Beiträge von pallmall

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    ...Du würdest bei Deinem nächsten Einkauf zum Hackfleisch für 8,90 Euro greifen, obwohl es sich äußerlich und geschmacklich nicht viel vom 3,90-Hack des Discounters gegenüber unterscheidet, aber dafür ethisch und politisch korrekt hergestellt wurde (Artgerechte Tierhaltung, faire Verdienstspanne für alle Vorstufen des Handels)?


    Erstmal kostet Hack beim Discounter 1,50€, zweitens ist es ein Unterschied, ob wir über frisches Hack reden oder eben das Abgepackte. Drittens, wer fürs Hack 8,90 aufn Tisch legt, gehört auch zerhackt-da kann man schon im Restaurant essen gehen und spart totaal politisch korrekt Energie, die man sonst sinnlos für sein Frostagedöns verblasen hätte...


    Um mal von der ethischen Seite zu kommen-von der Energiebilanz her ist Frostaklumpen aufzutauen wirklich nicht politisch korrekt, kann man auch frisch und regional kaufen...


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    Erstens mal bezahlen die Discounter nicht ohne Grund so "gut", und ich gönne jedem, der dort arbeiten "darf", seinen Verdienst von Herzen. Warum ich aber gutheißen soll, da ein Aldi-Knecht, der eine Kopfleistung von 100.000 Euro im Monat erbringt, mit meinetwegen 5.000 Euro Brutto bezahlt ist (und mit 30 Jahren ausgemustert wird, weil er "aufgearbeitet" ist), hingegen ein "normaler" Verkäufer bei einer Kopfleistung von 20.000 Euro "nur" 3.000 Euro verdient, das müßtest Du mir bitte erklären.


    Was erklären-du schwadronierst doch unentwegt davon, daß Leistung gerecht bezahlt werden muss...


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    Nüchtern betrachtet heißt das nämlich, daß für (fiktive) zwei Millionen Umsatz bei Aldi zwanzig Knechte mit insgesamt 100.000 Euro bezahlt - und dafür die Steuern entrichtet - werden, beim Vollsortimenter verdienen einhundert Personen 300.000 Euro zzgl. der entsprechenden Steuern daraus.


    Blafasel... Ich kenne etliche Mitarbeiter von den sagenumwobenen Vollsortimentern, die sich von ihren Gehältern keinen Wocheneinkauf beim eigenen Arbeitgeber erlauben können. Es sei denn, sie greifen auf die Niedrigpreisartikel zurück, die sich im gleichen Preissegment wie die von den Discountern bewegen und somit kaum löblicher hergestellt werden.


    Insofern ist an deiner theoretischen Träumerei nix dran, in der Realität bleibt da nicht viel übrig.


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    Ach so: Das Wort Pauschalbesteuerung wird Dir sicher nichts sagen, aber es hat, btw, mit der Besteuerung von Aushilfskräften zu tun


    Aushilfkräfte gibts beim Vollsortimenter ja auch nicht... ;)


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    Da kam auch mal wieder deutlich bei raus, dass dadurch, dass die Deutschen für Nahrungsmittel so wenig ausgeben bzw. der Preisdruck so hoch ist, natürlich seitens der Produzenten (also der Nahrungsmittelindustrie) großes Interesse besteht, so effizient wie möglich zu produzieren.


    Relativ gesehen geben wir nicht mehr oder weniger aus, als alle anderen auch.
    Und die Produzenten werden in einem kapitalistischen System immer nach "Effizienz" streben, das hat mit dem Konsumenten garnix zu tun. Denn im Kapitalismus werden Marktpreise gezahlt, nicht der Warenwert.


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    Folgen sind dann u.a. genveränderte Lebensmittel - wenn schon nicht auf dem Verbrauchertisch, so doch zumindest auf vorherigen Stufen der Nahrungskette - durch Keime belastete Rohkost (das Gemüse wird nämlich mit Naturdünger = Tierscheiße besprengt, wobei die Tiere die Keimproduzenten sind)


    Auf unseren Feldern wächst eh keine Originalkartoffel mehr. Ob man nun manuell kreuzt oder im Labor, das ist am Ende gehupft wie gesprungen. Und Tiere haben auch früher kein Desinfektionsmittel gepieselt...


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    Fleisch, was nicht ganz so hergestellt wird, wie wir es gerne hätten und appetitlich finden, wenn wir nur mal drüber nachdenken.


    Fleisch wird niemals so hergestellt, wie wir es gerne hätten-dann müsste das Tier nämlich am Leben bleiben und das geht halt nicht. Im Gegenteil, wir haben eine Überproduktion, und die allein ist für den Mißstand verantwortlich. Weil jeder Hansel meint, seine Wuppertaler Gammelgrillpfanne müsste am besten europaweit in den Regalen stehen. Es würde völlig reichen, wenn man politisch lenken würde, wer was und wie viel produzieren darf bzw. eben Lebensnotwendigkeiten wie Strom, Nahrung, Wasser vom Markt entkoppelt. Aber das würde ja Gutes für alle bedeuten und dann kann sich mancher nicht mehr erhöhen, wenn er seine Frostatüte ausm Kühlschrank holt.


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    Und es bedeutet auch, dass in diesem System langfristig nur die großen überleben (und via Subventionen unsere Steuergelder kassieren - Unilever, Nestle & Co. brauchen die dringend, so steigt viel einfacher der shareholder value!) und die kleinen Pleite gehen, weil sie den Preiskampf nicht überleben.


    Das wird auch bei Bio an jeder Ecke so kommen, solange man nicht vom Zinssystem Abstand nimmt. Nestle und Co. müssten ganz anders agieren, wenns keine Zinsen gäbe...

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    Ich finde es schade, dass Leute mit so negativen Eigenschaften, Leute mit guten Eigenschaften verändern. Ich finde, dass kann man auch als programmieren von Menschen bezeichnen.


    Würde ich nicht so sehen, denn auch ein negativer Mensch oder gerade der hat ja nicht vor, dich dahin zu bringen, daß er dich nicht mehr ausnutzen kann. Insofern findet da eine Veränderung bei dir statt, diese aber unbeabsichtigt von Dritten.


    Man kann auch mit dem gehypten NLP und allem anderen niemanden in Gänze "programmieren", an der Oberfläche vielleicht, daß zerfällt aber sehr schnell, wenn man nichts dagegen tut. Und spätestens dann muss man sich fragen, ob man sich nicht selber manipuliert hat. Wichtig ist dabei durchaus der moralische Aspekt oder ähnliches.


    Klar kann dieses oder jenes gut nutzen, um bspw. Produkte an den Kunden zu bringen. Nur gabs das schon immer, NLP etc. ist demnach nix neues oder gar eine Geheimwaffe.


    Du kannst einen Menschen nur dann "programmieren", wenn er zumindest tendentiell in eine Richtung gehen will. Du kannst einen Computer oder Videorekorder ja auch nur dann programmieren, wenn er dir die Möglichkeit dazu gibt. Fehlt ein Eintrag im Menü des VCs, dann macht er halt nix, kannste noch so sehr dran rumwerkeln...


    Insofern ist es keine Frage von Intelligenz, sondern eine Willensfrage. Und gegen den eigenen Willen ist jede Form der Beeinflussung am Ende machtlos, andernfalls wäre der Mensch nie auf die Idee gekommen, Waffen zu erfinden. Wenn einer meint, es stünde ihm gut, einen Klingelton von Ditze Bohlen auf den Geilophon zu haben, dann hast du den mit der ein oder anderen Verkaufstechnik sicherlich schneller an der Angel. Hat jemand ohne jeden Zweifel eine Entscheidung gegen Ditzes Musik getroffen, bringt dich keine Manipulationstechnik der Welt weiter. Im Gegenteil, sie wird dir möglicherweise sogar schaden. Sieht man an vielen Unternehmen, die zwar momentan tolle Zahlen haben, aber keinerlei Kundenbindung. Da bricht trotz Mitarbeiterschulungen, Seminaren und haste nicht gesehen alles weg, wenn diese nicht besteht, sobald ein Konkurrent auftritt. Und für Kundenbindung reicht NLP etc. eben nicht, da brauchts was ganz anderes.

    Normalerweise werden einem solche Änderungen bei der Sparkasse auf dem Kontoauszug mitgeteilt, meine ich zumindest.


    "Wehren" kannst du dich dagegen nur insofern, wie es schon geschildert wurde. Du kannst dich beschweren und hoffen, auf Kulanz weiterhin zu alten Konditionen deine Konten zu führen.


    Ich meine aber, daß deine Sparkasse so verfährt, wie meine vor meinem Wechsel auch. Da gibts dann jetzt das Abzockkonto wie bei dir, wo jedes Fitzelchen ein paar Cent kostet oder eben das Komplettpaket für um die 7 Euro, wo die Überweisungen weiterhin kostenlos sind. Was bei der Sparkasse 7€ für ein schnödes Giro rechtfertigen soll, muss jeder für sich selbst herausfinden.


    Wenn direkter Kontakt zu Mitarbeitern in einer Filliale nicht benötigt wird, empfehle ich die Wüstenrot Bank. Will man das doch, gibts auch etliche günstigere Alternativen als die Sparkassen.

    Ich halte nix von einer Mediengebühr oder der GEZ-für mich sind selbst die guten Fernsehsendungen noch zu schlecht, als das ich dafür zahlen wollte.


    Andererseits wäre eine pauschale Mediengebühr für alle der erste Schritt hin zum allgemeinen Bürgergeld. Denn wenn die Koksköppe aus den Fernsehanstalten quasi für nix ihre monatliche Kohle bekommen, dann muss das auch für den Gammelschlachter ums Eck oder Otto Normal gelten!

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    Can stammt aus relativ normalen Verhältnissen, um nicht zu sagen unter dem Durchschnitt.


    Wie kommst du darauf? Abgesehen von vielleicht dem Viertel, in dem er wohnt (das wurde ja nichtmal benannt) wohnt der doch eigentlich völlig normal. Die Inneneinrichtung war ja nun keineswegs schlecht und gehörte nicht sogar der Gemüseladen der Familie?


    Unterdurchschnittlich ist jedenfalls weit entfernt, meine ich.


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    Der Familiensegen ist ja mehr als nur schief, der Vater hat seine Stundentinnen, die Mutter den Freund des Vaters und der Sohn ist ein Muttersöhnchen par excellence (der Junge ist doch aus dem Alter raus, wo Papi am Abend noch an die Bettkante sitzen muss...).


    Ich erinner mich nicht mehr genau, aber ich meine, die einzige Szene, wo der Papi am Bett sitzen musste, war die, als er (Felix) kurz zuvor bewusstlos vor der Haustür abgelegt wurde. Da setzt man sich halt dazu, wenn der Sohn gerade zusammengeschlagen wurde. Da spielt das Alter doch keine Rolle.


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    Diese Fremdbeziehungen der Eltern bieten ein grosses Angriffsfeld für Can, realisiert er das und nutzt es dann aus?


    Naja, er nutzt eher die Feigheit aus, für die diese Fremdbeziehungen stehen. Denn keiner der in diese Dreieckskonstellation involvierten hatte so viel Charakter und Selbstbewusstsein, die dahinter stehenden Konflikte auch anszusprechen. Die haben lieber wie die Pubertierenden durch die Gegend gepimpert, anstatt mal Tacheles zu reden.


    Solche Leute lassen nahezu alles mit sich machen, ohne Gegenwehr. Und Can hat das eben bemerkt und für sich genutzt.


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    egen Felix ansich scheint er ja nichts zu haben, die beiden freunden sich ja noch ein bisschen an und als gegen den Schluss der Vater sagte, dass Felix einen Autounfall hatte, scheint das Can kurz aus dem Konzept zu werfen, da er auf diese Aussage relativ hektisch reagiert.


    Er reagiert hektisch, weil ohne Felix sein Plan nicht aufgehen kann. Er wollte den Vater ja "nur" demütigen, in dem er ihn vor die Wahl stellt, sich selber zu erschiessen. Ohne dritte Person (Felix) geht das Konzept ja nicht auf. Als dann Felix für Can überraschend doch auftaucht und er ihm die Waffe entwendet, sagt er ja sowas wie "du hättest fast alles verbockt"-dabei meint er Felix aber nicht als Person, sondern als Puzzleteil seines Plans.

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    Um noch mal zum Ende zu kommen:
    Hier wird der Film leider richtig platt und dumm. Der "Can" ist ja nun wirklich kein Riese. Wie der es alleine schafft, drei Personen zu fesseln und quasi als Geiseln zu nehmen, darf schon mal deutlich hinterfragt werden.


    Was gibts denn da zu fragen? Der hatte ne Waffe und hat einen nach dem anderen gefesselt. Weiß jetzt nicht, was daran so schwer nachzuvollziehen ist? Abgesehen davon hat er nur zwei Personen gefesselt und wie und wann wurde ja bildlich dargestellt...


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    Unrealistisch fand ich dann doch letztendlich die Umsetzung des Täters. Wer so impulsiv und aggressiv reagiert, lässt schon ein gewisses Mass an Bildung vermissen.


    Wo war der denn bitte impulsiv? Dessen ungeachtet hat Impulsivität garnix mit Bildung zu tun und auch nicht mit Intelligenz, mit der man gerne Bildung verwechselt...

    Ich fand den Film sehr gut, aber irgendwie habe ich den Eindruck, daß ich ihn anders verstanden habe, als die meisten anderen?


    Meiner Meinung nach ging es garnicht so sehr darum, daß da ein Türke mit seiner Gang ein paar Toitsche aufmischt. Sondern es ging wie gesagt um "Wut" und um die heutige Jugend. Und wirklich kaputt war nicht der Türke oder das Opfer Felix, sondern die Erwachsenen, die weit mehr Gewalt im Alltag haben, als ihre eigenen Kinder.


    Ich mein, der Prof vögelt seine Studentinnen, dessen Frau den besten Freund des Prof, der beste Freund macht einen auf Vorstadtrambo und vertrimmt den Türken...im Restaurant kann der Türke rausgeschmissen werden, eben weil er Türke ist und nicht wegen dessen, weswegen man vorgibt, ihn rauszuschmeissen (hätte er die selbe Szene als Deutscher gemacht, hätte die Lösung anders ausgesehen).


    Klar wird ja auch, daß die Jugendlichen nur deshalb ihre Opfer-und Täterrollen einnehmen können, weil die Erwachsenen an sich selber verzweifeln und keine Werte mehr hatten und nicht mehr miteinander kommunizieren (Prof nicht mit seiner Frau, Kumpel vom Prof nicht mit ihm etc.). Die hatten dem Can nix entgegenzusetzen, da war nix da, ausser schlußendlich der Gewalt, die man dem Can vorher noch ankreidete.


    Am deutlichsten war diese "Wohlstandsverwahlosung" der Erwachsenen im Anschluß in der "Diskussion" zu erkennen. Maue 45 Minuten für ein Thema, daß der Film in knapp 2 Stunden nicht füllend darstellen konnte. Der geladene Innenminister lächelte bei den ernsten Fragen wie ein bekifftes Honigkuchenpferd und drosch Allgemeinplätze ala "haben mehr Geld gegeben" und will garnicht einsehen, daß das Geld nachweislich bei den Jugendeinrichtungen garnicht angekommen ist. Der Sozpäd hat gekonnt geredet, aber nix gesagt (und tut wahrscheinlich auch nix richtiges). Der obligatorische Pfeiffer glänzte mit Statistiken und richtigen Ideen, gab aber irgendwie nicht zu erkennen, daß es nun mal an der Zeit wäre, daß auch durchzusetzen. Und der Politiker Nummer 2 war so ersetzbar, daß er genauso gut auch als Pappaufsteller ausgereicht hätte.


    Das der gemobbte Junge im Publikum im Grunde von Lehrern und Gesellschaft (mit Ausnahme der Gerichte) komplett allein gelassen wurde, daß wurde gekonnt übergangen. Ist ja auch egal, weiter die Klischeesau durchs Studio geprügelt...Der Knasti machte ebenso deutlich, daß keiner will, daß er vom Intensivtätersein abschwört und sogar er in der Rolle des Opfers (Schule abgebrochen, damit er nicht wieder in Notwehr Gewalt ausüben muss) ebenso alleine gelassen wurde (Lehrer halten wieder das Maul und gucken weg, andere Angebote hat er nicht bekommen).


    Deutlich wurde nur eines, daß mittlerweile "mein Auto, mein Haus, mein Swimmingpool" mehr zählt, als alles andere. Denn die im Film gezeigte körperliche Gewalt war harmlos und hinter den realen Zuständen zurück. Die psychische Gewalt hingegen wurde deutlich gemacht und keiner hat sie gesehen, weil ja der Türke da war....

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    Natürlich entsteht Krebs nicht ausschließlich durch Passivrauchen. Aber in diesem Falle dürfte etwas als bewiesen angesehen werden, wenn überdurchschnittlich viele Indizien dafür sprechen. (Also: "Von einer relevanten Anzahl Lungenkrebskranker hat soundsoviel Prozent geraucht. Bei der gesunden Vergleichsgruppe nur sounsoviel Prozent, bei der anderen kranken Vergleichsgruppe aber sounsoviel Prozent.")
    Einen Menschenversuch in der Anordnung, dass Du mal 1000 relativ gesunde Menschen für ein paar Jahre einer bestimmten Menge Qualm aussetzt (am besten noch in verschiedene Gruppen mit unterschiedlichen Konzentrationen aufgeteilt und einer Vergleichsgruppe, die gar keinem Rauch ausgesetzt ist, kannst Du ja mal versuchen, zu beantragen. )


    Um das mal zu entkräften:


    Die Berufgruppe mit den meisten Lungenkrebstoten ist die Gruppe der Forstbeamten. Nicht wie man glauben möchte, die Kneipiers und Bedienungen. Somit ist bewiesen, zu viel Frischluft macht Lungenkrebs! Oder doch nicht...? Deiner Definition nach von "Beweis" ist es ja nun eindeutig.


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    Immer diese hinkenden Vergleiche. Mich zwingt aber niemand, mich in (s)ein Auto zu setzen. Das mache ich freiwillig. Ich die Kneipe oder ins Restaurant gehe ich zwar auch freiwillig, aber es gibt keine vergleichbaren Alternativen (zu Hause bleiben ist manchmal keine).


    Tja, auch hier kann der Krams entrkräftet werden. Denn du musst dich garnicht ins Auto setzen oder dazu gezwungen werden, denn von den Verkehrstoten saßen nur 2833 in einem Auto drin.


    Zu Hause bleiben ist immer die Alternative, genauso wie nicht zu rauchen. Raucht man ist man genauso selber schuld, wie wenn man in eine Raucherlokalität geht. Da gibts nix zu rütteln, alles andere ist eine kindische Verantwortungsverschiebung.


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    Und viele Passiv-Alkohol-Toten gibt es?


    Und was hat das (unbestrittene) Alkohol-Problem und Alkohol-am-Steuer-Problem mit dem Rauch-Problem zu tun? Nur weil es noch andere schlimme Sachen gibt, macht das doch nichts besser! - Also, nicht ablenken!)


    Die Zahl derer, die durch besoffene zu Tode gefahren werden, ist nicht klein. Was es mit dem vermeintlichen Rauchproblem zu tun hat? Nun, man sucht sich hier das nachweislich ungefährlichste Problem heraus und bagatellisiert dadurch die wirklichen "Killer". Und wieso lenke ich ab. Ich weise nur darauf hin, daß man sich lächerlich macht, wenn so tut, als wäre man in Deutschland durch Rauch mehr bedroht, als durch unzählige andere Sachen, die genauso "sinnlos" sind. Das Problem ist das Gleiche, Alkohol braucht niemand, Zigaretten auch nicht. Insofern ist es absurd, das harmlosere Suchtmittel verbieten zu wollen.

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    es macht vermutlich keinen Sinn, mit dir darüber zu diskutieren.
    Genausoso wenig würde es bringen, einem Junkie zu erzählen, Heroin wäre schädlich - die Wirkung von Nikotin und Heroin ist durchaus ähnlich.


    Wer behauptet denn, daß ich rauche? Wegen dem Nick? Naja, wenn du so leicht zu beinflussen bist, dann sind alle deine Argumente durch die Bank weg mit Sicherheit wertlos. Im Übrigen ist Heroin für den Körper in reiner Form nicht schädlich, daß mal am Rande...


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    Da du ja schon das Beispiel Alkohol gebracht hast, ein Säufer zerstört sich selbst, es besteht für mich kein Risiko, dass ich in seiner Gegenwart durch seinen Konsum durch Passivtrinken Krebs bekomme.


    Da die 42.000 Allkoholtoten sicherlich nicht isoliert von allen anderen Menschen in einer Extradimension verbracht haben, kann jeder, der ein wenig Verstand hat, davon ausgehen, daß diese massiv ihre Familien zerstört haben. Auch sind die Zahlen derer, die besoffen jemanden tot fahren, nicht unerheblich (und dafür muss man nicht süchtiger Alki sein, sondern nur besoffen Auto fahren).


    Und ich möchte jetzt endlich mal den lückenlosen Beweis sehen, daß Passivrauchen Krebs unmittelbar erzeugt. Den gibts es nicht, er ist auch nicht zu erbringen, weil es völlig unlogisch ist.


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    Deine Ausführungen sind allgemein sehr widersprüchlich!


    Wenn du ein bischen denken würdest, dann würden sich die Widersprüche in Luft auflösen. Da sind nämlich keine.


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    Dafür mag es sicher manigfaltige Gründe geben, ich kenne zum Beispiel keinen Wirt, der Nichtraucher ist.
    Auch das Personal gehört in den meisten Fällen zur qualmenden Zunft!


    Oha, seit wann gibt es denn eine "Bewirtungspflicht" und seit wann beinhaltet diese, daß das Hausrecht nicht mehr gilt. Warum geht einer eigentlich in eine Kneipe, wo geraucht wird? Dummheit? Was anderes kanns ja nicht sein, es gibt etliche Nichtraucherrestaurants und Kneipen, dann geh doch dahin.


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    Du willst mir doch nicht wirklich erzählen, die Konsumbereitschaft der Raucher wäre höher, oder?


    Jemand, der für sinnloses Qualmen Kohle auf den Tisch legt, der macht das auch bei anderen Gelegenheiten...


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    Es geht in dieser Diskussion nicht darum, dass Nichtraucher Verfolgungswahn haben oder übertreiben, warum wohl gibst es in vielen anderen europäischen Ländern Gesetze zum Schutz der Gesundheit?


    Aus den gleichen Gründen, warum die Taliban Tanzen und Musik verbieten. Es geht um Glauben, nicht um Fakten.


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    So, ich habe jetzt keine Lust mehr, lass uns irgendwann einmal wieder über dieses Thema sprechen, wenn du geheilt bist!


    Wieso geheilt, biste Arzt?


    Der Fakt besteht aber lediglich darin, daß das Krebsforschungszentrum etwas behauptet, nicht jedoch in der Behauptung selbst. Bewiesen worden ist nicht, daß der Krebs ausschließlich etwaigem Passivrauchen anzulasten ist.


    Und um mal die Dimensionen zurecht zurücken. Im letzten Jahr gab es in Deutschland 5.361 Verkehrstote. Und wenn man sich ansieht, wie viele alleine ins Auto steigen, obwohl es doch die Bahn, der Bus oder gar die eigenen Füsse oft auch tun würden...dann kann man jede Entrüstung über die paar mutmaßlichen Passivrauchtoten nichtmehr nachvollziehen.


    Dazu gibt es 42.000 Alkoholtote. Insofern lauert der Tod in den Kneipen nicht in der Luft, sondern im Glas. Da sollte man ansetzen, wenn man schon dabei ist und es ernst mit der "Gesundheit" meint.


    "Wann werden Autofahrer/Biertrinker endlich einsehen, daß es keine Toleranz für sie geben kann?" !!!