft Stoff auswendig zu lernen oder ggf. etwas weniger Stoff wirklich verstehen zu müssen...
IMHO ist das Verstehen sehr viel schwieriger als das stumpfe Einprägen von Daten.
Anderen Leuten mag es anders gehen, aber ich empfinde es nicht als große Leistung, Fakten zu lernen. Trotzdem ist dies für manche Berufsstände natürlich enorm wichtig und für andere dagegen fast gar nicht.
Mediziner und Juristen müssen Paragraphen oder Symptome kennen - Ingenieure müssen komplexe Zusammenhänge verstehen. Dafür reicht es für die INGs meist, zu wissen, wo das die benötigten Daten zu finden sind (abgesehen von einem gewissen Basiswissen natürlich).
Dazu muss man noch sehen, was einem wichtig ist; will man nur möglichst schnell und/oder erfolgreich studieren oder hat man auch noch ein Privatleben, Hobbys, Freunde, Partner, Sport, Arbeit nebenher.....
Ich studiere bspw. Mechatronik - fällt mir nicht leicht, aber es klappt grad so. Würde allerdings auf keinen Fall auf mein Leben neben dem Studium verzichten wollen - glaube nicht, daß das langfristig glücklich macht.
Ich würde allerdings behaupten, daß ich auch BWL, Medizin, Jura usw. studieren könnte, aber es würde wohl daran scheitern, daß ich mir nicht vorstellen kann, mein ganzes Leben mit so nem Kram zu verbringen :p
Von mir aus kann jeder sein Fach für das anspruchsvollste und ehrwürdigste halten, hauptsache ist doch, daß die später ordentlich ihren Job machen - würde diesem Land mal ganz gut tun 
Ich denke, daß für mich persönlich ein Sportstudium der einfachste Weg zum Abschluß wäre, weil mir der praktische Teil leicht fallen würde und ich durch einige Freunde recht gut beurteilen kann, wie hoch der theoretische Anteil einzuschätzen ist. Das Problem ist, daß man mit dem Studium natürlich kaum was werden kann.
Also studiere ich weiterhin was ordentliches und Sport bleibt das tägliche Hobby 