Das ganze Thema kann man auf zwei Arten angehen: Viel, viel, ausprobieren und "erfahren", wie es sich tatsächlich auswirkt, oder man lässt sich auf gewisse technische Grundlagen ein, ohne die es nicht geht.
Es lässt sich leider nicht für 8-jährige erklären, dafür ist das Thema zu abstrakt.
Ich versuchs aber mal sehr weit runterzubrechen: Das Drehmoment ist praktisch die "Kraft", die an den Antriebsrädern dreht. Je größer diese ist, desto besser beschleunigt das Fahrzeug.
Das ist jetzt eine Momentaufnahme, die nicht die Zeit berücksichtigt. Auf einen unendlich kurzen Moment gerechnet beschleunigt das Auto mit dem größeren Drehmoment am Rad besser.
Aber jetzt kommt noch das Getriebe zwischen Motor und Rädern zum Tragen. Durch seine Übersetzung wird neben der Drehzahl auch das Drehmoment gewandelt, und war Antiproportional (uiui
).
Als nächster Faktor kommt die Zeit rein, nämlich in Form der Drehzahl des Motors, bei welcher das Drehmoment anliegt.
Diese drei Faktoren beeinflussen, wie gut ein Auto beschleunigt, wenn alle anderen Randbedingungen wie Gewicht ausser acht gelassen werden.
Letzendlich bestimmt die Radzugkraft und ihr Diagramm, welches Auto besser beschleunigt. Das ist von superuser_reload in seinem Beitrag auf Seite 1 erklärt.