Beiträge von fahrsfahrwerkaus

    Zitat

    Original geschrieben von Martyn
    ...Das fällt somit auch raus...


    Das fällt für Dich vielleicht raus, aber nicht für Leute, die auch in 5-10 Jahren von einem normalen Durchschnittsgehalt noch Auto fahren wollen.


    Es gibt kein Naturgesetz, dass besagt, dass ein Auto immer 1,4t wiegen muss und totalen Komfort bieten muss. Vor 50 Jahren sind die Leute auch mit 700kg und 30PS gefahren, das ging auch. Nur weil wir alle reicher und verwöhnter geworden sind, heisst das nicht, dass es nicht auch ohne geht.


    Aber ich glaube, das schreibe ich eh dem falschen ;)

    Sind da alle Versicherungen drin, Steuern, Tralalala? Wenn man direkt in USA bucht (und so klingt das bei dir) ist der Preis ohne alles.


    Bei Alamo sehe ich 235$ Base Rate, dazu kommen noch Versicherungen, und da lande ich bei 423,90$ für LAX, für 21.05-25.05 für ein Chrysler Sebring Convertible oder ähnlich.

    Das würde ich rein aufs Gewicht zurückführen.


    6,15/4,22 = 1,45 entsprechen 45% Mehrverbrauch


    (1505kg+75kg Fahrer) / (930kg+75kg Fahrer) = 1,57 entsprechen 57% Mehrgewicht


    Die 12% Unterschied kann man nun auf alles mögliche zurückführen, vielleicht bessere Technik etc, aber man sieht, dass der Unterschied nicht so groß ist.


    Da fällt mir noch was ein: Ein C1 wird wohl mehr Stadtanteil haben als ein 320d, von daher sollten die Spritmonitor-Werte auch nicht direkt vergleichbar sein.


    Hab mal ein paar 320d bei Spritmonitor aufgerufen, die ungefähr den 6,15er Gemischtverbrauch haben, und geschaut, woher der kommt. Das sind meistens die Autobahnverbräuche. Für Stadtverkehr liegen die eher bei 6,5-7. Gleiches werde ich gleich mal für den C1 machen.


    Der C1 ist zu selten, und die Daten der Profile sind zu schlecht gepflegt, also nicht nach Stadt/Landstrasse/Autobahn unterschieden. Kein Vergleich möglich, leider.

    Wobei aber gerade BMW mit ihren Efficient Dynamics-Verbräuchen am meisten lügen, siehe die letzten Heise.de-Auto-Tests verschiedener Modelle von BMW mit Efficient Dynamics.


    Ein C1 wird mit 4 Litern zu fahren sein, ein 320d vielleicht mit 5,5-6 Litern. Beides natürlich mit Fahrweise "piano", Tempo 100, lange Strecken, unnütze Zusatzverbraucher ausgeschaltet.


    Dabei kommt der Vorteil praktisch immer und ausschliesslich vom unterschiedlichen Fahrzeuggewicht, Stirnfläche, Bereifung und günstigerer Betriebspunkt der Motoren (ein C1 mit ca. 70PS liegt bei Tempo 100 günstiger als ein 320d mit 177PS), und nicht an solchen Promillebringern wie abschaltbare Generatoren, Start-Stopp-Automatiken etc. Das ist Augenwischerei und bringt praktisch nichts.


    Wer sparsam fahren will, braucht ein kleines, leichtes, schmales Auto mit einem Motor, der bei Wunschgeschwindigkeit im optimalen Betriebspunkt läuft, ausgeschaltete Zusatzverbraucher wie Klima, Soundsystem mit 200W und 8 Boxen etc., gutem cw-Wert und kleiner Stirnfläche. Dazu noch alles vollverkleidet, also Radkästen, Unterboden etc. Kein Schnickschack wie Dachreling, Verspoilerung usw.


    So, und nur so kommen wir auf reale, echte, und für jeden bei mäßiger Fahrweise erreichbare 2-3 Liter Verbrauch, und nicht die von BMW zusammengelogenen 5,1 Liter für einen 520d oder 4,7 für einen 318d.

    Deine Ausführungen und technischer Anspruch in Ehren, zeigt er aber nur, dass es eben auch einen Markt samt Liebhaber für das untere Ende des Produktspektrums gibt.
    Wie bei allen komplizierten technischen Spielereien gibts von extrem übel bis absolute, beeindruckende Spitzenklasse immer ein Band, welches den Markt bedient. Wenn Du also mit einem Gerät der ersten Generation glücklich bist und was damit anzufangen weisst, ist das gut für Dich, weil Du dann kein gutes Gerät der 3. Generation für 5000 Euro brauchst. Und dabei lasse ich mal bewusst die für den Zivilmarkt nicht zugänglichen und noch neueren Geräte >3. Generation aussen vor. Was es dort gibt, wissen wohl nur Militärinsider in den USA (richtig, natürlich nicht bei der Bundeswehr, die hatten noch nie Geld für state-of-the-art Material)

    Ein "Auslands"semester in einem kultur- und sprachverwandten Land kann man sich getrost sparen, zumal es auch noch unmittelbar an Deutschland angrenzt.


    Bei einem Auslandssemester wird die Anpassung an fremde Kulturen und Sprachen honoriert, sowie für die Zähigkeit und Durchhaltevermögen, sich mit fremden Behörden und Ämtern rumgeschlagen zu haben (Stichwort: Arbeitsvisum).


    Da in die Schweiz zu gehen ist hierbei die watteweichste und "billigste" Lösung, zusammen mit Österreich.


    Wenns Knas gibt, oder Heimweh oder Inselkoller fährt man eben über die Grenze und gut. Das ist bei einem echten Auslandssemester nicht möglich.


    Ach ja, ich spreche da aus Erfahrung.