Beiträge von fahrsfahrwerkaus

    Zitat

    Original geschrieben von Sliders
    Irgendwie finde ich es aber komisch, dass Fahrwerkhaus den Thread immer gerne wieder hochholt. Wie schon gesagt: man darf nie pauschalisieren. Nicht die Religionen (! Mehrzahl!) an sich sind schlecht, sondern die Leute, die es falsch interpretieren, überbewerten und falsch agieren.


    Es gibt einen Grund, warum ich den Thread am Leben erhalte: Gegen das Vergessen!

    hjreggel: Das hast Du richtig, sauber und ordentlich beschrieben, wie man es machen könnte. Nur hat die Beschreibung einen Haken (bin selber schon hundert Mal in diese Falle bei TT getappt):


    1. Es darf nichts kosten
    2. Es darf kein Know-How voraussetzen
    3. Es darf kein Rechercheaufwand mittels Google etc voraussetzen
    4. Es muss auf jedem PC mit jeder Hard- und Software out-of-the-box praktisch auf Anhieb durch Zusammenwerfen der Einzelteile funktionieren.
    5. Das Ergebnis muss göttlich sein.


    Hab ich was vergessen?

    Re: Mini-DV Kassetten wie überspielen??


    Zitat

    Original geschrieben von Joe122
    Hat vielleicht jemand eine Idee??
    Vielen Dank....


    ...nicht für jeden Kram einen eigenen Thread aufmachen? Es gibt ein halbes Dutzend Camcorder-Threads hier, und da ist auch schon was von Dir dabei.


    Aber zum Thema: Die sauberste Lösung ohne Qualitätsverlust: Besorg Dir einen MiniDV-Camcorder, und einen PC mit Firewire-Eingang, und kopiere die MiniDVs auf den PC und brenne die entstandenen Dateien auf DVD (direkt, als AVI-Einzeldatei, nicht als Video-DVD). So erhälst Du die Originalqualität der Bänder. Jeder Umweg über eine Video-DVD ist mit Qualitätsverlust verbunden.

    Zitat

    Original geschrieben von Myake
    Hallo, klinke mich mal ein.


    Habe mir gestern diesen HD-Camcorder bei Aldi gekauft, und muss sagen, auch wenn die aufnahmen damit nicht in HD qualität sind, reicht der voll und ganz um ein paar Familienvideos aufzunehmen! Dabei ist eine 4GB SDHC-Karte, die in dem HD-Modus für ca. 2 Stunden aufnahme reicht! Und Speicherkarten kosten ja nicht mehr die welt, falls mehr benötigt wird...


    Gruß Myake


    Eventuell veränderst Du die Settings mal so, dass der auf 4GB nicht 2h aufnimmt, sondern 20 Minuten, dann könnte da auch HD-ähnliche Qualität bei rauskommen.

    Re: Blaupunkt Stabantenne mit Deutschlandflagge


    Zitat

    Original geschrieben von mcfly2010
    das muss doch auch günstiger gehen, oder?


    M


    Klar geht das günstiger. Gründe eine Firma, stelle ein bis zwei Spezialisten für Antennentechnik und Fertigungsverfahren ein, suche Dir einen Werkzeugbauer und stelle die Antennen in Kleinserie her. In ca. drei Jahren hast Du dann Teile verfügbar, die passen und halbwegs funktionieren. Ach, dann ist die EM vorbei? Und die 20 Euro Einzelhandelspreis konntet ihr auch nicht halten? Schande!

    Wegen akuter Begriffsverwirrung mal eine Mini-FAQ zu allem, was Löcher bohrt und Schrauben setzt:


    Akkuschrauber: Dreht sich vorne nur, hat entweder Dreibackenfutter für Sechskant-Bits oder Zylinderschaftbohrer oder eine 1/4"-Aufnahme für die selben Bits. Dreht meist langsam und nur für geduldige Bohrer.


    Akku-Bohrschrauber: S.o. aber oftmals mit Schnellgang, damit man rasch in Holz und Metall bohren kann


    Akkus-Schlagbohrschrauber: S.o. hat aber ein Ratschenschlagwerk, welches aus zwei aufeinander abgleitenden Zahnscheiben besteht. Bewirkt eine schwache, auf der Anpresskraft des Anwenders beruhende Schlagwirkung in Bohrachse. Erkennt man am kreischenden Geräusch. Geeignet für Mauerwerk bei kleineren Bohrergrößen, nicht aber für Beton.


    Akku-Tangentialschlagschrauber: Besitzt immer eine 1/2"-Aufnahme für Nüsse und führt einen Tangentialschlag aus, also praktisch im oder gegen den Uhrzeigersinn der Nuss. Es festigt oder löst also eine Schraube. Der Schlag erfolgt nicht in Schraubachse, sondern tangential dazu. Absolut anderes Gerät als der Schlagbohrschrauber. Der Vorteil des Tangentialschlagschraubers ist die fehlende Haltekraft des Anwenders. Man kann also mit 300Nm Drehmoment schrauben, ohne das selbe Haltemoment aufzubringen. Der Tangentialschlagschrauber ist ein seltenes Spezialwerkzeug und eignet sich nicht zum Bohren oder für normale kleine Spaxschrauben.



    Und was zu den verschiedenen Aufnahmen: Schlagbohrmaschinen haben praktisch immer ein Dreibackenfutter, mit dem Zylinderschaftbohrer aufgenommen werden können. Die Schlagwirkung ist sehr gering, deswegen reicht die Klemmkraft der Futter.


    Bohrhämmer mit elektropneumatischem Schlagwerk schlagen aktiv über eine Luftfeder aus Kolben mit Pleuel oder Kolben mit Taumelscheibe. Hier muss der Anwender nicht drücken, der Schlag erfolgt aktiv und mit großer Wirkung. Erkennt man am angenehm tiefen Geräusch, und dass man damit (mühelos) in Beton bohren kann.


    Bohrhämmer haben praktisch immer eine Werkzeugaufnahme mit Nut-Federsystem, das gängigste System für kleine 2-4kg-Geräte ist SDS-Plus bzw Hilti TE-C. Größere Geräte ab 4kg werden meist nur noch als SDS-Max bzw Hilti TE-Y verkauft, da der Bohrer- und Döpperverschleiß geringer ist. Als Exot aussen vor (weil in Deutschland nicht gebräuchlich) ist SDS-Top bzw Hilti-T. In USA ist auch noch Spline-Drive ("große und kleine Keilwelle") üblich. Für Meissel gilt das Vorangeschriebene, nur zur ist hier zusätzlich bei den ganz großen Geräten noch eine Sechskantaufnahme in verschiedenen Größen üblich (z.B. 28 oder 32mm Sechskant).


    Ich besitze das 14,4V-Lithium-Ionen-Modell aus dem ersten Link. Hat ein Dreigang-Getriebe und Kraft wie ein Ochse, den hält man nicht fest. Allerdings sollte dir thematisch klar sein, dass es ein Ratschenschlagwerk hat, wie bei einer gewöhnlichen Schlagbohrmaschine, und kein elektropneumatisches Schlagwerk wie bei einem Bohrhammer. Mache Dich über die grundsätzlichen Unterschiede schlau und entscheide dann, was Dir wichtiger ist. Der Makita-Schrauber ist ein super Schrauber bzw. Bohrer für große Löcher in Holz und Stahl, aber für Beton nimmt man einen Bohrhammer.



    Das Gerät aus dem zweiten Link ist ein viel einfacheres, günstiges NiCd bzw NiMh-Modell. Preislich irgendwo ein drittel des ersten Gerätes. Lassen sich also schlecht miteinander vergleichen.


    Für harte Schraub- und Holz/Stahl-Bohrjobs ist der LiIon-Makita erste Wahl, für leichte Schraubjobs der zweite.


    Zum Bohren in Mauerwerk mit nicht allzu großen Bohrern geht der erste Makita auch noch, aber nicht mehr in Beton. Der zweite Makita kann nur Schrauben und hat kein Schlagwerk.


    Meine Empfehlung: Besorg Dir einen mittleren NiMh-Makita-Schrauber und einen Bohrhammer einer bekannten Marke. Je nach Einsatzdauer (<20h im Leben) eine grüne Bosch, Kress, Metabo, oder bei >20h guckst du bei blauen Bosch, Hilti, DeWalt, AEG, Milwaukee. In der Gewichtsklasse 2kg ein Bohrhammer und bei 4-5kg ein Kombihammer, mit dem Du auch leichte Meisselarbeiten durchführen kannst. Dann hast Du ein Gerät fürs Leben (theoretisch).


    Nicht vergessen darfst Du aber, dass Akkus immer Verschleißteile sind, und bei seltener Einsatzdauer rechnen sich Akkugeräte niemals. Wenn Du also nur zweimal im Jahr was Schrauben willst, ist der Akku garantiert leer und nach 3-5 Jahren auch mausetot. Da wäre ein Netzgerät sinnvoller (ja, es gibt auch Netzschrauber).