Beiträge von pallmall

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    Original geschrieben von Erik Meijer
    okay. Aber wie steigerst Du als Unternehmer Deine Absatzmenge? Entweder durch massive Werbung, bessere Qualität (kostet aber beides Geld) oder aber günstigere Preise. Das ist gerade im Lebensmittelbereich ja die Krux. Ich mein, selbst Wal-Mart hat sich ja wieder hier zurückgezogen und das ist nun nicht eben ein finanzschwaches Unternehmen.


    Naja, man muss vielleicht auch bedenken, das Lebensmittel eben was anderes sind, als Autos und dergleichen. Da ist ab einem gewissen Punkt die Aufnahmemenge und der Bedarf der Kundschaft eben gedeckt, das kann man noch so sehr am Preis oder der Qualität basteln.


    Vielleicht sollte man sich nicht länger gegen die Erkenntnis wehren, das die virtuellen Marktgesetze nicht auf real existenzielles anzuwenden sind, ohne das es zu Problemen führt? Es kommt nirgends in der Welt zu Aufständen, weil die Autos knapp sind oder es an Ipods mangelt. Beim Essen sieht das schon anders aus.


    Wal-Mart ist auch daran gescheitert, dass sie nichts neues geboten haben, ausser Dauergrinsen und Tütenpacker. Preislich, als auch sortimentstechnisch hatten die der Konkurrenz nix entgegen zu setzen. Im Discountbereich sind ALDI, LIDL, Penny die Referenz, im Einzelhandel REWE und Co. und da rechnet sich Wal-Mart Chancen aus, wenn sie beides ein bischen machen?


    Außerdem fehlte Wal-Mart wohl der nötige lange Atem. Einfach nen Markt in einem fremden Land aufbauen und sofort sprudeln die Gewinne, das geht eben nicht, ALDI hat das auch nicht hinbekommen. Und Wal-Mart hat keinerlei Innovation geboten, was man aber in einem Geschäftsfeld tun sollte, das sich an seiner Entwicklungsspitze befindet.


    Lies erstmal deine eigenen Beiträge, du Dramaqueen. Ausserdem sollte das keine Beleidigung sein, sondern lediglich eine Feststellung.


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    Wenn der Neid der Besitzlosen aus solchen Leuten dann "bräsige, wohlstandsverwahrloste", gierige und dekadente Idioten macht, dann möchte ich die Kritiker mal sehen, wie sie alsbald wieder ihre eigenen kleinen Felder bestellen.


    Du neidest den Besitzlosen die billige Wurst-was du nicht besitzt, kann man leider auch nicht kaufen.


    Nebenbei liegen die Einkaufspreise für Rindfleisch bei 2,70€ das Kilo! Wohlgemerkt das pure Fleisch, nicht die fleischummantelte Wassersalzsuppe, die der Einzelhandel in die Theken und SB-Regale packt. Wenn man sich dann noch den Kilopreis der Discounter anguckt, der liegt bei 14,99€ das Kilo Rind. Bei den selbsternannten Einzelhändlern liegt er nochmal höher.


    Da muss man sich schon fragen, warum alles auf den Verbrauchern rumhackt, wenn offensichtlich ist, das sich der Einzelhandel die Taschen voll macht. Bei einer Kilopreisdifferenz von 12,19€ nochmal abzusahnen und den Kunden zu schröpfen, das ist einfach nicht vermittelbar.


    Beim Verbraucher kommt vom billigen Fleischpreis nichts an. Das wissen auch die Bauern genau, das die aber ins selbe Horn blasen und jammern "die Kunden wollen ja nur noch billig" lässt Heimtücke vermuten.


    Wenn hier einer billig will und geiz geil findet, dann der Einzelhandel.


    Wenn das Fleisch wenigstens qualitativ besser würde oder die Haltungsbedingungen andere, ja gut, dann könnt man drüber reden. Aber es soll ja bleiben wies ist und dafür solls mehr Geld geben? Gibts für den Hermesboten, die Friseuse und die anderen auch nicht, und die kriegen keine Subventionen für die Trockenhaube, den eigenen PKW mit dem sie ausliefern oder die dritten Zähne, die sie irgendwann mal brauchen.


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    Nochmals zur Miclh: Der Pressesprecher von real hat eine für jeden sofort "nachvollziehbare" Begrüdnung für den Preisanstieg:
    Durch die heißen Temperaturen im Frühjahr ist der Fettgehalt der Milch nicht so hoch, also werden Milch und andere Milchprodukte mit hohem Fettgehalt teurer.


    Soweit ich weiß, wird die Milch tatsächlich nach Fettgehalt gehandelt und bezahlt. Das stimmt schon. Verwujnderlich ist die Begründung allein deshalb, weil es immer wieder mal heiße Frühjahre gegeben hat und geben wird, hat sich nur nie auf den Preis ausgewirkt. Und das Frühjahr ist auch ein bischen was vorrüber, zumindest die Frischmilch aus der Zeit ist längst verwertet. Wenn was teurer werden kann, dann Produkte, die Milchpulver und ähnliches zur Herstellung benötigen...


    Den Milchpulverpreis will man aber nicht anheben, weil man sich damit den afrikanischen Markt kaputt macht. Dann könnten die Afrikaner nämlich wieder selbst ihre Milch an den Landsmann bringen und müssten nicht gegen von Steuersubventionen bis in den Wahnsinn gemästete Cyberbauern aus Europa ankämpfen.


    Bezahlen tun wir das, aber bald ist ja wieder Wahl, dann isser aus, der neoliberale Alptraum.

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    pallmall: Vielleicht solltest Du mal einen Tag lang in meinen Schuhen gelaufen sein, ehe Du mir einmal mehr Deine stinkenden roten Socken ins Gesicht streckst.


    Du trägst deine Schuhe doch an den Ohren, immerhin ist dein Arsch ja auf deinen Schultern.


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    Und was solche Klassenkampfkacke hier verloren hat, muß ich ja nicht wirklich verstehen.


    Wenn du eine allgemeine Verschlechterung der Lebensumstände lobpreist, ist das genehm. Wer das Gegenteil tut, dem wird "Klassenkampfkacke" diagnostiziert. Wahrscheinlich lautet dein Tipp für diejenigen, denen die Milch zu teuer ist, sie sollen mehr Kuchen essen...


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    Hast Du vielleicht schon mal gemerkt, daß es auch heute noch Millionen Hungertote jedes Jahr gibt, obwohl Dir Essen im Überfluß zur Verfügung stehen würde? Hm, komisch.


    Was zum großen Teil daran liegt, das unsere europäischen und amerikansichen Hightechbauern ihre Überproduktion zum Dummpingpreis in die dritte Welt verticken, was sie nur deshalb können, weil wir alle ihnen das durch Subventionen ermöglichen.


    Wenn man draufrechnet, was wir den Bauern seit Jahrzehnten über indirekte Steuerabgaben in den Arsch geblasen haben, dann kommt ein ganz anderer Milchpreis raus.


    Die Lebensmittelpreise sind keinesfalls zu niedrig-wären sie das, gäbe es Lieferengpässe. Hat es seit Jahrzehnten nicht gegeben.


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    Zurückgewünscht habe ich mir jedenfalls überhaupt nichts. Ich wünsche mir manchmal, daß auch Leute wie Du es irgendwann begreifen. Aber die Hoffnung wird wohl vergebens sein...


    Nee, ich hab schon gemerkt, das du voll und ganz in der Vergangenheit lebst und die Gegenwart garnicht wahrhaben willst.


    Na wenn das die Ehefrau rauskriegt...

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    Jepp. Unverantwortlich von den Bauern, Dir nicht noch Geld dazu zu geben, damit Du ihnen die Rotze abkaufst. Ich gehe aber davon aus, daß sich auch Dein Einkommen - wenn nicht schon jetzt, dann vielleicht bald - ebenfalls nach dem Prinzip des niedrigsten Preises bildet. Nicht, weil Dein Arbeitgeber Dir nicht mehr bezahlen kann, sondern weil er es nicht will.


    Pff, noch nie ne Kuh gesehen, was...


    Hier wird immer noch so getan, als ob europäische Bauern mit der Pferdekutsche die Ernte einholen. Das sind hoch-effiziente Ein-Mann Unternehmen, und die bekommen für ihren genormten Mist (ja, die EU-Gurke etc.) eben das, was es wert ist. Und was sie momentan verlangen, ist es nicht wert.


    Und ein Bauer, der lieber an den Chinesen verkauft, als an die eigene Bevölkerung, obwohl letztere ihn über Jahrzehnte mit Subventionen zu eben diesem Hightechunternemer gemästet haben, der verdient keine Solidarität.


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    Momentan ist es nämlich eher so, daß Arbeitgeber - hier vor Allem die Mittelständischen Unternehmer - kostenmäßig einfach keine Luft mehr haben, und der Grund sind Leute wie Du, die jede Scheiße fressen, hauptsache man hat nochmal einen cent gespart.


    Die Wirtschaft in Deutschland boomt seit Jahren, die Löhne leider nicht. Hätte der bräsige Mittelständler mal rechtzeitig die Löhne erhöht und nicht nur die Preise, dann müsste er heute nicht jammern.


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    Ich persönlich wundere mich nur, wie man sich selbst bei der neuen Spielekonsole keinerlei Luxus versagt, aber den eigenen Körper - aus dem man nicht heraus kann - mutwillig mit billigem Zeug vollstopft


    Und ich wundere mich, was wohlstandsverwahrloste Spießer dazu bringt, sich Zeiten zurückzuwünschen, in denen man buchstäblich für Wasser und
    Brot gelebt hat. Es war seit Jahrhunderten der Traum von Millionen das Essen im Überfluss vorhanden ist.


    Nun, heute ist das so und Typen wie du quaken rum-schande über dich im Namen von Millionen Hungertoten!

    Ich bin auch nicht so sehr begeistert, im Nachhinein...


    Wenn man die Simpsons überhaupt nicht guckt, von der Seite betrachtet kann man den Film empfehlen, man bekommt gute Unterhaltung geboten. Für eine Serienadaption im Ganzen gelungen und sicher im oberen Durchschnitt der sonstigen Kinoware anzusiedeln.


    Aber wenn man die Serie kennt, bleibt ein fader Beigeschmack, finde ich. Fans kennen das bestimmt, das manche Folge einen Gag hat, der einen noch Jahre zum lachen bringt und einem in Erinnerung bleibt. Das hat dieser Film leider nicht.


    Irgendwie kommt mir der ganze Film wie Simpsons auf Sparflamme vor. Man wollte es wohl allen irgendwie recht machen, deshalb wohl auch Testvorführungen und bis zuletzt Änderungen (machen die das bei der Serie eigentlich auch?).


    Aber er passt schon insgesamt, irgendwie. Ein bischen hab ich mir nach dem Anschauen sogar gewünscht, dass Simpsonsfolgen generell zehn bis zwanzig Minuten länger laufen.


    Fazit:
    Der Film erreicht nicht die Klasse etlicher kürzerer Simpsonsfolgen. Er ist aber dennoch kein schlechter Film. Im Vergleich zur Serie ist er aber unbedeutend und für einen regelmäßigen Simpsonsgucker eher eine Enttäuschung.


    Meine Wertung:
    4,4 von 10 Punkten

    Hat jemand von euch ein Empfehlung für ein gutes, günstiges analog Schurlostelefon? Preis so bis 50€, ausser Clip brauche ich eigentlich nix, als auf Farbdisplay und Co. kann ich gut verzichten.


    Ich schilder mal, was es können sollte:
    Der Ton sollte eher weich bzw. dunkel sein und nicht so ein grelles Geplärre wie aus einem Transistorradio oder Notebooklautsprechern.


    Es sollte möglichst wenig Rauschen und glatt klingen, also keine Pausen entstehen, wenn nix gesprochen wird.


    Habe bisher ein Telekom Sinus irgendwas genutzt, das war sehr schlecht. Habe aktuell ein AEG Targa, dass ich zurück schicken will, weil es dauernd Knacktöne während des Gesprächs von sich gibt und einen sehr schlechten Ton noch dazu hat.

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    Original geschrieben von Martyn
    Studium ist zwar immer ne intressante Alternative, aber in dem Alter ist es oft organisatorisch und finanziell auch nicht mehr so einfach wie für jemanden mit 20.


    Denn wer älter als 27 ist muss ich dann in jedem Fall selber krankenversichern und Kindergeld gibts auch keins mehr. Dadurch wäre der finanzielle Aufwand schonmal grösser, als bei einem Durchschnittsstudenten.


    Und wie man den Eingangsposting entnehmen kann scheinen auch keine grossartigen finanziellen Rücklagen zu bestehen. Gut, jobben geht immer, aber von ein bisschen jobben neben dem Studium kann man nicht leben, erst recht nicht wenn er sich selber krankenversichern muss und kein Kindergeld bekommt.


    Das seh ich anders...


    Meine Schwester ist bspw. 28 und studiert auch und lebt auch noch. Nebenbei kriegt sie schon einige Zeit länger kein Kindergeld, weil sie mit ihrem Job nebenbei (Kassiererin im Groß/Einzelhandel) schon damals über den Zuverdienstgrenzen war.


    Man kann so kein Studium in einem Rutsch und in Rekordzeit durchziehen und für jedes Quartal Urlaubsreise reichts auch net, Aldi und Co. sehen einen regelmäßig etc.-aber es funktioniert!


    Wie das mit den kommenden Studiengebühren aussieht, ist wieder eine andere Frage. In dem Fall kanns wieder unmöglich werden, wenn man keinen gut bezahlten Nebenjob findet.

    Habe mir den Panasonic nun auch besorgt.


    Ersteindruck nach der ersten Rasur damit (nass) ist sehr gut. Top Rasierleistung und bisher gute Hautverträglichkeit. Muss nun mal schauen, wie es in der Langzeitwirkung ausschaut, was Hautreizungen anbelangt...


    Klasse ist auch die Reinigungsfunktion, sieht danach innen aus wie neu!