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Ich seh das etwas anders, wer bewußt in die Nähe einer existierenden Immisionsquelle zieht - und das macht man im Regelfall, da man sich nicht nur die Immobilie, sondern auch das ganze drumherum ansieht - der muß auch mit ihr leben und den Lärm ertragen. Hier wurde grad die Zahl 50dB genannt. Das ist wirklich nichts. Wenn man sich mal vor Augen führt, daß das die normale Lautstärke eines Gesprächs unter 2 Personen ist. Normale Büro- und Haushaltsgeräuche liegen bei etwa 70dB. Wie soll das eine Gaststätte einhalten können?
Wie haben wir es nur vor einigen Jahren ausgehalten als noch die alten lauten Unimogs durch die Straßen fuhren, als die Kampfjets regelmäßig Übungsflüge über bewohntem Gebiet ausführten, als die Züge keine ruhigen Achsen hatten, als es keinen Flüsterasphalt auf den Straßen gab?
Ja, armes Deutschland, weil wir einfach immer mehr verweichlichen und immer egoistischer werden, weil der letzte Funke Gemeinschaftssinn auch immer mehr abhanden kommt und weil klagen zum Volkssport wird. Viel zu oft wünschen sich diejenigen, die am lautesten schreien den Wohlstand und die Infrastrukur. Klar kann man gegen eine Kneipe sein, aber dann sollte man keine Geststätten mehr aufsuchen, denn irgendein Nachbar erlebt den Lärm, den man selber nicht will. Wenn man gegen den Flughafen klagt, sollte man nicht mehr fliegen, ein anderer wird vom Fluglärm betroffen sein. Ist die Straße zu laut, muß ich laufen oder Rad fahren, denn ansonsten hat ein anderer "mein" Probem vor seiner Tür.
Allgemein sollten wir wieder gemeinsam schauen, daß wir uns den Wohlstand nicht durch oftmals engstirniges Verhalten selber nehmen und alle Seiten mal ein bisschen aufeinander zugehen. Und mal Hand aufs Herz, wir jammern auf sehr hohem Niveau. Es hat sich in den letzten Jahrzehnten so viel verbessert, um eigentlich für alle eine gesünderes Leben hinsichtlich Emmisionen und Immisionen zu schaffen.
Um mal zum eigentlichen Thema zurück zu kommen: Was sagt denn das Ordnungsamt und/oder der Vermieter?
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Wenn Bedarf bestehen sollte, kann ich mal versuchen, beim nächsten USA-Urlaub (Herbst diesen Jahres) Prepaid-Kreditkarten zu besorgen, sofern die nicht namentlich auf mich registriert werden müssen. Karten hab ich drüben an jeder Ecke als entsprechend gebrandete Gift-Cards gesehen.
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Zitat
Original geschrieben von JST123
Schau dir mal die Rechtlage genau an.
Lärm ab 22 Uhr ist nicht erlaubt. Der Bürgermeister hat vorher auch ein Machtwort gesprochen
Der neue Besitzer verhält sich korrekt. Keine Belästigung mehr nach 22 Uhr.
Rechtslage hin oder her, wer über eine Gaststätte zieht, weiß genau, daß es mal lauter werden kann. Wenn es nicht permanent ist, sollte man auch mal die Kirche im Dorf lassen.
Ist aber leider scheinbar immer mehr in Mode gekommen, günstigen Wohnraum zu suchen (egal, ob in Flughafennähe oder an der Autobahn, im Vergnügungsviertel oder am Kindergarten) und anschließend Palaver gegen die Lärmquellen zu machen, obwohl diese schon vorher existent waren. Armes Deutschland!
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Ich muß sagen, mir hat Autohaus24 geholfen, meinen lokalen noch ein wenig zu drücken. Sein erstes Angebot lag ca. 1000 EUR höher, als das, was er mir dann nach der Präsentation des Angebotes von AH24 in Rücksprache mit der Geschäftsleitung machen konnte. Insgesamt lag er dann gut 100 EUR unter dem Vergleichsangebot.
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Vielleicht wäre das mal ein Ansatzpunkt mit den Drogen. Einfach mal der Schmier anonym stecken, daß der Verdacht besteht, daß in der Wohnung gedealt würde...
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Vielleicht kann dir aber auch das Ordnungsamt weiterhelfen. Die haben nachts auch in vielen Städten eine Art "Notdienst". Schon mal dort versucht?
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Zitat
Original geschrieben von ChickenHawk
Spätestens nach der zweiten Mail würde ich als Chef den entsprechenden Mitarbeiter aber mehr als deutlich darauf hinweisen so einen Quatsch sofort zu unterlassen...
Wenn der Chef nach ein paar Tagen eh ins Boot geholt werden muß, kann ers auch direkt bekommen...
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Auch wenn das nicht schön ist, würde ich auch alles schriftlich per Email machen und ggf. noch den eigenen oder ihren Chef in Kopie setzen.
Das wirkt oft Wunder.
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Russendisko (3/10)
Meine Verlobte hat mich am vergangenen Freitag in diesen Film genötigt. Und ich muß sagen, daß ich in der letzten Zeit doch selten so enttäuscht von einem Film war. Das Werk ist eine Autobiographie Wladimir Kaminers und liefert eine langweilige, teilweise langatmige Handlung mit allenfalls mittelmäßiger schauspielerischer Leistung. Auch ein Schweighöfer blieb deutlich unter seinen Möglichkeiten. Die ganzen Lacher konnte man zudem schon in der Vorschau "bewundern".
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Im Edeka Zurheide (Düsseldorf und Ruhrpott) gibt es die Dinger auch.