Beiträge von pallmall
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Mich hat ein wenig erstaunt, das eine Frau Sukale, welche laut Anne-Will-Rechnung 140.000€/Monat bekommt(Frau Sukale hat ja nicht widersprochen und ihre Mimik sprach Bände), unbedingt ein einheitliches Tarifwerk für die DB AG behalten will?
Da hat man etwas abgerundet-sie kann sich im Prinzip sogar zwei eigene Lökführer pro Monat noch dazu leisten.
Die Vorstandsbezüge Suckales im Geschäftsjahr 2006 lagen bei 1,716 Millionen Euro, darunter 400.000 Euro Fixgehalt sowie 1,290 Mio. Euro variables Gehalt sowie 26.000 Euro sonstige Bezüge (geldwerte Vorteile, Aufsichtsratsvergütungen und Zuschüsse zu Versicherungen).
ZitatBesonders lahm ist ja die Sache mit den Reallöhnen im Vergleich zu 1994. Ich glaube, die allerwenigsten können hier eine Steigerung aufweisen. Das Problem ist: Wenn der Damm bricht, und *alle* 30% mehr wollen, steigen die Lebenshaltungskosten in Folge ruck-zuck um mindestens 50%.
Was für ein Blödsinn-die Löhne sinken seit Jahren, und die Preise steigen. Zumal die von dir gemutmaßten ruckzuck 20% mehr Lebenshaltungskosten zu weit mehr als nur Streiks führen würden...
ZitatIch finde das Gehalt von Frau Suckale durchaus im Rahmen, sie hat bestimmt im kleinen Zeh mehr Hirn als der Kasperl im Kopf.
Das du vermutlich die ganze Sendung über über die Zehen von Frau Suckale nachgedacht hast, das glaub ich gern.
ZitatNatürlich regt sich der Pöbel über Vorstandsgehälter auf, aber dividiert durch die Anzahl der Beschäftigten im Unternehmen sind das im Normalfall nur Centbeträge. Da gibt es ganz andere Fälle mit Vorstandsgehältern von 500 Millionen im Jahr!
Alles was nicht im Vorstand ist ist also Pöbel?
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Vielleicht sollten die deutschen Lokführer lieber nach England gehen und Mehdorn und Amigos selber fahren lassen-dort lockt die 35-Stunden-Woche bei mindestens 3500€ und die Leute meinen nicht, daß wäre ein Studentjob...
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Der wird völlig willkürlich hochgeschraubt, ich lieg mittlerweile bei 5000€, dabei habe ich die Karte schon einige Monate nicht mehr genutzt.
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Original geschrieben von D-Love
Wenn man sieht, wie effizient der Staat mit Geld umgeht, nämlich so, dass von 1 € maximal noch 50 Cent übrig bleiben, ist das vielleicht auch besser so...Dazu muss man aber auch so fair sein und mal anerkennen, daß ein Staat ganz andere Aufgaben als ein Unternehmen erfüllt und auch gar nicht das Ziel hat, Gewinne einzufahren. Das Ziel eines Staates ist in erster Linie, bei Null rauszukommen und den Rest in sich selbst bzw. seine Bürger zu investieren.
Es hat ja niemand was davon, wenn der Staat aus einem Euro drei macht, diese aber falsch oder gar nicht in den Bürger und Staat investiert.
ZitatInvestivlohn ist nichts wirklich neues und ist ja schon heute möglich, wenn Unternehmen Aktien an ihre MA ausgeben. Und der andere Vorschlag würde nicht nur die Tarifautonomie, sondern auch die Vertragsfreiheit abschaffen und das hat dann mit Demokratie nichts mehr zu tun.
Ein Mindestlohn verstößt nicht gegen die Demokratie und die Tarifautonomie bliebe davon völlig unberührt.
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Lieber einen eigenen Ferrari in der eigenen Garage als ausreichend Nahrung für alle.
Das Problem ist nicht der Ferrari- Das Problem ist der Zins. Ab einer gewissen Summe (die gar nicht mal so gewaltig ist) kriegt man ohne einen Finger zu rühren mehr Zinsen raus, als man überhaupt Geld eingezahlt hat.
Würde man den Zins weglassen, dann würde erstmals wirklich Leistung belohnt werden und nicht die Leistung der anderen.
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Original geschrieben von Pitter
Komisch, in unseren Nachbarländern scheint es keine Probleme zu geben, den Lokführern solche Summen und teilweise sogar wesentlich mehr zu zahlen.Gruß
Pitter
Da hat auch keiner Probleme mit Mindestlöhnen.
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Original geschrieben von Frank
Das ist der springende Punkt!Man kann streiken aber nicht mit Forderungen jenseits von Gut und Böse!
Allen denen es nicht passt sollen sich was neues suchen. Oder hätten eben von Anfang an einen anderen Berufszweig gewählt.Mich nervt es in dem Sinne weil die Straßen mächtig voll sind alle PKW Lenker nur gestresst sind und übelst agressiv fahren. So macht mir das LKW Fahren keinen Spaß mehr.
Es steht jedem frei, sich einen Job zu suchen, der mehr Spaß macht. Man hätte besser einen anderen Beruf wählen sollen.
ZitatMir tun nur die Bahnkunden leid, die unter diesem Streik leiden müssen. Und eins ist mal auch klar. Die Bahn ist kein Gefängnis. Keiner MUSS Lokführer sein, wenn es nicht genug Kohle gibt, hey, macht halt was anderes.
Eins ist mal auch klar. Der Bahnhof ist kein Gefängnis. Keiner MUSS Bahnkunde sein, wenn es nicht genug fahrende Züge gibt, hey, dann geht doch zu Fuss oder macht halt was anderes.
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Original geschrieben von galahad13
Die Frechheit der GDL ist, daß sie meint einen Exklusivvertrag für sich reklamieren zu wollen. Die beiden anderen Bahngewerkschaften haben einen recht guten Vertrag abgeschlossen und sind soweit zufrieden. Nur die im wesentlichen in Ostdeutschland positionierte GDL meint was besonderes zu sein und wesentlich höhere Forderungen durchsetzen zu müssen.Und was dazu kommt: Sie vertritt nur eine kleine Gruppe von Bahnangestellten, die wohl meinen was besonderes zu sein. Das Verhalten der in der GDL organisierten Lokführer ist doch eigentlich ein Schlag ins gesicht gegenüber allen anderen Bahnangestellten.
Erstmal ist die GDL die älteste Gewerkschaft Deutschlands, die gabs schon vor 1900! Hier wird immer so getan, als hätten die sich gestern erst gegründet, um dem Schmiersack Mehdorn die Party zu verderben.
Sie vertritt im Übrigen die wichtigste Gruppe der Bahnangestellten. Im Bahnbetrieb tut sich wie man ja sieht nämlich absolut garnix, wenn die nicht arbeiten. Wenn Mehdorn, dessen fernbleiben vom Arbeitsplatz keinerlei spürbare Auswirkungen hätte, sich mal eben mehrere hundert Prozent Lohnsteigerung zumutet, dann doch wohl erst recht auch die, die den Laden überhaupt am Laufen halten.
Es tönt doch aus allen schmierigen Ecken, daß Leistung belohnt werden muss. Wenn alles still steht, dann scheint das wohl die größte Leistung im Bahnbetrieb zu sein, die da bestreikt wird. Warum verdient der Bahnvorstand dann dermaßen viel? Wo doch deren Leistung nachweislich für den Kernbetrieb vernachlässigbar ist. Schließlich "arbeitet" die Chefetage (ihrer Meinung nach), die Züge hingegen bewegen sich nicht.
Und das die anderen Gewerkschaften Mist gemacht haben, sieht man daran, daß immer mehr zur GDL wechseln.
Ich finds schon amüsant, daß manche meinen, die Lokführer wären sowas wie Leibeigene des Staates. Das kann man so sehen, wenn es Beamten wären. Man wollte Angestellte und Privatisierung-dann darf man aber nicht jammern, wenn man das Privileg der Streikfreiheit verliert.
Ich fänds fantastisch, wenn die GDL bis Neujahr durchstreikt!
Zumal die ganzen Blubberköpfe, die behaupten, es wäre die Wirtschaft durch den Streik bedroht und auch Europa käme in Mitleidenschaft, nicht mehr alle Tassen im Schrank haben. In Frankreich wird derzeit auch bei der Bahn gestreikt, das scheint aber für Europa völlig schnuppe.
Nebenbei, wer ordentliche Löhne zahlt und diese auch regelmäßig erhöht, der hat keine streikende Belegschaft.

