Beiträge von fahrsfahrwerkaus

    Hast Du Dir mal den Einarbeitungsplan zeigen lassen, worin und womit Du in den zehn Monaten trainiert wirst? Ist der knackig und wertvoll, nimm die Stelle an, riecht es aber durch, dass die nur 10 Monate lang einen vergünstigten Beratungssklaven suchen, lass es sein.


    Wichtig ist auch, dass die Schulungen extern bei halbwegs namhaften Organisationen durchgeführt werden, damit Du beim nächsten Arbeitgeber das vorweisen kannst.

    Ja, das kann sein, ich war noch nie in Moskau. Aber ich hab genug Schoten von Kollegen gehört, die mit Russland Geschäfte machen, und was immer wieder zu hören ist, sind die Themen Korruption und Willkür.


    Moskau ist bestimmt eine super Stadt, nur würde es mich stören, für jeden besseren Handgriff Leute schmieren zu müssen, damit was läuft. Jeder dort will eben ein Stück vom Kuchen abhaben, und das wird umso mehr darauf zutreffen, je teurer das Pflaster (und somit die Ärmeren eben ärmer sind) ist.


    Korrigiert mich, wenn ich falsch liege.


    Der nächste Punkt wegen "Schmerzensgeld" ist nicht auf Moskau bezogen, sondern auf Russland gesamt. Leider kann kaum einer von uns diese Sprache, und sie ist auch nicht verwandt mit unseren romanischen Sprachen. Es würde mir schwerfallen, diese Sprache zu lernen (habe es tatsächlich mal versucht, aber kläglich zu Beginn gescheitert). Den selben Effekt hätte man wahrscheinlich auch in Japan oder China, es ist einfach unglaublich ermüdend, wenn die Lernkurve extrem flach ist (ist mir bei Japanisch aufgefallen).

    Zitat

    Original geschrieben von spm
    Expats werden fast immer mit leitender Position und gutem Einkommen assoziiert,


    Genau das müsste auch der AG bieten, sonst käme für mich so eine Kinderlandverschickung (TM) gar nicht in Frage. Für solche längeren Arbeitsaufenthalte muss immer reichlich Schmerzensgeld fliessen, und je weiter östlich, desto mehr.


    Ganz ehrlich, wenn ich als Professional irgendwo in der Ferne in einem fremden Kulturkreis in einer WG wohnen müsste, um über die Runden zu kommen, würde ich meinen derzeitigen Job in Frage stellen, oder mit dem AG nachverhandeln.


    Ehemalige Kollegen von mir (Elektrowerkzeugfirma in rot), die längere Zeit in China arbeiten mussten, um dort ein Werk hochzuziehen, wurden auch fürstlich für ihre Schmerzen entlohnt, aber, oh Wunder, selbst die Hartgesottetsen waren nach zwei Jahren China windelweich. Geld allein machts eben nicht.

    Zitat

    Original geschrieben von mastaplan2k2
    Ich hab die RAM Bausteine ausgebaut und in einem anderen eingebaut. Dort werden sie erkannt u laufen auch ohne Murren einwandfrei.


    Warum hast Du das gemacht? Das ergibt keinen Sinn. Ram-Bausteine müssen in ihrer natürlichen Umgebung getestet werden, da die meisten Probleme aus der Interaktion zwischen Mainboard/Chipsatz und Ram-Modulen entstehen. So richtig defekt sind die selten.

    Mastaplan2k:


    Besorg Dir mal memtest86+, brenne es als Iso auf eine CD, boote davon und lass den Test mal einige Stunden durchlaufen. Solltest Du einen Ramdefekt haben, wird der dann irgendwann gefunden. Es dürfen keine roten Meldungen kommen.


    Die Festplatte kann natürlich einen Defekt haben, der sich sporadisch äussert, und dann das ganze Mainboard (vom Controller aus) abschiesst. Dies lässt sich mit (komplett abgesteckter) Platte auch mit Memtest ausprobieren.


    Auch eine Möglichkeit, die oft nicht erkannt wird: Ist Dein Rechner stoßempfindlich? Mal sachte mit der Hand dagegenschlagen, manchmal ist ein Rambaustein oder eine Steckverbindung nicht sicher drin, da kommts dann schonmal zu den seltsamsten Abstürzen, wenn man aus versehen gegen den Rechner tritt oder am Schreibtisch wackelt.


    Ob die CPU einen Schuss hat, kannst Du mit Prime95 testen. Ebenfalls mal ein paar Stunden durchlaufen lassen.


    Lies auch mal die S.M.A.R.T-Werte der Festplatte mit Everest oder Sandra aus. Vorher muss S.M.A.R.T im Bios aktiviert werden, damit mans auslesen kann. Hier siehst Du dann, ob die Festplatte alterungsbedingte Zicken (gemacht) hat.