Die wirklich wichtigen Dokumente werden auf säurefreiem Papier ausgedruckt, in Bleibehälter getan und irgendwo im Salzbergwerk gelagert.
Alternativ dazu gehen auch Mikrofilme in ähnlichen Behältern.
Aber an sowas hast Du wohl nicht gedacht?
Also die billigere Strategie: man speichert seine geliebten Daten auf mehren Medien unterschiedlicher Art ab und lagert sie räumlich getrennt. Alle paar Jahre, wenn sich ein Medienwechsel ergibt (Diskette->CD-Rom-DVD-HDD->Bluray->gigantische Flashspeicher) wird umkopiert (wieder redundant und räumlich getrennt. Das ganze wiederholt man alle paar Jahre bis an sein Lebensende.
Dabei ist zu beachten, die Daten möglichst im Rohformat zu speichern, oder wenn das platzmäßig nicht geht, im allerverbreitetsten Format. Bei Bildern bietet sich unkomprimiertes TIF oder BMP an, da diese Formate praktisch von fünfzeiligen Programmen gelesen werden können.
Bei Audio wäre das WAV, das ist praktisch auch roh und linear.
Der Hintergrund ist der, dass praktisch nach ca. 15 Jahren keine Laufwerke mehr verfügbar sind, die ein Medium abspielen können. Aber bereits nach 5-10 Jahren gibts schon kaum noch Programme, die mühelos ein Spezialformat lesen können. Paradebeispiel ist Microsoft Word, da können teilweise Versionen, die zwei Generationen weiter sind, ältere eigene Dokumente nicht mehr korrekt darstellen.
Auch das so beliebte PDF wird in 20 Jahren wohl keiner mehr lesen wollen. Wer erinnert sich noch an Wordperfect? Ist gerade mal 15 Jahre her, und es kennt keiner mehr. In 20 Jahren lebt wahrscheinlich keiner mehr der Programmierer von Wordperfect, der einem für ein hohes Honorar einen Dekoder schreiben könnte.