Beiträge von fahrsfahrwerkaus

    Du brauchst keine Ahnung von Linux zu haben, um die Ubuntu- oder Knoppix-Live-CD zu verwenden. Keine Sorge, ich würde nichts empfehlen, was nicht funktioniert ;) Die Live-CDs sind nicht der übliche wochenlange Frickelkampf, den man so kennt, sondern fertig konfiguriert und funktionstüchtig im Rahmen der Internetnutzung. Da braucht man nach dem Booten nur noch auf den Firefox oder den jeweiligen Browser zu klicken, schon gehts los. Die meisten Netzwerkkarten werden erkannt und per DHCP wird eine IP gezogen. 3D-Grafik, Sound, richtige Bilschirmauflösung bei Widescreen, Drucker, Scanner etc gehen natürlich meist nicht, aber das ist generell ein Problem bei Linux. Aber das ist bei deiner Anwendung eigentlich schnuppe, surfen geht einwandfrei.


    Um zu verhindern, dass die Leute den PC runterfahren und ausschalten, kannst Du im Bios die ACPI-Funktion deaktivieren. So kann man das System nur noch herunterfahren, aber es schaltet sich nicht mehr ganz aus. Per Strg-Alt-Entf kann man dann ganz normal neubooten und weiterarbeiten. Dafür musst Du dann kein Loch in den Schrank bohren.

    Wenn Du per S-Video angeschlossen hast, aber nur ein S/W-Bild bekommst, gibts folgende Möglichkeiten:


    1. Durch den Treiberwechsel schnallt die Graka nicht, dass du S-Video angeschlossen hast, sondern denkt, es wäre ein S-Video-auf-Composite-Adapter dran und sendet deswegen ein Composite-Signal nur auf dem einen Pin des S-Video-Steckers.


    2. Irgendwie hat sich im Treiber ein Schalter verstellt, der S-Video auf Composite umgestellt hat. Sollte eigentlich nicht passieren, da automatische Erkennung des belegten Anschlusses an der Karte.


    Schau aber trotzdem mal nach, ob Du das manuell erzwingen kannst (bei Menüpunkt "Video & Fernsehen" im Treiber)

    Die gesamte Thermodynamik müsste man rauslassen, und den Wirkungsgrad experimentell nachweisen. Hab mir gerade mal auf Wikipedia die Erklärung des Stirling-Kreisprozesses angesehen. Das ist zu hoch für 12. Klasse, da muss man ein bis zwei Semester Thermodynamik für studiert haben, damit das klar ist, was da passiert. Völliger Overkill für Schulphysik, m.E.


    Wichtig wäre es, erklären zu können, warum der Stirling läuft, was mit dem Gas innendrin passiert, und vielleicht im Ansatz noch erklären können, warum der Wirkungsgrad so schlecht ist im Vergleich zu Otto- oder Dieselmotoren.


    Durch den experimentellen Ansatz erschlägt man gleich noch ein bisschen Mechanik (potentielle Energie des Gewichtes), ein bisschen Chemie (Heizwert) und eben den Aha-Effekt, dass man eben aus 100% Wärme niemals 100% mech. Energie gewinnen kann.


    Das ganze ist saftig genug, wenns ordentlich durchgeführt wird, und ausser dem Lehrer und zwei interessierten Mitschülern kanns eh keiner nachvollziehen :)

    Ich könnte Dich coachen bei der Sache, aber die Arbeit musst du trotzdem selber machen. Die Formeln sind keine große Sache, nur begriffen musst Du sie haben.
    Selber hab ich das Experiment nicht durchgeführt, aber es ist so simpel gehalten, dass es ein brauchbares Ergebnis liefern sollte. Es geht schliesslich nicht darum, den Wirkungsgrad in diesem Betriebspunkt bis auf zwei Nachkommastellen zu berechnen, sondern dass du zeigst, dass du begriffen hast, was du tust, und wieso die Faktoren Arbeit, Zeit, Leistung, Brennstoffbedarf zusammenhängen.


    Ich bin aber kein Physiker, sondern Maschinenbau-Ing. Ich habs gerne pragmatisch und anschaulich, für die höheren theroretischen Weihen der Physik bin ich nicht geeignet. Ich wende sie nur an ;)

    Ich bin für die Einführung von Mindestlöhnen. Begründung: Jemand, der Vollzeit arbeitet, soll davon ein bescheidenes, eigenständiges Leben führen können, ohne auf fremde Hilfe angewiesen zu sein.


    Wird dieser Satz unterschritten, wird er von der Allgemeinheit finanziert.


    Wie man es auch dreht, es ist ein linke-Tasche/rechte-Tasche-Phänomen. Erlaubt man es der Wirtschaft, dass man Angestellten nur 3,50 Euro pro Stunde zahlt, werden diese eben zusätzlich Unterstützung beantragen. Die Unternehmen freuen sich, weils billige Arbeitskräfte gibt. Dafür löhnt der Staat (also wir alle).


    Setzt man nun einen Mindestlohn fest, werden Leute entlassen, weil Geschäftsmodelle unrentabel werden (siehe Briefzusteller bei PIN). Diese arbeitslos gewordenen Menschen beantragen darauf ALG1 und später Hartz-4. Wieder zahlen wir alle dafür.


    Solange es einen globalen Arbeitsmarkt gibt, werden die Unternehmen immer dort ihre Arbeitskräfte herbekommen, wo es am billigsten ist. Entweder machts der Deutsche für 3,50 oder eben der Rumäne für 3,50. Der Unterschied ist, dass einmal der Staat subventioniert, im anderen Falle eben die Arbeit abwandert (und der Staat ebenfalls subventioniert).

    Als spontane Lösung mit der allerwenigsten Arbeit für Dich fällt mir eine Knoppix- oder Ubuntu-CD als Live-CD-System ein. Die legst Du ein, klemmst die Festplatte des Rechners physikalisch ab und lässt den Rechner von CD booten. Damit können die Camper dann ins Internt (was anderes geht mit Linux eh nicht ;) ) und nichts kaputtfummeln. Sollte doch was verstellt sein, einfach neubooten.

    Bei gebrauchten Notebooks bestimmt eigentlich fast immer der Akkuzustand den Wert, ähnlich wie die Laufleistung eines Autos.


    Hab ich das überlesen, oder hast Du auch vergessen, das Alter des Gerätes dabeizuschreiben?


    Die Aufrüstung des Rams ist ja schön und gut, aber leider überflüssig, da die CPU so schlapp ist, dass man eh keine leistungshungrigen Betriebssysteme wie Vista drauf laufen lassen kann, die viel Speicher benötigen, ebenso scheitern praktisch alle Spiele mit Bewegtgrafik an der schwachen CPU und nichtvorhandener 3D-Leistung des Grafikchips. Für XP hätten auch die (für die damalige Zeit) normalen 512-1024MB Arbeitsspeicher genügt, das hätte weniger Strom gebraucht und würde somit die Akkulaufzeit verlängern.


    Die aufgerüstete Festplatte ist nett, dadurch hast Du in erster Linie wieder was neueres drin, wobei die Größe nicht so furchtbar wichtig ist, sondern eher, dass damit der Termin des Ablebens eines typischen Ausfallbauteils herausgezögert wurde.


    Zuguterletzt ist Medion auch eine Marke des untersten Segmentes, da ist kaum was zu reissen mit.


    Mein Preistipp für das Notebook wäre, wenn der Akku vielleicht noch so 80% der ursprünglichen Kapazität hat, so 200-250 Euro.


    Aber kaufs nicht, das Dingen ist Mist ;)

    Als Versuch könnte ich mir vorstellen, den Wirkungsgrad grob nachzuweisen.


    Du nimmst eine Portion Brennstoff, also z.b. Brennpaste, Spiritus o.ä. Diese Menge wiegst Du auf einer genauen Waage aus. Aus dem Tabellenbuch bekommst du den Heizwert des Brennstoffes. Jetzt steckst Du diesen Brennstoff an und lässt den Stirlingmotor Arbeit verrichten (später dazu mehr). Nachdem die Arbeit verrichtet wurde, löscht Du die Flamme und wiegst die Brennstoffmenge wieder aus. Aus der Differenz des Gewichtes kannst Du die aufgebrachte chemische Energie berechnen.


    Die mechanische Arbeit kannst du mit Hilfe einer dünnen Welle, die am Motor angebracht ist, und einem Gewicht, welches an einem Faden hängt und von der Welle aufgewickelt wird, bestimmen. Die Höhendifferenz und Masse des Gewichtes ergibt die mechanische Arbeit.


    Setzt Du nun die chemische Energie und die mechanische Arbeit in ein Verhältnis, hast Du ganz grob den Wirkungsgrad nachgewiesen. Wenn Du das ganze jetzt noch sauber mit Formeln unterlegst, eine kleine Dokumentation schreibst, hast Du ein ordentliches Experiment samt Dokumentation, bei dem es was zu gucken gibt und welches in einer 30 minütigen Präsentation abgefahren werden kann.


    Die Credits für dieses Experiment gehen dann bitte an mich, falls Du es so machst ;)