Es liegt in der Natur der Sache (der verwendeten Akkutechnik), dass man die Kapazität nie einfach so adhoc weiss. Deswegen macht man regelmässige Run-Time-Calibrations (kenne den deutschen Ausdruck nicht, den APC verwendet). Zur regelmässigen Wartung gehört es, diese Selbsttests und Kalibrierungen regelmässig durchzuführen, und zwar nicht am laufenden Server sondern mit einer kontrollierten, gleichmässigen Last (Heizlüfter z.B.) oder konventionelle Glühlampen.
Weiterhin gibt es nicht-lineares Verhalten der Entladekurve bei Akkus, die auch die USV schätzen muss. Aber wenn man die USV sowieso nur auf eine Stützzeit von 4 Minuten geplant hat, und dann nach drei Jahren die Akkus nur noch 3 Minuten können, und der Server 2 Minuten zum Runterfahren braucht, dann hat man eh was falschgemacht 
Und zur Frage, ob es sein muss: Für mich ist es einfach ein gutes Gefühl, dass die Anlage im mittleren vierstelligen Bereich samt der 15TB Daten auf dem NAS gut geschützt da liegen, auch wenn nur mal so 1-2 mal im Jahr bei Gewitter der Strom kurzfristig wegfällt ("Flicker"). Und so ca. einmal im Jahr für geplante Auszeiten wie 15-60 Minuten, wenn die Stadtwerke was basteln.